Schlagwort: Alabama Crimson Tide

  • 21-01-11 Stand-Up Waddling

    21-01-11 Stand-Up Waddling

    Das Gerüst am Hinterhaus verschwindet. Es ist unklar, ob die Baustelle fertig ist oder der Bauherr kein Geld mehr hat. Unser Gerüst steht noch. Die dazugehörige sporadische Baustelle allerdings kehrte aus der Dezemberruhe nicht zurück.

    Die Deutsche Bahn möchte mit mir vielleicht ein einstündiges Onlinegespräch zum Thema „Bahn Bonus-Komfortsitze“ führen. Meine komplette Meinung zum Thema ist „Funktioniert halt nicht.“ Bleiben 59:30 Minuten übrig.

    Nick Saban hört nach 17 Jahren als Trainer der Alabama Crimson Tide auf. Damit geht einer der wichtigsten Trainer in 120 Jahren College-Football-Geschichte.

    Madame fuhr mit der Not-S-Bahn in die Hafenstadt.

    Die Bahn streikt, die S-Bahn betreibt einen Notverkehr. Die Busse sind entsprechend voll. Mein Fahrradschloss ist im Eise festgefroren. Also lief ich zu Fuß in die Verwaltung.

    Wobei ich heute morgen noch laufen konnte, mich freiwillig durch die Stadt begab. Dies sollte sich ändern.

    Dabei überquerte ich die Autobahnabfahrt auf der gerne die Letzte Generation festklebt. Kurz überlegte ich mich, mich dem Trend anzuschließen, mich auf die Abfahrt zu setzen und etwas zu blockieren. Ein Grund zur Demonstration und Beschwerung würde sich finden, und sei es dass es kalt und ungemütlich sei.

    Der Heimweg war schwieriger. Nachdem Bahn, Bus und Fahrrad bereits ausgefallen waren, war Nieselregen auf den Minus-Fünf-Grad-Boden gefallen und zu einer glatten Eisfläche gefroren. Zu-Fuß-gehen war nur noch schwerlich möglich. Über einen grasbewachsenen Mittelstreifen rettete ich mich bis zu einem S-Bahn-Ersatz-Bus, der mich die halbe Strecke nach Hause brachte.

    Der Rest: selten habe ich so langsam ein paar hundert Meter zu Fuß hinter mich gebracht; watschelnd in Mini-Schritten an den Hauswänden klebend. Selten habe ich dabei so gut sämtliche Muskeln trainiert, die für die Balance zuständig sind. Wenige Menschen waren auf der Straße, von denen viele rutschten und um ihr Gleichgewicht kämpften. Überraschenderweise sah ich niemand am Hinfallen.

    Noch leerer als die Straßen: Der Verkehrsübungsplatz.

    Epsilon ist winzig winzig klein

    Die Einsendeaufgaben sind durch. Gestern war die Deadline für die zweite Runde Aufgaben. Die hatte ich ja schon im November eingegeben und gespeichert. Aber erst jetzt sind wir im Stadium „nichts geht mehr.“ Ich hoffe, mein November-Ich war kompetent und errang genug Punkte, damit ich im März die Klausur in „Internes Rechnungswesen / Produktion und Logistik / Marketing“ mitschreiben darf.

    Natürlich konnte ich nicht widerstehen und belegte noch einen Kurs, der weder in Plan A Wirtschaftsinformatik, noch in Plan B Mathematisch-Technische-Softwareentwicklung formal eine Rolle spielt: Planen mit mathematischen Modellen. Aber er klingt spannend. Und inhaltlich auch passend. Und nicht zuletzt, er ist eine „wünschenswerte Vorbedingung“ für das Seminar dass ich dann im WS 24/25 belegen möchte. Ich will ja nicht in ein Seminar geraten und dann inhaltlich keine Ahnung haben, worum es geht.

    Noch aber bin ich gerade bei den Mathematischen Grundlagen unterwegs. Weiter unterwegs bei den reellen Zahlen und den Wurzeln mit Brüchen. Maxima und Minima kommen vor, Suprema und Infima und vor allem der winzig, kleine, unvorstellbar kleine Abstand ε, der eine nicht zu unterschätzende Rolle in vielen Beweisen spielt.

    Geld, das rätselhaft verschwindet und erscheint

    Da meine Konzentration immer nur für kleine Mathe-Dosen reicht, ruhe ich das Hirn zwischendurch indem ich durch das Blog-Konvolut der inzwischen 373 Jahresrückblicke schmöckere. Das ist nett und entspannend.

    Verschiedene Menschen bloggen. Aber es liegt eine starke Gewichtung auf bloggende Shepreneure, die achtsames Persönlichkeitscoaching betreiben. Gäbe es eine Wortwolke über alle dortigen Blogs, würde neben Achtsamkeit auch Hochsensibilität, Verbindung, Selbstwirksamkeit, Empowerment et cetera eine Rolle spielen. You get the vibe.

    Fast hätte ich beim Lesen allerdings das Lese-Spielzeug ruiniert, indem ich einen Schluck Tee darauf geprustet hätte. Der Satz in Jahresrückblick No. 286 kam unterwartet:

    Sich wirklich mit Geld zu beschäftigen und selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen, bedeutet nämlich auch mal links und rechts über den Tellerrand zu schauen. Und wenn Du das tust, landest Du auf einmal beim Thema Krpytowährungen.

    Das wirkte so passend als würde ein Fußballkommentar zwischendurch Liebeslyrik von Rumi zitieren. Aber nachdem ich den Tee dann runtergeschluckt hatte wurde ich neugierig, wie The Gospel of Crypto in diesem Umfeld umformuliert würde.

    Kurze Antwort: Gar nicht. Es folgte überhaupt nicht The Gospel of Crpyto sondern das viel ältere Loblied des Multi-Level-Marketings aka Schneeballsystem. Ein unseriöses Geschäftsmodell, dass sich als anderes unseriöses Geschäftsmodell tarnt. Irgendwo auch faszinierend. Aber falls jemand in Eurer Nähe die GamesCoin erwähnt: Rennt!

    Auf den ersten Blick seriöser ist Fujitsu. Das Unternehmen allerdings verursachte einen Skandal, der das Vereinigte Königreich in Atem hält. Über Jahre hat die Horizon-Finanz-Software, von Fujitsu für das britische Post Office erstellt, falsche Zahlen geliefert. Hunderte Betreiber*innen einzelner Postfilialen wurden verklagt, zu Gefängnisstrafen verurteilt, in den Ruin gefrieben, in den Suizid getrieben, da sie angeblich Geld unterschlagen hatten – Geld, das nie fehlte, aber von der Software erfunden wurde. Es ist so unglaublich. Der Fall sollte bitte Curriculums-Pflichtinhalt in der Wirtschaftsinformatik werden.

    Schwarzwald-Jungfernstieg-Israel

    Frau Herzbruch entdeckt Plotholes in Schwarzwaldklinik – Die neue Generation

    Herr Buddenbohm würdigt den Yüksel-Mus-Platz

    Lila trifft sich mit dem Team vom Kindergarten Charuv, der seit dem 7. Oktober im Kriegsgebiet liegt.

  • 24-01-02 Cointreau, Eierlikör, Blaubeere, Ingwer-Orange

    24-01-02 Cointreau, Eierlikör, Blaubeere, Ingwer-Orange

    Sargassum ist die Alge des Jahres 2024.

    Ausweislich des Altpapiercontainers bekamen die Nachbarn Bluetooth-Lautsprecher zu Weihnachten.

    Als wir am 1. Januar im letzten Tageslicht die Wohnung betraten war nichts in der Gegend abgebrannt und auf dem Balkon lagen keine Raketenreste. Das ist nicht selbstverständlich, aber erfreulich.

    Johann Mayer hatte eine extra Abholstation für vorbestellte Pfannkuchen eingerichtet. Aus dem Hof kamen im Halbminutentakt Menschen mit großen Boxen auf dem Arm.

    Die College-Football-Playoffs begannen: Alabama 20 vs Michigan 27 und Texas 31 vs Washington 37. Damit ist Alabama schon wieder raus.

    Die Qualifikation zu den Playoffs läuft nicht über rein sportliche Kriterien. Tatsächlich bestimmt ein Kommittee die Teilnehmer. Und dabei spielen neben der sportlichen Leistung auch die Stellung des Mondes, althergebrachte Vorurteile, das Lieblingsteam des Sohnes eines Teilnehmers und zehn andere Kriterien die Teilnahme.

    Alabama war eigentlich viel zu schlecht dieses Jahr. Eigentlich dominierten die Georgia Bulldogs wieder einmal alle Ligen. Nur verloren die Bulldogs das allerletzte Spiel unglücklich gegen Alabama. Und hups, war Alabama unter wilden Diskussionen in den Playoffs. Und ist gleich wieder raus.

    Neujahr bedeutete: Abgelaufene Gutscheine aus Coronazeiten wegwerfen und diese innerlich als Kulturunterstützung verbuchen.

    Haus am See

    Überraschende Erkenntnis: Wir wohnen auf einem Seegrundstück. Umso überraschender, da wir uns dort schon einige Jahre aufhalten. Nur der See ist neu. Der Mais-Acker hinter den Latifundien enthält immer mal wieder eine größere Pfütze. In einigen Jahren nahm diese auch das Format „Tümpel“ an. Aber dass dort ein ausgewachsener See liegt, ist neu.

    Der Kaptain kündigte einen sofortigen Besuch mit Liegestuhl und Büchern an.

    Schön: Das Feuerwerk der Nachbarn spiegelte sich sehr picturesque im See.

    Schön: Andere Menschen müssen Seehund-Eisrobben-Clubs gründen, um zum neujährlichen Eisbaden zu kommen. Bei mir reichte das Abdrehen des Bungalow-Wassers. Der Haupthahn liegt in einem Schacht. Dieser Schacht wiederum war hüfttief mit winterlichem Wasser gefüllt. So super für den Kreislauf.

    Abgesehen von unserer permanenten Wochentagsverwirrung gestaltete sich Silvester as every year. Teelicht-Raclette mit gebackenem Gemüse, Lesen, Musik hören. Gegen 22 Uhr beginnt die Schläfrigkeit, gegen 24 Uhr stoßen wir mit dem geöffneten Rotwein an und schauen das Feuerwerk der Nachbarn. Mit Götz Alsmann und dem Deutschlandfunk geht es schnell ins Bett.

    Madame las Lili Grüns „Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit …“ und Manfred Krugs „Ich bin zu zart für diese Welt“ und empfiehlt beides. Ich las weiter in Rebecca Solnits „Orwell’s Roses„, das Klimawandel, Natur-und-Politik, Stalin, Tina Modotti, Orwell-als-Vater, den spanischen Bürgerkrieg und Emma Goldmann streift. Weiterhin ein Buch, das ich gerne geschrieben haben würden möchte und damit natürlich mehr als nur eine Empfehlung.

    Die Fernuniskripte machten nur geringe Fortschritte. Recht früh begannen wir mit dem Sekt und danach war an Mathe-Verständnis nicht mehr zu denken.

    Zum Feuerwerk aßen wir die Pfannkuchen Cointreau und Eierlikör, am Nachmittag des Neujahrstags dann Blaubeere und Ingwer-Orange.

    Jahresmotto 2024: Pogo-stick

    Allüberall auf den Blogspitzen sehe ich Jahresrückblicke sitzen. Als Leser bin ich überfordert und kann nicht mehr auswählen. Am erschreckendsten/beeindruckendsten/überraschendsten das Konvolut aus 337 Jahresrückblicken epischer Länge, die mittels betreutem Bloggen entstanden sind. Formal sind sie dank der Betreuung alle sehr ähnlich, inhaltlich doch sehr verschieden, wenn auch mit starken Schwerpunkt auf das Leben als beginnende Coach-Solo-Shepreneurin.

    Dort lernte ich: Das Jahr braucht ein Motto. Das gebe ich doch gerne. Das Jahresmotto 2024 lautet Pogo-Stick. Mehr Details in Annex D.

    Was war so in 2023:

    • Das Jahr Klimakatastrophe kicked in. Um uns persönlich zog sie dieses Jahr einen Bogen. Diverse Hitze- und Waldbrand-Meldungen aus zum Beispiel Kanada oder Südeuropa hätte sich vor 15 Jahren nicht mal ein Klimawandel-Fernsehspiel getraut, weil es zu drastisch gewirkt hätte.
    • Fünf Klausuren bestanden (und damit eine mehr als der Studienplan vorsieht. Yeah!)
    • Überhaupt die Endgegner-Klausur „Algorithmische Mathematik“ überstanden.
    • Wir beiden hatten am 31. Dezember denselben Arbeitsvertrag bezogen auf den selben Arbeitsort wie am 1. Januar des Jahres. Das kam seit 2018 nicht mehr vor.
    • Madames Armbruch überstanden.
    • Neun Tage in Polen plus drei Tage in Polen,
    • Soviel Zug gefahren wie seit 2013 nicht mehr.
    • Dadurch übernachtet in 9 Bundesländern und 4 Woiwodschaften.
    • Soviel Präsenz-Kultur wie seit dem Studium nicht mehr.
    • Madame bekam lebenslänglich.
    • Ein Dithmarscher Wohnzimmer unter Wasser.
    • Eine Dezember-Geburtstagsfeier
    • Eine spektakuläre Hochzeit
    • Keine teuren Schäden am Subaru, nur ein arg unpassender.
    • DER MASTERPLAN entstand.
    • B->HEI (Pfingsten, Advent), HEI->OHV (Geburtstag), B->LÖ (Ostern, Weihnachten), LÖ->OHV (Sommer).
    • Der Angriff auf die Ukraine geht weiter. Polen wählt die PiS ab. Ein Hamas-Pogrom neben dem Gazastreifen.

    Und 2024 könnte kommen:

    • Sieben Klausuren (ohne Endgegner vermutlich) und die Anmeldung zu DEM SEMINAR.
    • Eine Zitronenpresse-Veröffentlichung (wobei ich mir zeitnah überlegen sollte was für eine).
    • Am 1. Mai das zweijährige BBB-Jubiläum und damit der Zeitpunkt, an dem ich mir Gedanken machen wollte, ob das eigentlich eine gute Idee ist.
    • Mit dem Zug von Lettland nach Litauen.
    • Eine goldene Hochzeit.
    • Weiterhin die Suche nach einem Bildungsurlaub der weder „resilientes Waldbaden“ noch „Kulturbusfahren mit pensioniertem Erdkundelehrer“ ist.
    • Mehr in AnnexD.

    Steak Bake

    Während ich Rebecca Solnit über „Bread and Roses“ las, die die Notwendigkeit sozialer Gerechtigkeit und das notwendige „mehr“, die metaphorischen Rosen, las, starb Torsun (Egotronic), „der Erfinder der hedonistischen linksradikalen Tanzfläche“. Linus Volkmann schrieb einen Nachruf.

    McDonalds ist nicht mehr der beliebteste Frühstücksort der Briten. Es ist nun Greggs: How a Super Affordable Bakery Chain Became a British Culinary Icon

    Das Rezept des World Famous Greggs Steak Bake: STEAK OUT Greggs has now revealed the exact recipe of their famous steak bakes & people in lockdown are desperate to try them

    Regisseur John McTierman zum Thema „Ist Die Hard ein Weihnachtsfilm?“ Den Kaptain wird freuen, dass McTierman sich auf „Ist das Leben nicht schön?“ bezieht? (Warning: McTiermans amerikanisches Englisch ist selbst für US-English sozialisierte nicht ganz einfach zu verstehen).

  • 23-11-16 Kool-Aid McKinstry verliert den Ball

    23-11-16 Kool-Aid McKinstry verliert den Ball

    Es begab sich zu einer Zeit vor ein paar Jahren, da informierte ich mich über Mobilfunkverträge. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass mein Anbieter den Neukunden viel bessere Verträge anbot als mir. Entrüstet setzte ich mich an die Schreibmaschine. Ich hämmerte in die Tasten und schrieb eine Vertragskündigung.

    Wenige Tage – Stunden! – später, entdeckte der Mobilfunkanbieter eine neu entflammte Liebe für mich und warb mit gänzlich neuen und erfreulichen Konditionen.

    Seitdem haben wir eine Tradition begründet: Einige Monate vor Ablauf des Vertrags schreibe ich einen Kündigungsbrief. Und ich kenne genau den Moment, in dem dieser geöffnet wird. Denn ab diesem Moment bekomme ich Anrufe im Zwei-Stunden-Takt. Irgendwann bin ich ausgeglichen genug, um einen der Anrufe anzunehmen. Ich bitte um schriftliche Unterlagen. Das Mensch am Telefon sieht seine/ihre Provision schwinden und verweist auf die Website.

    Dann darf ich ein bißchen rechnen und landete bisher immer wieder beim alten Anbieter. Jährliche Rituale! So wichtig!

    Die DHL-Packstation-Saga setzt sich fort. Das Gerät liegt in der Packstation. Die Nachricht erreichte mich per Mail als ich in gerader Sichtlinie etwa 100 Meter von derjenigen Station entfernt stand. Aber ich komme nicht heran. Der versprochene Abholcode bleibt verschollen. Weder kommt er per Post noch auf die DHL-App und schon gar nicht per Mail. Das einzige, was ich bekomme, sind automatisierte Erinnerungen doch endlich das Päckchen abzuholen.

    Eine andere Organisationseinheit von DHL lieferte mehrere Kilo Mathematik, welche Madame in Wohnung 3R auslösen konnte.

    Eine freudliche Estin schickte ein Kombi-Fähr-Angebot.

    Madame schlug sich mit dem Notverkehr nach Königs Wusterhausen durch. Denn heut‘ steht jede S-Bahn still, weil die GDL es will.

    Bama!

    Mit ETTI-Mentoriat Dienstag, Mathe-Mentoriat Donnerstag Mittwoch und Mathe-Studientag am Wochenende bin ich, finde ich, diese Woche Fernuni-technisch mehr als ausreichend bespaßt und kann mir einfach mal so einen netten Abend machen. Ich komme zum Football-schauen.

    Diese Woche mit Doppelfreude. Einerseits staune ich immer noch, dass deutsches Sportfernsehen inzwischen den Sport versteht und kompetent berichtet. Zum anderen konnte ich die Live-Wiederholung des ein-und-alles-Teams, der Alabama Crimson Tide, schauen.

    Das Spiel selber (Alabama 49, Kentucky Wildcats 21) war durchschnittlich. Alabama war körperlich, technisch und strategisch so deutlich überlegen, dass sie immer wieder nachlässig wurden. Mein spontaner Lieblingsspieler Kool-Aid McKinstry. ließ einen Ball direkt durch die ausgestreckten Arme gleiten. Ein Fehler, den ich eher in Kindergarten-Ligen erwarten würde als bei NFL-Anwärtern.

    Aber es war schön die Atmosphäre zu sehen, einen der besten Trainer aller Zeiten am Seitenrand zu beobachten und mal wieder in die Südstaaten einzutauchen.

    Auch schön und überraschend: Das Halbzeit-Interview mit Justin Okoronkwo (hier ein kurzer Ausschnitt). Der 19-jährige Münchner wird nächstes Jahr bei Alabama spielen. Er erzählte viel wie man plötzlich als Deutscher nach Alabama kommt und wie zukünftige Footballspieler dort aufgenommen werden. Vor allem aber Ist mit seinen 1,90m bei 96 Kilo Muskelmasse und entsprechender Athletik ein Bild von einem Mann. Und dabei so unfassbar nett und zurückhaltend und sympathisch. Könnte er bitte ein Role Model für verwirrte männliche Jugendliche werden?

    Die Band von Taylor Swift?

    Fragen, die in der Wikipedia-Auskunft gestellt werden und die ich mir dann auch stelle: Hat Taylor Swift eigentlich eine Live-Band? Alle Fotos von Liveauftritten, die ich kenne, zeigen sie (und eventuell Tänzer*innen) auf der Bühne ohne Musiker. Aber bei der Art von Musik und dem Anspruch der Produktion, muss eigentlich eine Liveband dahinter stehen. Das aufwendigste Playback aller Zeiten? Die Band spielt ihr Konzert versteckt in den Katakomben?

    Aber das Internet, beziehungsweise Reddit, weiß natürlich Rat:

    The band is split between the two sides of the stage. Matt Billingsley on drums, Amos, and Max Bernstein who is playing guitar and other instruments are on the left side of the stage with Jeslyn and Melanie as backup singers. On the other side is Paul, Mike Meadows, and the new primary keys player Karina DePiano that took over for David Cook along with Kamilah and Elliotte as backup singers.

    Und dazu der Videobeweis. Etwas verloren wirken die Musiker*innen schon.

    (Bonusfrage: ist der auf der Videowand eine Liveaufnahme von Swift, die in das Video übertragen wird oder ist das eine einstudierte synchrone Choreographie?)

    Ein „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ veröffentlichte „den ersten Zusammenhaltsbericht“, der besagt, dass es Filterblasen nicht nur digital sondern auch in der analogen Welt gibt. (so die taz). Mein erster Impuls ist es, einen bedeutenden Franzosen zu zitieren: „Nein! Doch! Ooh

    Irgendetwas, vielleicht ist es der cringe Name von Institut und Bericht, weckt meine Neugier und ich möchte Hintergründe wissen. Okay. 10 Universitäten mit anscheinend bedeutender Förderung des BMBF. Das ist einerseits eindeutig staatstragend, anderseits sollte es inhaltliche Substanz jenseits des Offensichtlichen haben. Erfreulicherweise ist der ganze Bericht frei verfügbar und ich hoffe mal., ich komme dazu 127 Seiten solider Sozialwissenschaft zu lesen.

    Wir haben Peak Beige überschritten.

    Christa Chorherr mutmaßt, Warum im Ersten die Zahl der Bewohner abnimmt.

    Das war genug Spaß für heute!

  • 23-03-23 Cinque latte macchiato

    23-03-23 Cinque latte macchiato

    Madame bestellte 31 Collegeblöcke.

    Währenddessen saß ich hier im Wesentlichen zwei Tage herum, atmete aus und dachte „Erstmal Ruhe für die nächsten paar Monate.“ Little did I know.

    Ich machte was man so im Urlaub-in-der-eigenen-Stadt macht:
    FMSE-Impfung (Teil 1), Termin für die Fahrradinspektion machen, endlich die Schlichtungsstelle Energie in Bewegung setzen, den verschwundenen Bonuspunkten hinterherjagen, Blutspendetermin buchen, länger unbeantwortete Privatmails beantworten, VHS-Kurse Italienisch recherchieren.

    Ich las und saß im Lassenpark. Passend zu meinen Bummeltagen schaltete die Sonne auf Frühjahr. So konnten ich, die Three Men on a Bummel (die Nachfolger von Three Men in a Boat), und mein Notizbuch lange auf wechselnden Parkbänken sitzen und Menschen und Hunden zusehen.

    Das Beste an den Tagen: Ich saß im Café und trank Latte Macchiato. Einfach so am hellichten Vormittag, über Stunden mit Buch und Notizbuch. Es fühlte sich herrlich dekadent an.

    Der Besuch der Traglufthalle im Kombibad Seestraße fiel aus. Ich liebe die Atmosphäre unter diesem Hallendach. Sehr eigen, sehr besonders. Aber: Streik!

    Streik ohne mich: Wer urlaubt kann nicht streiken – soweit klar. Aber wäre es ein Streikbruch wenn ich privat als Kunde in ein Hallenbad gehe an Tagen an denen die BBB eigentlich streiken? Die Frage stellte sich nicht, denn das Bad war geschlossen.

    Also planten wir um und nutzten die Gelegenheit um auf die Dachterrasse des Humboldforums/Stadtschlosses zu gehen. Berlin spielte weiterhin mit und bescherte perfektes Aussichtsterrassenwetter.

    Blick auf sonnenbestrahlten Fernsehtirm, Nikolaukirche, Park Inn vor einem dunklen Gewitterhimmel.

    Das Forum/Stadtschloss selber: meine Spontanassoziation war „Repräsentatives Geschäftshaus mit Geld in München“ – keine Preußenherrlichkeit, keine Restauration, aber auch keinerlei Berlin-Flair. Madame assoziiert „Flughafen Zürich.“

    Fernuni

    Kellerkind fragte: Warum Fernstudium. Ich habe die Frage schon mal beantwortet, aber da die Antwort anscheinend nicht hängen blieb, gelobe ich ausführlichere Behandlung in Zukunft.

    Einer der Gründe, „warum Wirtschaftsinformatik“ war, dass ich mir Mathe/Informatik nicht mehr zutraue. Der Mathe-LK ist Jahrzehnte her. Ich ging davon aus, dass man die sehr saubere, schnelle Art des Denkens, die für Mathe notwendig ist, mit dem Alter graduell verliert. Sprich: mein 20-jähriges Ich ist dem jetzigen Ich mathematisch deutlich überleben. Ich ging davon aus, dass Wirtschaftsinformatik was den Mathe-Logik-Teil angeht eher „Mathe light“ wird.“

    Und dann – stellte ich fest, dass es mit Alter und Mathematik wohl komplizierter ist. So gibt es auch Studien, die sagen, Menschen können einfache Arithmetik am besten wenn sie 50 sind.

    Und ich bekam den Kurs „Algorithmische Mathematik“ für das Sommersemester 2023 ins Haus geliefert, der seine Literaturtipps beginnt mit „Dieses Buch empfehlen wir insbesondere den Wirtschaftsinformatikern. Sie können damit ihre mathematischen Defizite gegenüber den Informatikern nacharbeiten.“ Und auch sonst wirkt der ganze Kurs als folgte er dem Motto „Keine Gefangenen. Hier wird sauber und logisch gedacht und wer nicht sauber und logisch mitdenkt, mag ein toller Mensch sein – aber hier nicht.“

    Mich kickt das. Aber ich fühle mich auch wie vor dem Aufsitz auf einem Rodeobullen. Es wird a wild ride. Es kann sehr viel Spaß machen. Aber die Chancen, dass ich vor dem Ende runterfalle und mich in Sicherheit bringen muss, sind hoch. Meine Chancen auf Fernuni-Ruhe sanken natürlich auf 0%, sonst rast der Bulle schon los, bevor ich mich auch nur festhalten konnte.

    Vorbeigeschwommen

    Uta Bräuer postete wieder ein Schwimmbadvideo. Das Stadtbad Spandau Nord bezeichnete ich einst als „das schönste Berlins“ und dank Uta könnt ihr auf Youtube sehen, warum.

    Bevor ich in die ultimative Lobhudelei auf das Panzermuseum ausbreche, poste ich einfach einen Link.

    Dank des Museums holte ich meinen zweiten Oscar-Film nach: Im Westen nichts Neues. Den Film habe ich noch nicht gesehen. Aber eine 80-minütige-Besprechung der fünfminütigen Panzerszene aus dem Film durch das Museum. Ich habe so krass viel gelernt über den ersten Weltkrieg und den Grabenkrieg und Strategie dahinter und über Panzer in Filmen.

    Zum Glück hatte ich die Zeit um dann im Panzermuseums-Youtubekanal zu versacken, mir die sowjetisch-russische Panzerstrategie erklären zu lassen, die Frage erläutert zu bekommen, ob der Tiger 1 ein Bauhauspanzer aus der Industriedesignschule ist und mir Klassiker wie The Face of Battle nahebringen zu lassen.

    Wer sich mehr für manchmal konfliktgeladenes Zivilleben interessiert. Frau Klugscheisser erzählt was hinter den Kulissen eines Langstreckenfluges interessiert. Teil 1 und Teil 2 und Teil 3.

    Worüber ich schon wieder vergaß zu Schreiben: Das Basketball-Team der University of Alabama. Das ist gerade heißer Favorit die College-Meisterschaften zu gewinnen; obwohl einer von Ihnen wegen einer Schießerei mit Todesfolge in Unterschungshaft sitzt und drei andere Spieler auch bei der Schießerei anwesend waren. Ganz wilde Geschichte.

  • 23-02-11 if (node==NULL) {return mehrLernen;}

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    Falls ihr diesen Sommer nichts vorhabt: Für die Freibadsaison suchen die Berliner Bäder Rettungschwimmer:innen und Kassenkräfte. Mit mehr Commitment bietet mein Arbeitgeber auch allerlei andere Jobs gerade. Für andernweitig interessierte sucht ein „Neo-Guru“ eine „Assitenz für weltliche Aufgaben“ (u.a. Verwalten v. Terminen & Anfragen, Einkauf v. lebensnotw. Produkten, Tägl. Räuchern).

    Eine Sekunde = ein Jahr

    Professor Transformation begleitete uns Donnerstag zu Professor Star Trek ins Futurium – und angesichts dieser Ausgangslage war der Abend gar nicht so futuristisch. Professor Star Trek, bürgerlich Hubert Zitt, sprach über Zeitreisen. Als guter Wissenschaftler schränkte er sich auf die relativistisch mögliche Zeitdilatation ein und als guter Entertainer, flocht er zahlreiche Star-Trek-, Back-to-the-Future– und die Frau des Zeitreisenden-Referenzen ein. Auffallenderweise fehlte der Film Interstellar, der die physikalisch mögliche Zeitreise via Relativitätstheorie thematisiert.

    Spannender als die Popkulturreferenzen fand ich den Teil mit der Zeitdilatation. Kurz: Alles bewegt sich in Raum und Zeit. In der Welt, die wir wahrnehmen können, ist die Bewegung im Raum sehr langsam, die Bewegung in der Zeit sehr schnell. Beschleunigt man sich aber im Raum an die Grenze der Lichtgeschwindigkeit, ist die Bewegung in der Zeit sehr langsam. Würde man sich beispielsweise ein Jahr lang mit 99,99% der Lichtgeschwindigkeit bewegen, wären in der Welt „draußen“ mehr als 70 Jahre vergangen. So kann man in die Zukunft reisen.

    Die tiefgehende Erklärung, warum und wie das ist, fand ich spannend. Etwas irritierend war seine dutzendfache Entschuldigung dafür, dass Teile des Vortrag mathematische Formeln enthalten. Allgemein habe ich leider den Eindruck, dass das Futurium an sich keine hohe Meinung von seinen Besuchern und deren Auffassungsgabe hat. Das übrige Programm ist unterambitioniert.

    Kopf rein Kopf raus

    Nach einem überraschend arbeitsanfälligen Freitag, verabschiedete ich mich in Lern- und Klausururlaub bis Dienstag. Wahrscheinlich träume ich heute Nacht von sortierten doppelt verketteten Listen, die sich in AVL-Bäume transformieren. Da die Uni keine Altklausuren herausgibt, habe ich keine Ahnung wo im Verhältnis zum erforderlichen Wissen ich stehe. Aber

    • Ich habe in den letzten Wochen viel über das wie und auch das warum von Eigenschaften Objektorientierter Programmierung gelernt. Und das war gut investierte Zeit.
    • Ich habe genug Spaß an der Sache, um auf jeden Fall weiterzumachen.
    • Also selbst wenn die Klausur aus lauter Sachen besteht, die ich gerade nicht wiedergeben kann; ich habe mehr als genug Lust auf die Wiederholung hinzulernen und die wird dann rocken.

    Abendliches Kopf-Frei-bekommen im Stadtbad Schöneberg. Ich hatte Glück, drei Minuten lang erwischte ich einmal so viel leeren Platz, dass ich ohne Rücksicht auf Verluste ernsthaft rückenschwimmen konnte und die großartige Decke des Bades bewundern konnte.

    Blick auf den Eingang des Stadtbad Schöneberg. Es ist nacht, hat geregnet, auf dem Nassen Boden spiegeln sich blaue und grüne LIchter.

    Cucinare e cantare

    Madame stürzte sich derweil mit Wintercouscous (unbedingt wiederholenswert!) weiter in die Ottolenghi-Festwochen. Und da ich diese Woche in meinem Miss-South-Projekt geschwächelt habe, übernahm sie den Projekteinsatz unter Einsatz ihrer körperlichen Unversehrtheit. Sie bereitet Caramalized Onions im Slow Cooker.

    Madame löste einen Liegestuhl im Bestellshop aus und fotografierte eine blühende Hamamelis.

    Zum Lernen gehört bei mir Italopop per Internetradio. Auch wenn mein italienisch schlecht genug ist, um jeden Text und Wortbeitrag problemlos auszublenden: Dass sie im Radio dauernd Sanremo sagen, fiel sogar mir auf. Das Festival della Canzone Italiana, bekannter als San Remo Festival läuft diese Woche. Und neben tollem Italopop bietet es politische Diskussionen. Rapper Fedez hat mich mit La Dolce Vita (die Vespa im Video! Der Anzug!) schon erfolgreich durch die ersten Klausuren gebracht. Langsam werde ich Fan.

    Leider entdeckte ich auch, dass es heute Abend einen San-Remo-Livestream gibt. Das ist eine hinterhältige Attacke auf meine Lernzeit.

    Morgen ist SuperBowl. Für Philadelphia spielt der Quarterback, der seine College Football Zeit bei der Alabama Crimson Tide verbracht hat.

  • 23-01-08 Mittelinselurlaub

    23-01-08 Mittelinselurlaub

    Geschlafen wie gestern. Zwischen 5:30 und 8 (Alltagsaufstehzeit) unruhig mit öfterem Aufwachen. Nachdem mein Körper gegen 8 verstanden hatte, dass kein Wecker klingeln wird, gönnte er mir noch zwei Stunden Tiefschlaf.

    So grau wie es den Tag über blieb, blieb es ein starker Anreiz, im Bett zu bleiben. Aber die Statistik-Einsendeaufgaben riefen. Erst machte ich Vektoren und Matrizen fertig (langsam freunden wir uns an – das wird). Bei der Statistik strich ich irgendwann die Segel: wenn ich auch nach längerem Lesen nicht einmal die Aufgabenstellung verstehe, komme ich an den persönlichen Grenzen dieses Sonntags an. Und wenn das Hirn blumenkohlig genug ist, wird es nicht weitergehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich genügend Aufgaben erfolgreich gelöst habe, liegt bei >50% und bis zur Prüfung weiß ich dann auch wie und warum der x2 Unabhängigkeitstest funktioniert.

    Immerhin konnte ich nach dem Segel-streichen entspannt Pan Haggarty Nummer 3 aufwärmen (heute mit Erbsen und Schwarzwurzeln) und Madame schaute, dass wir noch tiefgefkühlte Hühnerbrühe für die karibische Hühnersuppe nächsten Donnerstag haben.

    Madame bloggte derweil ihr Jahrespensum weg: WMDEDGT (Jetzt in komplett), Übersicht über Adriennes Jahresfolgen sowie über die Kulinarsche Weltreise. Und wo sie dabei war, buk sie auch gleich einen Egg Pie für die Station Philippinen. (den ich als Essender empfehlen kann).

    Dota! Gestern! Im Festsaal Kreuzberg in Treptow! Großartig. Die Singer-Songwriterin-Chantause-Band feierte ihr 20-jähriges Jubiläum mit dem Konzept „Aus jedem Album mindestens einen Song.“ An die Sachen von 2003 erinnerte sie sich selbst kaum noch, geschweige denn das Publikum. Die Ansagen waren improvisiert, aber heartfelt; sehr sympatisch, dass sie auch noch Alt-Bandmitglieder auf der Bühne hatte. Bis Gegenwart/Zugabe war dann das Publikum (30 bis 60 Jahre, geschätzt 75% Frauen) wach und am hüpfen.

    Unsere private Diskussion („Können wir so gut sehen, weil das Publikum so alt ist oder weil es so viele Frauen sind?“), entschied sich im Laufe des Abends. Eine Generation-Z-Frau stellte sich vor mich und ich sah genau gar nichts mehr.

    Entdeckung des Abends: Maria Schneider (Vibraphon) aka Mascha Juno als Gast auf der Bühne. Von ihr möchte ich gerne mehr hören und sehen.

    Kleine Entdeckung des Abends: Dota spielte ihr allererstes Konzert im Café Bilderbuch – welches um die Ecke liegt und das wir gerne für nettes Kaffee-Ausgehen aufsuchen.

    Nachdem die College-Football-Saison fast zu Ende ist, begann die College-Turn-Saison. Erstes Meeting Michigan State 196,55 Alabama 196,975.

  • 23-01-03 Haendynummer

    23-01-03 Haendynummer

    Der Postbote brachte den Kelch mit dem Elch.

    In Schöneberg hängen wieder Wahlplakate. Die Gesichter kommen mir bekannt vor. Allesamt wirken sie etwas müder als noch letzten Sommer.

    Nachzutragende Football-Ergebnisse:

    Alabama 45 Kansas State 20 (Sugar Bowl)

    TCU 51 Michigan 45 (Playoff-Halbfinale 1)

    Georgia 42 Ohio State 41 (Playoff-Halbfinale 2)

    Damit stehen der letztjährige Gewinner Georgia Bulldogs und die TCU Horned Frogs im Finale.

    Ich lernte derweil, dass das inoffizielle Maskottchen der Horned Frogs die „Hypnosekröte“ aus Futurama ist. My kind of mascot.

    Man soll ja, statt Vorsätze zu fassen, Jahre unter Motti stellen. Sowas wie „Bewegung“ oder „Aufbruch“ oder „Schlafen.“ Ich werde nur den heutigen Abend unter ein Motto stellen: „Inferenz-Statistik“. Hallo Fernuni.

    Gemälde. Ein Hofnarr komplett in rot gekleidet, sitzt ermattet mit gefalteten Händen auf einem Stuhl. Der Hintergrund des Zimmers ist dunkel.
    MP 433; Matejko, Jan (1838-1893) (malarz); Stańczyk; 1862; olej; płótno; 88 x 120 [106 x 135 x 9]