Schlagwort: Donna Rosa

  • 24-10-19 Irische Jungendliche durchlaufen ein formalisiertes Transition Year mit minimalem Schulzwang in dem sie sich selbst ausprobieren können

    24-10-19 Irische Jungendliche durchlaufen ein formalisiertes Transition Year mit minimalem Schulzwang in dem sie sich selbst ausprobieren können

    Der Rennpolo kehrte nach Hause zurück.

    Nachdem ich die Lineare Algebra auf unbestimmte Zeit verschob, habe ich den Zugang zur imperativen Programmierung gebucht. Mal schauen, ob ich dazu komme. Erst einmal haben das Seminar und die Sensitivitätsanalyse vorrang.

    Wir sahen im Februar zufällig den Berlinale-Gewinner-Film. Trotz sperrigen Themas und sperriger Machart, kommt Dahomey ins reguläre Kino.

    Joe Biden kehrte nach Hause zurück.

    Freundlicherweise gab er uns sowohl seine Ankunft wie seine Abfahrt bekannt.

    Ankunft: Donnerstag Abend, 22:30h, laute Hubschraubergeräusche am geöffneten Fenster. Für einen Rettungshubschrauber bleibt das Geräusch zu verharrend. Es klingt, als wäre mehr als ein Gefährt in der Luft. Später lese ich in der Zeitung: Joe Biden kam um 22 Uhr am Flughafen Schönefeld an. Da passt es, dass er eine halbe Stunde später an uns vorbei gen Innenstadt gedüst wurde, begleitet von einer luftraumüberwachenden Hubschraubereskorte.

    Abfahrt: Freitag, früher Nachmittag. Ich trat aus den Südkreuz Offices und wunderte mich über den Stau. Auf dieser Straße ist nie Stau. Ich schaute nach vorne: Ah, die Polizei hat die Zufahrt zum Sachsendamm gesperrt. Der Sachsendamm wiederum liegt auf der Direttissima zwischen Regierungsviertel und Schönefeld. Er ist eine übliche Staatsbesuchs-Rennstrecke. Ich schaute nach oben: Klar, der Hubschrauber war auch wieder anwesend.

    Ich lief zur Kreuzung und schön preschen sie an mir vorbei. Vielfach polizeigesichtert, mindestens ein Dutzend schwarze Limousinen, Vans und Pickups mit dunklen Scheiben in hohem Tempo. Auffallend: Das waren nicht die üblich Berliner Staatsbesuchs-Gefährte. Das waren amerikanische Autos. Offenbar wurden sie nur für den Staatsbesuch nach Deutschland verbracht.

    Madame kennt meine Kohlhierarchie. Wenn ich sage, ich hätte gerne Kohl, und sie sieht im Geschäft Grünkohl, dann bringt sie Grünkohl mit. (Er wurde gedämpft mit Karotten und Dithmarscher Kohlwurst).

    Bekocht wurden wir am Samstag im Oranienburger Donna Rosa mit Zander mit Kürbis-Karottenpürree in Butter-Salbei-Parmesan-Sauce mit Trüffel und mit Tagliolini al Tartufo. Trüffelzeit beste Zeit.

    Transition Year

    Auf der Freitagabendfahrt in die Latifunden las Madame aus dem Guardian vor: „Wusstest Du, dass es in Irland ein Transition Year gibt?“ – „Ich: ne“ – „Sie: Der Guardian auch nicht. Aber er ist begeistert.“

    (Zoe Williams: Ireland’s big school secret: how a year off-curriculum changes teenage lives)

    Zu Recht. Eingeführt 1974, seit 1994 (fast) landesweit verbreitet, bietet das Transition Year das, was Teenager brauchen. Ein Jahr um sich auszuprobieren. Es findet mininaler Schulunterricht statt (2 Stunden die Woche Englisch, Irisch, Mathe, Sport), den Rest der Zeit können und sollen die Schüler*innen an Projekten teilnehmen.

    Anbieter*innen der Projekte gibt es viele, es kann um Programmieren gehen, Sport, Menschenrechtskurse, ein Intensivkurs Chinesisch, künstlerische Betätigungen – whatever. Die Schulen können und sollen kreativ werden.

    Es ist zwei Tage her, dass ich davon hörte, und ich bin immer noch stunnend. Sei es, dass ich keinem europäischen Bildungssystem soviel Innovationskraft zugetraut hätte; sei es, dass ich mich frage, warum es nicht alle nachmachen?

    Be like Ireland!

    Weniger Sanddorn mehr Golden Boys

    Der Freitag bot beim Geldverdienen endlich mal eine Ausschnaufzeit. So stießen wir etwas erholter zu den Gästen auf die Latifundien und ließen uns verwöhnen.

    Samstag löste ich das letzte Geburtstagsgeschenk ein. Ich freute mich, wieder in einem Alter angekommen zu sein, in dem es Spielzeug zum Geburtstag gibt. Wroom wroom! Doppelt schön war es, weil es in Bungalownähe eine echte Fachhandlung gibt, wo die Fachhändlerin kompetent und entschieden berät, und das Gerät gleich praktisch vorführen kann.

    Derart beflügelt begann ich mit dem Jahresendmähen der Wiese. Gekürzt wurden Ostwiese und Grillplatz (ohne den Teil mit dem Landschilf). Denn dort kamen die Sunshine Boys und die anderen Narzissen hin.

    Die Rosengarten Zweibrücken steht in der der Erde an der Pergola. Es sieht so aus als hätte sie sich schon in der ersten Woche, noch im Container, gestreckt und emporgehoben.

    Madame entastete den Sanddorn und Apple Blossom.

    Am Nachmittag eine überraschende Sichtung einer Gottesanbieterin. Diese ist in Brandenburg selten genug, um ein eigenes Meldeportal zu haben.

    Vor allem aber Sichtungen von Gänsen und Kranichen. Über Stunden konnte ich vor den Bungalow gehen und in irgendeine Richtung schauen, und die Gänsekeile flogen vorüber. Ich schätzte ab „Kleiner Keil – 20 bis 30 Tiere“, „Großer Keil – 100-150 Tiere“ und begann Gruppen zu zählen. Als ich nach kurzer Zeit bei 5000 Gänsen angekommen war, gab ich wieder auf.

    Authentische KI

    Manchmal lohnt es, den Stern zu lesen. Thüringen, spannendes Land, BSW, spannende Partei: Zoff im BSW – torpediert Wagenknecht die Koalition in Thüringen?

    12 von 12 ist ein Blogformat, in dem Blogger*innen ihren Allag dokumentieren. Normalerweise mit 12 Fotos, die am 12. eines Monats aufgenommen werden. Spannend finde ich die Variante mit KI-Bildern: Insbesondere, weil ich mich sofort frage „Was davon ist im Prompt? Was hat die KI dazu erdichtet? Was wurde ausgewählt, weil es schön wäre, wenn das Leben so aussieht?“

    Beispiel: Auf mehreren Bildern ist im Hintergrund ein Gasherd. Eher untypisch für Deutschland. Gibt es den Gasherd wirklich und er wurde explizit angefordert? War im Prompt etwas von „heimelig/gemütlich“ und ein Gasherd mit offenen Feuer gilt dem System als gemütlicher? Oder wurde das System einfach mit amerikanischen Küchenbildern angelernt, auf denen Gasherde der normale Standard sind? Sternenbild: 12 von 12 im Oktober.

    Heute ist der angekündigte Temperatursturz eingetroffen. Den ganzen Tag stürmt es bei blauem Himmel und die Temperaturen gehen tagsüber auf angenehme 25 Grad zurück. […] Das Essen ist vorwiegend vegetarisch und das Gemüse der Saison angepasst. Es gibt sehr oft “Tomatengatsch” – wie wir es liebevoll nennen – mit Melanzani, Fisolen, Okra, Karfiol oder Kartoffeln. Dazu isst man Bulgur, Reis mit speziellen Reisnudeln oder Nudeln. Das Joghurt wird selbst gemacht und kommt über den “Tomatengatsch” […] Gözleme gibt es eher selten, da die Köchinnen für die Fladen das offene Feuer brauchen, was sehr zeitaufwendig ist. (Krautundrübenblog: Herbstlicher Temperatursturz)

  • 24-03-30 Liberté Egalité Fight AfD (Posaunenchor)

    24-03-30 Liberté Egalité Fight AfD (Posaunenchor)

    Die Brandenburger Spargelsaison beginnt am 4. April. Beim Spargelhof gibt es bereits Spargel (u.a. Bruchspargel, geschält, 9 Euro für 1,5 Kilo). Bei Donna Rosa in Oranienburg gibt es auch Spargel. Zum Beispiel zu Lachs oder zu hausgemachten Bandnudeln.

    Der Kaptain, Zia sociale und andere Familienmitglieder trafen sich zu Spargel, Saltimbocca und Steinpilzen zur Einstimmung der Ostertage. Alle waren besser auf den Beinen als auch schon. Wir versuchten zio macchina zu einem Seniorenstudium zu überreden. Er fremdelt noch.

    Madame kämpfte gegen die Scheinauswahloptionen des Santander-Automaten. Dafür verkaufte der Eierautomat um 22 Uhr noch Eier aus dem Hühnermobil.

    Der Kaptain beobachtete einen Storch. Kohlmeisen und Blaumeisen gröhlten uns um 5 Uhr morgens aus dem Bett.

    Wochenende ist Lernzeit. Endlich einmal verstanden was Rainbow tables sind und viele Details zu Verschlüsselungsmechanismen. Auch gelernt: zur langen Liste von Wissenschaftlern, die die Nazis aus Deutschland vertrieben, gehört auch Horst Feistel, der bahnbrechende kryptographische Verfahren entwickelte.

    Der Grill ist auferstanden, ebenso wie der Rasenmäher.

    Die Schlüsselblümchen verbreiten sich. Das Immergrün ist überraschenderweise noch vorhanden. Der Zierapfel wirkt als würden er seine Blätter jede Minute ausklappen. Die Hyazinthen wachsen unregelmäßig, je nachdem wo sie stehen.

    Auf dem Südsee schwimmen Enten. Samstag flog ein Kranichschwarm im Saharastaub über das kleingärtnerische Osterfeuer.

    Frau Tegel erzählte Schwänke aus ihrem Leben inklusive dem Zusammentreffen mit Christiane F.

    Der Herr im Neoprenanzug hinter die Fasssauna

    Karfreitag eröffnet gewöhnlich das Strandbad Wannsee die Saison. Gewöhnlich sind wir Karfreitag nicht in Berlin. Aber wo sich die Gelegenheit ergab, packten wir den Kaptain ein und fuhren auf zum Wannsee.

    Abenteuerroute: Erst die Schönwalder-Spandauer-Kopfsteinpflasterallee, dann 10 Kilometer die Havelchaussee entlang. Wir genossen den Ausblick durch die ergrünten aber noch unbelaubten Bäume auf die Havel. Endlich wissen wir, wo der Grunewaldturm steht.

    Am Wannsee: der Eintritt umsonst, Kinder und andere Willige bekamen Süßigkeiten am Einlass. Die 7 Grad Wassertemperatur hätten mich nicht geschreckt, aber ich hatte bereits zwei Tage vorher vergessen, die entsprechenden Badesachen einzupacken.

    Also gab es Milchkaffee und Kaffee und Entertainment durch die Saunierenden der Fasssauna. Diese gingen von der Sauna aus tapfer baden. Die Handvoll anderer Badegäste wurden ebenfalls in den Wannseebereich hinter der Sauna delegiert. Der „Herr im Neoprenanzug“ einmal per Lautsprecherdurchsage.

    Die Freibadesaison kann kommen.

    Der Schwebende / M. Friedländer

    Highlife in Velten. An einem Tag Holi-Fest in der Innenstadt (Hauptsache Bunt). Eine Nazi-Compact-Andre Poggenburg-Demo. Eine direkte Gegendemo der Partei die Linken (selbe Zeit fast selber Ort). Und eine nicht ganz so direkte Gegendemo des Bündnisses für Demokratie zwei Stunden vorher.

    Wir gingen auf die Lagnese-Familiendemo, aka die Demo des Bündnisses für Vielfalt. Das war eine gute Idee. Ein paar hundert Menschen waren anwesend. Etwa die Hälfte war dort als wir kamen, knapp die andere Hälfte kam mit dem Zug aus Richtung Berlin.

    Das Bündnis war breit. Es spielte mehrfach der Posaunenchor. Ich sah Deutschlandfahnen ebenso wie Fahnen der Antifaschistischen Aktion. Es wirkte als wäre die halbe evangelische Gemeinde gekommen, ein breites Spektrum von sehr bürgerlich bis ziemlich links. Fahnen sah ich von DGB, Volt, SPD, Linker aber vor allem selbstgebasteltete Schilder.

    Als wir das Holi-Familienfest passierten stand dort auch eine handvoll AfD-Anhänger. Mit verlaub, aber es waren so richtige Dorfproll-Schläger-Hackfressen. Sie trugen Schlumpfkostüme. In der Glamour-Wertung hat die AfD den Tag wenig gerissen.

    Mich berührte das Schild auf dem auf einer Seite Barlachs „Der Schwebende“ zu sehen war und auf der anderen Seite ein Zitat von Margot Friedländer. Der Politaktivist in mir denkt bei sowas immer sofort „Viel zu kompliziert. Nicht plakativ genug.“ Der normale Mensch ist berührt.

    Die Redner*innen alle aus Velten und Umgebung – ich habe schon sehr viel größere Demos mit sehr viel schlechteren Redner*innen erlebt: die vor vielen Jahren Zugezogene gutbürgerliche, der 1989-Demokratie-Aktivist der immer noch im Veltener Stadtrat sitzt, der Historiker, der Jugendliche der in Velten aufwuchs und erlebt hat wie seine Klassenkameraden sich radikalisierten..

    Insgesamt alles sehr schön: ich glaube alle Anwesenden waren gerührt und allen hat es Mut gegeben auch hier in der Kleinstadt nicht allein zu sein. Viele Veltener haben es aus dem Fenster und beim Vorbeigehen mitbekommen – und ich glaube die Demo hat es geschafft, auch auf Außenstehende einladend und motivierend zu wirken.

    Ist in Velten, trotzdem da. Teddybären-Antifa.

    Biarritz mit Schafen

    Letzte Woche stellte ich fest, dass Northvolt in Dithmarschen Stellen ausschreibt, die dort bisher ungehört waren. Die Logik wirkt in beide Richtungen. Menschen, die in solchen Jobs arbeiten wollen, leben nicht (mehr) in Dithmarschen. Das ist ein Problem für Northvolt. Der Chef wird dazu in der Süddeutschen Zeitung porträtiert mit seinem Streben nach

    „eine Art Biarritz von Schleswig-Holstein“ machen könne. Großes Gelächter im Raum. Carlsson guckt irritiert, warum so viel Skepsis? Das wäre doch was: Morgens Batterien montieren, nachmittags Surfen in Büsum oder St. Peter Ording. Man müsste sich halt nur ein bisschen wärmer einpacken als am Atlantik.

    Der RIAS-Kammerchor sang einen Audio-Guide zu Passionsbildern.

    Christa Chorherr über Ostern als sie ein Kind war.

  • 23-09-30 Die Wissenschaft von Struktur und Muster

    23-09-30 Die Wissenschaft von Struktur und Muster

    Es ratterte und knatterte und.. Nein, eigentlich knatterte es nicht. Es ratterte nur.. rärärärärä. Das erhoffte und vermisste Pfumb wollte nicht kommen. Keine Zündung, kein Start des Motors, nur ein Rattern. Leere Auto-Batterien fallen immer in ungünstigen Momenten auf. Aber Freitag abend, mit dem Kaptein auf den Latifundien wartend, war nicht ideal. Dass der Werkstatt Ersatz-Twingo noch verfügbar war, war mehr als Glück. Vielen Dank! Um den Subaru kümmern wir uns Dienstag.

    Erfreulicherweise brachte uns der Twingo zum Bungalow, wir luden den Kaptein ein und fuhren zu Donna Rosa nach Oranienburg. Es galt mit der besten Pizza Margherita des südlichen Oberhavellandes, Trüffel-Tagliolini und Pfifferlings-Schweinefilet den Roten Adler besonders zu feiern.

    Da Samstag kein Subbotnik war, hatten wir Zeit zum örtlichen Schlachter zu fahren. 20 Minuten vor Ladenschluss erfuhren wir, dass der Verkauf am 2. Oktober nicht öffnet – Glück gehabt, hätten wir dass am 2. Oktober erfahren, hätten unsere 3.-Oktober-Pläne Probleme bekommen.

    Abends stockdunkel aber warm. Ungleichzeitigkeiten der Klimakatastrophe. Während dieses Jahr über den Rest der Welt biblische Katastrophen hereinbrechen, äußert sie sich in Deutschland 2023 darin, dass der Herbst einen schöneren Sommer abgibt als der eigentliche Sommer.

    Ein kaputtes Handy ist auf dem Weg nach Helsinki. Dafür kamen Mangos aus Spanien.

    Madame las auf dem Weg zum Briefkasten Äpfel und Birnen auf.

    In meinem Internet ploppen Vergleiche zwischen Tröt und Bluesky auf, beide Plattformen beginnen Anhänger-Gruppen zu bilden. Ich finde das wunderlich. Ich habe mich „Social Media“ so sehr entfremdet, dass meine Wahl nur zwischen Tröt und Nichts stattfindet. Und eigentlich hält mich nur der Furry-Trans-Femboy-Content auf Tröt

    Dieser Haushalt ist in letzter Zeit stark interessiert an Mathematik und Bildungswissenschaft. Da kommen man am Youtube-Goth-Professor Christian „Inverted Classroom“ Spannagel nicht vorbei. Dem SWR verdanken wir dank SWR2 Tandem ein Interview mit Spannagel.

    Dem Interview verdanke ich die Info, dass CS eigentlich mal Lehrer für Mathe und Latein werden wollte, aber ihm wurde abgeraten, “ Niemand braucht mehr Lehrer“. Dann studierte er Informatik und wurde am Ende Professor für Mathematik und Pädagogik der Mathematik. “ Wie Lehrer, nur noch besser.“ Der Sendung verdanke ich auch den Aussage, die Mathematik ist die Wissenschaft von Strukturen und Mustern.

    Derweil lerne ich Internes Rechungswesen. Ich frage mich wie Kulturkreise das Thema bewältigen sollen, deren Sprachen keine Wörter wie „Verwaltungsgemeinkostenzuschlagssatz“ hervorbringen können.

    Der Tatortreiniger wurde von der BBC nachgedreht und Terence-Eden vergleicht Play-by-Play.

    Das Museum Europäischer Kulturen in Berlin eröffnet am 6. Oktober eine Ausstellung zur Menstruation. Titel: Läuft.