Gestern meldete ich mich zur Fernuni zurück. So ich im Februar/März alle Klausuren bestehe, stehen im Sommer Algorithmische Mathematik und „Finanzierung und Investition“ auf dem Programm.
Zur Weihnachtsfeier fuhr ich mit dem Fahrrad. Eine großartige Entscheidung. Ich liebe es einfach, selber entspannt und ohne Zeitdruck durch Berlin zu fahren.
- Die niederländischen Diskussionen im Nikolaiviertel
- Die fast leere Französische Straße
- Die leuchtenden Linden unter den Linden
- Kleine Mädchen vor dem Brandenburger Tor, die versuchen Tor und Weihnachtsbaum und Tor gleichzeitig auf das Foto zu bekommen
- Strömenden Mengen, die gerade die Philharmonie verlassen
- Die Schlange bei Minus 2 Grad vor der Viktoria Bar
- Spätabendpublikum bei Burger King
- Das LSD Ecke Kurfürstenstraße, dass sich noch tapfer allen Gentrifizierungsbemühungen der Gegend widersetzt
- Französische Rennradfahrerinnen, die sich lautstark über eine Straßenecke hinweg unterhalten
- 7 Days Döner (Dependance), neben dem die komplette Straße 30 Meter nördlich und südlich nach Döner riecht
- Die beiden Transporter mit DHL-Beschriftung, die gerade die Polizeiwache verlassen
- Das beleuchtete Stadtbad Schöneberg

So sehr ich KuK schätze, die Radfahrt war ähnlich schön wie die Weihnachtfeier.
Dort, so gut, dass sich Anwesende nach drei Gin sans Tonic die Meta-Frage nach dem Sinn von Weihnachtsfeiern stellten. Wie üblich erfuhr ich lustige Schwänke aus der Jugend der KuK.
Madame leuchtete geheim.