Schlagwort: Bachelor

  • 26-06-02 Mondtäuschung und Mohntäuschung

    26-06-02 Mondtäuschung und Mohntäuschung

    Madame möchte erwähnt haben, wie großartig der Vorgarten dieses Jahr aussieht.

    *

    Eine Elster verschwand im Totholzstapel, dort wo letzte Woche die Ente verschwunden war.

    *

    Auf dem Feldweg: Ein Fahrrad mit Ballondekoration kam uns entgegen. Auf den Straßen um das Grundstück herum: Eine Oldtimerrallye. Selten sah ich so viele Porsches (911, 924, 928) auf einmal, schon lange nicht mehr so viele klassische Volvos und schon gar nicht sechsziger-Jahre Cadillas.

    *

    Auf dem leeren Acker erspähten wir einen Feldhasen. Nachdem er uns erblickt hatte, legte er die Ohren an und verwandelte sich vor unseren Augen in einen Schlammklumpen.

    *

    Es war ein Latifundienwochenende zwischen Pilzsporen und Brackwespen.

    Nachträge

    Zwei Nachträge zu Posts der letzten Tage.

    Ein kleiner Nachtrag: Raupen und Schmetterlinge

    Die Raupengruppe, die uns im Botanischen Garten vertrieb, gehörte offenbar zum Großen Fuchs. Damit haben wir nicht nur zwei verschiedene Füchse gesehen (den Fuchs-Fuchs und den Raupen-Fuchs) sondern auch ein gefährdetes Tier von der Roten Liste. Im Botanischen Garten herrschen vermutlich bessere Lebensbedingungen als in der üblichen Monokultur-Landwirtschaft auf der Fläche.

    Ein größerer Nachtrag: Psychologie und Wirtschaftsinformatik

    Nachdem mich auf der Fernuni-Alumnifeier die ungefähre 20:1 Ratio von Psycholog*innen zu Wirtschaftsinformatikern erstaunte, wollte ich es doch mal genau wissen, woran es liegt. Mir fielen einige mögliche Gründe ein:

    • Psycholog*innen (P) wohnen in Berlin und kommen dort zum Campus, Wirtschaftsinformatiker*innen (W) irgendwo anders (zB Nürnberg)
    • P gehen eher zu so einer Feier, W bleiben eher zu Hause.
    • P machen eher einen Abschluss, W bleiben im Studium stecken
    • Mehr Menschen studieren P als W.

    Die erste Annahme kann ich mangels Zahlenkenntnis nicht testen und muss davon ausgehen, dass die Absolvent*innen geographisch gleich verteilt sind.

    Der Feier-Bias

    Aber ich kann mit Hilfe der Fernuni-Statistiken sehen, dass P eher zur Feier gehen als W. In Psychologie erlangten 2025 (das relevante Jahr hier) 826 Menschen (614 Bach + 212 Mast) einen Abschluss, in Wirtschaftsinformatik 246 Menschen (98 Bach + 148 Mast). Also kein Verhältnis mehr von 20:1 sondern nur noch von 3,5:1. Oder anders gesagt, die Chance dass ein*e Psycholog*in zur Feier geht, ist fünf – bis sechsmal so hoch, wie ein Winfo.

    Wenn ich dann nicht nach Absolvent*innen gehe, sondern nach Eingeschriebenen, dreht es sich nochmal. Psychologie studierten im letzten Wintersemester 12.920 Menschen (11.351 Bach + 1.569 Mas), Wirtschaftsinformatik 5273 Menschen (3651 Bach + 1622 Mas), also nur noch ein Verhältnis von 1:2,45. Psycholog*innen machen eher einen Abschluss als Winfos.

    Die einen und die anderen

    Fast spannender finde ich aber die auffallenden Unterschiede zwischen Bachelorn- und Mastern in beiden Studiengängen. Denn hier können wir an den Ursachen für anderes Feierverhalten und Abschlüsse herumraten.

    Denn ich glaube, es sind verschiedene Gruppen, die die Fächer studieren: Alle Wirtschaftsinformatikstudis, die ich traf, waren meist jünger als ich, aber in der ähnlichen Situation: Irgendwie sind sie beruflich in das Feld hineingeraten und wollen nun aus verschiedenen Gründen auch einen entsprechenden Uni-Abschluss.

    Dabei traf ich gelernte Fachinformatiker, die einen Uniabschluss und BWL-Grundlagen wollten, oder Kaufleute, die in IT reinrutschten oder ähnliches. Quasi alle hatten schon einen Vollzeitjob und irgendeine Art eines beruflich/universitäten Abschlusses, mussten allerdings das Studium irgendwie mit einem Vollzeitjob zum Ausgleich bringen, bei allen war der Abschluss mehr nice-to-have als dringende Notwendigkeit.

    Psychologie hingegen ist bundesweit ein hartes NC-Fach, außer in Hagen. Die Fernuni bietet die Chance, direkt nach dem Abi Psychologie zu studieren. Deshalb die hohe Zahl der Bachelors, deshalb die größere Notwendigkeit den Abschluss zu machen (in dem Fall ist es ja meist der erste) und deshalb auch waren die ausgezeichneten dort im Schnitt ein Stück jünger als in den anderen Abschlüssen.

    Ein kleines Stück Richtung Hamburg

    Unwetterwetter ohne Unwetter

    Wir frühstückten unter dem Vollmond. Gesehen haben wir ihn nicht, denn eine Hälfte des Himmels war strahlend blau, die andere bewölkt. Aber das Internet hatte gesagt „Vollmond, 31. Mai um 10:45h“. Dann wird es wohl so sein.

    Vielleicht erklärte er das seltsame Klima des Wochenendes.

    Es war ein seltsames Wetter. Sehr schwül, drückend, aber laut Regenradar war das nächste Regengebiet hunderte Kilometer entfernt. Freitag abend schon hatten die Mücken verrückt gespielt. Wir hatten uns schon eingesprüht, noch während wir am Ausladen waren. Selbst das stoppte sie nicht: Durch (leichten) Schuh und Socken entdeckte ich am nächsten Morgen ein halbes Dutzend Mückenstiche an den Füßen.

    Morgens setzte mein Allergie-Pilz ein und sporte und sporte. Zum Glück gibt es solche Tage nur ein oder zweimal im Jahr. Zwischendurch war nicht mehr die Nase komplett zu, sondern ich flüchtete mich auch vor Licht ins Haus, weil es die Augen schmerzte. Verbunden mit den Rückennachwehen war dies ein unerfreulicher Morgen.

    Ein hoch auf die moderne Chemie, die mich bis Mittags wieder halbwegs hergestellt hatte.

    Fast-Vollmond am Abend zuvor. Sah in echt größer aus.

    Nur das Monokol fehlte

    Die Nachtigall hatte uns am Freitagabend begrüßt. Bis zum Aufstehen am Samstag hatte sie sich heiser gesungen. Oder es war ein Fasan, der blökte.

    Seitdem alle Nachbarskatzen alt geworden sind, und es nicht mehr auf unser Grundstück schaffen, hat die Zahl der Vögel deutlich zugenommen. Selbst der Bussard, den wir hörten, und der Milan, den wir sahen, hielt Spatzen, Meisen, Grasmücken und andere nicht ab.

    Gegen Abend kam die Nebelkrähe in ihrem grauen Frack und schritt die gemähten Gartenwege aufmerksam und gravitätisch ein Inspektor aus dem Neunzehnten Jahrhundert ab, schauen, ob auch alles recht ist.

    Unverändert reichlich die Insekten. Die Distelfalter sind auf Nordafrika zurück. Die Hornisse schaute kurz vorbei, bei den ganzen Wildbienen und Schwebfliegen ist jeder Versuch, eine Übersicht behalten zu wollen, sinnlos. Wir entdeckten: In der Holzlege hat sich vermutlich eine Kolonie Brackwespen angesiedelt.

    Nur der Marder ist komplett unbeeindruckt von Wetter und Katzen, kommt weiterhin zum Auto, springt von der rückwärtigen Ladekante aufs Dach, kaut ein bißchen an der Antenne herum und rutscht dann über die Frontscheibe wieder hinunter.

    Sowie Storchschnäbel

    Aus der Wahrnehmung bekannt ist der Begriff der Mondtäuschung – ein tief stehender Mond (oder eine tief stehende Sonne) kommt Menschen deutlich größer vor, als sie „objektiv“ sind. Die lässt sich einfach überprüfen, indem mensch diesen Mond fotografiert und staunt, wie klein er auf dem Foto ist.

    Uns neu war die Mohntäuschung: die Beete sind voller Farben, lauter kleine Blüten, oft schwebend, die dem ganzen den Anblick eines impressionistischen Gemäldes (Madame) bzw. eines bunten Wyschywankas (ich) vermittelten. Auf den Fotos war es überwiegend grün. Die Kamera hat keine Ahnung von Pflanzen. Nur der massiv scheinend Mohn konnte sie nicht täuschen.

    Rotmilan, Feldhase und Großer kleiner Fuchs

    Leicht wehmütig strich ich beim Latifundien-Fahrrad über den guten Brooks-Sattel. Den der Fahrradmeister hatte mich informiert, dass alle deutschen Großhändler diesen aus dem Programm genommen haben – Brexit sei Dank. Jetzt gibt es sie nur noch über das Internet.

    Nachdem unsere Pfingstexkursionen erfolgreich, aber anders als gedacht, waren, wollten wir den nächsten Versuch machen. Wir kamen etwa 100 Meter weit. Dann begann Madames Sattel ihr mitzuteilen, dass er so nicht mehr weitermachen will, und das wir ihn auch nicht mehr feststellen können. Diese Exkursion blieb kurz.

    Erfolgreicher war der Spaziergang um’s Carré, der sich, wie von Madame prognostiziert, hervorragend auf den Rücken auswirkte. Wir trafen Schmetterlinge (eventuell schon wieder der Große Fuchs, vermutlich eher ein großer Kleine Fuchs), Bachstelzen flogen vor uns über die Straße, dicht gefolgt von Schwalben. Als wir in der Einfamilienhaussiedlung den Zustand von Schottergärten zehn Jahre nach der Erstanlage begutachteten und beim modernistischen Haus mit Rasenmähroboter beide den Delphinbrunnen aus Jacque Tatis Mon Oncle vermissten, flog eine Schafstelze minutenlang auf dem Weg vor uns.

    Was wäre es erst für ein Paradies, wenn die Äcker nicht nur Monokulturmais enthielten, sondern echte Lebensräume für Tiere?

    Back to Berlin

    Die FFFW (Frühlings-Frühsommer-Feiertags-Wochen) sind vorbei1. Bis zum Urlaub in sechs Wochen heißt es jetzt erstmal wieder durcharbeiten. Dafür zurück nach Berlin.

    Die Mauersegler sriehten, eine sehr schlecht gelaunte Nebelkrähe rrahte und die Autowaschanlage wuschbrummte.

    Links

    Jemand hat Christa Chorherr als Zeitzeugin interviewt. Und das ist eine ganz vortreffliche Idee; Interview durch ein US-Team als Zeitzeugin (1) und Teil 2

    ##

    Falls ich jemals etwas sammeln werde, dann Keyboards: Neues Keyboard: Athena 1800

    ##

    Rosalias Berghain schlägt Wellen weit über die üblichen Kreise hinaus. Herr Buddenbohm motivierte mich, jetzt doch mal ihren Brit-Awards-Auftritt anzusehen. Viel Lob gibt es anderswo. Mir fielen nur zwei Sachen auf: (1) Bewunderung einen Chor zu finden, der aus lauter Models zusammengesetzt ist. (2) Dieser Trick, Nina Hagen auf die Bühne zu holen und so zu tun als sei sie Björk – marvellous.

    ##

    Wo ich gerade so tue als wäre ich noch im Alter für aktuelle Musik, gleich zwei mal Festivals: Das hier schön erwähnte Wave-Gotik-Treffen in Leipzig bei mesalunita und das Immergut bei loosy.

    Ich dachte, wir würden uns alle gemeinsam ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. Aber dann sagte einer meiner Mitarbeiter: „Neunzehn Neunundneunzig! Das war drei Jahre vor meiner Geburt.“

    1. Wäre Berlin katholisch blieben mir diese Wochen noch die FFFbFW (Frühlings-Frühsommer-Feiertags-bis-Fronleichnam-Wochen) ↩︎
  • 25-11-27 southpark, M.A., B.Sc.

    25-11-27 southpark, M.A., B.Sc.

    Die Welt auf den Straßen ist verworren geworden. Selbst wenn jemand morgens um 6.30h wild rufend und schwankend über die Bürgersteige läuft, kann es sein, dass er einfach nur mit Headset telefoniert.

    Madame fuhr das letzte Mal aus der Schöneberger Wohnung in die Hafenstadt.

    Ich schaute bei LinkedIn vorbei. Ich lachte, als mir ein Post eines angehenden Fernuni-Hagen-Wirtschaftsinformatik-Bachelors gezeigt wurde, der über seine zweistündige Lernsession schrieb:

    „Erfolg ist nur gemietet … während viele langsam in den Sonntag starten, investiere ich die nächsten zwei Stunden in meine Zukunft … Disziplin, Ausdauer und Sitzfleisch … Voller Fokus. Keine Ausreden … der Unterschied zwischen ‚Ich würde gerne‘ und ‚ich habe es geschafft‘ #mindset #Disziplin #Focus“

    Ich weiß selber, dass es den Bachelor in Hagen wahrlich nicht geschenkt gibt, war aber trotzdem sehr kurz davor ein „Yo, Brother, chill mal“ unter den Post zu setzen. Meine Güte.

    Bei uns im neuen Briefkasten landete ein handgeschriebener Zettel in Kinderschrift, dass die Wassertemperatur im Stadtbad zu niedrig ist. Pflichtbewusst habe ich den beim Kollegen an der Kasse abgegeben – obwohl mich sein Niedlichkeitsfaktor schon sehr zum Behalten animierte.

    Wir beide haben Erinnerungen daran, dass man während und nach einem Umzug in den 1990ern/2000ern monatelang weder Telefon noch Internet hatte, weil das damals alles so lange dauerte mit dem Umschalten. Heute nicht mehr. Außer bei uns. Mit einer schon fast handgeschriebenen (auf jeden Fall selbst geschriebenen und individuell formulierten) Entschuldigung der Sachbearbeiterin. Im Gegensatz zu damals kann ich mir heute aber wenigstens einfach unlimited Daten zum Handy dazu buchen. Es wird ein Monat des Hotspots werden.

    Es waren zweieinhalb Tage des Arbeits und Prä-Umziehens.

    Reise in eine strahlende Zukunft

    Ausgelesen: Rainer Erler: Reise in eine strahlende Zukunft – ein Skandalroman aus den 1980ern, um Atomabfälle, die über dunkle Kanäle über alle Weltmeere verbracht und dann zum Verschwinden gebracht werden.

    Der Roman ist schlimm geschrieben. Es ist ein klarer Plotgetriebener Unterhaltungsroman, allerdings mit einem Plot, der nur durch seine Löcher überraschend wirkt. Darin bewegen sich Charaktere, die mit „wandelne Klischees“ noch sehr nett beschrieben wären.

    Was am Buch oft nett ist: Das Buch ist Kind seiner Zeit, der 1980er: Atommülltransporte in Castor-Behältern, heldenhafte, draufgängerische Journalisten, Exotismus und am Ende sind Greenpeace die Guten. Was mir das Buch verleidet: Ein Nebencharakter vergewaltigt fast die Protagonistin, sagt zwei Seiten später „ey, tut mir echt leid“ und alles ist wieder gut – auch da ist der Roman ein Kind der 1980er in ihrer schlimmen Gestalt.

    Vor allem scheint mir das Buch aber eine Ausrede für den Autor gewesen zu sein, eine Weltreise zu unternehmen: Die engen Gassen von Marseille, der Blick auf dem New Yorker Hotelzimmer, der Hafen in Singapur, die Fahrt durch das australische Outback; hier wird der Roman plötzlich detailliert und entwickelt Leben. Vor meinem inneren Auge habe ich sofort den Autor, der genau dies als Tourist in diesen Städten erlebt hat.

    Kein Platz für dieses Buch im Regal.

    Sie ist da

    Auf jeden Fall einen Ehrenplatz im Regal, oder an der Wand, erhält die Urkunde, die kam. Seit dem 11. November darf ich mich offiziell Wirtschaftsinfornatik-Bachelor seit dem 16. September nennen. Oder so. Bachelor-Urkunde und Zeugnis kamen mit der Post.

    Denn ich habe es jetzt amtlich bestätigt geschafft. Natürlich nur dank Mindset, Motivation und Fokus.

    Das Bachelorstudium ist endgültig vorbei, und wenn ich nicht nächste Woche umziehen würde, könnte ich jetzt feiern und noch mal in mich gehen, wie es eigentlich war und was hängen bleibt. Ich hoffe sehr auf einen ruhigen Januar dafür.

    Aber egal: Erst mal ist die Urkunde gekommen. Quantitativ herrscht damit Uni-Abschluss-Gleichstand in diesem Haushalt und ich bin das erste mal seit vielen Jahren auch punktgenau formal dafür qualifiziert, was ich schon die ganze Zeit mache.

    Feiern kommt noch.

    R522

    Ich war zweieinhalb Stunden bei IKEA und alles was ich bekam, war eine Vorgangsnummer.

    Außerdem konnte ich inzwischen durch ausgiebige Beobachtung das Organisationssysteme des Kundendienstcenters ganz gut verstanden. Inzwischen weiß ich, dass R-Nummern Reklamationen sind, X steht für eXpress, S für allgemeiner Service, K für Krückgaben (ich vermute K wegen Kulanz), nur was E ist, weiß ich noch nicht.

    Abgesehen von der Warterei war die ganze Geschichte eher unerfreulich:

    Wir und IKEA sind uns einig. Die Küche ist gebaut, das Küchenfenster geht nicht mehr, auf ist ein Fehler.

    IKEA sagt: „Das ist so offensichtlich eine Fehlplanung, dem müsst ihr zugestimmt haben, sonst hätten wir ja nicht fehlgeplant.“

    Wir sagen: Das sehen wir leider ein wenig anders. Tatsächlich haben wir mehrfach darauf hingewiesen, dass wir eine Küche mit öffnendem Fenster bevorzugen.

    Jetzt halt die Ticketnummer.

  • 25-11-11 Sieben Semester, 180 ECTS

    25-11-11 Sieben Semester, 180 ECTS

    Sieben Wochen nach Abgabe der letzten Klausur, meldete sich das Prüfungsamt: Die Klausur ist bestanden. Damit sind jetzt 18 von 18 geforderten Modulen erfolgreich abgeschlossen, 16 Klausuren bestanden, eine Seminararbeit und eine Bachelorarbeit erfolgreich abgegeben.

    Durch. Es fehlt nur noch die Formalie der Zeugnisausstellung. Dann bin ich durch und darf ein paar neue Buchstaben an meinen Namen hängen. Wenn ich das Zeugnis habe, bin ich southpark, M.A., B.Sc. Zum Bachelor in sieben Semestern – das hätte mein damaliges Präsenz-Studiums-Ich für komplett absurd gehalten.

    Das letzte i-Tüpfelchen auf dem Bachelor bildete also das Knowledge Management – und irgendwie ist das für mich auch passend.

    Wo wir bei absurd sind: mit Corona und Umzug passiert so viel Anderes im Leben dass wir so gar nicht zum Feiern kommen. Und auch die eigentlich nötige innere und äußere Studiums-Rekapitulation wird doch zahlreiche Gedanken an die Gegenwart überlagert. Aber das wird.

    Es waren drei Tage zwischen Covid- und Nachcovid, sonntäglicher Erholung und recht normaler Arbeit.

    Meine Covid-Tests sind seit Sonntag wieder einstreifig, von Madames zwei Streifen wird einer zumindest wieder heller.

    Hätte ich noch Geist für die Schöneberger Wohnung würde ich staunen

    Die Stadt rutscht in den Herbst, noch bedarf es Gewöhnung. Die Zahl der Unfälle- und Unfallspuren nimmt deutlich zu. Alleine heute passierte ich dreimal die Innsbrucker Platz – zweimal war jeweils die Polizei dabei einen neuen Unfall auf dem Platz aufzunehmen.

    Die Durchfahrt zum Schöneberger Hinterhof, gerne Lagerort für kaputte Flaschen, leere Capri-Sonne und Kinderklamotten, wurde frisch gestrichen. Ich glaube auch die Lampe wurde erneuert. Irgendjemand (im Zweifel immer die Käufer der unfassbar überteuerten ausgebauten Dachgeschosswohnungen) versuchen sogar die Durchfahrt die Hinterhof abzuschließen. Fast wäre ich neugierig wie es sich entwickelt.

    Vor der Haustür heute Abend eine Gruppe von acht Chinesen. Zehn Minuten später waren diese verschwunden, dafür waren in Wohnung 3R – ehemals Heimat der inzwischen in Kanada lebenden Ukrainer – acht paar Schuhe vor der Tür.

    asus sdrw-8d2s-u open without power

    Offenbar wollen auch weitere Haushaltsgegenstände die Gelegenheit nutzen, sich zu verabschieden. Der externe DVD-Player asus sdrw-8d2s-u verabschiedete sich auch, und konnte nur mit List und Tücke dazu veranlasst werden, die DVD (natürlich aus der Bibliothek ausgeliehen!) wieder auszuspucken.

    Sachen gehen, Sachen kommen. Nun probierte ich auch unquick commerce, aka einen Lebensmittel-Lieferdienst mit einem Tag vorlauf. Knuspr hat nicht nur alles was wir brauchen, und charmante Eigenmarken, sondern auch ausgewählte Marks & Spencer-Lebensmittel, Münchner Wollwurst und drollige tschechiche Bistro-Artikel.

    Ich muss mal rechnen, wieviel mehr oder weniger es wirklich kostet – und ich muss mal in mich gehen, ob ich es für okay halte, andere Leute zum Mindestlohn meine Einkäufe durch die Gegend fahren zu lassen – aber es sparkt bei mir auf jeden Fall Joy. Zusammen mit gemüslichen Spitzkohl und Karotten und crowdgefarmten Mangos kamen für Krankheitszeiten ganz erstaunlich feine Mahlzeiten zusammen.

    Ein Hin- und her

    Mir träumte, Elif Oskan ist Gebäudechefin in unserer neuen Wohnung und ich muss irgendwelche Berichte abliefern. Das war aber alles so unklar, dass ich mehrfach aufwachte, und dann war noch alles unklarer. Irgendwann war ich so wach, dass mir auffiel, dass Oskan ja Köchin in Zürich und im Fernsehen ist und gar keine Badbetriebsleitung in Berlin – und dann schlief ich wieder besser.

    Anscheinend im Krankenlager zuviel The Taste geschaut.

    Die ganze Wohungsgeschichte.. ist es so unglaublich in allem. Irgendwie warte ich immer noch darauf, dass mich jemand in die Wange kneift und sagt „south, natürlich ist das alles nur ein absurder Traum.“

    Aber ein schöner. Und bisher scheint er weiter real zu sein.

    Auch komisch: wir haben weniger Platz und trotzdem kaufe ich neues Zeug. Bisher beschränkt sich das allerdings auf Regale – denn gerade, wenn es wenig Platz ist, sollten die Regale möglichst passgenau sein und wenige Zentimeter verschwenden. Und so trage ich IKEA-Kartons ins Gebäude, sage mir „heute nicht schwimmen, keine Zeit“, winke dem „Pförtner“ (laut le pianiste) und verschwinde wieder.

    In den nächsten Tagen kommt die Wilmersdorfer Küche, und das ist ein untrügliches Anzeichen für „Es wird ernst“. Noch wartet fast alles auf den Umzug. Aber wir sind weiterhin dabei, erste Transporte vorzubereiten. Das ehemalige Bett ist inzwischen in Schöneberg im Auto gelandet und wartet auf seinen Transport zum Recyclinghof.

    Das in-between-Bett ist in Wilmersdorf in der Wohnung und wartet auf seinen Aufbau. Ebenso das Badregal und der zweite Teil des Kellerregals. Das Kellerregal wiederum wartet in seiner Vervollkommnung auf die Handwerker, der noch vorher im Keller tätig werden muss.

    Und Bücher und CDs sollten eh noch einige diesen Haushalt verlassen.

    Hallo Ivar, das ist Wohnung. Hallo Wohnung, das ist Ivar.

    Schwimmbad – Resistance

    In Österreich: Klagenfurt, eine Stadt mit 100.000 Einwohnern hat mindestens sechs Jahre lang (2021 bis 2027) kein Schwimmbad. Nada, Null. Und dabei dachte ich Piefke immer, dass die Österreicher dass mit der öffentichen Infrastruktur zumindest noch besser hinbekommen als die Deutschen.

    Derweil in Hamburg: Die Kunsthalle möchte ein Freibad in der Binnenalster bauen. Ja, wirklich. Hamburger Kunsthalle: Reaktionen auf Neubau-Pläne des Direktors

    Unter anderem geht es um Island, aber schon bei der Überschrift war ich komplett überzeugt:
    ‘You Britons go to the pub, we go to the swimming pool!’: the European health habits worth adopting

    Und wo wir in die Ferne schweifen: Wer sich fragt: wo ist eigentlich der US Widerstand gegen MAGA, empfehle ich mal wieder Rebecca Solnit: In 2025 We Showed Up: Notes on Resistance to the Regime

  • 25-09-18 Knowledge retention bis halb zwei

    25-09-18 Knowledge retention bis halb zwei

    Madame stellte fest, dass das Schöneberger Jugendkulturzentrum Weiße Rose eine direkte räumliche Anbindung an die öffentliche Bibliothek hat. Wir beide wurden im Namen unserer jugendlichen Selbste nachträglich neidisch.

    Die Gemüslichkeit bleibt dem Kleinkürbis treu. Diese Woche gab es Pattison (Ufo-Kürbis) statt Zaphito. Auch wechselt das Angebot langsam die Saison: Tomaten und Zucchini wurden durch Wurzeln ergänzt.

    Das Landhaus Ettenbühl empfiehlt für unsere Garten-Eingangs-Situation eine Rosa Multiflora, aka Büschelrose. Deutscher und lateinischer Name sagen ganz gut, worin ihre Qualitäten liegen. Ich freue mich, dass der Garten einen guten Rahmen für Großsträucher bietet. Mit Ms. Fluffy diskutieren wird derweil inwieweit man Feigen in Berlin-Brandenburg kultivieren kann.

    Kann mensch zu viele Hygro- und Thermometer besitzen? Aber eigentlich wollte ich ja Keyboards sammeln.

    Die karibische Schweizerin beklebte Lego. Für eine Rundmail an „Alle“ dokumentierte ich, wie ein aufgeklappter Laptop aussieht. In meinem Terminkalender landete der Serientermin The YaSM hour.

    Wenn ich meinen Geist nach der Klausurenphase wieder beieinander habe, wird auch die Julia Academy dort landen. Nachdem ich für die Bachelorarbeit ja wirklich sehr selektiv mit der Sprache gearbeitet habe, möchte ich sie auch noch systematischer angehen. Sehr langfristig scheint mir das auch ein spannenderer Weg Richtung machine learning/KI zu sein als dieses „ich haue wild Prompts irgendwo rein und jedes mal passiert was anderes.“

    Es war ein Dienstag der Klausur und ein Mittwoch der Arbeit. Aber vor allem war es eine Zeit ungeahnter Nichtlernfreiheit. Es ist vorbei.

    Ich nutzte dieses große Reich der Freiheit, um Dienstag nachmittag ein paar Stunden zu schlafen. WIe auch Mittwoch abend. Vielleicht auch noch Donnerstag vormittag. Mittwoch begann ich langsam mit dem Anlegen einer Großmöbel-LibreCalc-Tabelle.

    Freiheit

    Und plötzlich ist es vorbei. Die Klausur Knowledge Management ist vorbei. Das Sommersemester ist vorbei. Und hoffentlich sogar der ganze Bachelor.

    An dieser Klausur wird es nicht scheitern. Die war – dem Motto „we are nice and we are on your side“ folgend – ausgesprochen fair gestellt. Im Skript waren verschiedene Teile als „definition“ oder „important“ gekennzeichnet. Diese lernte ich vor allem. Und nur diese wurden tatsächlich abgefragt.

    Naja, und wenn ich kleine Textaufgaben zum Thema Community-Aufbau oder Wissensdatenbank beantworten soll, dann sollte ich das selbst ohne Lernen ausreichend hinbekommen.

    Ich kreuzte an, füllte Lückentexte und schrieb Texte zur knowledge retention beim fiktiven Unternehmen NovaHealth. Kaum hatte ich angefangen. war es der 16. September um 13:30h und ich war fertig.

    Es ist vorbei. Vorerst bis Mitte November, wenn ich die diversen Noten bekomme.

    Ein sehr ungewohntes Gefühl. Einerseits habe ich den Eindruck „Woooahh! Soviel freie Zeit und Energie! Was ich damit machen kann.“ Andererseits halt: „Müde. Durch. Brauche Urlaub.“ Es bleibt spannend, wie es sich entwickelt.

    Auf jeden Fall begründen wir langsam eine Nach-Klausur-Tradition, indem wir zu Sagar gingen, vegetarisches Thali und Ente Malai aßen und auf dem Sonnendeck unter der Markise den kurzen aber epischen Regen bewunderten. Danach eine Einkaufsrunde bis zur Nolle. Denn ich habe ja Zeit und kann sinnlose Umwege fahren!

    Musik!

    Beinah hätte ich spontan Zugfahrkarten und ein Hotel in Łódź gebucht, weil dies in absehbarer Zeit die einzige Chance ist, Monika Roscher live zu sehen – aber ich fürchte im Oktober benötigen wir auch Wochenende für andere Sachen. Deshalb nur ein Video: Witches Brew (live). Hammer.

    Also wenn das live nur halb so großartig ist, wie die Videos vermuten lassen, ich bin sehr sehr versucht mit Łódź.

    Laura Braun, die Gewinnerin des Wiener Protestsongcontests, tritt im Lörracher Nelli Nashorn auf.

    Ackerbau und Langeweile

    Blogger bloggen über Blog-Kommentare. Freundlicherweise steht in onli blogging schon alles was ich dazu sagen würde, nur kompetenter: Meine Haltung zu Blogkommentaren

    Ich finde in Schöneberg hat es jetzt genug gebrannt: Haus in Berlin-Schöneberg nach Dachstuhlbrand nicht bewohnbar

    Warum ich nie wieder in meinem Leben etwas mit Öffentlichkeitsarbeit machen möchte. Weder bezahlt noch ehrenamtlich: Ich müsste Social Media mitdenken: Ehrliche Reichweite.

    Andere Arbeitswelten, die reine Leere: Als Schulleiter durchs Jahr- KW36.

    Gemüse ernten:

    Ende August verbrachten wir ein langes Wochenende in Nagano. Der Weg zu unserer Unterkunft würde mehrere Stunden in Anspruch nehmen, wir recherchierten also, was man unterwegs unternehmen könnte. Dabei stießen wir auf eine Landwirtschaft, die viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten zum Pflücken anbot. Es war letztendlich das liebste Erlebnis der ganzen Reise für unseren Sohn. (Im Dank an die Natur: Ein Ausflug nach Gunma)

    Gemüse lagern: Ab in die Miete – wie ich mein Gemüse unter die Erde brachte

    Ich möchte doch einfach nur sitzen.

  • 25-09-13 Competence-Kompetenz (Dr. Sorgenfrei)

    25-09-13 Competence-Kompetenz (Dr. Sorgenfrei)

    Madame setzte Sloe Gin an.

    Ich hörte mir Daniels Dackeldramen an. Später diskutierte ich Mülltonnengrößen.

    Beim Öffnen der Haustür standen zwei Männer mit Zementsäcken auf der Schulter vor mir. Sie wollten ins Haus.

    Madame fuhr Le pianiste in der Ringbahn entgegen. Der mobilen Situation angemessen, redeten sie über mobiles Arbeiten.

    Am 2. Oktober ist die nächste Haushaltsberatung in Frankreich. Das verspricht spannende Páris-Tage.

    In Köpenick war Stromausfall. Eine Teilnehmerin berichtet, dass dieser via Cell Broadcast gemeldet wurde, und eine halbe Straße an den Randstreifen fuhr, um zu sehen, warum ihre Handies tröteten und „Es besteht Gefahr“ meldeten. Immerhin.

    Aufgrund eines anderen Problems saß Madame in Wildau fest.

    Eine Woche der HINIW (High Intensity no Interruption Work) liegt hinter mir.

    Es war ein Freitag des Arbeitens und Lernens und ein latifundaler Samstag des Lernens.

    Obwohl noch mindestens eine Bachelorklausur übrig ist (sofern ich alles bestehe), fing ich an den Master durchzuplanen: Aktuelle Modulauswahl.

    In Wirtschaftsinformatik

    • Digitale Diversität (Einzig mir unbekannter W-Info Lehrstuhl)
    • Entwurf und Implementierung von Informationssystemen (Bester W-Info Lehrstuhl von allen die ich kenne)
    • Entscheidungsmethoden in unternehmensweiten Softwaresystemen (Würde auch für einen eventuellen Bachelor Informatil zählen)

    In Informatik

    • Datenstrukturen und Algorithmen (Würde auch für einen eventuellen Bachelor Informatik zählen)
    • Betriebssysteme (Der Vorgänger davon war das bestes Informatik-Modul im Bachelor)
    • Dokumenten- und Wissensmanagement im Internet (Scheint arg grundlegened)

    In Wiwi

    • Dienstleistungsmanagement (Für das Leben lerne ich – immerhin verdiene ich Geld durch Dienstleistungsmanagement)
    • Finanzmanagement in Excel (Für das Leben lerne ich. Konfrontationstherapie mit Excel)

    Seminar und Masterarbeit am Lehrstuhl Krönung (Soziotechnische Informationssysteme). Aber das kann und wird sich sicher noch ein paarmal ändern.

    Competence is an event

    Einen größeren Teil des Samstags verbrachte ich auf der Pergola mit dem Lernen für die Knowledge- Management-Klausur. Das Modul bleibt exzentrisch. Denn es hat plötzlich Englisch gelernt.

    Das ganze Modul besteht auf fünf „Units“.

    • Foundations
    • Content
    • Collaboration & Community
    • Competence
    • [Unit 5 ist nicht klausurrelevant, ignoriere ich aus Zeitmangel]

    Ich kam inzwischen bei Unit 4 „Competence“ an. Und plötzlich redet das Modul mit mehr vollkommen okayes Englisch. Es ist immer noch keine Literatur, aber absolut gängiges Alltagsenglisch eines non-native Speakers. Besser als alles, was ich spontan hinbekäme.

    Also schaute ich genauer hin und stellte fest: Jede Unit hat (mindestens) zwei Autor*innen: Den Lehrstuhlinhaber und einen oder mehrere Co’s. Der Co-Autor der „Competence“ Unit, Dr. C. Sorgenfrei, besitzt anscheinend eine hohe Englisch-Kompetenz. Und so kann ich mich unabgelenkt von der Sprache auf die Inhalte konzentrieren1:

    In konzentrierter Form, der Kern der Unit ist:

    • Core Competences (eines Unternehmes). Diese sind internal assetts und dienen via Innovationsfähigkeit, knowledge transfer und knowledge coordination dazu, Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Solange diese core competences rare, valuable and not easily imitatet or substituted sind.
    • Competences (eines Individuums). Diese zeigen sich erst in der Anwendung (meeting a task- competence is an event, not a noun). Competences lassen sich unterteilen in knowledge (abstrakt), practical and instrumental skills (anwendungsbezogen), social competences (Teamfähigkeit, Führung) und personal competences (Motivation, Kritikfähigkeit). Von Personen lassen sich einzelne competences erfassen, zu competence profiles zusammenfassen und diese unternehmensweit aggreggieren und competence gaps zu identifizieren und zu beheben. Dazu dienen:
    • Competence Management Systems. Diese sind IT-gestützt und funktionieren in fünf Ebenen. IT Infrastruktur -> Datenbanken (HR, EPR) -> Anwendungen (HR Modul, E-learning modul) -> Frameworks -> Functionalities (Compence assessment, search etc.)

    Vor allem wird es eine Klausur der Abfrage des Auswendiggelernten. Ich hoffe, es wird viel competence geben, die damit komme ich besser zurecht.

    Der Rotmilan schrie über dem geeggten Acker.

    Auf der Kaffeegartenrunde benutzte Madame mehrfach das Wort adrett – ein im Zusammenhang mit dem Garten eher seltener Begriff. Aber vielleicht sind gerade die richtigen zwei Woche dafür im Jahr.

    Während „unsere“ Allee in den märkischen Hamptons mit einzelnen fallenden Blättern und leichter gelb-braun-Färbung bereits in den Herbst übergeht, lebt der Garten noch voll im Spätsommer. Die Astern blühen erst langsam. Hibiskus und verschiedene Rosen bieten eine volle Pracht dar.

    Der Rasen bleibt grün wie noch nie in dieser Jahreszeit, der Storchschnabel wächst noch vor sich hin, die Goldruten zumindest an den sonnengetroffenen Orten.

    Madame erntete Gellerts Butterbirne. Also die Gellerts Butterbirne. Der (noch kleine) Baum beschränkte sich dieses Jahr auf eine Frucht.

    Auch mag dieses Jahr nur eine Sonnenblume kommen. Die immerhin ist knapp drei Meter hoch und hat ungefähr acht Blüten und Knospen.

    Hummel in Sonnenblume. Nahaufnahme.

    Abends geräucherter Schweinenacken mit gegrillten Zucchini und Zwiebeln.

    Umfallen und Gegenlaufen

    Das Highlight im Büro: Die neue Herbstkollektion von Wanderschuhen ist eingetroffen! Das Team ist begeistert, die nächste Bergtour gesichert. Der einen Kollegin passen die Schuhe wie angegossen, leider muss sie sich an der Wand festhalten, um gehen zu können.

    Morgen ist Kommunalwahl 2025 in Gelsenkirchen

    Langspielplatten-Qualitätskontrolle im 20. Jahrhundert (Punkt 11, drei Fotos)

    Holger und der Wechselrichter.

    Sobald ein Möbelstück aufgebaut ist, verschmilzt es mit der Wand, dem Fußboden, der Wohnung. Es verschwindet aus meinem Kopf als eigenständiges Objekt – bis ich irgendwann einmal dagegen laufe.

    Anmerkungen

    1. Ich zähle hier vor allem auf, um es mir selbst zu vergegenwärtigen, was den Hirnsitz festigt. Da müsst ihr jetzt durch. ↩︎