Schlagwort: Heuberger

  • 26-05-13 Almost a Hongkongromcon

    26-05-13 Almost a Hongkongromcon

    Erdbeerkauf im Donnerhall.

    Seit letzter Woche hat die Gemüslichkeit ihre Lieferungen wieder aufgenommen. Sie sind wie die Natur draußen: Grün. Viel Salat, selbst der Fenchel besteht zu größeren Teilen aus Fenchelgrün. Wir testen noch ob Bak Choi und Tatsoi wirklich zwei verschiedenen Pflanzen sind, wie von den Gemüslichern behauptet.

    *

    Bei drei Grad Außentemperatur ein einsamer Turnschuh (grau, Erwachsenengröße) im S-Bahn-Gleisbett.

    *

    Die Morgende verbringe ich niesend. Es fühlt sich nach meinem Pseudo-Heuschnupfen an. Aber da dessen Saison von Juni bis Oktober läuft, kann er es gar nicht sein. Bis Anfang Juni werde ich ihn ignorieren – was nicht so einfach ist, während ich andauernd niese.

    *

    Die idyllisch aussehende Kleinfamilie in der Ringbahn, bei der beide Erwachsene hingebungsvoll mit dem herzzreissend niedlichen Kleinkind spielten, unterhielt sich intensiv im italienisch bzw. französisch gefärbten Englisch über Unterhaltszahlungen von ihm an sie.

    *

    Es war ein finnisch beeinflusster Feiertag vervort von zwei schwäbisch-honkongisch beeinflussten Arbeitstagen.

    Rheingau

    Am Innsi, an der alten Wohnung versuchten ein Blaulicht-martinhornführender Krankenwagen in Ost-West-Richtung und ein Blaulicht-martinhornführender Feuerwehrwagen in Nord-Süd-Richtung einander auszuweichen. Die alte Wohngegend bot zweifellos mehr Unterhaltungswert als die neue, war aber auch anstrengender.

    In der Wiesbadener Straße, in der Nähe der neuen Wohnung, blüht ein Straßenbaumkastanienblütenmeer, um so imposanter angesichts der Größe alter Kastanienbäume.

    Noch ist es gewöhnungsbedürtig, wie schnell wir von der neuen Wohnung in wirklich grünen Wohngegenden Berlins wie dem Rheingauviertel sind. Ein Blick auf das Luftbild macht es eigentlich deutlich: Der Grunewald ragt von Südwesten her bis zur Ringbahn als grünes Stück quer durch die bürgerlichen Wohngegenden, die selbst auf dem Satellit viel grüner, weniger rot und grau aussehen, als Rest-Berlin. Am letzten Ausläufer dieser Grünüberlappung wohnen wir und betrachten Parkplatzfüchse.

    Nolle

    Nach Monaten der Sanierung der Zwischendecke fährt die U3 wieder ihre komplette Strecke. Endlich wieder direttissima nach Kreuzberg-Ost zum Görli, Kotti und Prinzi. Endlich kann ich in Schöneberg wieder in einen beliebigen Bus steigen, der mich zu einer Verbindung mit meiner Heimat-U-Bahn bringen wird.

    Und das beste: Die BVG sanierte im angekündigten Zeitrahmen. Natürlich nutzte ich die erstbeste Gelegenheit, die neu-alte-Strecke wieder zu erfahren, nahm den 106er bis zur Nolle und stieg in die Katakomben hinab.

    Die Strecke funktioniert wieder. Die Station ist nach der Zwischendeckensanierung wieder funktionsfähig. Allerdings hatte ich mir auch optisch als Ergebnis einer Deckensanierung in dieser Station mehr 19.-Jahrhundert-Historismus und weniger imporivisierter Versorgungstunnel vorgestellt..

    Schwaben

    Es galt ein Geburtstagsgeschenk zu überreichen. Um der Ehrwürdigkeit des Geschenks gerecht zu werden, sollte dies nicht am Bürorand geschehen. Die Karpfengruppe nahm dies als Anlass, wieder auszugehen. Wir suchten einen Italienier, der nicht nur Pizza und Pasta verkauft. Wir landeten beim Schwaben. bei Blanquette, Rumpsteak und Maultaschen.

    Es ging genug um Arbeit, um irgendwann zu entdecken, dass eine komplett andere Abteilung ein ähnliches Problem hat wie wir – vielleicht sogar gelöst – eventuell sollten wir sie sogar fragen – und genug um Privates um Kletterfelsen, Worshipkonzerte und AfD-nahe Verwandte und -Bekannte zu besprechen.

    DJ OneNote schuldete mir noch ein Bier. Und wie man es als guter Freund macht, suchte ich mir das teuerste Bier heraus, das die Karte zu bieten hatte: Der Biermeter.

    Von hinten links im Uhrzeigersinn: Zwickel, alkoholfrei, Ur-Paulaner (oder so), Paulaner Pils, Fürstenberg Pils, Hefeweizen

    Finnland

    Die Exkursionsgruppe Kultur traf sich im Felleshus der Nordischen Botschafen: Wir wollten das Geheimnis des finnischen Glücks erkunden. Ernsthaft glücklich heißt die Ausstellung, die von der Botschaft von Finnland in Zusammenarbeit mit Visit Finland und dem Happiness Experience Museum in Helsinki veranstaltet wurde.

    Angekündigt wurde die Ausstellung als Beitrag zur Frage, warum Finnland seit Jahren zuverlässig jedes Jahr den World Happiness Index anführt.

    Es war netter Vormittag. Die Ausstellung zeigte, was an Finnland sympathisch ist: Schüler*innen-orientierte Schule, klares Design mit Holz, Wald, weiten Abstand zu anderen Menschen, Pinienduft und Zimtschnecken.

    Tiefere Fragen blieben aus: „Wie schafft es ein Land, das glücklichste zu sein und gleichzeitig Europa in Suizidraten und Drogentoten anzuführen?“, zum Beispiel ist eine ziemlich offensichtliche Frage, die weder gestellt noch gar beantwortet wurde. Dafür waren die Veranstalter vermutlich falsch.

    Außerdem wissen wir ja, dass der finnische Weg zum Glück der Verzicht auf Salz und Gewürze ist. Eat as bland as you can, oder so.

    Wir aber hatten einen sehr netten Feiertagsvormittag inmitten von viel Holz, ausgesprochen schickem Design, Traummöbeln und Kardamonschnecken.

    Lautsprecher als/mit Baum. Laut Prospekt auch zum Umarmen.

    Neukölln

    In Schöneberg schloss das European Headquarter von Böregcegi oder so ähnlich. Das ist kulinarisch bedauerlich, weil es dort vortreffliche Teigwaren gab. Aber die Gegend wird es angesichts der 14 türkischen Schnellimbisse, Bäckereien und Frühstücksläden, die sich in 80 Metern Umgebung befinden, verkraften.

    Im Kindl Boulevard schloss das Afghanische Festmodengeschäft. Das ist eine kleine Katastrophe. Enthielt dieser eine Laden doch ausreichend Farbenfreude, Überschwang, Exaltiertheit und Üppigkeit, um für ein komplettes sonst leerstehendes Einkaufszentrum zu reichen.

    Jetzt muss das Jobcenter ganz am Ende der Passage als Ort der Vitalität herhalten. Der Weg führte mich wieder zur athmosphärischten halfdead Mall Berlins, denn an ihrem Ende liegt das stilistisch unyorckigste der Yorck Kinos. Im manchmal-OV-Kino Rollbergkinos lief die Asien-Reihe in the mood1. Filme, die mir vorher komplett fremd waren, aus denen ich bisher aber immer mit großem Gewinn herausging. Am Dienstag: Comrades, almost a love story.2

    True sign

    Hongkong

    Erwartet hatte ich eine Hongkongromcon; eine RomCom (Romantic Comedy), die in Hongkong spielt. Ich bekam sie, aber in einer tieferen, emotionaleren, schöneren Form. In der Boy-meets-Girl-Geschichte verbirgt sich

    • ein Film über Migration
    • über den Versuch, verschiedene Lebensentwürfe kompatibel zu machen
    • die Schwierigkeit, Träume zu leben ohne dabei andere Menschen zu verletzen
    • die Sängerin Teresa Teng
    • den Wunsch nach Zukunft bei Verhaftung an der Vergangenheit
    • die wilden Jahre Hongkongs in den 1980ern als die Briten verschwanden, die Festlandschinesen der Volksrepublik aber noch nicht da waren

    Figuren

    In einem McDonalds treffen sich Li Xiao-Jun und Li Qiao3 – er als verpeilter Festlandschinese bei seinem ersten McDonalds-Besuch, der Probleme hat „Hamburger“ und „Coke“ auszusprechen, sie als weltläufige leicht arrogante Bedienung aus Hongkong, die ihm das alles genervt erklärt, um ihn am Ende noch an eine Scam-Sprachschule zu vermitteln, von der sie Provision bekommt.

    Der Zuschauer*in fällt an dieser Stelle vielleicht auf, dass sie in all‘ ihrer Weltläufigkeit bei McDonalds arbeitet und in der Sprachschule putzt – dass vielleicht nicht alles so glänzend ist, wie sie sagt. Dem planlosen Li Xiao-Jun bleibt es vorerst verborgen.

    Einsamkeit treibt sie zueinander. Aber auch die Chance, die sie sieht, Li Xiao-Jun als naiven Helfer für ihre zahlreichen Geschäftsideen einzuspannen. Denn Li Qiao ist genauso frisch aus der Volksrepublik in Hongkong angekommen wie Lai – sie aber möchte groß hinauskommen, um eine Hongkong-Woman von Welt werden, während er nur genug Geld als Koch verdienen möchte, um seine Freundin nachzuholen.

    Der Ort, die Welt

    Der Film entstand 1996, ein Jahr bevor Hongkong an die Volksrepublik übergeben wurde und absehbar viel von seiner Eigenständigkeit verlieren würde, spielt größtenteils 1986/1987 als diese Hongkongness in voller Blüte stand, die Stadt zahllose Chinesen anzog, die hier ihr Glück versuchten.

    Beide zeigen Zerrissenheit zwischen ihrer Herkunft und der Weltmetropole. Li Xiao-Jun hin- und hergerissen zwischen seiner Freundin/Verlobten Xiao Ting und Li Qiao, Li Qiao selbst hin- und hergerissen zwischen dem einfach-direkten Li Xiao-Jun und all den Gelegenheiten, die Hongkong bietet. Sie treffen sich emotional bei ihrer gemeinsamen Liebe für die chinesische Sängerin Teresa Tang – von der kein*e Hongkonger*in je zugeben würde sie zu mögen aus Angst für eine*n Festlandschines*in gehalten zu werden.

    Gerade Maggie Cheung als Li Qiao spielt atemberaubend: Mit der Energie, Selbstbeherrschung und Toughness, die jemand ausstrahlen muss, der es „schaffen“ will, nur leicht zurückgenommen, in den Momenten in denen sie sich öffnet, einsam, melancholisch oder voller Liebeskummer.

    Habe ich geweint? Vielleicht ein bißchen.

    Links

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    Hach, ein Bücherregal mit Daniil Charms und Isaak Babel: Bücherliebe – 4 –

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    Komplimente für’s Leben zu behalten: “Sie sind aber auch toll abgerollt!” (weiter hinten auch noch mit Prinzenbad-Feature-Link-Empfehlung)

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    Frau Herzbruch auf Curaçao – Teil 1, und Teil 2 und Teil 3.

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    Kein Wunder, dass es draußen kalt ist: Die Filmfestspiele in Cannes beginnen. Wie schon letztes Jahr, die Blogosphären-Canneskorrespondentin Christiane gibt alles: Dies und das Anfang Mai.

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    Die S-Bahn fährt durch die Dunkelheit. Die Straßenlaternen leuchten noch vergeblich gegen die Finsternis an. Sie wirken wie Teiche aus gelben Licht, um die sich die durstigen Schatten sammeln. Doch bald wird wohl die Sonne aufgehen und die Nacht vertreiben. Die Nacht weiß das, weswegen sie sich noch trotzig an die Welt klammert.

    Anmerkungen

    1. Falls jemand hier zufällig Kontakt zur Kinokette hat – ich würde gerne platzieren, dass sie dringend eine Bollywood-Reihe starten müssen. ↩︎
    2. Yorck-Unlimited-Besuch No. 24 – 9,92€ pro Besuch. ↩︎
    3. Ich stelle gerade fest, dass die englischen Untertitel des Films eine vollkommen andere Umschrift der chinesischen Namen haben als der englische Wikipedia-Artikel. Das macht mich fertig. Beispiel: Li Qiau (Film) ist laut Wikipeida Lee Kiu. ↩︎
  • 26-02-08 Gletscher Südkreuz (Topfenknödel)

    26-02-08 Gletscher Südkreuz (Topfenknödel)

    Das Freibad Wesselburen gab eine Pressekonferenz zur neuen Saison. Auch ich merke, dass ich öfter an Freibäder denke. Und überhaupt: Bald ist Frühling.

    Am Baum: Wieder Blaumeisen. Der Fuchs bleibt derzeit verschwunden.

    Der Kaptain fragt, warum wir „immer im Osten“ Urlaub machen. Die Aussage würde ich so absolut nicht unterschreiben. Aber ich würde behaupten, „der Osten“ erzählt die spannenderen Geschichten.

    Noch aber haben stecken wir weit entfernt von Freibad und Sommerurlaub im Winter. Erste Büromeldungen am Freitag sprachen vom Gletscher Südkreuz – der Bahnhof auf allen abschüssigen Wegen Richtung Südkreuz Offices von Eisplatten umgeben. Der Eisabstieg zu den Offices blieb herausfordernd.

    Es gab Stürze, aber immerhin blieben alle unverletzt. Bis Mittag begann ein sanftes Tauen. Ich bringen den Müll zwar noch in Straßenschuhen raus (weil nass, dezent rutschig und dreckig), gehe aber bei deren Auswahl wieder nach leichter Anziehbarkeit statt nach Profil und lasse auch die Jacke in der Wohnung.

    In den Offices angekommen, hatte ich Spaß mit R und nebenbei eine krasse Lernkurve.

    Unter anderem lernte ich: Intern speichert Excel ein Kalenderdatum nicht als Datum sondern als Zahl. Genauer als „Zahl der Tage, die seit dem 31.12.1899 vergangen sind.“ Das muss man doch für Unerwartetes ausnutzen können.

    Es war ein Freitag der Arbeit, Abende des Ausgehens und ein Samstag des Gruschtelns.

    Langsam sollte ich mir Gedanken machen, ob ich dieses Semester die Klausur „Digitale Diversität“ schreiben möchte. Die scheint mir vergleichsweise einfach. Dennoch sollte ich mit Lernen beginnen, wenn ich es etwas werden soll.

    Eigentümlichkeiten der neuen Wohnung: Madame wird im Badeanzug im Schwimmbad von hinten von Menschen angesprochen, dass die digitale Bestellung vom Sauna-Aufgussmitteln nicht funktioniert. Und nein, eigentlich arbeitet sie immer noch der Hafenstadt und nicht hier.

    Sie war bereits das zweite Mal diesen Monat total immersiv schwimmen, fragte sich dabei, warum Eltern die selbst anscheinend weder Lust noch ernstliche Kenntnis vom Schwimmen besitzen, jetzt unbedingt selber ihren Kindern unmotiviertes schlechtes Schwimmen beibringen wollen.

    Das Gemüsli zog nach drinnen. Bei Minus zehn Grad wollte doch niemand das Gemüse über Stunden in einem Sperrholzschrank im Freien lagern.

    Nach verschiedenen auswärtigen Essen begann die Gemüsli-Verarbeitung dieser Woche am Samstag. Wie immer im Winter mit dem „Kimchi“1 – das schmeckt ganz hervorragend, ist aber olfaktorisch dominant im Kühlschrank. Wieder mit Raclette-Käse – die Mischung aus guter Würze, saurer Frische und der fetthaltig-herzhaften Umschmeichlung durch Käse funktioniert erstaunlich gut.

    Ein Schnitzel = 4l Bier. Angeblich. Es war weit weniger.

    Es war nötig. Nach Anlaufzeiten im öffentlich-rechtlichen Glazialtempo passiert jetzt wirklich digitale Transformation. Die ist an verschiedenen Enden anstrengend. Wir als Team müssen auch neu zusammenruckeln und so wurde es dringend Zeit für ein Treffen der Jungkarpfen2, auch Teilprojektteam Nicht-Man-Cave zum gegenseitigen Seelestreicheln mit Kommunikationsbegleitung. Sehr schön, sehr gut, sehr wiederholenswert. Und das Schnitzel mit Süßer-Senf-Panade kann ich weiterempfehlen.

    Goldener Muskateller und Schinken

    Es war ein wildes Ausgehleben. Nach dem schwäbischen Restaurant am Donnerstag, folgte Freitag eine (österreichische) Heurigenwirtschaft. Die Nussbaumerin betreibt ein Restaurant in Charlottenburg und eine Heurigenwirtschaft in Zehlendorf knapp jenseits der Wilmersdorfer Bezirksgrenze.

    Zia sociale und zio macchina luden Madame als verspätetes Geburtsgstagsgeschenk ein. Ich hatte Glück und durfte dabei sein. Wie es sich gehört: Es gab eine kleine Karte aus kleinen Schmankerln und dem Mittagstisch der letzten Tage. Es gab überhaupt nur zwei Tische und ein wunderbares Weinangebot.

    Wir schlemmten: Goldener Gelber Muskateller aus der Wachau, Grüner Veltliner und einem Rosé dessen Details ich mir Banause nicht merkte. Dazu Gulasch, Tafelspitz, Käsekrainer, eine Schinkenplatte und oh, himmlischste aller Freuden: Marillenknödel aus Topfenteig. Dafür dass ich gar nicht so der Süße bin, waren die Knödel vortrefflichst. Also außergewöhnlich. Unfassbar gut. Wann gehen wir wieder?

    Beim Aufbauen von IKEA-Regalen verschiedenen Alters kann mensch beobachten wie stark sich selbst ein identisches Design über die Jahre im Detail veränderte

    Diese Woche vollendeten sich die letzten beiden größeren Umzugs-Baustellen: die alte Wohnung ist übergeben (YAY!) und wir haben wieder einen echten Stromvertrag, sind aus der Grundversorgung heraus. (Yay).

    Am Samstag ging es mit Kleinkram weiter: die magnetischen Whiteboards hängen, Klavier und Schrankvitrine sind von Zeug freigeräumt. Wir beschlossen, dass die restlichen Regalbretter wirklich auf die Latifundien können und luden diese ins Auto. Nach einer endgültigen CD-Regal-Platz-Einigung schraubten wir die letzten beiden Regale an.

    Falls ich mich in Zukunft frage, wie alt meine Bettdecke eigentlich ist, so gilt dann die Formel „Zahl der Tage seit dem 7. Februar 2026“. Der Vor- und Nachteil des Umzugs ist ja, dass man wirklich alles was mensch mit sich rumschleppt mehrfach in der Hand hat, kritisch anschaut und denkt „Das ist aber schon arg durchgenudelt, ehrlich gesagt.“

    Red Harvest

    Ausgelesen: Dashiell Hammetts Red Harvest. Immer noch unschlüssig wie ich es finde. Großartiger Plot-Bau, großartiges Alle-ziehen-alle-über-den-Tisch, eine Athmosphäre die sich genau so rau, brutal und desillusioniert anfühlt wie es in Minenstädten im US-Westen um 1930 vermutlich war. Aber trotzdem schweifte ich gedanklich immer wieder ab, weil mich keiner der Charaktere wirklich interessierte.

    Ähnlich spannend wie der Inhalt war das physische Buch. 1979 wurde es als englische Ausgabe aller Hammett-Romane gedruckt, trägt es einen Stempel US Army und gehörte zu einer US-Army-Library. Aus Gründen, die ich gerne kennen würde, gelangte es dann in die Bibliothek Altglienicke (tief im Osten Berlins) und der untere Rand landete einmal offenbar in der Badewanne. Ein Buch mit echter Geschichte. Ich frage mich, ob ich es der Bibliothek abschwatzen kann, wenn ich vorschlage, es durch ein neueres Exemplar in besserem Zustand zu ersetzen.

    Stricken in der Stadtbibliothek, Spaß mit dem Haselanten

    taz: Sie haben auf dem 39. Chaos Communication Congress einen Vortrag über Stricken gehalten. Wie passt das zu einem der größten Hackertreffen der Welt?

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    Servicetipp: Falls Sie mal um 10 aus der Ferienwohnung raus müssen, der Zug erst um 12.30 fährt und es feucht kalt draußen ist: Gehen Sie wie wir heute in die Stadtbibliothek vor Ort.

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    Henning, Dipl.-Ing. Garten und Landschaftsbau und 10 Jahre „Einkäufer Pflanze“ bei Otto hat den Haselanten einen Vorgarten gestalten lassen. Ergebnis: Mindblowing. So würde ich es formulieren. Während ChatGPT vor einem Jahr noch nicht einmal wusste, dass Sommerflieder ein invasiver Neophyt ist, erstellt das System heute eine nahezu perfekte Sortenliste und ist in der Lage, eine korrekte Stückliste, einen Pflanzplan und eine Kostenschätzung zu erstellen – und das alles ohne zusätzliches Eingreifen des Nutzers.

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    Herr Buddenbohm währenddessen: Die Folge jedenfalls ist, dass die KI alle meine Fragen stets kritisch prüft und zerlegt. Und da ich auch gebeten habe, mich mit zu viel anbiedernder, übergriffiger Freundlichkeit zu verschonen, reagiert die Software nach den letzten Updates nun in etwa so auf meine Fragen, wie es mein Mathelehrer damals in den Achtzigern tat, als ich mich um die siebte Klasse herum mehr und mehr dem schulischen Untergang annäherte: Also deutlich spürbar von oben herab. Kalt, unangreifbar und vor allem uneinholbar und demonstrativ viel schlauer als ich. Außerdem noch unangenehm direkt und distanzlos sowie vom klar erkennbaren Willen zur argumentativen Vernichtung getrieben.

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    Ohrenschmaus wandert quer in Schnee und Eis durch die märkischen Hamptons auf der alten Hamburger Poststraße: Brandenburgischer Jakobsweg: 1. Henningsdorf – Groß Ziethen 26

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    Frau Maultaschen Ravioli sah alte Kunst: Miomarito und ich waren nämlich heute Nachmittag im neugestalteten Diözesanmuseum Rottenburg und das ist wirklich sehr toll. Man muss nicht mal unbedingt ein Freund von sakraler Kunst des Spätmittelalters/Frührenaissance sein, ich finde einfach die Gestaltung schon den Hammer

    Anmerkungen

    1. Ich vermute, eine Koreaner*in würde uns fassungslos anschauen, wenn wir das fermentierte Kraut dort als Kimchi bezeichneten. Was seinem Geschmack aber zum Glück nicht schadet. ↩︎
    2. Die Geschichte woher der Name kommt ist kompliziert und ich habe sie ehrlich gesagt komplett vergessen. ↩︎
  • 25-11-20 Jetzt noch die Fräsmaschine

    25-11-20 Jetzt noch die Fräsmaschine

    Während ich dies schreibe, premierenflötiert Madame in der Stadtbadwohnung. Jeden Tag wird die Wohnung ein wenig bewohnbarer.

    Karls Erdbeere am Südkreuz verschwand bis nächstes Jahr. Vermutlich tötete Nachtfrost auch die allerletzten Erdbeeren.

    Im Winter gibt es Gemüsli nur alle zwei Wochen. Madame wurde daran erinnert, als sie vor dem leeren Gemüslichkeits-Schrank stand. Dann halt nicht.

    Während das Schrumpfgemüsli eigentlich geplant war (für uns allerdings „Winter“ nicht Mitte November beginnt), werden auch wir Betroffene der Crowdfarming-Probleme. Nachdem „unsere adoptierte“ Kuh gestorben war, und wir deswegen keinen Käse mehr bekamen, „adoptierten“ wir eine andere Kuh bzw. halt deren Käse. Überraschendweise allerdings gelang der ersten verstorbenen Kuh danach die Wiederauferstehung und jetzt haben wir doppelt Käse.

    Die Feurig-Apotheke in der Schöneberger Hauptstraße impft unkompliziert (Mittwochs nachmittags) gegen Grippe und Corona. Die Menschen rennen ihnen die Türen ein und die Apotheke versteht nicht, warum die ganzen Ärzte sich so anstellen.

    Den Grippeshot ließ ich mir dennoch öffentlicher-Dienst-angemessen von meiner Arbeitgeberin setzen. Der Impfshot auf die eh schon in mir herumlungernde Erkältung obenauf war vielleicht nicht die brillanteste Idee – aber manchmal ist der schlechte Weg immer noch der Beste. Ob ich eine Corona-Impfung kurz nach einer Corona-Infektion für sinnvoll halte, muss ich noch entscheiden.

    Donnerstag gab ich das schlechtsvorbereitetste Wikipedia-Interview meines Lebens; also nicht, weil ich mich sonst auf derlei Interview vorbereitet hätte. Aber ich glaube ich habe seit Wochen nicht mehr ernstlich an Wikipedia gedacht; normalerweise fällt mir auch nicht 7 Minuten vor Beginn beim Blick in den Kalender ein, dass gleich sofort ein Interview kommt. Aber so ist es halt an Tag T-13 bis zum Umzug.

    Zum Glück ging es um „25 Jahre Wikipedia“ und ich durfte von anno dunnemals erzählen. Demnächst dann auf einem süddeutschen ÖR-Sender.

    Es waren zweieinhalb Tage zwischen Arbeit und Umzugsvorbereitung und dem starken Drang, möglichst viel dazwischen zu schlafen.

    Immerhin wird es entspannter. Der Umzugsmensch war noch mal da. Wir haben seit der letzten Schätzung 20 Meter Buch und insgesamt 6 Kubikmeter Zeug aus dem Haushalt verschafft; das Meiste, was weg sollte, ist jetzt weg – den Rest können wir entspannt angehen lassen, denn für dessen Umzug werden wir eh bezahlen, egal, ob es am Umzugstag noch anwesend ist oder nicht.

    Kein Zeitdruck mehr beim Entsorgen, weniger Zeitdruck bei der Küche.

    Spüle läuft

    Ich verschob ungefähr ein Dutzend Mails mit IKEA-Lieferbestätigungen, Chat-Transkripten und Auftragsnummern aus dem Posteingang, denn ich hoffe, diese nie wieder zu benötigen.

    Halleluja!

    Die Küche macht Fortschritte. Sobald das Silikon getrocknet ist, haben wir Wasser in der Küche, können Spüle, Herd und eine ganze Menge Schränke benutzen.

    Dafür wie winzig die Küche ist, sieht sie toll aus. Bei aller Bescheidenheit.

    Aber sie ist nicht vollendet.

    Es fehlen:

    • Zwei Schranktüren (nachbestellt, weil die Küchenbauer eine bessere Schrankidee hatten). Die sind anfang der Woche irgendwo auf dem Weg zum IKEA-Zentrallager zum DPD-Zentrallager in einem Loch versunken und werden hoffentlich wieder auftauchen.
    • Waschmaschine, Geschirrspüler und Kühlschrank (logisch, die bringen wir aus der alten Wohnung mit).
    • Die Fräsmaschine: Entweder hat IKEA falsch gemessen oder falsch gerechnet: Auf jeden Fall lässt sich das Küchenfenster nicht mehr öffnen, weil es gegen das Kochfeld stößt. Es ist eine Sache weniger Millimeter. Das Gute ist: IKEA hat selber gemessen und geplant. Es ist unbestreibar wer Schuld ist und das ganze Beheben muss. Das Ungute: ist halt trotzdem Aufwand und weiterer Warterei. Zur Auswahl stehen: Arbeitsplatte wechseln (was bedeutet, die halbe Küche neu zu bauen, weil alles in Höhe und Breite an der Arbeitsplatte ausgerichtet ist); oder dort wo die Kochplatte ist, etwas abzufräsen, so dass die Kochplatte plan mit der Arbeitsplatte liegt. Das passiert hoffentlich nächste Woche.

    Für vegane Maultaschen ins Restaurant

    Etwas Recherche brachten einen Scheinriesen des Service Managements zum Vorschein. Wenn deine komplette Framework-Organisation aus dir und deiner halben Ehefrau besteht, beginne ich zu zweifeln.

    Wieder einmal traf sich die Karpfengruppe der IT zum Socialising, Lästern, Planen und zur psychischen Hygiene. Die Resonanz fiel leider aus, denn DJ OneNote wollte vegane Maultaschen – und dafür mussten wir ins Heuberger.

    Das Essen war besser als in der Resonanz, die uns umgebenden Weihnachtsfeiergruppen zahlreicher, und am Ende war es halt ein Restaurang, keine Kneipe.

    Wir tauschten Berliner Wohnungssonderlichkeiten aus (Fömi wohnt jetzt in Friedenau) und die lieben Jungspund-Kolleg:innen glauben mir weiterhin mein Alter nicht. Ich könnte ja den Personalausweis als Beleg zeigen – aber das wäre langweilig.

    Wie schön: Mal zwei Stunden rauskommen, ohne dabei umzuziehen oder umzugsvorzubereiten.

    Nicht das Heuberger, aber noch veganer

    Fermentieren und kaufen

    Wild Fermentation von Sandor Ellix Katz war hier ein lebensveränderndes Buch. Denn diesem verdanken wir das unkomplizierter Vollkorn-Sauerteig-Roggenbrot, das an 90% der Tagen in diesem Haushalt zum Frühstück gegessen wird. Um so neugieriger war ich darauf, dass die Magertratzler jetzt eine deutsche Ausgabe eines Katz-Buchs bespricht: Kochbuch: Die Fermentier-Bibel | Sandor Ellix Katz

    Anderswo Roggenbrotprobleme.

    Das ist gar nicht so einfach mit der Zukunft: Kassen- und personallose Supermärkte in der Krise: Problem-Einkauf bei Netto Pick & Go: Überholspur zur Kontrollwaage. Das ist gar nicht so einfach in der Zukunft: der Versuch 1:1-Ausstattung (eine Schülers, ein IT-Gerät) umzusetzen: 1:1-Ausstattung in the making – Teil 3

    Spielen mit Daten: Nicky Reinert hat einen Datensatz mit den meisten Supermärkten Deutschlands und kann erstaunliche Dinge daraus ziehen: Wo liegt die ALDI-Grenze?

    Und jetzt ins Bett.

  • 24-04-13 Oki doki. Zwei Herren vom Grill.

    24-04-13 Oki doki. Zwei Herren vom Grill.

    Es *bonk*te weiter: Vier verschiedene Kugelarten, die sich alle kreuzten: Nachdem ich diese xkcd-Machine-Challenge hinreichend elegant gelöst hatte, bin ich glaube ich erstmal durch mit dem Spiel.

    Nachbar K expandiert. Stand bisher sein Name und seine Softwarefirma am Briefkasten, sind nun „K.. Shareholder“, „K.. Beteiligungen“ und „K.. Immobilien“ hinzugekommen.

    Am U-Bahnhof Turmstraße existiert die BVG-U-Bahn Betriebsschule. Klar, irgendwo müssen ja auch angehende U-Bahnfahrer*innen lernen, was sie benötigen. Im Hinterhaus steht der U-Bahn-Simulator. Es stellt sich die Frage: Wie komme ich dort hinein?

    Staunend festgestellt: Mitte April um 22 Uhr sind in einer durchschnittlichen Berliner Ausgehgegend sämtliche Außentische besetzt.

    Madame wurde in Frankfurt technisch überprüft. Sie nahm die S-Bahn in Basel um 19:17h.

    Noch in Berlin probierte sie die getönte Schwimmbrille an.

    Tipp für’s Leben: Falls ihr Menschen kennt, die ohne Brille wenig sehen und deshalb nicht ins Schwimmbad mögen: Es gibt für fast kein Geld (Niedrig- bis mittel-zweistellig) Schwimmbrillen mit Sehstärke. Die sind natürlich nicht so perfekt wie eine echte angepasste Brille, aber für’s Schwimmbad reicht es und es macht fast wortwörtlich einen Unterschied wie Tag und Nacht.

    Weiter gelesen Tuvia Tenenbom: Gott spricht Jiddisch. Langsam verstehe ich Tenenboms eher exzentrische Recherche- und Schreibmethoden und langsam beginne ich das Buch wirklich zu mögen.

    Gelesen: Planen mit Mathematischen Modellen, Studienbrief 2. Das ist jetzt das dritte verschiedene Modul, in dem das Simplex-Verfahren eine bedeutende Rolle spielt. Vielleicht sollte ich es doch mal ernsthaft lernen und mich nicht nur immer durchmogeln.

    Für den Effekt, den die letzten zwei Wochen auf die Latifundien hatten, fehlen mir noch die Worte. Ich sitze mit offenem Mund auf der Terrasse und bestaune alles vom schienbeinhohen saftigen Gras auf der Wiese bis zur weißen Blütenwolke, ala Apfelbaum.

    Redewendungen, die ich für ausgestorben hielt. Ein MIttdreißiger in der S-Bahn, Typ BWLer vom Lande, der sein recht lautes Telefongespräch beendete mit „Oki doki. Alles Clärchen.“

    Drei Tische, zwei Bier, ein Burger

    Donnerstag Abend gestaltete sich wie viele Abende in den letzten Monaten. Ich nahm an einer Online-Schulung teil: Diesmal zum Thema Citavi, eine Software zum Verwalten von Literaturverzeichnissen. Gegeben vom Mitarbeiter der Unibibliothek, der auch dort das Programm betreut, die Lizenz verhandelt und eine lustige Mischung aus Ruhrpott-Tatort-Kommissar und Bibliotheksnerd ist.

    Ich staune und bin übrigens mal wieder dankbar dafür, auf welch unfassbaren Niveau ich in Deutschland Bildung für fast umsonst bekommen kann. Wenn ich daran denke, was vergleichbares in anderen Ländern oder auf dem kommerziellen Fortbildungsmarkt kostet. Ein Wunder.

    Freitag dann ganz anders: NACHTLEBEN! Und das mir! Naja, so eine Art, aber dafür mit Double Date.

    No. 1 im Heuberger-Freisitz in Schöneberg mit einer kleinen Runde öffentlich-rechtlicher IT und der Frage, wie man die Prozesslandschaften in Verwaltungen verschiedenster Art überlebt. Auch gelernt: wenn man in Mitte-Mitte arbeitet, bieten sich die Theaterkantinen zum Essen an.

    Dazu: Zwickel, Radler, Kässpätzle und Maultauschen. Der Kellner betonte, dass seine Empfehlungen ehrlich sind „Würde hier zum Beispiel Möhreneintopf auf der Karte stehen, würde ich den nicht empfehlen. Denn ich hasse Möhreneintopf!“

    Schockmoment: der Matrose hat trotz Jahrzehnten des Lebens in Berlin erst von Kurzem von der Existenz von Berliner Weiße erfahren.

    Im Heuberger gab es kein Essen für mich: Ich musste mit 204er-Bus und U9 von Schöneberg nach Moabit zum zweiten Teil des Abends: Hamburger-Treffen in der Arminiusmarkthalle.

    Zwei Herren verkauften bayrisches Bier und bereiteten indisch-britischen Burger zu. Unter den Ex-Hamburger*innen ging es wenig um Hamburg. Es ging unter anderem um den Markt für Gebrauchtluxusuhren, ein Pappmaché-Mehrfamilienhaus von 1928 und studieren im Gefängnis.

    Beim Rundgang in der Halle entdeckt: den Originalimbiss der Drei Damen vom Grill (letzte Inkarnation, die erste stand am Nollendorfplatz) und Topio – Bildungsanstalt für Public Space, die unter anderem Handys mit Lineage OS unter die Menschen bringen und auch an sich spannende Sachen machen. Ich möchte gerne erfahren, wie diese ebenso relevante wie spezielle Organisation inmitten von lauter Burger- Asia- und Kaffeeständen geriet.

    Blick in einen Teil der Arminiusmarkthalle - bereits leer, da nach 22 Uhr mit volleren Teile im HIntergrund.

    Perlen der Wikipedia: Das Foto von parkenden Autos am Nollendorfplatz mit Bildbeschreibung: Wenn Sie ganz scharf hinkucken, können sie im Hintergrund den ehemaligen Standplatz der Drei Damen vom Grill erahnen.

    Eins, zwei viele Slowcooker

    Bei Langsam-kocht-besser: Wie man ein Konfirmationsbuffet für 60 Gäste selber mit Slow Cookers ausrichtet. See me impressed.