25-12-11 In Hausschuhen zur Packstation

Die Gemüslichkeit bescherte uns Yacón. Eine offenbar in einschlägigen Foodfluencer-Kreisen begehrte Knolle, die wenig überraschend sehr gesund sein soll. Geschmack, roh: überraschend süß, am Ende ein vorbeihuschen von Ingwerwasser. Geschmack, aus dem Backofen. Äh, wässrig-neutral? Durch Berlin fuhr eine S-Bahn mit der Anzeige Rentier-Express. Kollege Jean aus dem Controlling wurde Dritter bei der Excel-Weltmeisterschaft. This […]

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25-12-06 Bohren and the Club of Klemmlampen

In der S-Bahn: eine junge Frau mit Plüsch-Rentiergeweih. In der U-Bahn: Ein Junge, der bellte. Drei Stationen lang. Es klang überzeugend, mal wuffte er höher, mal tiefer, mal schnüffelte er, und eins, zwei mal war auch ein Winseln zu hören. Ich hörte schon Hunde, die klangen deutlich weniger überzeugend. Auch in der U-Bahn: der große […]

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25-12-04 Eine Formalie in Kiew

Zum Abschied noch einmal Hinterhof. Um 6:20h Uhr morgens hörten wir aus dem Schöneberger Schlafzimmer das Rumpeln der Müllabfuhr. Kurz danach ein eher lauter Wortwechsel auf dem Hof – einer der Stimme nach der Rüpel-Eumel-Hallodri von vor ein paar Tagen, der andere unbekannt. Stimmung: Unfroh. Beim späteren Nachsehen: Container so voll wie ehedem. Vermutung: Der […]

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25-12-02 Tochter Zion Zitterpudding

Die Kirche wies uns die Tür. Bei der GKR (Gemeindekirchenratwahl) erwies es sich als tückisch, dass wir gerade behördlich umgemeldet waren: Nicht mehr wahlberechtigt in der alten Gemeinde und vermutlich noch nicht wahlberechtigt in der neuen Gemeinde. Lost in Limbo. Gerade kein ganz ungewöhnliches Gefühl an T-1, dem Tag vor dem Umzug. Immerhin bekam ich, […]

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25-11-29 Nach West, nach Nord, nach West, nach Ost, nach Nord und jeweils wieder zurück

Die Eckkneipe Willi Mangler heißt jetzt Willy’s, und es wirkt als wollte sich der Kiez schon verabschieden bevor wir richtig weg sind. Der letzte Schöneberger immobil-mobiles-Arbeiten-Tag ist vorbei. Nächstes mobiles Arbeiten: Zwischen Hotspot und unausgepackten Umzugskisten. Vielleicht. – Vielleicht auch einfach im Büro. Ich wüsste gerne, was genau die Schöneberger Haushallodris plötzlich zu für sie […]

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25-11-27 southpark, M.A., B.Sc.

Die Welt auf den Straßen ist verworren geworden. Selbst wenn jemand morgens um 6.30h wild rufend und schwankend über die Bürgersteige läuft, kann es sein, dass er einfach nur mit Headset telefoniert. Madame fuhr das letzte Mal aus der Schöneberger Wohnung in die Hafenstadt. Ich schaute bei LinkedIn vorbei. Ich lachte, als mir ein Post […]

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25-11-25 Um halb sieben gehen die Nummern aus

Nach 17 Jahren auf dem Schöneberger Hinterhof der Abenteuer verließ das Fahrrad seinen Stellplatz und steht seit Sonntag im Wilmersdorfer Keller der Behaglichkeit. Erstaunlicherweise ist ihm in diesen 17 Jahren nie mehr passiert, als alle neun Jahre einmal ein platter Reifen. Die Überführung verschaffte uns einige neue Erkenntnisse zur neuen Nachbarschaft. Am besten: Als Madame […]

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25-11-22 Ick bin ein ChaWiener

Endlich fand ich eine zweifellos sinnvolle Anwendung von ChatGPT. Es löst jetzt meine Captchas und ist dabei erfolgreicher als ich. Madame töpferte ein Seepferdchen nach Art eines mittelalterlichen Elefantenbildes. Allerdings steht ihr das Internet zur Verfügung und so konnte sie ihr Werk vor dem Abschluss noch einmal mit Bildern echter Seepferde vergleichen. Das Café Bilderbuch […]

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25-11-20 Jetzt noch die Fräsmaschine

Während ich dies schreibe, premierenflötiert Madame in der Stadtbadwohnung. Jeden Tag wird die Wohnung ein wenig bewohnbarer. Karls Erdbeere am Südkreuz verschwand bis nächstes Jahr. Vermutlich tötete Nachtfrost auch die allerletzten Erdbeeren. Im Winter gibt es Gemüsli nur alle zwei Wochen. Madame wurde daran erinnert, als sie vor dem leeren Gemüslichkeits-Schrank stand. Dann halt nicht. […]

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