Schlagwort: Glasfaser

  • 25-02-02 Vecchia zimarra, senti

    25-02-02 Vecchia zimarra, senti

    Im Berliner Schillertheater finden 1070 Personen Platz, in der Komischen Oper (vor der Renovierung) 1190 Personen.

    Sushi Goku am Kaiser-Richard-Platz schließt schon wieder und wird sich als Restaurant Al-Sult wiedererfinden.

    Die Zeugen Telekoms klingelten erneut. Sie wollten wieder mit uns über Glasfaser reden. Immerhin hatten sie eigentlich schon im Hausflur die Glasfaser-Leitung in unsere Wohnung gesehen. So ließen sie sich schnell von „hammwa schon, wollnwa nich nochma“ überzeugen.

    Wartend vor der doppelverlegten Bushaushaltestelle. Vor mir bremst ein Lastenrad. Der Lastenradfahrer schaut Richtung Gulli und flucht. Er steigt ab und fängt an zu telefonieren. Später sehe ich den platten Reifen am stehen gelassenen Rad. Ach, Berlin, ach, Glasscherben auf Wegen und Straßen.

    Bei Decathlon erwarb ich neue Beißringe. Aka ringförmige Handkrafttrainer. Aka Mausarm-Verhinderungsgeräte. Denn aus Schaden wurde ich klug, und seitdem die Beißringe im Einsatz sind, blieb ich vom Mausarm verschont.

    In Perleberg (Prignitz) demonstrierten 300 Menschen gegen Faschismus. Ich verneige mich vor Respekt.

    Im Tagesspiegel lese ich, dass Grüne und die Linke Rekordzahlen an Parteieintritten melden.

    Madame stand Donnerstag mit 5999-12999 anderen Demonstrant*innen vor dem Adenauerhaus, mal kurz der CDU sagen was okay ist und was nicht. Sie war ziemlich früh dort und beeindruckt vom Anfang der Demo. Die wirkte so als wären einfach Menschen aus den Bürohäusern nebenan in Bürokleidung mit Aktentaschen gekommen – und das ist die Klientel, deren Protest die CDU wirklich schmerzt.

    Freitag: Wochen-End-Erschöpfung. Nur um Haaresbreite gelang es mir, drei Minuten vor Beginn der Pflicht-Anwesenheits-Zeit am Arbeitsplatz sitzen.

    Sì. Mi chiamano Mimì

    Der erste Komische-Opern-Besuch der Saison ließ sich bis zum 31. Januar Zeit. Zusammen mit drei HSV-Fans und einer Musiklehrerin gingen wir zur Barrie-Kosky-Inszenierung von Puccinis La Boheme. Den beiden jüngeren Besucher*innen wurde die übliche Sawade-Schokolade am Opernausgang versprochen.

    Die Oper erzählt die Geschichte von 6 Bohemians im Paris der 1830er. Sie hungern, sie frieren, sie feiern, sie lieben sich, sie streiten sich, sich machen Kunst und am Ende stirbt Mimi.

    Der Stoff greift Koskys Inszenierungsthema in Berlin auf: Der Tanz am Abgrund.

    Oft findet der Tanz am Abgrund im Subtext statt. Die Perlen der Cleopatra sind das urkomischste (Musik-)Theaterstück, dass ich sah, mit Schwung und Elan inszeniert, dass man gar nicht mehr weiß wohin mit den Augen. Aber Kosky, den Künstler*innen und einem Großteil des Publikums ist bewusst, dass Komponist und Librettisten 15 Jahre nach der Uraufführung des Stücks vor den Nazis flüchten mussten und Familienmitglieder im Holocaust verloren.

    In La Boheme ist der Abgrund stückimmanent. Die Figuren Feiern begeisternd. Die Szene im Quartier Latin ist ein wahres Wimmelbild der Kostüme, sich Liebenden vieler denkbarer Geschlechter, tollenden Kindern, trinkenden Nonnen – wie man es sich wünscht.

    Und doch: der Abschluss. Mimi (Ru­zan Man­tash­yan) liegt im Sterben. Musetta (Penny Sofroniadou) trennt sich von ihrem Lieblingsschmuck, um Mimi einen wärmenden Puff und Medizin zu kaufen.

    Colline (Tijl Fav­eyts) zieht seinen abgeranzten Prachtmantel aus, steht im Unterhemd da und verabschiedet sich von diesem ins Leihaus. Danke dir alter Mantel, nie beugtest du dich den Reichen und Mächtigen. In Deinen Taschen verkehrten Philosophen und Poeten. Aber nun musst Du gehen. Zum heulen:

    Le mie grazie ricevi
    Mai non curvasti il logoro
    Dorso ai ricchi ed ai potenti
    Passâr nelle tue tasche
    Come in antri tranquilli
    Filosofi e poeti

    Im Hintergrund der Bühne Daguerrotypien aus der Zeit der Handlung. Kostüme und Beleuchtung lassen die Figuren teilweise so wirken als wären sie in ihrer Monochromität Teile der Daguerrotypie.

    Sicut cervus

    Während die HSV-Fans eine Führung durch das Olympiastadion bekamen, brachen wir Samstag auf zum NoonSong – immernoch erstaunt, dass es ihn gibt, immer noch erstaunt, dass wir die ersten 700 Veranstaltungen verpassten.

    Ein kurzer Gottedienst in der Kirche am Hohenzollernplatz. Eine Liturgie, angelehnt an den anglikanischen Evensong mit professionellen Sänger*innen und von Anfang bis Ende (sans Lesung) gesungen. Eine eindrucksolle Kirche, eindrucksvolle Musik, ein nahezu perfekter Start in ein Wochenende.

    Der 701. NoonSong , letzter Sonntag nach Epiphanias und einen Tag vor Lichtmeß feierte das Ende der liturgischen Weihnachtszeit: mit Musik aus Renaissance und Barock

    Zum selber ansehen von diesem Samstag: Heinrich Schütz: Das Wort ward Fleisch. (der ganze NoonSong im ganzen Video)

    Lernen und Schreiben

    Wir entdeckten: Der NoonSong hat seinen einen Wikipedia-Artikel.

    Schöne Idee, unbedingt beibehalten: Was ich im Januar gelernt habe (und danke für die Links)

    Anderswo gelernt: Zwirnbinden, manchmal auch als Zwirnflechten benannt, ist eine der ältesten Techniken, um geschlossene Flächen aus Fasern verschiedenster Stärke herzustellen. Dabei wurde mir klar, der Übergang von der Textilherstellung zum Korbflechten ist fließend.

    Warum Nazis KI-Bilder lieben. Geschichte der Gegenwart: Echte Emotionen. Generative KI und rechte Weltbilder

    Den Vormittag verbrachte ich mit Mailverkehr, ich schrieb diejenigen in der SPD, die gestern nicht mit abgestimmt hatten, an und fragte warum. Außerdem fragte ich noch bei Herrn Wanderwitz nach, aus persönlichem Interesse und ich bedankte mich bei Frau Tillmann für ihre Haltung – sei wie Frau Novemberregen.

  • 24-12-07 Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten

    24-12-07 Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten

    DM am Südkreuz nahm eine Batterie SB-Kassen in Betrieb.

    Das Klavier vor jenem DM floriert weiter. Langsam stehen Leute daneben und filmen mit. Ich hatte den Eindruck es gab sogar eine Schlange potenziell Spielender.

    Falls die Bauarbeiter vom Dachboden noch vor Weihnachten ein fertiges Dach produzieren wollen, wäre es langsam Zeit für die Errichtung des Dachstuhls. Immerhin ließ sich aus unserer Wohnung ein neues Brett am Rand des Dachboden-Bodens erkennen. Es soll offenbar eine Auffang- oder Stützfunktion haben.

    Die Sonne geht heute um 15:52 unter. Wie auch gestern und vorgestern und wie die nächsten zehn Tage. Danach wird es besser. Wir haben Peak Sonnenuntergang bereits erreicht.

    Meine Erfolgssträhne mit der Ordnungsamt-App geht weiter. Diesmal musste ich nur daran denken, die Big Bags mit Bauschutt, die seit Wochen nahe der Bushaltestelle stehen, dort zu melden – schon waren sie am nächsten Tag verschwunden.

    Offenbar haben die Berliner Medien zu oft über Gefahrbremsungen der Busse berichtet. An ebenjener Haltestelle stieg ein Mensch mit aufgesetztem Helm und Signalweste zu.

    Da schaut man mal eine Woche lang nicht genau hin, und ein ganzer Staat kollabiert. Es bleibt den Syrer*innen zu wünschen, dass sie die Bürgerkriegs-Warlord-Phase überspringen und danach eher im Modell Türkei als im Modell Afghanistan landen.

    Der Termin am Nikolaus war Zufall: Aber der zweite Teil Ticketsystem-API-Schulung fühlte sich an wie ein Geschenk. Ein ganzes Universum an Möglichkeiten öffnete sich. Ich habe so viele lustige Ideen, was mensch mit diesem Ticketsystem so anstellen kann. Nur blinken, flackern und überraschende Farbwechsel werden wohl nicht funktionieren.

    Mein Plan: das Fernuni-Modul Informationsmanagement dieses Wochenende abschließen und dann bis in den März hinein ignorieren harrt noch der Umsetzung. Nachdem die ersten Studienbriefe sich wirklich sehr schleppten, geht es jetzt in raschem Tempo voran.

    Offenbar hat der schreibende Informationsmanagement-Lehrstuhl den Punkt erreicht, wo er nicht mehr das Material seiner Vorgängerin überarbeiten musste (der alte Kurs der vorherigen Lehrstuhlinhaberin war berüchtigt) und ist jetzt bei seinen eigenen Themen angekommen: IT-Out und-Insourcing, Sinn- oder Unsinn von Cloudlösungen und Service Management (ITIL). Es ist richtig gut, es ist verständlich geschrieben und erreicht ungeahnte inhaltliche Tiefe. Ich stelle fest, wie sich im Hinterkopf bei mir der Gedanke „Vielleicht-was-für-eine-Abschlussarbeit“ bildet.

    Positiver Nebeneffekt der Glasfaser-Einrichtung: Die ganze Infrastruktur-Ecke der Wohnung sieht ordentlich aus wie seit Jahren nicht mehr.

    Weil das mit dem Glasfaser-Anschluss so gut funktionierte, und ich nach Weihnachtsgeschenken gedrängt werde, rechechierte ich ein wenig nach Technik-Spielzeug. Tja nun, das Fundstück sprengt jeden Preisrahmen.

    Läuft

    Wir sind beide sehr überrascht. Die Glasfaser läuft, dieser Blogpost erscheint über Glasfaser.

    Doppelt überrascht: Als wir Ende September den Anschluss beaufragten wurde uns der Februar 2025 als Termin genannt. Jetzt haben wir Dezember – und hätten wir mehr Tempo gemacht, hätte das alles vermutlich schon MItte November funktioniert.

    Vor allem aber: Es war komplikationsfrei. Alle vier Schritte (Umstellung DSL-Anschluss auf anderen Anbieter, Austausch Router, Bau-einer-Wohnungs-Glasfaserdose-und-Verlegung-der-Lichtwellenleiter-in-die-Wohnung sowie Aktivierung Glasfaser) verliefen überraschend schmerzlos.

    Leichtes haken drohte nur beim LWL-in-Wohnung-Teil – was eher an der schwierigen Situation im Haus und mit der Hausverwaltung liegt.

    Sonnabend die letzte Etappe: Glasfaser live schalten. Größtes Problem: Die Wandhalterung für das Modem an der Wand befestigen, die an dieser Stelle aus bröseligem Gips besteht.

    Kleinere Schwierigkeit: den Router (Fritzbox 7590, gekauft, nicht gemietet) mit der Leitung verbinden. Bis ich herausgefunden hatte, dass es in der Fritzbox-Oberfläche einen einfachen Assistenten gibt, bei dem ich nur „jetzt bitte Glasfaser“ clicken muss, hatten wir doch einige Zeit mit DuckDuckGo1, diversen Hilfeseiten und der komplett nutzlosen Magenta-App verbracht. Nachdem Madame mich auf den richtigen Weg zum Knopf gebracht hatte: ein Traum.

    Manchmal fühlt diese Gegenwart gewordenen Zukunft sich doch auch nach erstrebtem Fortschritt an.

    Chile – una geografia loca

    Beständigkeit hingegen ist das Wesenselement der Eckneipe Resonanz. Die Pace-Fahne an der Wand stammt vermutlich von den Anti-Irak-Kriegsdemos der frühen 2000er. Das Chile – una geografia loca – Poster sieht nach den Achtzigern aus. Und der handgeschriebene Spruch „Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten2 stammt vermutlich entweder aus den aktiven Jahren von Ton, Steine, Scherben oder aus den Gründungszeiten der Resonanz.

    Das Personal ist dasselbe wie immer, die Musik bleibt sich treu. Die einzige Änderung der Karte seit 2008 ist neben den gestiegenen Preisen der Hinweis auf Lesebrillen, die verliehen werden. Einzig die Ent-Raucherkneipung samt Raucheraquarium im Nebenraum sorgte für einschneidende Veränderungen.

    Das Publikum hat sich in den letzten Jahren deutlich verjüngt. Aber auch weiterhin kommen sie zum Klönen, Kartenspielen, Brettspiel-Spielen, Tatort schauen, Flirten oder einfach allein herumsitzen. Die Resonanz, ein Ort der Konstanz im Berliner Hamsterradwahnsinn.

    Ein schöner Ort für ein Projekt, dass sich Langlebenkeit und Verlässlichlkeit auf die Fahnen geschrieben hat: die Wikipedia. Über viele Jahre fand dort der Wikipedia-Stammtisch statt. Dann machte die ganze Berliner Community in Projekten und Arbeitstreffen und alles wurde irgendwie verkrampfter und anstrengender.

    Und seit einiger Zeit veranstaltet Poupou l’quourouce wieder Stammtische in der Resonanz. Wir waren zu sechst, fünf WP-Veteran*innen aus den frühen 2000ern und ein kompletter Newbie, der mit seinem starken Enthusiasmus und voller Energie auf die starre Wikipedia traf – und nun nach Hilfe dabei sucht sich aus den entstehenden Kalamitäten wieder herauszumanövrieren.

    Wir sprachen über alte Zeiten (natürlich), den aktuellen Wikipedia-Klatsch&Tratsch, wissenschaftliche Redlichkeit und das „P-Wort“, Gendern in wissenschaftlichen Veröffentlichungen (so selbstverständlich, dass es bei der Generation U60 nicht mal mehr Thema ist), PAKs in Parkett (Fazit: lieber Gebäude verschenken als das Zeug entsorgen müssen); große Augen am Tisch als WiseWoman beiläufig den Satz fielen ließ „Ich habe mal einen Artikel in Nature veröffentlicht“.

    Sofern etwas zu verstehen war (die Resonanz machte an diesem Abend ihrem Namen alle Ehren) ist jeder der Abende ein wilder Ritt durch die seltsamsten Themen. Und genau deshalb so schön.

    Es ist kurz nach Acht. Aber bei einem Wikipedia-Treffen kann man nie sicher sein, dass die Uhren der Anwesenden auf ME(S)Z eingestellt sind.

    Salzpfad- Zeitstrahl – Pressspann

    Beim Schreiben gefunden, im New York Magazine Berlins, dem Tip, ein Führer durch Kneipen in Schöneberg: Neuer Kult um alteingesessene Eckkneipen (bei dem Teil den ich kenne, kann ich alles bestätigen (Zudem klärt der Artikel eine Frage, die wir uns vor kurzem stellten: Willi Mangler ist eine Nichtraucherkneipe mit Raucherraum. Keine Raucherkneipe. Wir müssen endlich mal hin)).

    Herr Rau sucht eine Dramenaufbau-Zeitstrahl-Software

    Poupou kauft keine Pressspannplatten.

    Thomas Gigold über den Salzpfad. Ist fürs Kinoprogramm vorgemerkt

    Fußnoten

    1. Ursprünglich stand dort Google. Ich stelle überrrascht fest: Es war einfach die Standard-Suchmaschine zu ändern (seit vielleicht zwei Jahren schon) als den eigenen Sprachgebrauch. ↩︎
    2. Spontangedanke. Vielleicht pilgere ich einfach mal an Rios Grab vorbei heute. ↩︎
  • 24-12-05 Merken: Unfallkasse Berlin

    24-12-05 Merken: Unfallkasse Berlin

    Ob mensch 300 Hongkong-Dollar in Scheinen in Berlin in Euro wechseln kann ohne Aufwand für 500 Hongkong-Dollar dafür treiben zu müssen? Was ist mit den 100 mexikanischen Peso, die in derselben Kiste lagen?

    Auf der jährlichen Arbeitsschutzunterweisung lernte ich: Der klassische Unfall auf dem Weg zur Arbeit ist der Alleinunfall mit dem Fahrrad. Das kann ich bestätigen: Mein einziger Arbeitsunfall war 2019 (?) ein Alleinunfall mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. Es war im Winter fünf Uhr morgens, um die Null Grad, auf den meisten Straßen stand Wasser – nur auf dieser einen befand sich eine kleine Eisfläche.

    Passiert ist außer einer Prellung nichts. Aber eine schadhafte Hinzuziehung des Ellbogens stand kurz im Raum. Ich lernte die Segnungen des Wortes „Berufsunfall“ in Arztpraxen kennen. So schnell und ausführlich wurde ich spontan nie wieder behandelt. Aber ich lernte auch: das Zauberwort muss begleitet werden von der Nennung der zuständigen Berufsgenossenschaft.

    Nachdem ich diese über das Jahr zwischen den Unterweisungen vergaß, werde ich sie mir nun merken: Es ist die Unfallkasse Berlin.

    Auch gelernt. „Rauchen ist keine betriebliche Tätigkeit.“

    Ich frage mich, ob die IT-Personen-Unterscheidung in Team Lötkolben und Team Tastatur nicht nahezu identisch ist mit Team-im-Zweifel-behalten und Team-im-Zweifel-wegwerfen.

    Als kleines Nikolausgeschenk bekamen wir eine API-Schulung bei unserem Ticketsystem-Anbieter. Die entpuppte sich überraschend schnell als komplex, klingt aber generell nach viel Spaß.

    Gelernt: die Steigerungsform vom Adventskalender ist der Weihnachtswichtel, der sich jede Nacht noch ein lustiges Programm überlegt. Du meine Güte. Why?

    Madame unternahm eine Tour durch West-West-West-Berlin und kam dabei auch am U-Bahnhof-Schlossstraße in Steglitz vorbei. Sie war beeindruckt von „Brutalismus in quietschbunt.“

    Von ihren Exkursionen brachte sie eine Zitronenpresse und Crowdfarming-Cacciocarvallo mit. Da ihr Weg am Recyclinghof begann, brachte ihr Ausflug dennoch einen Netto-Masse-Verlust an Haushaltmasse.

    Endlich ist der Trump-Sieg auch in unserem Briefkasten angekommen. Langsam können wir das New York Magazine1 wieder lesen. Das benötigt in seiner Papierversion immer ein paar Wochen bevor es von New York in den Briefkasten gelangt. Und in den letzten Wochen wussten wir natürlich wie die US-Wahl ausgeht. Das Magazin war aber noch voll großer Hoffnung auf Kamala Harris und in bang-freudiger Erwartung. Hart zu lesen.

    Besser: Wieder ein paar hundert Seiten in den Jakobsbüchern geschafft. Die sind genauso ausschweifend erzählt wie ich es mir für ein Werk der sehr frühen Neuzeit vorstelle. Am Ende ist es eine ähnliche Reise wie durch die Don-Quixote-Lektüre. Es will überhaupt nicht mehr aufhören, zeitweise wird es arg anstrengend. Gerade bei den Jakobsbüchern kämpfe ich auch nach 600 Seiten noch darum, den ganzen ausfernden Cast auseinanderzuhalten. Am Ende aber freue ich mich über jede Seite.

    Fasziniert bin ich von der Musk-Milei-Taktik der FDP. Offensichtlich wurde die These von Elon Musk zu lernen nur in die Welt gebracht, um von Pyramiden und offenen Feldschlachten abzulenken. Es funktioniert erschreckend gut.

    Abgestoßen bin ich, weil die FDP die klassische AfD-Methode anwendet: „Wir sagen irgendwas was inhaltlich komplett jenseits von Gut und Böse und der Realität ist. Menschen, die uns eh nicht wählen, wird es auf die Palme bringen und sie werden es empört breit thematisieren. Menschen, die uns vielleicht wählen, werden denken, dass es überspitzt und übertrieben ist, aber die Richtung stimmt.“

    Der andere Techniker

    Vor gar nicht so langer Zeit unterschrieben wir einen Termin für Glasfaser. Angekündigter Umstellungstermin: Februar 2025. Also noch weit hinter Weihnachten. Soweit ich verstand war Kabel weder im Keller noch vom Keller auf unserer Etage gezogen.

    Deshalb erstmal ignorieren. Ist noch lange hin.

    Die Telekom sah das anders, schickte gefühlt täglich Mails und SMS zur Umschaltung und drängelte auf einen baldigen Termin, damit wir den Wohnungsteil fertig bekamen. Wir ließen uns zum 4.12. drängeln.

    Wohnungstermin bedeutet Zugang zum Hausanschluss. Das ist nicht ganz trivial. Denn die Kommunikation läuft Telekom-Technik -> Telekom-Dispo -> Telekom-Callcenter -> wir -> Vermieter -> Hausverwaltung -> Hausmeisterservice -> Hausmeister oder umgekehrt. Detailabsprachen sind schwierig.

    Und so rief mich am 4.12. im 12 der Hausmeister an:

    Hausmeister: „Ich bin jetzt da. Wo ist der Techniker?“

    Ich: „AB 12 Uhr. Nicht UM 12 Uhr. Keine Ahnung; genauere Infos habe ich nicht.“

    H: „Öh“

    I: „Hm“

    H: (wegsprechend vom Telefon) „Sind Sie hier wegen der Glasfaser?“ (zu mir): „Wir haben Glück gehabt!“

    H: (fünf Minuten später): Ne, das war ein anderer Telekom-Techniker der aus anderen Glasfaser-Gründen an den Hausanschluss musste. Wann kommt denn ihrer?
    I: ?!?

    „Unser“ Techniker kam natürlich drei Minuten nachdem das eine wichtige Home-Office-Meeting des Tages angefangen hatte, bei dem ich als alleiniger Vorturner vorgesehen war. Wie man es sich wünscht. Entgegen allen Widrigkeiten funktioniert am Ende alles. Jetzt wartet der Anschluss nur noch darauf, dass wir unsere Nachbarn antreffen, um bei ihnen das Paket mit dem Modem auszulösen.

    Godot ist kein Dezemberkind

    Vielleicht doch Silvester auf Föhr? ZOLL-HH: 150 Kilogramm Kokain an Nordseestränden angespült/ Staatsanwaltschaft und Zoll ermitteln wegen illegaler Einfuhr

    Der rbb mit den Basisdaten unseres Bundestagswahlkreises 80: Bundestagswahl 2025 | Wahlkreis 80 Berlin-Tempelhof-Schöneberg (ergänzend: WK 58 – Latifundien: Oberhavel – Havelland II und WK 62 – Hafenstadt – Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III)

    Man kann wirklich jedes Dezemberkind fragen. Jeder von ihnen wird euch sagen, dass es keinen Spaß macht kurz vor, direkt an oder kurz nach Weihnachten Geburtstag zu haben.

    Vom sich verlieren & sich suchen.

    KI-Rant von Ed Zitron: Godot isn’t making it

    „There is no path, from what I can see, to turn generative AI and its associated products into anything resembling sustainable businesses, and the only path that big tech appeared to have was to throw as much money, power, and data at the problem as possible, an avenue that appears to be another dead end.

    And worse still, nothing has really come out of this movement. I’ve used a handful of AI products that I’ve found useful — an AI powered journal, for example — but these are not the products that one associates with „revolutions,“ but useful tools that would have been a welcome surprise if they didn’t require burning billions of dollars, blowing past emissions targets and stealing the creative works of millions of people to train them.“

    1. Nicht zu verwechseln mit dem New Yorker. Wenn der New Yorker Pink Floyd in ihrer frühen Phase sind, ist days New York Magazine die Spice Girls. ↩︎
  • 24-10-03 Das Wacken-Schild um Mitternacht

    24-10-03 Das Wacken-Schild um Mitternacht

    Ich packe meinen Koffer und ich nehme mit: Eine Badehose. Selbstredend.

    These: Wenn du mit 10 Personen zusammen deren Handy aufsetzt, wird mindestens eine Person aus Versehen eine Sprache wählen, die sie nicht versteht.

    Ich verbringe zuviel Zeit damit, Internetvideos zu Kugelbahnen anzusehen.

    Im Frühjahr kommt hoffentlich Glasfaser samt Glasfaser-Modem. Bis dahin benötigen wir aber noch einen neuen Router. Es stellt sich die Frage: Router inklusive Modem, das ab Frühjahr sinnlos wird. Oder nur einen tollen Router ohne Modem und irgendwie die Zeit bis zum Frühjahr überbrücken?

    Danke allen Menschen, die sich an alle Corona-Regelungen hielten. Dadurch konnte der Kaptain sich die Krankheit bis nach der fünften Impfung fernhalten – ist schon wieder auf den Beinen und aktiv.

    Ich lernte: Tamago-Sushi (also Sushi mit Omelett) und das Tamagotchi (= Tamago-tchi) gehen auf dasselbe japanische Wort Tamago für Ei zurück.

    Madame versuchte telefonisch ein Restaurant zu reservieren. Das Restaurant nahm ab, informierte, dass sie heute geschlossen haben; aber trotzdem ans Telefon gehen, weil sie neugierig sind; Reservierungen machen sie aber nicht; dafür bitte morgen nochmal anrufen.

    Wo ist Gal 1973?

    Das Seminar nimmt Formen an. Wir hatten eine Seminar-Zoom-Besprechung. Ich lernte Professor und Betreuer*innen persönlich kennen (alles sehr angenehm und sympathisch – I am happy), ebenso wie die meisten anderen Teilnehmer*innen.

    Überraschend, und auch nicht – das Seminar ist ein kombinertes Bachelor/Master-Seminar. Alle anderen absolvieren den Master, ein Großteil im Studiengang „WIrtschaftswissenschaften für Naturwissenschaftler und Ingenieure.“ Gefühlt hat die Hälfte meiner Co-Kommillitonen in diesem Seminar bereist einen Master der RWTH Aachen, mindestens ein promovierter Ingenieur ist dabei.

    Ich fürchte, ich muss mir wirklich, wirklich Mühe geben, um nicht komplett abzufallen. Aber das erhöht die Herausforderung.

    Erste Herausforderung: Gal 1973 ist verschwunden. Das zentrale Werk für mein Seminarthema. In Berlin: Nichts. Auf den Latifundien: Nichts. Erst nach Ankunft an der Nordsee tauchte es auf. Ich hatte es vorsichtshalber alle erstes ganz weit unten in den Koffer gepackt.

    Weiter geht’s in Richtung Nord

    Tja, Deutsche Bahn. Nachdem es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger wurde, Abends überhaupt von Hamburg nach Dithmarschen zu kommen, ist es jetzt vorbei. Die Bahn-Baustelle Berlin-Hamburg macht es schwierig vor Spätnacht in Hamburg anzukommen. Beim Bahnroulette Hamburg-Dithmarschen haben wir wenig Lust, auf einmal in Pinneberg/Elmshorn/Itzehoe hängenzubleiben und bis fünf Uhr morgens auf den ersten Zug zu warten.

    Also rauf auf die A100 / A10 / A 24 / A7 / A24, den Tempomat eingelegt ebenso wie den Zwischenstopp um 21:30 Uhr beim McDonalds Hagenow. Mit geliehenem Rennpolo (Vielen Dank!), denn unser Auto steht ohne Benzinpumpe aber mit Navi in der Werkstatt. Aber die Strecke geht auch ohne Navi; die Routenführung Schöneberg-Dithmarschen beherrsche ich im Tiefschlaf.

    Manche Menschen denken beim Autobahnfahren an Kraftwerk. Fahr’n fahr’n fahr’n.. Ich denke an Dackelblut: Weiter geht’s auf der A7, weiter geht’s in Richtung Nord.

    Diesmal wortwörtlich: Dort wo wir von der A7 auf die A23 hätten abzweigen sollen, war eine imposante Autobahnbaustelle. Also weiter geht’s auf der A7. Weiter gings in Richtung Nord, Richtung Flensburg. Natürlich setzte mein im-Schlaf-Ortskenntnis komplett aus. Madame musste zur nächtlichen Spontannavigation via Handy einspringen. Bis Schnelsen-Nord waren wir wieder orientiert, fuhren durch das nächtliche Rellingen und weiter in RIchtung Nord.

    Während der Deutschlandfunk die Nationalhymne zur Mitternacht spielte, passierten wir das braune Autobahnschild „Wacken-Festival.“ Damit begann mein Geburtstag. Irgendwie passend.

    Nach der Ankunft Sternenhimmel, Wind, Sonne, Meer und Queller.

    Herbst-Queller / Salicorn

    Das Ende des Nachtzugbooms

    Selten hat eine Woche meines Lebens so tiefe Spuren hinterlassen, so sehr ein dauerhaftes Staunen und Bewunderung, wie die eine Woche im Hongkong. Stadt, der Städte. Die New York Times fuhr nach Hong Kong, suchte Wok Hei und fertigte ein Multimediafeature an. Was für eine Stadt! Was für Essen!

    Sehr viel kürzer in derselben Zeitung; Yes, You Can Swim in Louboutins

    In Büsum gibt es Business-Oasen-Workration-Strandkörbe.

    In Berlin gibt es eine Bastel- und Kuchenmesse, auf der der komplette Das-große-Backen-Cast als Stargast anwesend ist.

    Der Nachtzugboom hatte gar nicht richtig angefangen, da ist er schon wieder vorbei. Zugpost: Europas Nachtzug-Boom gerät ins Stocken

  • 24-04-28 Laubola Floratempel

    24-04-28 Laubola Floratempel

    Madame lernte in der Hafenstadt ein neues Wort: Vollkornsprudel. Auch bekannt als Bier.

    Auch in der Hafenstadt wurde ihr Swapfiets fast geklaut. Das Kettenschloss wurde entfernt. Das andere Schloss zeigte Einbruchsversuchsspuren. Das Bike war zerkratzt. Dabei gelernt: die Serviceangebote von Swapfiets gehen weiterhin zurück. Wir hoffen, dass sie durchhalten. Immerhin hat Madame jetzt ein instantrepariertes Fahrrad.

    Madame durchleidet Vandalismuswoche. Im Stadtbad Lankwitz war ein ebenso rammender wie pöbelnder Rückenschwimmer unterwegs. Immerhin verhielt sich das Personal vorbildlich. Das will ich ihnen auch geraten haben.

    Kaputt hingegen ist Madames Fahrrad auf den Latifundien. Das hat eventuell etwas mit meinen Reparaturversuchen zu tun. Es gibt Tage, an denen sollte man die Arme hochnehmen und gar nicht erst versuchen, etwas Sinnvolles zu unternehmen. Fast wäre mir das am Samstag gelungen. Aber nur fast.

    Den Rest des Tages vorsichtshalber geschlafen.

    Am Wochenende erfuhren alle Mitglieder des Haushalts, dass wir eine Geflügelschere besitzen.

    Kevin Kühnert bittet mich per E-Mail, der SPD Großplakate zur Europawahl zu spendieren. Ich darf auch in Maßen Motiv und Ort mitbestimmen.

    Für Berlin denke ich ja, die Plakate sollen von den Ministerialbeamt*innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen selbst bezahlt werden.

    Aber auf dem Dorf, sei es auf den Latifundien, sei es in Dithmarschen, wäre ich neugierig, was der Spaß kosten soll. Leider ist die Website so derart nicht-Handy-geeignet als wäre 1982. Ich werde es nie erfahren.

    Wir und die Stadttauben befinden uns seit Jahren in einem Dauerkonflikt um unseren Balkon. Darüber, wer mehr Rechte hat, kann man streiten – aber immerhin nutzt eine Partei dieses Streits den Balkon nicht als Toilette.

    Dieses Frühjahr allerdings steht ein Gerüst vor dem Haus, das den Tauben zahlreiche Sitz- und Unterschlupfmöglichkeiten bietet, balkonnahe und knapp jenseits unserer Reichweite. Ich fürchte, diesen Sommer ist der Balkon für uns verloren.

    Sie sparen 3000 Euro Anschlußgebühr

    Donnerstag abend klingelte es an der Wohngstür. Bei uns klingelt es nie an der Wohnungstür. Wenn, dann sind es Nachbarn oder der Schornsteinfeger.

    Ich öffnete.

    Keine Nachbarn, kein Schornsteinfeger. Ich war genervt. Ein Duo stand auf dem Treppenabsatz, das gleichzeitig bei mir und Dr. K. geklingelt hatte. Ich war noch genervter.

    Nach zwei Sätzen hatte ich raus, dass es sich um einen Glasfaser-Verkäufer der Telekom handellte. Ich sagte „kein Interesse“ und begann die Tür zu schließen. Der Verkäufer war entrüstet. Das wirkte wenig gespielt und überraschend unprofessionell. „Sie schließen mir einfach so die Tür ins Gesicht???“ – „Ja.“

    Nun war ich einen Tick neugierig. Aber es blieb bei der Glasfaserverkaufsmasche. Ich wurde noch genervter und sagte, er solle mir das doch schriftlich in den Briefkasten werfen. Er: „Sie machen mir Angst.“

    Und so einigten wir uns, dass es besser für alle Beteiligten ist, die Tür zu schließen.

    Es war die Nachtigall und die Amsel

    Passend zum Wochenend-Frühstück hörte Madame eine Nachtigall. Wir vermuteten sie auf des Nachbarn Fichte zu sehen. Nachtigall-untypisch sang sie den Tag über und verstummte am Abend. Aber die App bestätigte Madame: Luscinia megarhynchos gemischt mit Amsel, Fitis und Zilpzalp.

    Wir fuhren auf die Latifundien, Frostschäden und Baustelle besichtigen.

    Die Einheimischen begrüßten uns mit einer Ladung Gift. Rechtzeitig zum Samstagsfrühstück verteilte ein Traktor Herbizide oder Pestizide über den gartenangrenzenden Acker. Vielleicht war es auch Dünger. Aber es roch nach Klebstoff.

    Die Birnen waren früh genug, um dem Frost zu entgehen. Als der Frost kam, war die kritische Zeit anscheinend vorüber. Sie tragen Fruchtansätze.

    Die Äpfel waren zumindest zum Teil spät genug für den Frost. Sie produzieren noch Blüten und Knospen.

    Einige Rosentriebe starben, besonders schlimm am Stacheldraht und an Graham Thomas. Die schlimmsten Schäden allerdings sind am Buchs. Sie haben nichts mit Frost zu tun, sondern gehen auf Kosten des Buchsbaumzünslers.

    Der Tag entwickelte sich zu einem Perfect Day. Gut 20 Grad, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, ein angenehmer Wind. Vom Südsee-Rest wehte Meeresgeruch hinüber, Wolken zogen über den Himmel.

    Im Südsee watschelten Enten und Gänse. Die Abelie ist aufgeblüht, selbst die zwei Blüten verbreiten ihren Duft. War der Flieder je eindrucksvoller? Der Schneeball ist kurz vor dem Aufblühen, die ersten Pfingstrosen sind soweit.

    Jegliches Insekt nutzte die Sonne, Holzbiene, Hornisse und Hummel sind schon da. Hummel und Hornisse offensichtlich im Suchflug knapp über dem Boden auf der Suche nach einem geeigneter Nesteingangsstelle. Uns besonders freute der Wollschweber, das Taubenschwänzchen des kleinen Mannes.

    Der Beginn unserer Gartenhalle steht. Meist sind wir uns einig, sie Pergola zu nennen. Manchmal auch nicht, Laube ist auch eine Möglichkeit Vielleicht Pergolaub? Ihr derzeitiger Zustand erinnert an einen griechischen Tempel. Das Parthenon des Kleingartens. Ein Floratempel.

    Blick in den Garten: Flieder, Schneeball, Wiese und gemähte Wege, im Hintergrund ein Schuppen und das erste Gerüst einer Pergola.

    Lieferdrohnen in Wusterhausen/Dosse

    In Wusterhausen/Dosse surrt die Zukunft. Lieferdrohnen sind unterwegs. Was mir in ländlichen Gebieten (lange Wege, viel Platz zum Landen) auch sinnvoller erscheint als in der Stadt,

    Offensichtlich war vor 20 Jahren etwas im Wasser. Zahlreiche Wikipedianer*innen feiern gerade 20jähriges. Der Verein Wikimedia Deutschland feiert im Juni sein 20-Jahr-Fest. Und auch bei den Blogs brechen die Jubiläen aus. So bei Chilli-Ciabatta oder bei Herrn Rau.

    Italienische Wikipedianer*innen veranstalteten The first Wikipedia editathon from Antarctica in history

    The state of the english language book market. Die Hälfte aller verlegten Bücher verkauft keine 12 Exemplare. Aus Verlagssicht ergeben nur Promi-Biographien oder The Girl with the Dragon Tattoo / Der Herr der Ringe / Tom Clancy / Die Raupe Nimmersatt überhaupt sinn. (via Kaltmamsell)