Madame holte gemüslich-prignitzer Salat und Zuckerschoten. Ich aß das Burger-Mix-Menü bei Cebo’s. Beides können wir weiterempfehlen. Nicht mehr empfehlen können wir das afghanische Restaurant Bahar an der Ecke neben dem Odeon. Dieses schloss. Sie waren unfassbar nett und sie mühten sich redlich. Aber die professionelle Gastronomie war merklich nicht Ihres. Ich hoffe, sie konnten die […]
26-06-09 Fast dringliche Fokussierung der Strategie zur Steigerung der Resilienz
Es gibt noch Bierbikes in Berlin. * In der U-üc ein kleiner Junge im Dinosaueriershirt. Ein wenig war ich neidisch. Zum Glück trug ich mein Bären-Narwal-Shirt und konnte mich daran trösten. * Notiz: „Mir träumte – Auto Schuhe, Schlamm, Fazit: andere dürfen ihre Schuhe“ – eventuell sollte ich meine Notizen nicht ganz so kursorisch kurz […]
Verzögerungen im Betriebsablauf aufgrund eines Regisseurs im Landeanflug
Dieser Blog veröffentlicht Dienstags, Donnerstags und am Wochenende. Das ist ein Rhythmus, der so regelmäßig unregelmäßig ist, dass ihn sich nie jemand außer mir wird merken wollen. Für mich hat das den Vorteil: Ein unveröffentlichter Post nach Plan fällt noch weniger auf als ein veröffentlichter Post. Sollte ich es auslassen oder verschieben, würde es bei […]
26-06-07 Im Gefecht von Möckern besiegten die preußischen Truppen unter Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein die Truppen Napoleons (full male frontal nudity)
Madame lebt und testet derzeit in drei Chören. Der Vorteil des Nachbarschaftschors: Fenster und Grundstück sind auf den nicht mehr existierenden Wilmersdorfer See ausgerichtet, aus dem Proberaum kann frau denken, an einem Seegrundstück zu sein. Außerdem lief ein Fuchs in die Probe hinein und war danach längere Zeit im Garten. * Im Volkspark sah Madame […]
26-06-04 Pool’s out for summer
Der Parkplatzjasmin blüht. Duftwolken ziehen bis an diesen Schreibtisch. * In der Bahn eine junge Frau, die erst ausgiebig Dehnübungen im Sitz machte und sich danach so schief in diesen hineinfläzte, dass ich allein beim Zusehen Rückenschmerzen bekam. * MMB sprach über eine gemeinsame Bekannte als „die, die immer aggressiv-pastell bekleidet ist“. Das ist eine […]
26-06-02 Mondtäuschung und Mohntäuschung
Madame möchte erwähnt haben, wie großartig der Vorgarten dieses Jahr aussieht. * Eine Elster verschwand im Totholzstapel, dort wo letzte Woche die Ente verschwunden war. * Auf dem Feldweg: Ein Fahrrad mit Ballondekoration kam uns entgegen. Auf den Straßen um das Grundstück herum: Eine Oldtimerrallye. Selten sah ich so viele Porsches (911, 924, 928) auf […]
26-05-30 Bildung ist nicht Vorbereitung auf das Leben; Bildung ist das Leben selbst
In der U-üc eine junge Frau mit zwei großen Liebeskind-Papiertüten, in denen etwas zehn neue Handtaschen waren, die sie aufmerksam betrachtete. Für Privatverbrauch zu viele, für kommerziellen Einkauf zu wenige. Was auch immer die wahre Geschichte hinter dem Transport war, sie war sicher spannend. * Vor mir auf der Südkreuz-Treppe – die Rolltreppe funktioniert natürlich […]
26-05-28 Ente im Totholz
Soargwlbruxh (Keine Ahnung, aber steht in den Notizen) * Über das Internet trafen die letzten Heimfahrmeldungen der Besuchsgruppe Tauferinnerung ein. Der letzte Endgegner war das defekte Signal bei Lüneburg. * Madame pflanzte Zitronenthymian und eine Johannisbeere und säte kalifornischen Mohn. * Der Kaptain fand Word wieder auf dem Rechner. * Es waren drei Tage des […]
26-05-26 Eis Strawberry Matcha Latte mit Fuchs an blühenden Kakteen
Abendessen zum srieh srieh der Mauersegler. * Tage mit knapp 30 Grad verschaffen mir einen Stand über das aktuelle Tattoo-Geschehen. Besonders schick: die schulterblattgroße Gottesanbeterin. Auch ohne 30 Grad habe ich noch nie eine komplett tätowierte Hand-Innen-Fläche gesehen. Jetzt schon. Dabei fiel mir im Hallenbad auf, dass dies – im Gegensatz zum Freibad – normalerweise […]
26-05-23 Drüberheben von Kindern wird als Betrugsversuch gewertet
Aufwachen zum Srieh srieh der Mauersegler. * Das Leipziger Wave Gothic Treffen (WGT) zieht seine Spuren durch die Hallen des Bahnhofs Südkreuz. Welch faszinierender Clash of Cultures: Die modernistische Konzernsachlichkeit der Bahnhofshalle gegen Düstere-Romantik-Rüschen-Schleier-Spitzen-Outfits der WGT-Teilnehmer*innen. Ganz anders, und doch irgendwie gleich: Der Clash of Cultures zwischen den schreiend farbigen Fußballoutfits der Pokalfinalfans und dem […]