Schlagwort: Mir Döner

  • 24-09-10 Heupferd mit Rotschwäche

    24-09-10 Heupferd mit Rotschwäche

    Madame lies die Wetterwand erröten.

    Madame entrang dem rasenden Bäckereiwagen zwei Stück Endlich-ist-Wochenende-Kuchen, Bohnen und Paprika. Und natürlich Puddingschnecken sowie hervorragende Quarkbällchen.

    Hier geht es zu wie auf Herrn Raus Piratenschiff! ist auf dem besten Weg zur Redensart.

    Noch mehr Heupferde. In allen Größen. Vom Heupferd bis zum Heushetlandpony. Auffallend: Das Exemplar mit nur einem halben linken Vorderbein und Rotschwäche. Erst drückte es sich stundenlang an der roten Außenwand des Bungalows entlang.

    Später begab es sich über die Terrasse; dort lag noch ein Fallapfel mit roter Schale. Die nächsten Stunden saß das Vieh auf dem Apfel.

    Madame notierte sich, dass sie das entlaufene Sedum in der Wiese ausgraben will.

    Großstadt-Hitzglocke: Sonntagabend um 21:15h bei 22 Grad in den Latifundien aufgebrochen, um 22:00h bei 28 Grad in Schöneberg angekommen.

    Auch mit Dauerlüften hält sich die schwere Hitzer – in der Wohnung, im Supermarkt, im Bus und erst recht im 30-Grad-Treppenhaus.

    Ihr seid wirklich sicher, dass wir keine 30-Grad-Tage mehr bekommen, dieses Jahr? Oh, ihr Optimisten!

    Tropennacht hält wach. Irgendwann des Nächtens spielt das Radio eine Interviewwiederholung mit Jens Spahn. Ich bin kurz davor aus dem Bett zu springen und nachts um zwei spontan den Grünen beizutreten. Glücklicherweise hatte der Sleeptimer Mitleid mit mir und schaltet Jens Spahn stumm.

    Derweil führt die SPD die lang vermissten Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Dänemark wieder ein. So panisch, wie die Regierung gerade durch die Gegend hühnert; die AfD-Führung muss vor lauter Lachen auf dem Boden rollen und sich die Bäuche halten.

    Ich kaufte Theaterkarten. Die vorkommenden Rollen Europa, Putzkolonne, Regenbogen, Wissenschaftler überzeugten mich.

    Da offensichtlich gerade Herbst ist, begann ich mich gedanklich mit Weihnachts- und Herbst/Winter-Geburtstagsgeschenken zu beschäftigen. Falls mir jemand etwas schenken möchte: ich würde das DEERC DE65 Remote Control Car with 1080P HD Camera nehmen. (und das ist auch auf keiner der „offiziellen“ Wunschlisten drauf)

    Wir folgten den Dönerfluencern zu Mir Döner. Mit etwas rumsuchen auf Youtube fand ich zahlreiche Dönertester, die alle bei Mir waren. Wenn in der Nachbarschaft schon etwas weltberühmt auf Social Media ist, sollten wir hin. Die Schlangen sind wieder etwas geschrumpft. Wir machten uns Montagabend auf den Weg.

    Zu Recht! Durchgehend echtes Fleisch, alles saftig und zart, ungewohnt tomatig mit Anklängen von Bolognese-Sauce. Gerne wieder.

    Madame installierte, inspiriert von Herrn Buddenbohm, eine neue Karten-App. Unabgesprochen installierte ich, inspiriert von Herrn Buddenbohm, eine neue Karten-App. Bisher bin ich glücklich. Die Karte sieht schön aus, sie basiert auf Open Street Map und scheint zu leisten was ich wünsche.

    Letzte Lücken

    Es gilt letzte Lernlücken zu füllen.

    Bei der Klausur darf ich die Skripte nutzen – sogar mit Anmerkungen, also klebe ich ein halbes Dutzend Klebsis an neuralgische Stellen und schreibe mir Formeln an Stellen an denen ich sie schnell wiederfinde. Aber natürlich ist es viel schneller und sicherer, wenn ich die entsprechenden Formeln im Moment des Moments auswendig kenne.

    Selbst die graphische Simplex-Lösung wiederholte ich. Bei der Methode hatte ich einst vor zwei Seminaren beschlossen, dass sie mir zu trivial ist, um mir zu merken wie sie funktioniert. Aber die Antwort: „Habe ich für zu trivial gehalten und deshalb nicht gelernt“, ist eine Antwort, die in der Klausur vermutlich keine Punkte gibt.

    Weiter ging es mit Fakten, die es nie schaffen, sich in meinem Hirn festzusetzen:

    Die Varianz ist \[\sigma^2 \] Die Standardabweichung ist deren Wurzeln, also: \[\sqrt{\sigma^2} = \sigma \] Nicht umgekehrt. Die beiden zu sortieren ist mir schon zu Schulzeiten nicht gelungen; alle Kurse zur empirischen Sozialforschung in den 1990ern halfen nicht und nun auch nicht die diversen Statistikseminare. Ich hoffe, ich kann es für 24 Stunden in meinem löchrigen Hirn halten.

    Zur Bestimmung von (Pseudo-)Zufallszahlen eignet sich die multiplikative Kongruenzmethode. Hier gilt:

    \[ z_{i+1} = z_i * a \mod b \] Dabei ist b ein vielfaches von 2: \[ 2^n\] Die maximale Zahl der bestimmbaren Zufallszahlen beträgt n-2. Ist b also \[ 512 = 2^9 \] lassen sich \[ 2^{9-2} = 2^7 = 128 \] Zufallszahlen damit bestimmen.

    Während ich inhaltlich bisher ein wirklich gutes Gefühl habe, kommt Spannung aus anderer Richtung. Unser Wohnungsinternet neigt den ganzen Montag zu sporadischen Aussetzern – misslich wenn ich eine Onlineklausur mit dauernder Kameraüberwachung schreiben soll.

    Also Montag noch Techniktest mit Ersatzrechner und mobilem Hotspot – scheint zu funktionieren. Fingers Crossed.

    1000 Kilometer

    Wofür das Internet gut ist: mit 40.000 Leuten danach suchen, wer die sechste Person auf einem 2008 hergestellten Stoff ist. Sie wurde gefunden: Celebrity Number Six confirmed.

    Übrig aus Vor-Internet-Zeiten: Stephan Max besucht die Traumathek-Die Traumathek – Kölns letzte Videothek

    Besondere Filme schauen im Kino geht derzeit in Cannes: 5. Deutsches Filmfestival in Cannes

    Dank Ostseereise dieses Jahr bekomme ich regelmäßig Werbemails der litauischen Bahn. Ich lernte, dass es einen Sonderzug „in die Pilze“ gibt. Was mensch sonst noch im Baltikum mit der Bahn machen kann, empfiehlt die Zugpost: Ohne Bus durchs Baltikum: Bahnreisen in Estland, Lettland und Litauen

    (Der Artikel ist aus 2023. Wie wir im Sommer testeten, kommt man seit 2024 wieder komplett mit Bahn von Deutschland dorthin.)

    Andere Fortbewegung: Der erste 1000-Kilometer-Trip mit dem E-Auto.

    Frau Brüllen bohrt

    Wegen der furchtbaren Fruchtfliegenplage in meiner Küche bestelle ich mir aus einer Stimmung heraus eine fleischfressende Pflanze. Dabei nehme ich mir ganz fest vor, sie auf gar keinen Fall ,,Audrey“ zu nennen – auch nicht mit Nummer.

    Feed me.

  • 24-09-03 Unabhängiger Sommerpuffer

    24-09-03 Unabhängiger Sommerpuffer

    Kohlweißlinge prügelten sich um den besten Platz an der Katzenminze.

    Wir fragten uns: Wo kommen all‘ die Admirale her? Antwort: Aus Südwestdeutschland.

    Die Bank ist fertig gecremt. Wunderbarerweise schafften wir es, uns weder auf die frisch gecremte Bank zu setzen, noch dort etwas abzustellen.

    Die komplette Apfelernte von zwei Bäumen beträgt dieses Jahr sieben Äpfel und ein paar Gefallene. Danke, Spätfrost.

    Madame bastelte Bäckerisches. Die Apfelrosen sahen nicht nur – wie erhofft – spektakulär aus, sondern sie schmeckten auch – eher unverhofft – ganz ausgezeichnet.

    Mit den Apfelrosen ging es zu einer Geburtstags- und Renteneintrittsfeier. Im Laufe des Nachmittags stellten sich weitere Geburtstage heraus.

    Vor allem las Madame Platon und Dewey.

    Die Schlange bei Mir Döner wird wieder kürzer.

    Dein Späti, also mein Späti, vielleicht auch unser Späti, der Mädchenspäti halt, bietet jetzt Billard an (fein) und unkomplizierte Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Bewerbungen und anderen Leben-in-Deutschland-Problemen (sehr fein).

    In der Hofdurchfahrt liegen schlappe Ballons. I know what you did last night,

    Zeit, Vorräte für die Sprühsahneflasche zu kaufen. bevor Lachgas verboten wird.

    Auf der Innsbrucker Straße kam mir ein Mann entgegen, laut proklamierend „Wenn ich nüchtern bin, kann ich alles erreichen!“. Der Fahrradfahrer vor mir brach in schallendes Gelächter aus.

    Die Abteilung Informationstechnologie der Berliner Bäder-Betriebe AöR schreibt Stellen aus. Dazu nächstes mal mehr.

    Peter Fox spielte ein Konzert im Sommerbad Neukölln – für regulären Schwimmbadeintritt. Und das finde ich großartig. Statement eines Kollegen, der vor Ort war: „Hammer!“

    Seit zweieinhalb Jahre freue ich mich beinahe täglich, dass mein Arbeitgeber einige der ikonischsten Orte in Berlin betreibt.

    Noch bleibt mir auch der direkte Genuß im Insulanerbad. (SK 30 / 2,67€).

    Schwitzen im Park

    In der Tür der Jahreszeitenwechsel herrscht dichtes Gedränge. Der Herbst möchte unbedingt hinein. Der Sommer aber gar nicht hinaus. Wildes Handgemenge.

    Der Herbst kommt:

    Landtagswahlen finden statt.

    Das heißgeliebte Insulanerbad wird am Sonntag schließen.

    In meinem Uni-Moodle werden nach und nach die Kurse für das nächste Wintersemester freigeschaltet.

    Ich beginne ernsthaft, mir Termine für 2025 zu machen.

    Noch will es mir unwirklich erscheinen, dass ich je freiwillig Handschuhe auf dem Fahrrad anzog – aber ich beginne zu überlegen, wo ich sie hingepackt habe. Auch schaue ich mal wieder die Fahrradbeleuchtung auf Funktionsfähigkeit an.

    Noch aber macht der Sommer sich breit und schwer.

    Die Schließung des Insulanerbads verschob sich auf den 15. September.

    Das Sommersemester wirft noch zwei Herausforderungen in Form von Klausuren den Ring.

    Das Internetwetter kündigt für die diese Woche durchgehend 30 Grad an. Freilufttheater überziehen. Die Freiluftkinobetreiber frohlocken. Der Boden dörrt. Herbst-Geburtstags-und-Halloween-Aktivitäten wirken unendlich weit weg.

    Schwitzen im Park funktioniert auch ganz ohne die damit verbundenen Sporteinheiten.

    Glück und Prädikatenlogik

    Ein spannender Punkt der Matheklausur für mich, und für andere, war die überraschend auftauchende Prädikatenlogik. Diese kam seit 2014 nicht mehr in einer Klausur vor – und ich vermute viele haben sie deshalb vorsichtshalber auch nicht gelernt.

    Dabei gab es einen Hinweis. In der Klausur Sommersemester 2023, die alle lernen konnten. Dort lautete die (gekürzte) Aufgabe 8:

    Formulieren Sie die folgenden Aussagen mit Hilfe der obigen Bezeichnungen als aussagenlogische
    Formeln. Diese müssen Sie nicht begründen.
    (a) Wenn ich viel lerne und in der Logikaufgabe keine Prädikatenlogik vorkommt oder
    wenn ich Glück habe, bestehe ich die Klausur.
    (b) Wenn in der Logikaufgabe Prädikatenlogik vorkommt, bestehe ich die Klausur nur,
    wenn ich Glück habe und viel lerne.
    (c) Wenn ich Glück habe, dann lerne ich nicht viel und bestehe die Klausur.

    Mir ist es natürlich zu spät aufgefallen. Aber ich habe laut aufgelacht als ich es gelesen habe.

    Aber hinfort mit den Grundlagengedanken! Nächste Woche liegt Planen mit mathematischen Modellen an. Jetzt geht es um Netzplantechnik (Metra-Potenzial-Methode), Freie Puffer und Unabhängige Puffer, Zufallszahlen und stochastische Simulationen.

    Wir müssen rein in den Veloverlad

    Poupou las Piaget und Shannon.

    Hörenswertes zu den Landtagswahlen. Schriftsteller Rietzschel: „Wir müssen rein in die Politik“ (Rietzschel gehört auch der Sorte von Menschen deretwegen ich mich bei jedem einzelnen Sachsenaufenthalt meines Lebens sehr wohl dort fühlte).

    Und ich bin kurz davor, wieder den Weg nach oben zu nehmen, als der Veloverlad eintrifft, in Form eines Kleinbusses mit einem Fahrradanhänger und einem sehr lustigen Fahrer, neben dem bereits ein Rennradler sitzt. Wir verladen also, und wir zahlen nix, denn wer sperrt, zahlt den Verlad. So ist das in der Schweiz, und ich stelle mir dazu eine sehr einfache Entscheidung in irgendeinem Veloverladegremium vor, wo alle nicken und sich dann wieder ihrer Arbeit zuwenden. Der Bus fährt, als ob der Henker hinter uns her wäre, aber das kann er ja auch tun, es sind ja keine Radfahrer auf der Straße.

  • 24-08-22 UEFI Wiki

    24-08-22 UEFI Wiki

    Langsam reicht es mit den 30-Grad-Tagen.

    Die Schlange vor Mir Döner wuchs innerhalb einer Woche von 3 Metern auf gut 10 Meter. Da muss ein*e Social-Media-Influenzier hinterstecken. Aber wer? Wie? Leider kann ich kann nicht mehr in Social-Media recherchieren. Ich habe nur noch einen einzigen Account. In meinem Trans-Furryboy-Bahnfan-Mastodon ist Mir Döner kein Trend.

    Das Fahrradkettenöl verschwand.

    Ich lernte: ein Bekannter betreibt Excel als E-Sport. Dass es Excel-Weltmeisterschaften gibt, wusste ich sogar. Aber dass ich sogar einen Teilnehmer persönlich kenne. Ich bin beeindruckt.

    Madame absolviert eine Fortbildung. Danach ging sie mehrfach aquajoggen. Heute nach der Klausur trafen wir uns. Ich hatte zum Stressabbau einen kompletten Freibadnachmittag eingeplant.

    Es gibt wenig, was besser ist als 22-Grad-Wasser im Wechsel mit Sonnendösenlesen auf der Wiese. Außer vielleicht 21-Grad-Wasser. (SK 23,24,25 / 3,20€ pro Besuch)

    Ich hatte mir Mittwoch Klausurlaub genommen. Um aber nicht komplett mental zu blockieren schwang ich mich auf’s Fahrrad und fuhr die große schöne Runde Home – Volkspark – Pudelsalon – Rote Insel/Nord – Viktoriapark – Interkulturelles Zentrum – Arbeit – Hans-Baluschek-Park – Insulaner – Home; einfach ohne zwischendurch bei der Arbeit anzuhalten.

    Während ich abends nachdachte wie es nun in den weiteren Semestern weitergeht, kam plötzlich in meinen Kopf der Gedanke „Doktorarbeit Zahlensender!“. Die Dissertation ist noch ein paar Jahre entfernt. Aber das Thema vereint sehr schön etwas Politik, etwas Kryptographie, etwas Abenteuergeschichte und etwas obskure Internetfolklore. Geschaffen für mich.

    Gdv lvw md jdqc ohlfkw!

    Die Informatik-Klausur des Semesters ist überstanden. Zwei Stunden Datenbanken-und-Sicherheit-im-Internet sind vorbei.

    Normalerweise ist mein Plan, am Klausurtag selber in keine Unterlagen mehr zu schauen. Im Zweifel mache ich mich nur kirre und für jedes Faktum, das ich nachsehe, vergesse ich zwei andere.

    Das klappt dreiviertelgut.

    Manchmal sitze ich eine halbe Stunde vor Klausurbeginn vor dem Kranzlereck und fragt mich: „Wofür stand UEFI?“ – das FI war Firmware Interface, aber das E (Expansive? Expandible?) und das U? (Universal?). Dann tippe ich halt doch UEFI Wiki in Duckduchgo ein.

    Kam natürlich nicht dran. Genausowenig wie das was ich im Ubuntu-Wiki-Artikel iptables noch direkt vor der Klausur quergelesen hatte.

    Die Klausur war erfreulich nett. Auf alle vorkommenden Fragen war ich vorbereitet. Ein Kommilitone schrieb gar von „einem Geschenk.“ Während Sicherheit im Internet quer durch den Garten fragte, hatten die Datenbanken die erwarteten vier Abschnitte:

    • Zeichne ein Entity-Relationship-Model
    • Hier sind suboptimale Abfragen in Relationenalgebra, formuliere sie in bessere Abfragen um
    • Hier sind diverse Datentabellen, formuliere SQL-Abfragen, um folgende Auswertungen zu erhalten..
    • Hier sind Relationen. Bestimme Funktionale Abhängigkeiten und bringe sie in zweite und dritte Normalform.

    Sicherheit im Internet, hingegen hatte die schöne Micky-Maus-Klub-Aufgabe: Hier ist der Satz: Gdv lvw md jdqc ohlfkw! Er wurde mit einer klassischen Cesar-Verschlüsselung dekodiert. Wie lautet er?

    Der klassische Cesar ist eine Verschiebung um drei Buchstaben im Alphabet nach vorne. Zum Entschlüsseln also drei Buchstaben zurück G = D ; d = a ; v = s. Der Code beginnt mit „Das..„. Gab leider nur 1 von insgesamt 100 Punkten.

    Mit dieser Arbeit ist auch die einzige Präsenzklausur des Semesters vorbei. Die beiden anderen Klausuren werden am heimischen Schreibtisch stattfinden.

    Ich verstehe jede*n, die nicht für eine Klausur aus Stralsund nach Berlin anreisen möchte. Aber ich finde es schade. Es gibt keine bessere Vorbereitung als mit dem Rad gen Innenstadt cruisen, sich den Wind um den Kopf wehen lassen und dann noch ein bißchen Ku’damm-Großstadtluft zu schnuppern.

    Langsam kenne ich mich auch aus, habe bereits einen Stammplatz mit Blick auf die kitschigschöne Bärenquadriga und freue mich, immer dieselbe Klausuraufsicht zu treffen.

    Bei der fünften oder sechsten Klausur in diesen Räumen fiel mir auf: Wenn ich vom Raum aus die Bärenquadriga sehen kann, muss ich ja auch von der Bärenquadriga aus den Raum sehen können.

    Tatsächlich. Eiderdaus!

    Während ich mich vom Lernen ablenkte, fand ich noch ein paar Statistiken aus Hagen. In Wirtschaftsinformatik zum Beispiel dürften pro Jahr etwa 400-450 Personen anfangen zu studieren, 70-75 davon (also gut 15%) machen einen Abschluss. In Mathematik hingegen fangen 200 Personen pro Jahr an und 10 machen einen Abschluss.