Schlagwort: restaurant

  • 25-04-20 Keine Tauben in Paris

    25-04-20 Keine Tauben in Paris

    Ein Versuch das eigene Leben schriftlich nachzuholen, zum Glück ausschließlich erfreulich.

    Von Dienstag bis Freitag: Drei Tage in Paris.

    Ich hatte mir vorgenommen, die Stadt zu ignorieren. Mir war das Film-Fernseh-Paris zu anstrengend. Es gibt viele andere spannende Städte auf der Welt. Aber Madame überzeugte mich und wir blieben von Dienstag Abend bis Freitag früh.

    Fazit: ich könnte dort hinziehen. Ernstlich – mit Geld verdienen, Handwerker suchen, im Berufsverkehr in der Metro – also Alltag leben. Eine Bestätigung für mich: ich bin Stadtmensch. Und: Paris ist Stadt.

    Weil es natürlich viel zu viele der Eindrücke waren, erst ein Ablauf, dann einige Szenen.

    Abfahrt aus Berlin mit dem ICE 9590 aus Berlin Hauptbahnhof nach Gare de L’est. Dort gingen wir zu einer Tür des Bahnhofsgebäudes hinaus, über Bahngelände zu einer anderen Tür wieder hinein und standen im Hotel Okko. Es war inzwischen 21 Uhr – Abendessen im Bouillon Chartrier – das Tagesmenü aus Selleriesalat, Rinderzunge und Milchreise zum schmalen Taler.

    Mittwoch: Bummeln durch den Marais mit Place des Vosges und Pessach-Angeboten der Falafel-Stände (Pastrami-Sandwich in Matze anybody?) – aber wir hatten andere Essenspläne. WIr liefen zu Fuß zum Gare du Nord in Le Train Bleu.

    Wenn schon in Paris, dann richtig.. ein Restaurant-Innenraum, mit der übertriebensten 19.-Jahrhundert-Bahnhofs-Grandezza vorstellbar (Bilder), sieben Gänge beginnend mit Fricassée de morilles et petits pois au vin jaune und drei Stunden später endend mit Fraises, basilic et vanille de Madagascar. Dazwischen wir, mit dem Gefühl an einem Theaterstück teilzunehmen mit dem halben Dutzend Kellner*innen, den Crepes Suzettes am Nebentisch und dem Servierwagen (vermutlich auch aus dem 19. Jahrhundert) mit dem die Lammkeule herangefahren und abgesäbelt wurde.

    Nach drei Stunden des Schlemmens waren wir nicht mehr ganz so energetisch, nahmen eine Metro zur Pont Neuf, von dort ein Boot. Die Dame, die Paris erläuterte hatte ihren allerersten Tag im Job, war dementsprechend nervös, ich lernte aber, dass la tour eiffel auch auf englisch ganz eindeutig eine „she“ ist.

    Die Idee, in der Vor-Oster-Woche unser Glück in Notre Dame zu versuchen – wenig erfolgreich. Die Suche nach Zahnpaste führte uns tiefer in das Viertel um den Gare de L’est, auch Klein-Abidjan, oder Klein-Afrika genannt und schließlich in einen Überraschungs-Laden mit Marienkäfer-Symbol, der vorne nach Späti aussah und durch diverse überraschende Hinterzimmer schließlich ein komplettes Supermarktsortiement samt Tiefkühlung, Kühlung und Haushaltswaren offenbarte.

    Ich glaube irgendwo zwischen Menschen-in-der-Metro-schauen und Klein-Afrika beschloss ich, dass Paris eine Stadt für mich sein könnte. Nur die vielfach versprochenen allgegenwärtigen Tauben sahen wir quasi nie. Kein Berlin-Vergleich. Sie zeigten sich nur als Geheim-Tauben, indem zahlreiche Parkbänke der Stadt in die Unbenutzbarkeit schiessen.

    Donnerstag: Mit der Metro (wieder) zum Place de Republique, schon mal den Anleger am Canal Saint-Martin suchen. Das erwies sich als gar nicht so einfach, aber wir entdeckten: es gibt einen wunderhübschen Park direkt zwischen unserem Gare und dem Anleger, wir hätten uns die Metrofahrt sparen können.

    Richtig mit der Metro zum Jardin du Luxembourg, Stühle, Französischen Senat, Modellboote und Franzosen schauen. Nur die versprochenen schachspielenden Rentner fehlten und danach zu Fuß durchs Viertel (Saint Germain?). Ein zweiter Weg zum Gare und dann durch den entdeckten Park zum Canal – das Boot war da, unser Timing perfekt. Wir hatten den besten Platz auf dem Boot.

    Ein Fahrt folgte über den Kanal – inzwischen ein Bilderbuch-Amelie-Romantik-Paris, ehedem die Kloake der Stadt – und dann einige Kilometer durch den Kanaltunnel unter den Pariser Straßen hindurch. Zum Abschluss nochmal die Seine-Tour, diesmal mit einem Guide, der nahezu perfekt englisch Sprach. Und natürlich „The Eiffel tower. She is..“

    Abendessen wieder im Bouillon Chartier – Frisee-Salat, Rinderfilet, Baba au rhum – wieder fasziniert vom ganzen Bouillon-Konzept. Der Vorteil, wenn das Hotel im Bahnhof ist: man kann den Orient-Express kurz vor der Abfahrt sehen. Es begann mit der inneren Frage „Warum steht ein Blankpoliertes Holzmöbel mit Goldbeschlägen auf dem Bahnsteig.“

    Freitag, ein letzter Tag im Bahnhof, bevor uns ein TGV nach Saarbrücken bringen sollte, aber wir in Mannheim ausstiegen. Aber das ist eine Geschichte für den nächsten Post.

  • 25-02-06 Posteo

    25-02-06 Posteo

    Falls ihr zufällig größere Mengen Glasaale habt: die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sucht. Ausschreibung FiA-25-001 Aalbesatz für offene Berliner Gewässer.

    Falls hingegen Produktion, Lieferung und Montage eines Walskeletts zu Euren Fertigkeiten gehört: Das Museum für Naturkunde sucht (MfN-56-2024 Walskelett – noch 12 Tage)

    Erstmals gesehen: Ein polnisches E-Auto an einer öffentlichen Berliner Stromsäule.

    Die Dachbodenbaustelle schmoddert vor sich hin. Ab und an lassen sie auch Schränke aus höher Höhe auf den Boden fallen. Zumindest hört es sich so an.

    Eine nicht-mehr-Böttcher-Bestellung von 20 kg Büromaterialien landete im Wohnungsflur. Meine Güte, eigentlich möchte ich doch nur hier gemütlich vor mich hinsumpfen, und mir nicht auch noch beim Dicke-Buntstift-Bestellen Gedanken um Politik machen müssen.

    Jede Wahl was anderes: Nach Wahlhelfer im Wahllokal (BTW 2021), Wahlhelfer im Briefwahllokal (Europawahl 2024), nun Wahlhelfer der Reserve: „Halten Sie sich zwischen 7 und 10 Uhr bereit und warten Sie auf den Anruf.“ Ich sehe es kommen: Morgens um 7 nach Mariendorf hasten, damit ich hechelnd um 8 im unterbesetzt-gestressten Wahllokal ankomme..

    Lernen für die Betrieblichen Informationssysteme bleibt sperrig: Die ausführliche Beschreibung eines Systems, gefolgt von „in den letzten Jahren sind mehrere Nachfolgesysteme auf den Markt gekommen [auf die wir hier nicht weiter eingehen werden]“ wirkt halt arg unmotiviert von Seiten des Erstellers.

    Wir veranstalteten eine erfolglose Fotosession im Serverraum.

    Im öffentlichen Dienst bewegen sich Angelegenheiten eher glazial. Aber manchmal bricht ein Eisberg ab, und dann passiert vieles in kurzer Zeit. So auch hier und jetzt. Ich bin sehr gespannt wie sich das auswirkt.

    Kurze Büroaufregung wegen eines Feueralarms. Oder doch kein Feueralarm? Jemand will Handwerker gesehen haben, die die Rauchmelder abschreiten. Ich erinnere mich an einen ehemaligen Arbeitsplatz, an dem wir uns einige Monate lang alle 14 Tage im Sammelbereich wiederfanden, weil die Baustellenschweißarbeiten im Keller und das Alarmsystem nicht harmonierten.

    Vor 15 Jahren hätte ich auch nicht gewettet, dass ausgerechnet in Berlin zwar die MLPD und die Vierte Internationale zur Bundestagswahl antreten, die Piraten aber daran scheitern, dass sie keine Unterschriften bekommen.

    Falls es Friedrich Merz gelingt, die Linke in den Bundestag zu hieven, schreibe ich ihm persönlich eine Glückwunschkarte.

    Hippiemail

    Ich habe beschlossen, die Demilliardärisierung meines Internets voranzutreiben. Die low hanging fruits sind bis auf Spotify schon lange gepflückt. Wobei der Spotify-Qobuz-Wechsel tagtäglich stattfinden wird, sobald ich mal eine halbe Stunde Konzentration dafür aufbringe.

    Jetzt kommen die hoch hängenden Elefanten im Raum:

    • Gmail
    • Paypal/Klarna/Kreditkarte

    Halbherzig versuchte ich bereits mehrmals, den Mail-Anbieter zu wechseln. Dann aber fielen mir wieder die gmail-Vorteile auf: Riesiger Speicher, große Bequemlichkeit und das Vertrauen, dass niemand auf diese Mails zugreifen kann, den Google nicht für befugt hält.

    Andererseits stammt der gmail-Account noch aus zu Zeiten, in denen Google das Motto „don’t be evil/ sei nicht böse“ hatte und dabei halbwegs glaubwürdig klang. Mein Vertrauen darin, wen genau Google für vertrauenswürdig hält, schwindet von Jahr zu Jahr.

    Also ein neuer Versuch: Posteo. Ich bin inzwischen bereit Geld zu bezahlen für einen guten Mail-Anbieter. Posteo scheint all‘ meine Wünsche zu erfüllen.

    Ich habe mir also eine Posteo-E-Mail-Adresse angelegt und werde testen, ob diese alltagstauglich funktionert.

    In Düsseldorf gäbe es einen Abräumroboter

    Wenn Du eine Berliner Restaurantwebsite öffnest und gleich am Beginn wird Schweineaorta, Gänsedarm und Froschschenkel angeboten – dann weißt Du, dass sich das Angebot nicht unbedingt an alteingesessene Berliner*innen richtet.

    Les musiciens hatten Lust essen zu gehen und schlugen uns Shoo Long Kan Berlin Hotpot vor. Das Lokal liegt in der Nähe des Ku’damms, eine Tafel in chinesischen Schriftzeichen informierte uns, dass wir auch mit Alipay bezahlen können, der Personal redete etwa hälftig deutsch und englisch mit uns.

    Shoo Long Kan (auch XiaoLongKan) ist eine chinesische Kette für HotPot mit etwa 800 Standorten weltweit. Die meisten davon liegen in China. In Deutschland existieren drei Restaurants (Berlin, Düsseldorf. Frankfurt), in Österreich eines in Wien, in der Schweiz eines in Genf.

    Einerseits also eine Kette (mit allem was an Vereinfachung und Standardisierung dazugehört), andererseits überzeugend chinesisch und dabei dann auch noch edel – ein wenig musste ich an Tony Roma’s Ribs denken vom Konzept her.

    Das Publikum gemischt aus vielen Ländern in vielen Sprachen – im Stil zwischen Trainingshose und direkt-vor-dem-Ball.

    Das Essen HotPot (aka chinesisches Fondue). Wir hatten einen großen Kessel in der Mitte mit zweierlei kochenden Brühen (Spicy Stufe 1 / Tomate) und dazu verschiedene Zutaten. Auf Aorta und Frosch verzichteten wird, wir blieben bei Fleisch, Gemüse, Pilzen, Algen, Eier-Dumplings, Minitintenfischen und Garnelenbällchen. Dazu gab es ein Dip-Buffet an dem wir selbst Saucen und Dips zusammenmischen durften.

    Halt großartig so insgesamt. Auch großartig, dass les musiciens den Eindruck erweckten, dass es ihnen persönlich gerade richtig gut geht – und das erfreut mein Herz.

    Wie es sich für ein chinesisches Restaurant im Jahre 2025 gehörte, lief Auswahl und Bestellung über ein zum Tisch gehöriges Tablet. Selbst, dass wir zahlen wollten, sollten wir über das Tablet melden.

    Stratifizierung und Kontrolle

    poupou schrieb über Stratifizierung des Bildungssystems.

    Claudia briefwählt aus Japan und begründet, warum.

    Frau Chilli Ciabatta macht einen hoch alltagstauglichen Asia-Salat mit Hähnchen, Paprika und Pomelo.

    Internet-Werkzeugwechsel ist im Trend: Von Trello zu Joplin.

    Warner Movies veröffentlicht aus heiterem Himmel 30 Klassiker in voller Länge auf Youtube: The list is full of cinematic masterpieces, obscure cult cinema, and absolute trash.

    Eigentlich wollte ich das USA-Haareraufen den den vielen anderen Medien überlassen, die dies gerade zu Recht versuchen. Aber Atlantic-Artikel trifft too close to home: Elon Musk Wants What He Can’t Have: Wikipedia.

    Warum die Wikimedia Foundation allerdings 2016 nicht begonnen hat, die USA zu verlassen, habe ich schon damals nicht verstanden.

    Und warum ich nicht mehr über die USA posten will:

    „Thinkers like Jean-Paul Sartre and Hannah Arendt warned us that the point of this deluge is not to persuade, but to overwhelm and paralyze our capacity to act. More recently, researchers have found that the viral outrage disseminated on social media in response to these ridiculous claims actually reduces the effectiveness of collective action.

    The result is a media environment that keeps us in a state of debilitating fear and anger, endlessly reacting to our oppressors instead of organizing against them.“ (You Can’t Post Your Way Out of Fascism)

    Silbermond veröffentlicht seinen 2019er Song „Mein Osten“ neu – dieses Mal im Duett mit Herbert Grönemeyer, wie man es im August 2024 erstmals live performt hat. Es ist wohl auch als Apell zu verstehen, vor dem zu befürchtenden Rechtsruck der Bundestagswahl.

  • 23-05-16 Fluch der Karibik

    23-05-16 Fluch der Karibik

    Die Hinter-dem-Büro-Baustelle dichtet das Tiefgaragendach mit Dachpappe ab. Das Dach liegt genau auf Bodenhöhe. Es sieht so aus, als würden mehrere Lagen Dachpappe direkt auf den Erdboden verlegt. Darauf wird ein halber Meter angekarrter Erde kommen, um Natur zu suggerieren. Die Hinterhausbaustelle zog Schläuche quer über den Hinterhof. Irgendeine weitere Baustelle sperrte spontan den Radweg vor unserem Haus.

    Der Bungalow-Wasserzählerwechsel mit Verplombung ist in all‘ seinen Verästelungen durchlaufen. Damit ist die letzte der dortigen Winter-’22/’23-Aufgaben vollendet.

    Der Kaptain schickte Fotos aus Sylt – ich bewundere, dass sie eine Wohnung mieten konnte, die im Erdgeschoss liegt, Meerblick hat und bezahlbar ist. Madame stand am Spandauer Damm.

    Meine Lieblings-Event-Mitarbeiterin (MLEM) testete freundlicherweise einen neu erfundenen Prozess.

    Zur mittelfristigen Erhaltung meiner geistigen Gesundheit nahm ich mir vor „Keine Uni auf der Arbeit. Auch nicht in den Pausen.“ Jetzt aber bin ich aber an einem Punkt, an dem ernsthaft Neugier und Ehrgeiz geweckt sind, Ich will wissen, wie diese komischen Mathe-Sachen funktionieren. Ich nahm mehrfach Mathe mit zur Mittagspause – weiß aber noch nicht was ich davon halte.

    Matritzenrechnungen mit zahlreichen Variablen
    Mathematiker haben es nicht so mit Zahlen.

    Weißer Flügel in Neukölln

    Neukölln gab alles. In der U7 zwischen Mehringdamm und Karl-Marx-Straße der junge Mann, gestylt, mit seiner großartigen Pastell-Neon-leuchtenden Boombox, der viel zu laut Achtziger-Jahre-Pop spielte und tanzen wollte. Das Publikum im Wagen schwankte zwischen amüsiert und genervt. Mit der ganz genervten Radfahrerin versuchte der junge Herr sich anzufreunden.

    Wir waren auf dem Weg zu Professor Transformation. Mit unserem Gourmet-Sachverständigen waren wir im „Vorwerck“, dem Event-Restaurant im Erdgeschoss der Neuköllner Oper verabredet. Ich haderte etwas – mehrgängiges Essen in Innenräumen fällt für mich unter Kultur, und damit unter Winteraktivitäten, – aber Madame und Professor Transformation waren von einem dortigen Zufallsbesuch so begeistert, dass ich zum geplanten Essen mitkam.

    Lohnend. Es gab ein 3-Gänge-Menü (Schaum vom Tomatenessenz mit Spalten von Rotweinschalotten), Kalbsrückensteak, Süßkartoffel gefüllt mit Graupen-Risotto und Azuki-Bohnen und New York Cheesecake. Durchgehend kompetent gekocht.

    Dazu, für uns nicht geplant, kamen wir zur Grand Piano Show. Wechselnd setzen sich Kellner an den weißen Flügel und spielen Pophits, Filmmusik, Klassik, die Tische raten gegeneinander. Wer zuerst den richtigen Song ruft, bekommt einen Punkt. Wir waren eher schlecht (3 Pünktchen brachten uns I will Survive, Jeannie und Time Warp). Über das Konzept an sich herrschte an unserem Tisch Uneinigkeit:

    Die klavierspielenden Kellner sind schick – wo muss man schon Fluch der Karibik am Flügel vorspielen, um Kellner zu werden? Ín seiner eigentümlichen Anmutung könnte das ganze Restaurant direkt dem New York Magazine entsprungen sein. Für Berliner Verhältnisse wirkte alles ungewohnt großstädtisch.

    Andererseits war das Essen eigentlich so gut, dass es hätte alleiniger Star des Abends sein sollen und nicht noch mit einer Klaviershow um unsere Aufmerksamkeit buhlen müssen. Aber wir kommen wieder, spätestens im Winter.

    Schafe und Scones

    Frau Herzbruch wurde zur Handball-Eishockeymutter (und als ehemaliger Kreismeister im Kleinfeldhandball kommt mir alles sehr bekannt vor.)

    Sarah Merker von den National Trust Scones besuchte die sconefreien Birmingham Back to Backs.

    Frauherr Streifzug verbrachte die ersten Wochen eines Sabbaticals auf den Orkneys und brachte unter anderem großartige Schafsbilder mit.

    Wem es entging. Meine „du meine Güte-Meldung des Monats:“ Zwei Öl/Gasfelder in Turkmenistan setzen mehr Treibhausgase frei als das komplette Vereinigte Königreich mit alles. Sprich: der Effekt, dort die Lecks zu stopfen wäre größer als die Umstellung eines kompletten westlichen Industriestaates auf Null Treibhauseffekt. Bei dem Thema merkt man immer mal wieder wie klein, unbedeutend und unwichtig man in dieser Welt ist.