Schlagwort: Julia

  • 25-09-18 Knowledge retention bis halb zwei

    25-09-18 Knowledge retention bis halb zwei

    Madame stellte fest, dass das Schöneberger Jugendkulturzentrum Weiße Rose eine direkte räumliche Anbindung an die öffentliche Bibliothek hat. Wir beide wurden im Namen unserer jugendlichen Selbste nachträglich neidisch.

    Die Gemüslichkeit bleibt dem Kleinkürbis treu. Diese Woche gab es Pattison (Ufo-Kürbis) statt Zaphito. Auch wechselt das Angebot langsam die Saison: Tomaten und Zucchini wurden durch Wurzeln ergänzt.

    Das Landhaus Ettenbühl empfiehlt für unsere Garten-Eingangs-Situation eine Rosa Multiflora, aka Büschelrose. Deutscher und lateinischer Name sagen ganz gut, worin ihre Qualitäten liegen. Ich freue mich, dass der Garten einen guten Rahmen für Großsträucher bietet. Mit Ms. Fluffy diskutieren wird derweil inwieweit man Feigen in Berlin-Brandenburg kultivieren kann.

    Kann mensch zu viele Hygro- und Thermometer besitzen? Aber eigentlich wollte ich ja Keyboards sammeln.

    Die karibische Schweizerin beklebte Lego. Für eine Rundmail an „Alle“ dokumentierte ich, wie ein aufgeklappter Laptop aussieht. In meinem Terminkalender landete der Serientermin The YaSM hour.

    Wenn ich meinen Geist nach der Klausurenphase wieder beieinander habe, wird auch die Julia Academy dort landen. Nachdem ich für die Bachelorarbeit ja wirklich sehr selektiv mit der Sprache gearbeitet habe, möchte ich sie auch noch systematischer angehen. Sehr langfristig scheint mir das auch ein spannenderer Weg Richtung machine learning/KI zu sein als dieses „ich haue wild Prompts irgendwo rein und jedes mal passiert was anderes.“

    Es war ein Dienstag der Klausur und ein Mittwoch der Arbeit. Aber vor allem war es eine Zeit ungeahnter Nichtlernfreiheit. Es ist vorbei.

    Ich nutzte dieses große Reich der Freiheit, um Dienstag nachmittag ein paar Stunden zu schlafen. WIe auch Mittwoch abend. Vielleicht auch noch Donnerstag vormittag. Mittwoch begann ich langsam mit dem Anlegen einer Großmöbel-LibreCalc-Tabelle.

    Freiheit

    Und plötzlich ist es vorbei. Die Klausur Knowledge Management ist vorbei. Das Sommersemester ist vorbei. Und hoffentlich sogar der ganze Bachelor.

    An dieser Klausur wird es nicht scheitern. Die war – dem Motto „we are nice and we are on your side“ folgend – ausgesprochen fair gestellt. Im Skript waren verschiedene Teile als „definition“ oder „important“ gekennzeichnet. Diese lernte ich vor allem. Und nur diese wurden tatsächlich abgefragt.

    Naja, und wenn ich kleine Textaufgaben zum Thema Community-Aufbau oder Wissensdatenbank beantworten soll, dann sollte ich das selbst ohne Lernen ausreichend hinbekommen.

    Ich kreuzte an, füllte Lückentexte und schrieb Texte zur knowledge retention beim fiktiven Unternehmen NovaHealth. Kaum hatte ich angefangen. war es der 16. September um 13:30h und ich war fertig.

    Es ist vorbei. Vorerst bis Mitte November, wenn ich die diversen Noten bekomme.

    Ein sehr ungewohntes Gefühl. Einerseits habe ich den Eindruck „Woooahh! Soviel freie Zeit und Energie! Was ich damit machen kann.“ Andererseits halt: „Müde. Durch. Brauche Urlaub.“ Es bleibt spannend, wie es sich entwickelt.

    Auf jeden Fall begründen wir langsam eine Nach-Klausur-Tradition, indem wir zu Sagar gingen, vegetarisches Thali und Ente Malai aßen und auf dem Sonnendeck unter der Markise den kurzen aber epischen Regen bewunderten. Danach eine Einkaufsrunde bis zur Nolle. Denn ich habe ja Zeit und kann sinnlose Umwege fahren!

    Musik!

    Beinah hätte ich spontan Zugfahrkarten und ein Hotel in Łódź gebucht, weil dies in absehbarer Zeit die einzige Chance ist, Monika Roscher live zu sehen – aber ich fürchte im Oktober benötigen wir auch Wochenende für andere Sachen. Deshalb nur ein Video: Witches Brew (live). Hammer.

    Also wenn das live nur halb so großartig ist, wie die Videos vermuten lassen, ich bin sehr sehr versucht mit Łódź.

    Laura Braun, die Gewinnerin des Wiener Protestsongcontests, tritt im Lörracher Nelli Nashorn auf.

    Ackerbau und Langeweile

    Blogger bloggen über Blog-Kommentare. Freundlicherweise steht in onli blogging schon alles was ich dazu sagen würde, nur kompetenter: Meine Haltung zu Blogkommentaren

    Ich finde in Schöneberg hat es jetzt genug gebrannt: Haus in Berlin-Schöneberg nach Dachstuhlbrand nicht bewohnbar

    Warum ich nie wieder in meinem Leben etwas mit Öffentlichkeitsarbeit machen möchte. Weder bezahlt noch ehrenamtlich: Ich müsste Social Media mitdenken: Ehrliche Reichweite.

    Andere Arbeitswelten, die reine Leere: Als Schulleiter durchs Jahr- KW36.

    Gemüse ernten:

    Ende August verbrachten wir ein langes Wochenende in Nagano. Der Weg zu unserer Unterkunft würde mehrere Stunden in Anspruch nehmen, wir recherchierten also, was man unterwegs unternehmen könnte. Dabei stießen wir auf eine Landwirtschaft, die viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten zum Pflücken anbot. Es war letztendlich das liebste Erlebnis der ganzen Reise für unseren Sohn. (Im Dank an die Natur: Ein Ausflug nach Gunma)

    Gemüse lagern: Ab in die Miete – wie ich mein Gemüse unter die Erde brachte

    Ich möchte doch einfach nur sitzen.

  • 25-09-03 Ergebnisse_D_alle.csv

    25-09-03 Ergebnisse_D_alle.csv

    T Null. Tag der Abgabe des Deadlineendes der Bachelorarbeit. Sie ist abgegeben.

    Madame kehrte aus Hamburg zurück und berichtete überrascht von dortigen Leberkässemmelständen.

    Der Kaptain wurde zu Doppelkohlrouladen eingeladen.

    Es war der letzte Sonntag und der letzte Montag des Bachelurlaubs. Theoretisch sind seit gestern meine drei 80%-Monate vorbei und ich lebe wieder vollzeitarbeitend. Praktisch aber habe ich noch unbezahlten Klausurlaub, denn die nächsten Klausuren sind nah und ich habe noch gar nichts für sie gelernt.

    Nach der Abgabe folgte ein kurzer Kiezspaziergang. Dabei entdeckt: Auf der Rückseite von Öz Gıda befindet sich eine Mischung aus Biergarten, Beach Bar und Palettenlager. Vielleicht kann es auf die Könnten-wir-mal-Liste.

    An den Laternen wurden die ersten „Dies-ist-die-Marathonstrecke“-Plakate aufgehängt. Vielleicht bleiben wir dieses Jahr doch in Berlin am Marathonwochenende und schauen vom Balkon aus zu? Außerdem könnten wir die ungewohnte Ruhe genießen, weil alle Straßen im Umkreis gesperrt sind.

    Nachmittags: Gartenparty in Wochenend-West bei Zia sociale in trauter Runde. Es ging um Einschulung und Urlaub, Berliner Wohnungsmarkt (natürlich), Berliner Arbeitsmarkt für spezialisierte Naturwissenschaftler, die Wirren der Gewerbeanmeldung und das Gastspiel der Komischen Oper im Flughafen Tempelhof.

    Der Küchenkalender zeigt im September einen Großen Tümmler. Fast bin ich ein wenig traurig. Ich hätte mir den Wal doch im Geburtstagsmonat gewünscht. Aber dann nehme ich den Tümmler als Glücksomen für den Monat der Bachelorarbeit und der Klausuren.

    Vor dem Fenster ein riesiges Spinnennetz – gesponnen im Baugerüst mit imposanter Spinne. Im WInd schwankt es wild durch die Gegend. Wartet sie auf Tauben?

    Parametrische Programmierung

    Eingeschickt habe ich die Arbeit am Montagmittag. Fertig war sie Sonntagabend. Aber ich kenne es ja: Sobald ich auf „final“ gedrückt habe, fällt mir noch etwas ein, was ich noch dringend hätte ändern wollen.

    Also fertig: Sonntagabend.

    Abklingzeit Sonntagnacht.

    Montagvormittag dann wirklich noch Kleinigkeiten geändert.

    Montagmittag 14:11h. Abgabe.

    Dabei fiel mir wieder auf, wie sehr ich LaTeX schätze. Auch nach vielen Jahren erinnere ich mich noch deutlich daran, dass ich die letzten Tage der Magisterarbeit vor allem damit verbrachte, Word zu verfluchen. Im Jahr 2025, Bachelorarbeit in MikTeX: Alles lief genau wie es sollte. Das Programm machte zuverlässig genau was ich ihm sagte und der Text sieht dazu noch optisch phänomenal aus.

    Aber okay: Erkauft ist es damit, dass der Quelltext zusätzlich zu den 11000 Wörtern der Arbeit auch noch gefühlt 22000 Steuerzeichen enthält.

    Endstand: 10700 Wörter, sieben Tabellen, zwei Abbildungen und siebzig Formeln.

    Letzte Handlung: die Dateien Ergebnis_D_alle.cvs, Parameter_alle_Bereiche_einzel_in_Plot.jl, und Parameter_zusammen_in_CSV.jl in eine Zip-Datei packen und als Anhang hochladen. Danach erstmal ein Gefühl der Leere: Was nun?

    Aber das wird sich geben. Immerhin bot die Gartenparty die Gelegenheit, eine Flasche Sekt mitzubringen.

    Screenshot der Fernuni-Website. Bestätigung der Abgabe der Bacheloarbeit

    Dann bestellte er ein Bier, das war perfekt.

    Notes on Managing ADHD – Ich weiß gar nicht, ob die so ADHS-spezifisch ist. Aber vieles davon betreibe ich inzwischen auch, und es hat sich als sinnvoll erwiesen. Ich glaube insbesondere Inbox zero und eine ausgeprägte Neigung dazu, alles vorherzuplanen und diesen Plan quasi ununterbrochen innerlich durchzugehen.

    Um beim Thema zu bleiben: ADHS bei Frauen: Wenn 100 % Perfektion nur Fassade ist

    Die Farben für derzeit moderne Männerklamotten sind ganz furchtbar und sehen aus wie mehrfach zu heiß gewaschen. Quasi Haferflockenfarben. (und danke für’s Erwähnen)

    Role model Papa N: Die Waffel war außen knusprig und innen weich-fluffig, nicht zu süß und knallheiß. Papa N fand sie zu heiß, er aß nur die Sahne und die Kirschen. Und seinen Eiskaffee zu kalt, von dem aß er auch nur die Sahne und dann noch die Eiswaffel. Dann bestellte er ein Bier, das war perfekt.

    Marcus im Braunkohleland. Erinnert mich stark daran, wie ich 1990 als 15jähriger zusammen mit unser Leipziger Partnergemeinde durch die gerade verlassenen Braunkohltagebaue kraxelte.

    Falls wir nächstes Jahr die Grand Tour machen, steht Triest auf der Liste. Wir können uns schon mal einstimmen mit Gulasch alla Triestina.

    Falls wir mal Geld spenden, geht es mit hoher Wahrscheinlichkeit an Reporter-ohne-Grenzen oder Sanktionsfrei oder den Freiheitsfonds. Bei letzterem kann man hier lesen, warum Kein Geld fürs Busticket und deshalb in Haft: Freiheitsfonds kauft 100 Häftlinge frei.

    Rebecca Solnit in ihrem Newsletter mit einer Reprise zu ihrem wunderbaren Buch Orwell’s Roses unter dem Titel Circuses vs. Roses: Notes on Pleasure and Scold Culture:

    I have been blessed to be around drag queens, who are clearly dedicated to the more baroque possibilities of eyeliner and hairspray, often make much of being gossipy about celebrities even when they’re not dressing up as them, and who are often the most dedicated and valiant organizers around.

  • 25-08-28 Brot- Käse- und Gemüsebedingungen (D nur auf der RHS)

    25-08-28 Brot- Käse- und Gemüsebedingungen (D nur auf der RHS)

    T minus 5. Noch fünf Tage bis zur Abgabe der Bachelorarbeit.

    Heute pulle ich einen All-Nighter. Zumindest wenn ich aus dem Fenster schaue. Die Uhrzeit (15:17h) spricht gegen die Nacht; die Tatsache, dass alle Lampen dieser Wohnung brennen, spricht stark dafür, dass schon Nacht ist.

    Ich habe Respekt: In Ostsachsen ehrenamtlich ein Freibad betreiben, dass dann auch noch politische Diskussionsveranstaltungen beherbergt oder wo Menschen von ihrer Arbeit in der Flüchtlingshilfe berichten: Wie ein Schwimmbad der AfD trotzt.

    Gelegenheit für eine Kurzpredigt: Menschen radikalisieren sich nicht, weil es ihnen selbst schlecht gibt, sondern wenn sie den Eindruck haben, dass es in ihrer Umgebung bergab geht. Das geschlossene Schwimmbad ist ähnlich wie die geschlossene Post oder der Supermarkt sehr wirkmächtig. In related news: In der Berliner Reinhardtstraße ist ein Wohnhaus geräumt worden, weil der Dachstuhl einzustürzen droht. Nun werden Teile des Dachs abgetragen.

    Unser Dach-Bauleiter des gerade neu aufgebauten Dachstuhls kam, sah sich Schäden an Er will, sobald ihre Bauten an den Dach-Außenanlagen fertig sind (sehr bald!), unsere Wohnung renovieren lassen. Das ist an sich sehr löblich. Nur leider sind die nächsten Wochen, gar Monate, so vollgestopft, dass wir alles brauchen können, nur keine Handwerker, die hier noch Zusatzchaos verursachen.

    Der Tagespresse entnehme ich, dass der durchschnittliche Single auf 68 qm lebt, der durchschnittliche zwei-Personen-Haushalt auf 104 qm. Da liegen wir mit der Wohnung deutlich drunter; mit Wohnung und Bungalow zusammengerechnet kommt es ungefähr hin. Im Sommer können wir auch noch den dreiviertel Quadratmeter der Schwimmbadkabane dazu rechnen!

    Es waren drei Tage des Bachelurlaubs.

    Dienstag: ein abendlicher Hops mit Madame ins Insulanerbad. Strahlender Sonnenschein. Aber die 20 Grad Wassertemperatur ermunterten zur Bewegung. Premiere: Madame überholte aquajoggend eine Kraulschwimmerin. Es lag nicht daran, dass Madame in Speedjogging ausgebrochen wäre. So bizarr.

    Mittwoch: Wir waren beide etwas neben der Spur. Zum Ausgleich ein Feel-good-Mittagessen an einem weiteren Punkt, der „könnten-wir-mal“-Liste: Nonna Anna. Auch am Südkreuz. Es spricht für italienische Restaurants, wenn der Karte eine regionale Färbung anzumerken ist. Nonna Anna ist offenbar Römerin oder kommt zumindest aus dem Latium.1 Dementsprechend bekamen wir sensationelle Spaghetti Carbonara und Spaghetti all’amatriciana serviert.

    Abends fühlten wir uns beide davon überfordert bei schwülen 29 Grad noch mal den Weg ins Bad auf uns zu nehmen. Dann auch noch durch das Bad laufen und die ganze Umzieherei! Noch haben wir bis zum 7. September. Jeder Tag der Kabane wird genutzt werden!

    Madame versucht’s mal mit Gemüslichkeit2 und unterschrieb dafür einen Vertrag über die Brot- Käse- und Gemüsebedingungen. Solang wir aber das solidarische Gemüsli noch nicht bekommen, brachte sie Pfifferlinge aus der Hafenstadt mit.

    Heute besichtigt Madame im Dauerregen die Himmelsscheibe. Vielleicht bringt sie Salz mit.

    Eingang zum Sommerbad am Insulaner. Ein schmales Kassenhäuschen, unter einem Dach mit zwei Durchgängen links und rechts.

    scatter!(xs2, ys2; label  = „D nur auf der RHS“, marker = :utriangle, )

    Aktueller Stand der Arbeit: 11700 Wörter (Ziel: 9000 bis 11000), 42 Seiten (Zielwert: 30 bis 35), 104 Formeln, fünf Tabellen, zwei Grafiken und null unklare Rechnungen.

    Zwischenzeitlich gab es von allem wieder mehr. Selbst die falsch berechneten 2/19, die ich nun schon mehrfach gelöscht hatte, tauchten an einer weiteren Stelle im Text auf. Nachdem ich die Zahlen alle sortiert haben, kommen jetzt die griechischen Buchstaben dran.

    Mein Plot-Erstellungs-Game hat sich stark verbessert: Ich könnte innerhalb von wenigen Stunden die Seitenzahl der Arbeit von 42 auf 84 steigern, indem ich alles nur mit sinnlosen Plots (Plotten?, Plotoi?) überziehe. Aber eigentlich will ich ja bei 35 Seiten enden, nicht bei 84.

    Noch sind es erst zwei Plotoi. Ein Plot mit D in allen Szenarien, ein Plot mit D auf der RHS. Aber noch habe ich Zeit.

    Langsam biege ich auf die Zielgerade ein. Der Anteil der Straffungen überwiegt inzwischen den Anteil der Ausbauten.

    Das bedeutet auch: Ich verbringe viel Zeit damit, meine alte Arbeit durchzulesen, und freue mich: Sie wirkt kompetent. Leider ist der bestwirkendste Teil derjenige, der ein wenig ins Nichts führt und wohl weiteren Kürzungen zum Opfer fallen wird. Aber noch kann ich mich nicht trennen.

    Karton in Wohnung, Fahrrad nicht zu Grundschule, Essen auf Förderband

    Frau Wunnibar zog um.

    Es gibt immer noch einen Ort, wo das mit dem Radfahren noch schlimmer ist: Mit dem Fahrrad zur Grundschule – ein Follow up

    Ein Mastodon-Thread: Das Vagina-Museum zum Thema wie generative KI funktioniert „and how it can tell you you’ll give birth out of your penis-rectum.“

    Drive-in vollautomatisiert: The “Motormat” Was a Drive-In in Los Angeles, Where the Food Tray Was Sent Out on Rails Right to Your Car

    I’ve spent the better part of two decades dealing with people trying to dox and harass the volunteers who make Wikipedia the incredible resource it is today. I liked it better when they weren’t in Congress.

    Mein innerer Freund mathematischer Modellierung liest erfreut Holgers Gedanken dazu, wie er von Dieppe weiter nach Westen segeln kann. (Gegen den Wind, aber zeitweise mit dem Tidenstrom)

    Anmerkungen

    1. Habe inzwischen die Website konsultiert und fühle mich bestätigt: „Wir begrüßen Sie herzlichst bei Nonna Anna – Un Gusto Etrusco, dem Restaurant, das Sie in die Aromen und Traditionen Nord-Latiums entführt. Lassen Sie sich von Gerichten inspirieren, die nach den Rezepten meiner Schwiegermutter, Anna di Russo, aus Cerveteri zubereitet werden.“ ↩︎
    2. SCNR ↩︎
  • 25-08-26 BBmax = BBmaxtab = 15,2

    25-08-26 BBmax = BBmaxtab = 15,2

    T minus 7. Noch sieben Tage bis zur Abgabe der Bachelorarbeit. Derzeitiger Stand: 11.900 Wörter (Zielwert 9.000-11.000), davon 75 Symbole, 111 Formeln, 5 Tabellen, 1 Plot (keine Zielwert) und ich entdecke null unstimmige Rechnungen (Zielwert: 0).

    Madame erntete James Grieve und die leicht erreichbaren Alkmene-Äpfel. Nächstes Wochenende wird es wohl nichts mit uns und den Latifundien und dann ist es zu spät.

    Bei der zu besorgenden Rose für den focal point am Wegende steht Penelope gut im Rennen. Oder ich bekomme noch heraus, zu welcher Sorte diese gigantische Vier-Meter-Strauchrose in der Kyffhäuserstraße gehört.

    Geerntete Äpfel verarbeitete Madame zu Kompott. Die 3-Gänge-Tage setzen sich fort. Vor dem Kompott ein lauwarmer Linsensalat und davor Oeuf mayo. Oder halt Eier mit Mayonnaise. Aber da die Vorspeise von diesem FAS-Artikel über Pariser Bouillons und das dortige Oeuf mayo inspiriert war, sollte ich es auch französisch bezeichnen.

    Außerdem ist Oeuf mayo eine Kulturform, Eier mit Mayonnaise eher nicht.

    Es war ein Sonntag und der erste Montag des Bachelurlaubs II.

    Gelernt: das englische fast-Fachwort satifisficing, eine Mischung aus satisfacton und optimizing, deutsche Übersetzung „gut genug“. Wenn die Optimierung irgendwann zu aufwendig wird.

    Zuchtbullen zu Erdbeeren

    Zufällig las ich direkt nacheinander etwas über Karls Erdbeerhof und den Prickings-Hof, die Heimat von Bauer Ewald.

    Wer in den 1980er/1990ern in Nordwestdeutschland lebte, kennt Bauer Ewald. Und sei es nur für den Flyern, die alle zwei Monate im Briefkasten lagen und zur Bustour in den Prickings-Hof einluden.

    Mir erschloss sich: Bauer Ewald war der Karl Erdbeere der 1980er. Und am Unterschied zwischen dem Prickings Hof und dessen Attraktionen (Kaffeefahrten, gigantische Schlachtplatten, die Cadillac-Sammlung, Bauer Ewald selbst) und Karls Erdbeerhof kann mensch schön gesellschaftliche Entwicklung sehen.

    Bei Ewald war alles groß und schwer und riesig: Von den Cadillacs der Autosammlung bis zum größten Zuchtbullen der Welt. Tourist*inne kamen mit Bussen, bekamen im Restaurant klodeckelgroße Schnitzel serviert und gingen mit der 30-Kilo-Tasche Wurst nach Hause.

    Bei Karl ist alles leicht und schwebend. Familien kommen individuell, verbringen eine Zeit im Karussel, beim Kaffee und schauen der Bonbonproduktion zu, am Ende geht es mit einem teuren Glas Marmelade nach Hause.

    Aber Ewald war auch räumlich gebunden: Es gab nur einen Bauer Ewald und nur einen weltgrößten Zuchtbullen. Die Cadillacs konnten nur an einem Ort ausgestellt werden. Karls Konzept hingehen ist so schwebend und abstrakt – er kann einfach jede Woche einen neuen Standort quer durch Europa eröffnen. Der Unterschied zwischen 1980 und 2025.

    Zielfunktionswert in Abhängigkeit von D

    So alle Rechnungen stimmen überein. BBmax (der Wert, den Julia ausspuckt) und BBmaxtab (der Wert den der manuelle Simpex ausspuckt) sind identisch: 15,2. Und wenn ich jetzt noch einen rechnerischen Fehler finde, muss ich den kaschieren. Nochmal rechne ich den ganzen Schmuh nicht mehr von vorne bis hinten durch. Das ist Arbeit!

    Immerhin bin ich meinem Grundschul-ich treu geblieben: Alle Fehler in der Arbeit entstanden durch Unaufmerksamkeit, weil ich irgendwo in der Zeile oder der Spalte verrutscht bin.

    Die letzten großen inhaltlichen Lücken der Arbeit sind gefüllt. Nicht nur, dass ich eine ungefähr Vorstellung habe, was ich tun muss: ich habe es getan.

    Ich habe noch ein paar Ergebnistabellen angelegt und auch einen ersten Ergebnisplot. Das schöne: Da wo der Plot herkommt, kann ich problemlos noch ein Dutzend weitere Grafiken ziehen. Aber ist das sinnvoll?

    Noch steht alles im Rohbau da, und noch kann auch inhaltlich noch vieles aufgemotzt werden. Aber es gibt keinen Bereich mehr, von dem ich sagen würde „das muss unbedingt noch, sonst grande miseria“.

    Jetzt sitze ich gerade etwas ratlos vor der Arbeit, und frage mich, welche Klein- und Mittelbaustellen ich in welcher Reihenfolge angehe.

    Die schlimmsten Baustellen sind eigentlich: „Es gibt noch kein Fazit“ und „das Literaturverzeichnis ist derzeit eher eine Stichwortliste denn ein Literaturverzeichnis.“ Uneigentlich ergibt es aber erst Sinn, die beiden Baustellen anzugehen, wenn alles andere wirklich fertig ist.

    Barbarossastraße

    Fertig gelesen: Håkan Nesser „Elf Tage in Berlin„. Irgendwie ein seltsames Buch. Mit einer inhaltlichen Konsistenz irgendwo zwischen Weissbrot und Lachgas liest es sich schnell weg, macht auch gute Laune, aber es bleibt wenig greifbar.

    Seltsam aber: während das Buch so vor sich dahinschwebt, sind seine Handlungsorte seltsam konkret. Die Elf Tage spielen nicht irgendwo in Berlin, sondern in der Schuhetage vom KaDeWe, oder in einem Hotel in der Fasanenstraße. Oder es spielt in Wohnungen in der Meraner Straße und der Kyffhäuserstraße in Schöneberg. Das sind reine Wohnstraßen hier in der Nachbarschaft.

    Vor meinem inneren Auge bleibt die Romanhandlung etwas schwach. Aber umso deutlicher sehe ich Nesser auf Berlinurlaub vor mir, der in einem Hotel Charlottenburg wohnt, abends die Restaurants der Gegend aufsucht und durch die lieblichen Straßen des Bayerischen Viertels spazierengeht.

    Gute Idee. Um mal von meiner Arbeit wegzukommen, folge ich Nessers Spuren.

    Ich laufe das kurze Stück von der Wohnung zur Meraner Straße – wirklich ein perfekter Wohnort für eine Bibliothekarin – und mäandere mich durchs Bayerische Viertel. Die Kyffhäuserstraße – noch ein Stück herrschaftlicher und großbürgerlicher als die Meraner – wie gemacht für einen verrückten Professor.

    Lachen muss ich als mir einfällt, dass der verrückte Professor den Kampfnamen Barbarossa trägt – und welche Straße liegt zwischen Meraner und Kyffhäuser? Genau, die Barbarossastraße.

    Es folgt ein Abstecker zu Viki-Lu, dem Victoria-Luise-Platz, so leicht und schwebend wie Nessers ganzer Roman – von ihm aus unerfindlichen Gründen übersehen.

    Aber dann ist es auch nicht mehr weit bis zum KaDeWe. Das hat leider seit Romanerscheinen 2015 stark an Glanz und Niveau verloren, ist jetzt eine seltsame Mischung aus Shopping-Mall im Luxussegment und verlorener Wirke Reste ehemaliger Kaufhausherrlichkeit, und so abschreckend wirkt auch die Schuhabteilung.

    Also lieber eins weiter zum echten Schuhgeschäft, und sogar welche gelauft. Der M46 brachte mich zurück nach Schöneberg Süd.

    Viki Lu – sollte im Nesser-Roman vorkommen, bleibt aber unerwähnt.

    Mit Zug, Segelboot und Bus

    Karen beendete die epische Zugreise: Turku-Sarajevo mit dem Zug: (17) Bratislava – Berlin – Stockholm – Turku

    Es soll hier ja nicht nur ums Zugfahren gehen. Angela und Holger segeln weiterhin: Dieppe I und Dieppe II und gute Besserung.

    Camp Catatonia kam nicht ganz so weit. Sie aquajoggte: Intervallbegegnungen

    Chemnitz oder Paris? Zwei Herzensstädte. Amberlight Label war auf dem Loop-Festival 2025 Limbach Oberfrohna Esche-Museum Strickfestival Chemnitz . Herr Fliegende Bretter fuhr weiter: In der Nachbarstadt im Süden gibt es ein Reiseunternehmen, das ganz Europa per Bus erschließt. Die haben unter anderem auch eine Tagestour nach Paris im Sortiment. (via Flusskiesel)

  • 25-08-10 Neuntausend Wörter

    25-08-10 Neuntausend Wörter

    Die Dachbauarbeiter befestigen eine Regenrinnenhalterung an der Hauswand. Das ist prinzipiell gut, dann fließt der Regen vielleicht irgendwann nicht mehr direkt an unsere Fenster. Allerdings bedeutete es auch Männer mit Bohrmaschinen, die Samstag um acht mehr oder weniger direkt vor dem Schlafzimmerfenster standen und an der Außenmauer bohrten. Naja, ich wollte ja eh an der Bachelorarbeit weiter schreiben.

    In drei Tagen acht Jahreszeiten. Erst hat die LP mit Vivaldis Vier Jahreszeiten eine bedeutende Rolle im Film Vermiglio gespielt – zu dem später mehr – dann wurden Ausschnitte des Werks im Deutschlandfunkgottesdienst gespielt samt Klimawandelpredigt.

    Es waren zweieinhalbtage Bachelurlaub, unterbrochen durch einige kurze Exkusionen ins Kino und ins Schwimmbad.

    Nachdem es mit der Kabane lange schwierig war, kann ich diese mittlerweile nutzen und kam auf die Kabanenbesuche drei (Freitag – 25 Grad – bedeckt, Bad leer) und vier (Samstag – 30 Grad – Sonne, Bad knallevoll). Am Freitag die Premiere, dass ich gleich zwei Kolleginnen im Becken getroffen habe, eine davon sogar in ihrer Freizeit.

    Trümmelbachfälle

    Madame setzte ihren Interrailurlaub in der Schweiz fort.

    Sie ließ sich mehrfach koreanisch bekochen.

    Tagesüber besichtigte sie einen Indoor-Wasserfall. Die Trümmelbachfälle haben sich so tief in den Berg hinein geschnitten, dass sie inzwischen ihre eigene Höhle gebaut haben. Über zehn einzelne Fälle fällt das Wasser der Gletscher von Eiger, Mönch und Jungfrau insgesamt 140 Meter tief. Die oberen der Fälle erreicht kein Tageslicht mehr, so tief liegen sie im Berg.

    Wenn es realiter nur halb so spektakulär aussieht wie auf Madames Fotos und Filmchen bin ich schwer beeindruckt.

    Aber die brachte auch die Erkenntnis mit: Lauterbrunnen, quasi der Startpunkt „nach oben“ Richtung Eiger, Mönch und Jungfrau, ist in den Sommerferien ganz schön voll.

    Vermiglio

    Nachdem meine dritte Knacknuss geknackt war, dachte ich, ich mache mir etwas Schönes und gehe ins Kino. Es folgte eine Triangulation aus „beste Zeit“ und „schöner Film“ und „Kino, in dem ich noch nicht war“ und es wurde Vermiglio am Donnerstag Abend im Cinema Paris.

    Das Cinema Paris gehörte einst zum Institut français im Maison de France, ist mittlerweile unabhängig vom Institut und wird – wie das Odeon bei uns um die Ecke – von den Yorck-Kinos bespielt. Ich stellte fest: an diesem Ende des Ku’damms an dem das Kino liegt, war ich quasi noch nie. Es ist überraschend viel frankophonie noch vorhanden.

    Vermiglio, ein italienischer Film, dem mehrere Filmbeschreibungsseiten sogar einen Plot attestieren. Ich habe ihn zwar den Plot gefunden. Da er aber keineswegs handlungstreibend ist oder sonst von großer Relevanz für den Film, werde ich ihn einfach ignorieren.

    Am Ende schildert Vermiglio ein knappes Jahr (Winter 1944 bis Herbst 1945) einer zwölfköpfigen Lehrerfamilie in einem Bergdorf der italienischen Alpen. Die Berge sind großartig, die Räume sind eng und kalt. Es wird gehungert. Andauernd trifft man dieselben Menschen. Alle paar Wochen stirbt jemand. Gefühlt war es eine Mischung aus Heidi (die Alpen-Kulisse, die Kostüme) in dunkel, eng und deprimierend und Ein Hof und 11 Geschwister in gebildeter entlegener Armut.

    Mehr oder weniger die drei Hauptpersonen sind die Schwestern Lucia (vielleicht 18), Ada (15/16) und Flavia (12/13), die versuchen für sich einen Platz in der Welt zu finden – die vor allem aus diesem Dorf besteht; eine Welt, die durch den Zweiten Weltkrieg im Tal noch beengter ist. Schlüsselszenen sind die drei, die Abends unter Kerzenschein in ihrem Holzbett liegen und Geheimnisse austauschen.

    Wirklich großartig. Aber fröhlich ist echt was anders. 1

    Abend/nächtliche Frontansicht des Maison de France. "Maison de France" und "CInema Paris" auf der Fassade in klassischen Neonbuchstaben, unten im klassischen Kinowechselbuchstabenformat angekündigt "Vermiglio"

    Da isser wieder der Gilbert

    Die Bachelorarbeit hat inzwischen 9000 Worte. Damit ist die geforderte Mindestanzahl geschafft. Es sind noch nicht die richtigen 9000. Noch gibt es auch die ein oder andere inhaltliche Lücke – aber ich weiß, wie ich sie füllen will.

    Es nähert sich. Ich kann beim Überarbeiten jetzt auch mit gutem Gewissen Absätze streichen, und Füllmaterial ausbauen. Es wird.

    Zwischendurch eine lustige Wiederentdeckung. Ich habe ja während der Vorarbeiten diverse Videos zu Linearer Algebra mit Gilbert Strang, dem Matheprofessor, der immer so wirkt, als wäre er dein bester Freund, geschaut. Leider hat er keinen direkten Bezug zu meinem Thema.

    Einen direkten Bezug hat aber die Programmiersprache Julia, weil ich in der ein bißchen rechnen werde. Und als dieser Sprache hinterher recherchierte, stieß ich auf den Aufsatz, in dem sie quasi der akademischen Welt vorgestellt wird:

    Bezanson, J., Edelman, A., Karpinski, S. & Shah, V. B. (2017). Julia: A Fresh Approach to Numerical Computing. SIAM Review, 59(1), 65–98. https://doi.org/10.1137/141000671

    Diesen Aufsatz las ich nichtsahnend und dann dieser Absatz:

    Julia has symmetric tridiagonal matrices as a special type. For example, we may define Gil Strang’s favorite matrix (the second-order di fference matrix; see Figure 1) in a way that uses only O(n) memory.“ ..

    Figur eins ist ein Foto einer 11×11-Matrix aus beschrifteten Cupcakes, definiert im Beschreibungstext als strang(n) =

    Anderes Fundstück für mich: A comprehensive study of Mixed Integer Programming with JuMP on Julia (Part 1) AUf jeden Fall praktisch, aber ist das zitabel?

    Nicht zitabel, aber eine Hilfe bei den elenden Rechnungsmarathon, den Lineare Programme so mit sich bringen: Simple Pivot Tool

    Radeln

    Der Herr Flusskiesel ist Schuhfluencer. Als ich Bus einem Bär-Schuhgeschäft vorbeifuhr, wäre ich fast spontan aus dem Bus gesprungen, weil er schon so überzeugend von diesen Schuhen schwärmte.

    Lebensberatung von Frau Novemberregen: [E]s gibt nur eine einzige Strategie: die innere Haltung. Sich voll hineinwerfen und im Kopf keine andere Wirklichkeit zulassen.“ Kein „aber was, wenn“, keinen doppelten Boden mitdenken, all-in gehen. Ist das anstrengend? Ja, sehr! Kann das schiefgehen und man steht hinterher blöd da? Absolut! Das ist der Preis. Plus anschauliches Beispiel.

    Inzwischen haben viele Teilnehmer*innen des Transcontinental Race 11 dieses beendet und gut 4000 Kilometer quer durch Europa in 10 bis 14 Tagen auf dem Fahrrad zurückgelegt. Alle Fähr- und Brückenprobleme sind überwunden. Mir neu waren die Hundeprobleme mit großen frei laufenden und lebenden Hunden in Südosteuropa, denen mensch nachts auch nur so mittelgern auf dem Fahrrad begegnet.

    Dabei entdeckt: Letztes Jahr drehte das ZDF eine Dokumentation zum Rennen: Das verrückteste Radrennend er Welt. Insbesondere beeindruckt von Jana Kesenheimer, die einfach unfassbare Leistungen vollbringt und dabei halt auch noch ne nette, bodenständige Frau aus dem Schwarzwald ist.

    Noch weiter mit dem Rad fährt Rebis. Diese verließ Almaty.

    Karen fuhr diesmal gar nicht mit dem Zug: Turku-Sarajevo mit dem Zug: (11) Dubrovnik – Mostar

    Für mehr osteuropäische Gemüseküche. Magentratzerl bespricht das Buch Kapusta.

    Fundstück:

    Also, I am NOT the author of More Than a Mom: Living a Full And Balanced Life When Your Child Has Special Needs. I’ve asked Goodreads to remove it from my page several times but it keeps getting re-added. If you have questions about this title, please direct them to the other Heather Fawcett!

    Anmerkungen

    1. Es gibt einige Szenen immerhin, die unglaublich komisch sind. Und die ihren Reiz auch daher beziehen, dass die beteiligten Personen im Film jegliche Wahrnehmung der Komic fehlt. Beispiel: Ein Baby, das an Keuchhusten leidet (extrem unkomisch) und mit Kohlwickeln behandelt wird, die sich als eine Art Krone aus Kohlblättern auf des Babys Kopf entpuppen. Ein Anblick zum Schreien – aber natürlich würde niemand in der Situation im Film auch nur Lächeln. ↩︎
  • 25-08-07 For D in 0:0.1:10

    25-08-07 For D in 0:0.1:10

    Es hat seit über 24 Stunden nicht geregnet.

    Zum Merken: in der Crellestraße befindet sich eine Schuhmacherwerkstatt – vielleicht sogar noch geöffnet.

    Der schnarchigste Späti Schönebergs hat sich seiner selbst bewiesen. Drei Besuche an drei Tagen bedurfte es, bis einer der Angestellten doch das GLS-Paket fand.

    Was die Frage aufwirft: Was macht mensch in so einem Fall, wenn das Paket wirklich verschwunden wäre? Anzeige wegen Diebstahls erstatten?

    Während die Bachelorarbeit gerade einen großen Schritt nach vorne macht, wollen die Dachbauarbeiter für Abwechslung sorgen. Aktuell bohren sie und werfen Balken direkt über meinem Kopf.

    Es waren drei Tage Bachelurlaub zwischen Arbeitszimmerkammer und gelegentlichen Exkursionen.

    Internet wie 2010: Beim #tcrno11 rätselt halb Mastodon, wann die letzte Donaufähre bei Chichiu in Rumänien fährt, und ob Victor Borsoni (150 Kilometer Vorsprung, aber auf der falschen Seite der Donau) noch rechtzeitig eine Fähre erwischen wird. Die diskutierende Mastodon-Fahrradbubble kennt sich mittlerweile bestens mit Donauquerungen aus und dem desaströsen Zustand der „Freundschaftsbrücke“ über den Fluss zwischen Giurgiu und Ruse.

    Aspendos hat geschlossen. Der vielleicht beste Dönerladen in Schöneberg, auf jeden Fall der beste Gözleme-Laden, Stammausgeh-Ort seit 2008, ist plötzlich zu. Am Fenster nur ein Plakat: Hier eröffnet demnächst La Fiamma – immerhin scheinen sie den Ofen weiterbenutzen zu wollen. Aber was aus Aspendos wurde? Bisher wissen weder Google noch Tripadvisor, dass Aspendos nicht mehr existiert. Ob er vielleicht umzieht? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.

    Als Madame begann, Normandie-Reisepläne zu entwickeln, wurde ich ja neugierig und dachte Le Havre klingt spannend. Da würde ich ja gerne hin. Ich hab aber nichts gesagt, war ja ihre Reise. Nachdem Madame jetzt vor Ort war, erwähnte sie, dass sie Le Havre spannend fände. Ich glaube wir haben ein gemeinsames Reiseziel.

    Auch noch auf der Liste: Triest. Es gibt eine tolle Berg-Tram nach Slowenien.

    Sur les plages

    Während des Bachelurlaubs durchlebe ich ja ein wenig wieder Studentenzeit, aber mit mehr Geld und mehr Plan. Während ihrer Frankreichfahrt durchlebt Madame Urlaub wie zu Studiumszeiten, aber mit mehr Plan und mit mehr Geld. Ein klassischer „ich-fahr-mit-dem-Zug-und-großen-Augen-durch-die-Welt-und-schau-sie-mir-an“-Urlaub, aber mit 1. Klasse-Interrail, Hotels und der Möglichkeit bei Bedarf jederzeit ein Restaurant zu besuchen oder einen Kaffee zu kaufen.

    Oder mit der Möglichkeit, eine Minibustour an die Strände des D-Days zu buchen. Einen Tag lang an Omaha Beach und Gold Beach. Madame, ein britisches Musiker/Künstler-Ehepaar mit Teenager und ein junger französischer Historiker, der gleichzeitig als Fahrer und als Guide diente.

    Eindrücklich: Sowohl die Strände, Mahnmale und Soldatenfriedhöfe (so unterschiedlich gehen Amerikaner, Briten und Deutsche mit dem Thema um), aber auch die Möglichkeit einen ganzen Tag lang einen aufgeschlossenen, kompetenten und gebildeten Ansprechpartner zu Allem zu haben.

    Dabei erfuhr sie: Während jüngere Amerikaner, Kanadier und Briten oft entrüstet sind, dass an diesen Stränden halt Strandsachen passieren („Historischer Ort! All das Blut!“) freuen sich die echten Veteranen eher. („Dafür, dass hier Kinder unbeschwert baden können, haben wir gekämpft“).

    Abends dann Zufallstreffen mit den Briten im Restaurant. Dabei erfuhr sie: Britische Livemusik ist weitgehend tot. Corona tötete die kleinen Venues und Veranstaltungsorte im Vereinigten Königreich, in denen die Musiker auftreten könnte, der Brexit macht es quasi unmöglich, als britischer Musiker in Europa aufzutreten.

    Ein hoch auf paneuropäische Zusammenarbeit. Diese ermöglichte Madame die Weiterfahrt über Paris (St. Lazare / Gare du Lyon) und Basel SBB nach Bern.

    Menschen, die auf Beispielcode starren

    Die Bachelorarbeit der letzten Tage fühlte sich an wie Cha-Cha-Cha: Viel Bewegung, aber es ging nicht richtig von der Stelle. Statische Action ohne Ergebnis.

    Knacknuss 3 erwies sich als widerspenstig. Und mir war und ist klar, wenn ich die nicht Knacke fehlt ein entscheidender Teil der Arbeit – eigentlich fehlt der Schlussstein, der alles andere zusammenhält. Und während ich so an Nummer 3 herumbastelte, passten Knacknüssen 1 und 2 plötzlich auch nicht mehr. Also nochmal drei Schritte zurück und überlegen, wo ich falsch abbog.

    Und während ich also herumknackte, lange und intensiv Codebeispiele nachlas und mich fragte, warum sie alle nicht wirklich meine Probleme lösen, dämmerte es langsam.

    Das Paket ParametricOptInterface.jl ist zu überdimensioniert für meine Zwecke. Irgendwie sah das immer so aus als wäre es in meinem Anwendungsfall einfach eine sehr komplizierte Art, eine einfache Schleife zu bauen.

    Und dann dachte ich: Also mache ich es mal einfach und bastel nichts drumherum, sondern sage nur: „Berechne das für alle Werte von 0 bis 10 in Schritten von 0,1“ bzw. For D in 0:0.1:10. So einfach, man muss es nur sehen.

    Jetzt habe ich meinen Schlussstein und damit habe ich alles zusammen, was ich benötige. Jetzt gilt es alle Steine und schon halb gebauten Teile der Arbeit zusammenzubringen. Das wird auch noch mal Aufwand und nicht ohne das ein oder andere „warum passt das nicht?“ abgehen. Aber ich bin mir sicher, dass ich alles an Material habe und alles an Fertigkeiten, um es zusammenzusetzen. Kein Chillen, aber Arbeiten im Flow.

    22 Bahnen

    Zwischendurch: Weiterhin Programm gegen die Lernhöhlenverzottelung: ein Spaziergang am Tag außerhalb der Wohnung und ein abendliches 3-Gänge-Menü.

    Tag 1: Crellestraße, zweimal über die ICE-Trasse, am Lokdepot vorbei und zurück. Dabei das Lokdepot näher betrachten. Mich wundern, dass die Sackgasse unter der Straßenbrücke – eigentlich klassischer Ort für alle, die keine Heimat haben aber nicht gesehen und gestört werden wollen – von Liebespaaren bis hin zu obdachlosen Junkies – so ungemein aufgeräumt wirkt. Anscheinend ist das Haus der Parität schuld, das dort im Versteck seinen Eingang hat.

    Blick im Eisenbahndepot des Berliner Technikmuseums nach schräg oben. Oben links eine Metallschild in Form einer alten Dampflos mit Pfeil nach Links. Darunter ein Backsteingebäude des Depots. Im Hintergrund ein roter Neubau, das Design des Depots aufgreifend. Blauer Himmel mit einzelnen Wolken.

    An Tag 2 hatte ich die Nuss bereits geknackt. Weg vom Spaziergang, der immer so ein bißchen provisorisch nach „nur kurz“ wirkt, hin zu einer echten Aktivität: Auf zur Kabane, auf ins Insulanerbad!

    Das Bad war erfreulich sonnig und erfreulich leer. Ich schwamm sehr entspannte 22 Bahnen. Freute mich kurz am halb mitgehörtem Gespräch zwischen Rettungsschwimmer und Badegast über den richtigen Wlan-Router für den Rettungsschwimmer.

    Freute mich in dem Moment noch mehr, dass der Rettungsschwimmer mich anscheinend nicht kannte, und ich deshalb keinen Privat-IT-Support leisten musste.

    Danach weiter mit dem Bus zur Kaiserin – einem Laden, der sich laut Schild nur auf Kaiserschmarrn spezialiert hat. Ich will die Zeit ja auch nutzen, um mal verschiedenste „Ich könnte mal ausprobieren“-Punkte tatsächlich auszuprobieren.

    Bei der Kaiserin wird es aber wohl bei einem Besuch bleiben. Der Schmarrn sparkte wenig Joy. Immerhin, zwei der drei Wespen, die mich umschwärmten, hat es gefallen. Es half dem Essen nicht, dass ich dauernd befürchtete die Wespe zu verschlucken, die mir in den Mund fliegt. Die dritte hat sich zu ihrem Unglück selbst in der Vanillesauce versenkt. Für mich hatte es den Vorteil, dass sie mir nicht mehr in den Mund fliegen konnte.

    Der Nord-Ostsee-Kanal ist nicht in der New York Times

    Worlds collide: Dexter Holland, Sänger der Punkband The Offspring hat ein anderes Leben als Molekularbiologe. Nach Millionen von Plattenverkäufen in den 1990ern hat er 2017 seine Doktorarbeit geschlossen. Diese Arbeit zur Sequenzierung von mRNA in HIV wurde „heavily cited“ in den Studien zum Corona-Impfstoff und spielt jetzt auch eine entscheidende Rolle bei den neusten Entwicklung in der HIV-Bekämpfung. (via Andre Pitz)

    Mehr von Angelas und Holger 13-Monats-Tour, so ganz grundsätzlich: Für uns ist es anders. Drei Jahre lang hat Angela Arbeitszeit angespart und mindestens ebenso lange beschäftigen wir uns mit der Auszeit. All die Zeit haben wir überlegt, abgewägt, Probleme erkannt, Lösungen gesucht, ein Boot hat uns gefunden.

    Weniger grundsätzlich, aber spannend: Wie läuft eine Fahrt mit dem Sportboot durch den Nord-Ostsee-Kanal ab: AZ13 – NOK, NOK. Wer da?

    Hotel Mama beim Filmfestival in Locarno.

    Letztlich war ich noch am Landwehrkanal, kam zufällig am La Maison vorbei und dachte, das ist ja ganz schön voll. Nicht ahnend, dass La Maison das neue Berghain ist. Sagt zumindest die New York Times (Geschenklink).

    Nicht ganz die New York Times ist die B.Z. Aber ich fühle mich in meiner letzten Kommunalwahlentscheidung darin bestätigt, dass der B.Z. bei der grünen Bezirksstadträtin Saskia regelmäßig der Speichel läuft. Seitdem sie im Amt ist, geht es mit dem Radfahren und ÖPNV hier endlich vorwärts.

    Zugost mit Triest-TRam https://zugpost.org/zugschau-56/

  • 25-08-05 function badoffen() function badsensibel()

    25-08-05 function badoffen() function badsensibel()

    Am Breslauer Platz stehen Trinkbrunnen. Eine gute Idee in einem Sommer, in dem es zwar nur 21 Grad hat, es dank Dauerregen aber schwül ist wie nichts Gutes. Lasst einmal einen Strahl der knalligen Sonne auf mich fallen und ich verwandle mich spontan in einen Schweißtropfen.

    Die ganze Stadt fühlt sich inzwischen wie ein Campingurlaub bei Regen an. Nichts trocknet mehr.

    Neues Lebensziel: Namenspatron einer Pastaform werden. Wobei „Adriano Celentano werden“ eh ein Ziel für das nächste Leben werden könnte.

    Auf einer Café Speisekarte lese ich Guacamole und habe sofort das Lumpenpack in den Ohren. Kaum bin ich an meinem Platz zurück, höre ich vom Nebentisch einen Bericht vom letzte Abend „Es war wie eine WG Party. Aber gehobener.“ Ich fürchte, niemand konnte meinen Kicheranfall verstehen.

    Es war ein Abschied von den Latifundien und anderthalb Bachelurlaubstage in Berlin.

    solution_summary(model; verbose = true)

    Good news: Zwei von drei Bachelorarbeits-Knacknüssen sind erlegt.

    Meine Bachelorarbeit geht ja im Wesentlichen um ein Gleichungssystem zu optimalen Öffnungszeiten von Schwimmbädern. (und den dazu gehörigen Fragen woher / wohin / warum / warumauchdasnoch). Das Gleichungssystem ist schick, hatte aber bisher den Nachteil, dass ich selber es nur mit seltsamen Baumarktworkarounds ansatzsweise lösen konnte.

    Mittlerweile kann ich es dank zwei kleiner JuMP-Funktionen (badoffen() und badsensibel()) lösen (Knacknuss 1) und auch eine lesbare Sensitivitätsanalyse dazu erstellen (2). Damit kann ich nicht nur dieses System lösen, sondern auch gleich ohne Aufwand viel komplexer werden. Damit ist ein großer Schritt vorwärts erreicht.

    Es fehlt nur noch Knacknuss 3: Das ganze auch mit Parametern lösbar zu machen.

    Deshalb der Plan für heute: ParametricOptInterface.jl – JuMP-Example-step-by-step-usage richtig ernsthaft verstehen. Das ist der entscheidende Punkt. Danach wäre ich dann sicher zurück in meiner Komfortzone – gebildet und intelligent wirkende Deko um das Programmiergerüst bauen kann ich normalerweise im Schlaf.

    Der innere Zusammenhang zwischen mittelalterlichem Teppich und Soldatenfriedhöfen

    Madame wandelt derweil durch die Normandie. Sie besuchte das Café La Reine Mathilde in Bayeux, das ihr hier von Gabi Frankemölle bereits in den Kommentaren empfohlen wurde.

    Bayeux besitzt zwei internationale Tourismusmagneten: einen Teppich aus dem Mittelalter und Bunker aus dem 20. Jahrhundert. Es ist eigentümlich wie zwei so verschiedene Gegenstände am Ende fast dieselbe Geschichte erzählen.

    Nachdem sie ausführlich Kathedrale von Bayeux und den Teppich in mehreren Besuchen betrachtete, fährt sie heute mit einer Tour und einem englischen Paar mit Teenie-Tochter die Strände. Alleine die Fotos sehen beeindruckend aus.

    Die somalische Botschaft

    Um am Bachelorarbeitsabgabetermin nicht komplett verzottelt und verflossen in die Welt zu treten, bemühe ich mich Alltagsstruktur aufrecht zu halten. Das hat bei Corona ja auch schon gut funktioniert.

    Also führen mich meine Wege zu einer längeren Fußwegs/Bus-Expedition zu Lidl, der Bücherei, entlang der Schloßstraße, ins Café und zur BioCompany.

    Entdeckt: In der Schloßstraße und quasi fußläufig von hier, residiert die Botschaft Somalias. Sie lebt soweit ich erkennen kann in einer Wohnung in einem Wohn/Geschäftshaus an der Haupstraße. Erkennbar ist das der somalischen Flagge im ersten Stock – weißer Stern auf blauem Grund. Ob der Inklusionsdienstleister Sterntalente seinem Namen daher hat?

    Auch entdeckt: Der immer eher abweisend wirkende Sufi-Orden in der Martin-Luther-Straße verließ uns und wurde gegen ein Brettspielcafé getauscht. Eröffnung am Tag zuvor. Das staune ich über mein Schnellmerken. Das wirkt deutlich einladender. Ich denke mal ich werde in dieser Woche vorbeigehen.

    Vor allem aber entdeckt: das GM26 – ein Café, das es in dieser Gegend (Haupteinkaufsstaße) und in durchgetrifizierenden Berlin des Jahres 2025 nicht geben dürfte. Bereits mehrfach dringend empfohlen von Madame, nutzte ich den Tag, um dort einen Nachdenkcafé zu trinken.

    Offenbar ist es in seiner rumpeligen Gemütlichkeit mit dem traumhaften Innenhof durch eine Raum-Zeit-Falte gerutscht. Es fühlt sich an wie Schöneberg 1985 gewesen sein muss, erinnert an alte Uni-Studi-Selbsterverwaltungs-Cafés – aber mit Stil und Kompetenz. Andere schreiben von „Gefühl eines Bradenburger Hofladens“ (neben dem Einkaufszentrum!) – und irgendwie trifft es das alles.

    Jeder Stuhl und jeder Tisch ein wenig anders. Alles war mal eine alte Garagenanlage, und irgendwie ist hier ein Ort in dem Raum und Zeit auszusetzen scheinen.

    Mit Rad und Boot

    Wenn meine Augen mal auf etwas anderes denn auf JuMP schauen wollte, berachte ich die Punkte beim Transcontinental Race No. 11 – einem Fahrradrennen quer durch Europa, das soweit ich verstehe größtenteils selbst organisiert ist. Auch schön das folgen des Hasthtags #tcrno11 auf Mastodon – wo alle Rennbeobachter auch nicht mehr wissen als sie aus den Punkten entnehmen, aber zum Teil mit großer Fahrrad und Geographieerfahrung rätseln können was passiert.

    Atemberaubende Sekunden, als die beiden führenden die kritische Fähre von Bari nach Durres bekommen musste, kurz vor knapp waren und dann erkennbar durch den Hafen von Bari irrten.

    Radtour anderer Art, auch via Mastodon gefunden: Rebis reist Rad – Osten ohne Plan. Von Deutschland bis derzeit durch Kasachstan auf der Suche nach der ehemaligen Ballettlehrerin, die dort im Lager war.

    Ähnlich episch: Angela und Holger brechen zu ihrer 13-Monats-Segeltour auf, hängen aber noch in Brunsbüttel fest: AZ13 – weitere Details und AZ13 – Zwei Meilen Ostwärts

    Nicht aktuell, aber gerade inhaltlich passend: Gabi Frankemölle in der Normandie.

    Derweil in Chemnitz: Bedenkenswerte Begehungen im Heizkraftwerk Nord (das mit dem bunten Schornstein)

    Die taz war im erweiteren Wohnzimmer: Die bonbonbunte Fressbudengasse des Insulanerbades erinnert an Imbissstände am Strand von Coney Island.