Schlagwort: Bahnhof Zoo

  • 26-06-27 Menschen, die im Schatten stehen

    26-06-27 Menschen, die im Schatten stehen

    Rein prophylaktisch schauten wir, bis zu welchen Temperaturen eigentlich Ticketlesegeräte und Datenschränke in den Freibädern ausgelegt sind.

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    Madame studierte die Guide-Michelin-Websites für Warschau.

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    Rosa Rosarium Uetersen leuchtet.

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    Jungerwachsene in Deutschland-Trikots am Bahnhof Zoo unterhielten sich über das Autofahren unter Alkoholeinfluss. Eine von ihnen stellte die meines Erachtens verwegene These auf: „Da fährt man mit Tunnelblick. Da ist man viel konzentrierter als ohne Alkohol.“

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    Es waren.. heiß!

    Hitze

    Unser Bungalow-Thermometer reicht nur bis 40 Grad. Offenbar wurde es in besseren Zeiten gestaltet. Denn es war seit Tagen heiß. Am Mittwoch lief es mit Mitte 30 Grad an, steigerte sich über die nächsten Tage bis zum derzeitigen Höhepunkt von 39 Grad in den Märkischen Hamptons.

    Wir bewegen uns vom Schatten zu klimatisierten Bereichen und wieder zurück. Wir entdecken, dass die Wohnung (Baujahr 1961) sehr viel hitzebeständiger ist als das Büro (Baujahr 2022) und das obwohl das Büro eine Wärmepumpen-Klimaregulierung hat. Aber bei einer raumhohen kompletten Glasfront Richtung Süden, Richtung sechsspurige Straße und Autobahn, hilft die auch nicht mehr.

    Am Bahnhof Südkreuz stellten sich die Tesla-Mitarbeiter*innen, die auf den Shuttle-Bus warteten, in den Schatten der wenigen Bäumchen. Denn der Bahnhofsvorplatz ist gut dafür gemacht, Menschen vom Bahnhof hin irgendwo nach Berlin zu bringen. Er verbindet das aber mit der architektonischen Hilfsaussage „Hau bloß ab.“ Der Drang zur schattenfreien Betonfläche ist groß, Sitzplätze sind spärlich, und Sitzplätze im Schatten, offensichtlich nicht vorgesehen.

    Sommerbuch

    Es begann mit einer vereisten Ostsee, und ich spürte wie ein ganzer kleiner Kinosaal neidisches Verlangen entfand. Wir waren in das klimatisierte Delphi Lux gekommen am Zoo gekommen, um den Film Sommerbuch1nach Tove Janssons – of Mumins Fame – Buch Sommerbuch zu sehen.

    Im Sommerbuch geht es um eine Dreigruppe – Kind, Vater, Oma (Glenn Close) – die einen Sommer in einem Mökki auf einem Inselchen in der finnischen Ostsee verbringen. Die dazu gehörige Mutter ist vor kurzem gestorben. Der Vater flüchtet sich in Arbeit, die Oma versucht sich um die Tochter zu kümmern, kämpft aber auch mit ihrem Alter, die Tochter versucht irgendwo einen Weg zu finden.

    Es wird manchmal gesprochen, manchmal gerudert, oft durch die Natur gelaufen. Nachbar Eriksson auf seinem Motorboot wird oft erwartet, kommt aber nie vorbei. Die Tochter fragt, Papa hat was zu tun und Oma kann sich manchmal zu ihrem eigenen Unwillen nicht erinnern.

    Die Einstellungen sind ruhig, die Musik von Hania Rani auch meistens, die Ostsee und das Inselchen ist dauerpräsent. Es ist eine Szenerie, die zeitlos wirkt und doch offenbar in den 1960ern/1970ern spielt. Es ist auf seine Art sehr friedlich, und doch nah genug am Leben, um nicht idyllisch zu werden. Es ist ein Film, ein Tempo, eine Ruhe, der seelisch entspannt, wo körperliche Entspannung nicht hinkommt.

    Vielleicht lag es aber auch nur am klimatisierten Kino. Denn heiß.

    Ich hatte ausnahmsweise die S-Bahn zum Kino genommen, denn die Ringbahn ist ordentlich klimatisiert. Das war diese Woche ein unschlagbarer Vorteil.

    Der Schmetterling des Jahres 2023

    Es ist Dunkelgartenzeit. Am hellichten Tag lautet der derzeitige Latifundienplan, möglichst regungslos unter dem Apfelbaum zu verharren, oder gleich ganz in klimatisierte Räume zu flüchten. Die Hauptzeit für den Garten-Garten sind dementsprechend der Morgen und sehr frühe Vormittag sowie die Dämmerung und danach.

    Ich begann mich zu fragen, ob Schmetterlunge eine Hitzegrenze haben? Bisher ging ich davon aus, dass diese nach dem Motto leben, je mehr Sonne, desto gut. Inzwischen scheinen auch diese, in die frühen Vormittags- und späten Abendstunden auszuweichen.

    Samstag verteilten sie sich: Am Lavendel oben im Garten die Kohlweißlinge, in der MItte über der Wiese die Schachbrettfalter, unten Richtung Feld und Beeren kleine braunorange Falter. Ein besonderer Fund war das Grüne Ampferwidderchen, Schmetterling des Jahres 2023.

    Ich liebe seinen Glanz. (aber nur vorsichtig, sonst wird es zu aktiv und Aktivität ist nicht gut bei diesem Wetter)

    Grünes Ampferwidderchen an Knautie.

    Couscous und Ribs

    Besondere Zeiten2 verlangen besondere Maßnahmen.

    Wir gingen ins Kino3. Ins klimatisierte Kino. Madame hatte die Idee und plante, aber es entstand am Samstag ein amerikanischer Tag: Wir fuhren eine Stunde mit 100 km/h4 im klimatsierten SUV über die Autobahn, fuhren ins Parkhaus, gingen ins klimatisierte Kino, wo es Cola und Fanta-Slushi gab.

    Im Kino saßen wir auf Ledersesseln, die sich elektrisch in Liegesessel verwandelten. Danach gingen wir einmal kurz über den Platz in Tony Roma’s Rip Place (natürlich klimatisiert), aßen Ribs mit Eistee und fuhren danach wieder eine Stunde mit 100 km/h nach Hause.

    Währenddessen war die Außentemperatur immerhin um zehn Grad von 40 auf 30 Grad gefallen.

    Auch wenn bei mir Kino gehen, immer bedeutet Kino gehen, nicht Film sehen, Ort, Publikum, Reise sind immer wichtig, war das Verhältnis noch nie so deutlich zu ungunsten des Films wie an diesem Samstag: Hauptsache klimatisierte Liegesessel.

    Um so schöner, dass der Film trotzdem schön war: Couscous und Geheimnisse ist eine französische Culture Clash Komödie über einen Koch, Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die aus Algerien nach Frankreich einwanderte, der versucht die Ansprüche die Familie und Welt durch konsequente Vermeidung und Durchschummeln zu bewältigen.

    Das muss schief gehen, allerlei Konflikte entstehen, eskalieren, werden gelöst und am Ende haben sich alle lieb. Das war liebevoll gemacht und ist ein wirklich schöner Film für einen netten Nachmittag oder Abend.

    Besonders freute es mich, dass es kein Kunstfilm war, kein Problemfilm, sondern eine Mainstream-Komödie, die trotzdem aus der Perspektive der französisch-algerischen Familie erzählte. Nicht: Es gibt „normale Franzosen“, die die Fremden integrieren müssen und am Ende sind alle toleranter, sondern die Migration ist die Normalität und die Einwandererperspektive ist diejenige die vor allem erzählt.

    Außerhalb eines echten Kunst- oder Aktivismusfilm-Milieus fallen mir da nur wenige deutsche Vergleiche ein.

    Wie es leuchtet

    Meistens wenn wir auf die Latifundien fahren, dann bestehen die letzten Kilometer aus einer sechsspurigen Autobahn, auf der links und rechts Lärmschutzwände stehen. Selbst mich als Liebhaber unwirtlicher Orte, vermag dies nicht auf die Dauer zu fesseln.

    Am Samstagabend allerdings fuhren wir direkt auf den geöffneten Höllenschlund zu. Zumindest schien dies der Himmel zu versprechen. Eine Art „Sonnenuntergang“ in intensivem Schwefelgelb, darin wilde Wolkenformationen, links davon ein tiefes Schwarz, indem immer wieder lange Blitzkaskasden parallel zum Horizont entlangliefen.

    „The greatest Show on Earth“, wie einst ein berühmter Zirkusdirektor sagte. Nur dass es beim Gewitter an sich vermutlich eher zutraf. Und so bewunderte ich mit offenem Mund den Anblick, machte mir gleichzeitig Sorgen, dass die Schnauze des Subarus genau auf die Mitte dieses Höllenschlundes gerichtet war, wir ihm jede Sekunde knapp 30 Meter näher kamen.

    Ich war nicht böse, als wir noch vor dem Unterwetter im Bungalow ankamen, und diese Greatest Show mit Rotwein von der Terrasse aus sehen konnten. Der Sturm, der Regen und die Bodenblitze zogen schlußendlich knapp südlich an uns vorbei. Aber ein ganzer Himmel, der gleichzeitig für eine halbe Sekunden von einem kompletten Netz aus Blitzen überzogen war. Ich weiß nicht, ob ich so etwas je sah.

    Link

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    Im Nachgang zum Film Backrooms bemerkte ich, dass zwar Wikipedien in 28 Sprachen Artikel zum Konzept liminal space haben, nicht aber die deutsche Wikipedia. Ich begann bereits zu überlegen, wie sich diese Lücke füllen lässt, da las ich bei Herrn Rau über seine diesjährigen Abiturient*innen „außerdem habe ich sehr das Gefühl, dass viele davon, oder jedenfalls einige, und damit vielleicht mehr als sonst, Dinge aus meinem Unterricht mitgenommen haben. Und sei es nur „liminale Orte“, die sich manche vorgenommen hatten, irgendwie in das Deutschabitur einzubauen.“ Jetzt müssen wir sie nur noch überzeugen, das gleich in der Online-Enzyklopädie einzubauen.

    Anmerkungen

    1. Yorck Unlimited No. 36 – d.h. 6,61€ pro Kinobesuch ↩︎
    2. Wobei „besondere Zeiten“ natürlich schwierig ist, in dem Zusammenhang. Denn Klimawandel yadda, yadda.. Gerichtet auf die Vergangenheit und gerichtet auf das was ich als „normal“ gelernt habe, ist das Wetter crazy. Gerichtet auf die Zukunft hätten wir mehr als nur unverschämtes Glück, wenn the normal etwa 40 Grad bleibt. ↩︎
    3. Nicht in eines der Yorck-Gruppe. Deshalb voll gezahlt. ↩︎
    4. Okay, ich fahre immer 100 km/h. Alles darüber hinaus wird unentspannt und kostet zuviel Treibstoff. ↩︎
  • 26-06-25 Flurfilm

    26-06-25 Flurfilm

    Steigende Temperaturen treiben irrende Menschen um unsere Wohnung herum, auf der Suche nach dem nahe gelegenen Freibad.

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    Madame holte ein Paket in einem Mehr-Use-Laden, in dem unter anderem aufgearbeitete Tripp-Trapp-Baby-Hochstühle, edle Second-Hand-Kleidung für Kinder, Second-Hand-Kleidung für Erwachsene, DHL-Pakete, ornamentalen Silberschmuck und Binder für Jugendliche Transpersonen angeboten werden. Sie war etwas verwirrt, weil ihr nicht so recht klar war, was der Laden verkauft – nur, dass sie zu keiner möglichen Zielgruppe gehört – war aber sehr angetan von Freundlichkeit und professioneller Paketorga: Lilli & Paul

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    Der Klavierstimmer kam. Das Instrument hat sich in der neuen Wohnung eingewohnt und akklimatisiert. Was für schöne Töne plötzlich aus dem Wohnzimmer kamen. Wie gut es klingt.

    Der vorherige Klavierstimmversucher hatte noch behauptet, das Klavier sei unstimmbar und unrettbar kaputt. Beinahe hätte das Instrument deswegen nicht den Umzug überstanden, denn wer möchte schon ein kaputtes Klavier durch die Gegend tragen? Zum Glück vermittelte Le pianiste diesen Stimmer. Der hatte bereits vor dem Umzug die Rettbarkeit des Klaviers festgestellt. Nun war er gekommen, um – nach angemessener Eingewöhnung des Instruments im Raum – das Klavier zu retten.

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    Der Eichenprozessionsspinner spinnt auch in Pankow.1

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    Es waren zwei Arbeitstage.

    Gespinst des Eichenprozessionsspinners über Absperrband „Vorsicht Eichenprozessionsspinner.“

    _, err

    Ich arbeite an der Klausurvorbereitung zur imperativen Programmierung. Nach meinen ersten echten geschweiften Klammern und dem ersten echten Code, machte ich diesmal den Multiple-Choice-Selbsttest.

    Der lief gut, bestätigte mir, dass ich im Prinzip alles verstanden habe und zumindest innerhalb der gelehrten Grundlagen weiß, wie Go funktioniert.

    Das theoretische Wissen heißt noch nicht, dass ich den Standardsyntax auswendig kann, mit der beispielsweise eine Funktion als zweiten Rückgabewert einen Fehlercode macht. Aber das wird sich hoffentlich durch ausreichendes Training für das Fingergedächtnis legen.

    15 Grad und es wird noch heißer

    Manchmal stehe ich nachts auf und setze mich an das offene Fenster, um die Kühle zu genießen. Oft stehe ich auch sehr früh morgens auf, wie diese komplette Woche.

    Der Vorteil an Madames Woche der Wochen ist das Aufstehen. An sich ist Aufstehen um 5:00h morgens wenig beliebt. Derzeit bietet es uns aber die Chance, alle Fenster aufzureißen und die Morgenluft hereinzulassen. Manchmal ist sie kühl, manchmal nur „das Kühlste was es gerade gibt“, aber auf jeden Fall ist sie besser als die Nachmittagsluft.

    Mittwochmorgen: 15 Grad. Während ich versuchte durch oftmaliges Aufrufen von Kachelmannwetter irgendwie die Vorhersage für das Wochenende nach unten zu drücken, mochte ich die 15-Grad-Luft-Herzen-an-mich-drücken und nie wieder gehen lassen. Aber es hilft nichts, der einzige erkennbare Effekt ist das Ansteigen der Vorhersage von bisher 39 auf 41 Grad am Wochenende, mit nur geringfügigen Unterschieden zwischen Berlin und den Latifundien.

    Während ich dies Mittwochabend schreibe, sind wir noch bei 32 Grad – kein Wetter, in dem ich mich in der Sonne aufhalten möchte, aber bei eher trockener Luft (Taupunkt 12 Grad) im Schatten noch gut aushaltbar. Nur sind 32 nicht 39 und herannahende Gewitter zerstieben die Hoffnung auf dauerhaft trockene Luft.

    Die zweitgrößte Stadt Litauens

    Mein Versuch, eine Bahnfahrkarte von Vilnius in Litauen in die Hafenstadt Klaipėda zu kaufen, scheiterte. Noch stehen diese nicht zum Verkauf.

    Während ich mich durch die Website und die App klickte, lernte ich, dass wir wählen können: Zur Wahl stehen ein traditioneller Zug mit Lok und Waggons, die mich an deutsche Regios erinnern, oder ihre Pesa-730ML-Triebzüge, in dem ich bisher eine meiner komfortabelsten Bahnfahrten überhaupt (Riga <-> Vilnius, 2024) durchführte.

    Während ich noch darauf warte, die Pesa-Tickets kaufen zu dürfen, beginne ich ganz sutsche mit praktischer Kaunas-Planung: Was wollen wir da überhaupt?

    Das Art Deco/Modernismus-Welterbe ist klar, deshalb fahren wir hin. Die Erfahrung bisheriger Städtereisen spricht dafür, dass wir zentrale Einkaufs- und Ausgehstraßen sowie die Altstadt auch von alleine finden werden, einfach indem wir in den fraglichen Gegenden ein wenig zu Fuß laufen.

    Übersehen könnten wir:

    Der Kiemo Galerija – ein Street-Art-Hinterhof, der damit begann, dass Anwohner Vytenis Jakas in einem ignorierten Hinterhof Kunstwerke anbrachte, die an die ehemaligen jüdischen Bewohner*innen der anliegenden Häuser erinnern. Heute ist er das Zentrum Kaunaser Street Art und vermutlich Insta-Hotspot, aber ohne Insta weiß ich von sowas nichts.

    Das Barockkloster Pažaislis am Rande der Stadt auf einer Halbinsel eines Memel-Stausees.2

    Keine Taxen am Bahnhof Zoo

    Es ist eine schwimmbadbüroreiche Woche. Um überhaupt aus dem Haus zu kommen, und weil ich auf angenehm abendliche Temperaturen hoffte, stieg ich in den 249er Bus zum Delphi Lux am Bahnhof Zoo.

    Vor mir saß ein Mann, eine echte wahrhaftige physische Zeitung lesend, im Anzug, der mehr „gut angezogen“ sagte als „Business“, mit Rucksack und Brille, der zwischendurch den Bus verließ, mit Zeitung, Anzug und Rücksack zügigen Schrittes von dannen eilte. Und ich fragte mich „Herr Buddenbohm in Berlin?“

    Vermutlich war es nicht Herr Buddenbohm. Mit Sicherheit war es Berlin. Spätestens als ich beim Überqueren einer Kreuzung neben mir zwei Damen hatte, von denen einer ihrer Freundin erzählte, sie müsse die japanische Botschafterin begleiten und auch die Staatsministerin, war klar, dass ich in der Stadt der Bundesbeamtinnen unterwegs bin.

    Knapp drei Stunden später, nach dem Film, bot sich ein neues Bild. Die glücklichen und gerade hier, aich die unglücklichen Gestalten der Nacht trafen sich. Sie trafen sich in Mengen, dafür waren die Taxen verschwunden. Denn die Bahn hatte Komplettausfall. Getroffen waren auch S-Bahn und Regios. Insbesondere die Busse nach Spandau waren voll, wie wohl noch nie an einem Dienstag um kurz vor Mitternacht.

    Ich stellte mir kurz vor, wie es ist, mitten in der Nacht irgendwo im nirgendwo zu versacken, weil der Zug nicht fährt, erinnerte mich an einige wenige ungeplante Zwangsübernachten an Überraschungsorten, und freute mich zumindest, weil es warm genug war, um ohne Gesundheitsgefahren die ganze Nacht draußen zu bleiben.

    In Berlin, hier am Zoo, lassen sich zum Glück auch fast alle Strecken irgendwie mit U-Bahn, Tram und Bus und Fußweg bewältigen. So lange die Störung zeitlich begrenzt blieb3, war die Crowd um mich herum in einer vergleichsweise guten Position.

    Backrooms

    Es begann mit gelben Räumen. Ich hatte die Trailer für den Film Backrooms gesehen. Das Horrorfilmszenario reizte mich weniger. Aber diese gelben Räume: in dem verblassten fröhlichen Gelb, irgendwie unwirklich, irgendwie unheimlich und gleichzeitig komplett banal. Das reizte mich. Im laufe der folgenden Wochen las ich mehr zu Hintergrundgeschichte und Hype des Films. Aber das, was mich letztlich ins Delphi Lux trieb4, waren die gelben Räume und Flure.

    Es begann mit gelben Räumen. Die Entstehung des Films begann mit einem Foto von leeren gelben Räumen, das 2019 auf 4chan gepostet wurde. Daraus entwickelten sich erst Memes, dann eine Webvideo-Serie auf Youtube und am Ende ein Spielfilm eines 20-jährigens Youtubers beim Prestigestudio A24, der bei übersichtlichen PRoduktionskosten mit bisherigen Einnahmen von 300 Millionen Dollar zu den Kassenschlagern des Jahres zählt.

    Während des Schauens versuchte ich mich innerlich von der Entstehungsgeschichte zu lösen und den Film nur so zu sehen wie er war: Im Jahr 1990 entdeckt der verkrachte Discount-Möbelhausbesitzer Clarke (Chiwetel Ejiofor) in seinem Keller einen Durchgang in ein schier endloses Labyrinth gelber Räume.

    Mit der Zeit stellt sich heraus, dass sich dort – nach einer Horrorfilmlogik über die mensch besser nicht länger nachdenken sollte – das Unbewusste von Menschen manifestiert, insbesondere die unangenehmen Teile. Seine Therapeutin Mary (Renate Reinsve) folgt ihm, trifft in den gelben Räumen einen Clarke, der offenbar psychisch komplett durch ist. Es kommt zum dramatischen Showdown und irgendwie taucht dann am Ende noch eine geheimnisvolle Organisation auf.

    Diese Räume.. eine Welt, die gleichzeitig unglaublich banal und extrem creepy ist, in der die Gesetze normaler Logik nicht gelten – in einem durchgehend tollen Set-Design. Was hätte der Film an Potenzial gehabt. Der Verschnitt mit einer 1990er-Discount-Möbelhaus-Brüllaffenwerbung-Ästhetik – so großartig!

    Weniger Großartig, dann das ganze Therapie-Unbewusste-Setting, das ist halt auch 2020er-InstaTikTok-Niveau und fällt deutlich ab. Vor allem aber: der Film hat in seinem Setting alle Möglichkeiten. Everything is possible in these rooms. Und er entscheidet sich für 90 Minuten dieselbe emotionale Tonlage – immer ist es creepy, bedrohlich, unheimlich. Immer spielt im Hintergrund der selbe Soundtrack „Grusel“.

    Dabei weiß doch jeder Film, und auch gerade die guten Horrorfilme, dass Fallhöhe vorhanden sein muss. Dass es die emotionalen Highs geben muss, die Momente der Unbeschwertheit, der falschen Gewissheit, der Freude, damit dann der Schock um so größer wird. Die Chance vergibt Backrooms vollkommen.

    Der Film war nicht gut, aber interessant mittelmäßig.

    Die Kugelbar mit der Kegelbahn

    Es endete in einem gelben Raum.

    Der diesjährige Teamtag führte in den für mich fernen Norden Berlins. Es begann mit einem Meeting/Arbeitstreffen auf drei schattigen Bänken im Rosengarten des Bürgerparks Pankow. Der Park deutete an, dass es ein richtig schöner Sommertag werden könnte. lauschig, blumig, schattig mit Kirschen und Wassermelonen, während wir uns in Visionen versuchten und Hochzeitsgesellschaften bei ihren Fototerminen zusahen.

    Nach einem Mittagessen bei einem Italiener (erfüllte seinen Zweck), wechselten wir in den Westen und gingen im Wedding in die Kugelbar Kegeln. Wir hatten das Gebäude für uns: Oben Bar und ein Mini-Biergarten, unten die Kegelbahn, die uns als „70 Jahre alte Grand Dame“ vorgestellt wurde, die ein wenig anspruchsvoll sei.

    Erinnerungen an Kindergeburtstage beim Jugoslawen oder Griechen kamen hoch bei mir, B konnte mit der Kegelbahn beim Wilmersdorfer Chinesen glänzen, die in der damals typischen Rot-Schwarzen-Lackästhetik von Chinarestaurants gestaltet war. Der Semipro-Bowler im Team prophezeite uns Muskelkater für den nächsten Tag, hielt sich aber mit Spielen zurück.

    Vielleicht war es der Geruch, der ihn abhielt. Denn ich fürchte, ich habe einen Gedächtnisgeruch erschaffen – wie ein Raum bei 35 Grad Außentemperatur so kühl und vor allem feucht sein kann, war spektakulär. Eine mit Stoff ausstattfierte nasse Kegelhöhle, in der vermutlich passiert, was passiert, wenn mensch Stoff über längere Zeit in nasse Höhlen legt. Da muss mensch Kegeln wollen.

    Ich wollte. Zwei Stunden lang. Mit überschaubarem Erfolg und sehr viel Spaß. Jetzt habe ich Muskelkater.

    Dem Foto nach könnte diese Kegelbahn in Backrooms vorkommen. Im echten Erleben war sie anders überraschend.

    Links

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    Dank Markus gelernt, dass Melatonin u.a. die Körpertemperatur senkt. Das sollten wir vielleicht für die kommenden Tropennächte in Erwägung ziehen. In der Apotheken-Umschau lernte ich, dass das bewiesen wirksam nur für die verschreibungspflichtige retardierte Form ist und zwei bis drei Wochen der Eingewöhnung benötigt. Es ist alles kompliziert.

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    Menschen, die jedenfalls Hilfe brauchen, so sieht es oft aus. Menschen, die aber manchmal durchaus keine Hilfe wollen. Weil sie keine Papiere haben, wie man dann vielleicht hört. Kaum ein Wort Deutsch können sie, aber „Keine Papiere“, das haben sie doch lernen müssen, und vermutlich schnell. Die dann jedenfalls abwinken und sich hastig weiterschleppen, um die nächste Ecke und weg, bloß weg.

    Es kommt hier alles vor, und nichts daran ist einfach. Ich habe es bisher nie gelesen, glaube ich, aber es kommt mir nicht gerade unwahrscheinlich vor, dass an der Hitze mehr Menschen auf der Straße sterben, und schneller auch, als an der Kälte im Winter.

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    Lawrence von Arabien im Kino: Ich weiß nicht, wie oft ich den Film seitdem gesehen habe. Viele Dialoge kann ich jedenfalls mitsprechen. Gestern bot sich die Gelegenheit, ihn im Kino anzuschauen. Der Film gehört ins Kino. Mit der Ouvertüre auf schwarzer Leinwand. Es war die lange Version. Knapp vier Stunden mit Al ’awrence.

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    Gestern noch unterhielten wir uns über den von einer polnischen Familie betriebenen Dorfkrug in Bärenklau, und dessen große herzliche Gastfreundschaft und Gästesorge, die sich von der üblichen Brandenburger Stoffeligkeit abhebt. Da lese ich bei Frau Rabe von einer Einladung: „Sonntag waren wir zum Geburtstagsgrillen bei den Ex-Nachbarn eingeladen .. Es gab Unmengen zu essen (die ex-Nachbarin ist gebürtige Polin, die hat ein ganz anderes Verhältnis zu Gastfreundschaft als die meisten Norwegys)“

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    Es ist immer gut, wenn man in der Lage ist, seine Meinung zu ändern. Äußerte ich mich vergangene Woche noch zurückhaltend bis ablehnend über Austern, so muss ich mich korrigieren. Nachdem ich ihnen gestern und heute eine weitere Chance gab, empfinde ich inzwischen durchaus Genuss bei ihrem Verzehr.

    Anmerkungen

    1. Vielleicht sollte ich das mit den biblischen Plagen nochmal nachlesen. Raupen und Hitze würde meiner Erinnerung nach passen. ↩︎
    2. Der natürlich jünger ist als das Kloster. Ich vermute, es wurde auf einer ehemaligen Hügelspitze errichtet. ↩︎
    3. Ein klein wenig dazu, was passiert ist auf Mastodon bzw. dem dort verlinkten Bahn-FAQ ↩︎
    4. Damit Yorck Unlimited No. 35 – d.h. 6,80€ pro Besuch. ↩︎
  • 26-06-16 Schafe werden Wolken, Wolken werden Regenschauer

    26-06-16 Schafe werden Wolken, Wolken werden Regenschauer

    Madame telefonierte alemannisch.

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    Am Südkreuzklavier sah sie nicht nur Menschen mit Noten für Klavierpartien, sondern auch Pianisten, die ihre eigene Geigerin mitbringen. (oder eine Geigerin, die ihren eigenen Pianisten..)

    Später versuchte Madame, zweierlei Latein in ihrem Kopf zu entwirren. Aufgrund ihrer Mehrchorwochen singt sie gleichzeitig das Mozart-Requiem und das Cherubini-Requiem. Beide haben im Prinzip denselben lateinischen Text. Aber bei Mozart sei es bitte in der deutschen Latein-Aussprache gesungen und bei Cherubini in der italienischen Latein-Aussprache.

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    Mein Versuch, litauische Bahnkarten zu kaufen, scheitert an der Meldung „403 forbidden“. Dazu erscheint eine Fehlerseite, die so klassisch technisch aussieht wie das gute alte Internet von ehedem.

    Etwas Recherche erbringt die Info, dass LTG Link gerade aus Cyberabwehrgründen ganz Nicht-Litauen aussperrt. Das Internet empfiehlt die LTG-Link-App oder die Nutzung eines VPNs. Die App zwingt mich, mir einen Account anzulegen und hängt sich dann dabei auf.

    Also werde ich ein VPN suchen müssen, das Litauen kann und trotzdem nicht wie die hinterste dunkle Ecke des Internets wirkt.

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    Am Tag als mein Fahrrad verschwand, Madame auf der Suche zwar kein Fahrrad aber einen Fuchs fand, und das Fahrrad wieder auftauchte. Das war der Tag als Madame im Lochowbad erfuhr „Ihr Schloss ist fehlgeleitet“ und dann ihre Uhr vergaß. Das war ein seltsamer Tag.

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    Es war ein Sonntag zwischen rain and shine und ein Montag zwischen Südkreuz und Schaf.

    Farben schießen Tore

    Ein niedlicher Nachtrag: Der kleine Fußballfan vom Wochenende, der zwar zur Irritation seiner Eltern überhaupt riesiger Fußballfan ist, aber das noch auf einem Niveau, wo er ganz begeistert vom Spiel von Grün gegen Gelb erzählt.

    Im Kreise älterer fußballinteressierter Menschen läuft mein Tippspiel-Masterplan so mäh. The power of statistics bringt mich am Ende von Spieltag 2 auf Platz 22 von 44.

    An einem Montagnachmittag versuchten drei Menschen im öffentlichen Dienst visionär zu sein. Und zwar nicht visionär im frei fliegenden irgendwann-haben-wir-Flugtaxis-Modus sondern visionär im Sinne von „in sechs Monaten solles real existierende Menschen im Alltag benutzen können.“ Das ist eine manchmal recht mühselige Form der Visionarität, erst recht am Montag Nachmittag.

    Friedhof der Fluginsekten

    Wir joggten Garten. Es konnte passieren, dass wir sagten, „Ah, Sonne, lass uns die Gelegenheit nutzen und den Staubsauger wieder in den Schuppen bringen“, und innerhalb der fünf Meter von der Haus- zur Schuppentür wurde schon wieder jemand klatschnass.

    Der spektakuläre Himmel empfahl für den Sonntag Häuslichkeit. Ich und der Staubsauger versuchten sich am niedrigen Schlafboden an einer Aktivität, die zu einem Achtel aus Athletik und zu sieben Achteln aus Herumrollen bestand. Vielleicht sah es aus wie der welt-unbeholfenste Schlangentanz. Die Staubsauger-Rollethik führte mich insbesondere am großen nicht-zu-öffnenden Südfenster zur letzten Stätte toter Bienen und Fliegen. Denn wo viele Insekten, da auch immer wieder Insekten im Haus, die sich auf dem Rückweg verirren und in die Sackgasse geraten.

    Aus dem Fenster konnten wir die immer wieder kreisende Bachstelze sehen, und raten, wo ihr naheliegendes Nest liegen könnte. Die Alten Rosen sind so gewachsen, dass wir sie selbst hinter dem 2-Meter-Gras noch durchscheinen sehen können. Gerade die Pink Moss wirkt wie direkt aus einem Märchen der Brüder Grimm entstiegen bzw. da die Sorte seit 1696 bekannt ist, ist sie vermutlich einem Märchen der Gebrüder Grimm entstiegen.

    Go GoLand

    Der Blick auf meinen Kalender sagt mir, dass ich mich ernsthafter mit den beiden kommenden Fernuni-Klausuren beschäftigten sollte. Ich beschloß für Sonntagabend, erst einmal die ganzen Aufgaben aus der „imperativen Programmierung“ zu lösen.

    Denn nur weil ich glaube prinzipiell verstanden zu haben, wie die Sprache Go funktioniert, heißt dass noch lange nicht, dass ich in der Lage bin, alle geschweiften Klammern, Kommata, leere Klammern und Punkte in einer Reihenfolge zu setzen, die die Sprache erfordert.

    Das kann und werde ich mir nur mit Training (= Testaufgaben lösen) aneignen.

    Wie eigentlich immer in der Informatik liegt die erste Herausforderung kann nicht im Inhalt, sondern in der Form: Wieder einmal eine Sprache auf dem Rechner installieren, wieder einmal eine Studiumslizenz für eine Programmierumgebung beantragen und dann das vom Lehrstuhl empfohlene GoLand auch noch auf meinem Rechner zum Laufen bringen. Danach ist mein Lernslot vorbei, weiterhin ohne eine geschriebene Klammer.

    Saal 5 ist der in Blau und Rot

    Am Hühnchenimbiss ein Loch in der Scheibe. Wir überlegten, ob es einem Unfall entstammte oder den gerade grassierenden rustikalen Schutzgelderpressungen mit Schusswaffenhilfe. Der Qualität des halben Hühnchens schadete es nicht.

    Denn, es ist absurd, dasjenige der Yorck-Kinos, das am ehesten unauffällig, funktional, praktisch und gut ist, das Delphi Lux, liegt in der Ecke Berlins, die alles andere als unauffällig oder funktional ist.

    Der Bahnhof Zoo hat nicht nur mit Breitscheidplatz, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Ku’damm alteingesessene Touriattraktionen um die Ecke, mit Zoo-Palast, Delphi Palast und dem Musicaltheater eine große Strahlkraft, sondern auch die Szene, die seit „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ zwar manchmal die Gestalt und die Droge-der-Wahl wechselt, aber zuverlässig zum Zufluchtsort für die Hoffnungslosen wird.

    Und genau dort liegt ein Kino, das mit seinem sieben kleinen bis mittelgroßen Sälen einfach nur praktisch ist. Es liegt direkt an einem Verkehrsknotenpunkt in einer der Berliner Stadtmitten. Das Delphi Lux ist vom Saal her kein Neues Off, kein Filmtheater am Friedrichshain. Das hat genau die Atmosphäre, die nicht vom Film ablenkt. Die Programmauswahl ist bei sieben Sälen groß, Säle und Foyeur unspektakulär einladend. Ein guter Platz für entspanntes After-Work-Kino.

    It was getting orders from a sheep

    Der Montag endete in flauschiger Niedlichkeit. „Glennkill – ein Schafskrimi / The Sheep detectives“1 ist ein Film, der weise auf jeglichen Originalitätsdrang verzichtet, um die Niedlichkeit und ins-Herz-Schließbarkeit der schafischen und menschlichen Charaktere in Szene zu setzen.

    Ein Schäfer wird getötet. Seine Herde, die zwar Menschen verstehen und miteinander sprechen kann, die für Menschen aber nur aus blökenden Schafen besteht, versucht den Fall zu lösen: Im Stil klassischer Whodunits in einer englischen Kleinstadt mit Testamentseröffnung, einem alle-sind-verdächtig-Cast, einer überraschenden Wendung und der großen Verkündungsszene am Ende.

    Da die Schafe ihre Ermittlungsergebnisse nicht selbst präsentieren können, müssen sie den gutmütigen der trotteligen Dorfpolizisten zu den Spuren ziehen, oder diese auch auf den Boden des Polizeireviers malen. Nachts, vor einer unschuldig inhaftierten, die am nächsten Morgen nur erzählen kann „There was a lamb inside. And it was getting orders from a sheep.“

    Hugh Jackman als Schäfer spielte einen perfekten einsam-herzenswarmen Schäfer, Emma Thompson als Anwältin aus der Stadt war genau so schneidig-faszinierend wie mensch sich in einem solchen Setting Anwältinnen aus der Stadt vorstellt, und überhaupt war das alles komplettes wunderbares Flausch-Wohlfühlkino.

    Ein Tag, der mit Fahrrad und Fuchs begann, endete mit Schafen, die zu Wolken wurden.

    Links

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    Von Madame gelesen, während sie unsere dramatisch schwindenden Buttervorräte aufbesserte.

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    Ich hatte ja keine Ahnung! In Bezug auf Partytricks kann ich einäugig Schielen und habe noch eine Merkwürdigkeit in der Hinterhand: die Ohren taub stellen. Nein, das ist nicht nur eine Floskel, das geht wirklich

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    Auch wenn das wahre Basbektball-Team natürlich die Boston Celtics sind, fühle ich mich verbunden: Seit Anfang der 1990er Jahre bin ich Fan der New York Knicks.

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    Wenn Sie also gerade in Richtung Musik etwas lernen, machen Sie es doch bitte in der Außengastro. Es gibt Menschen wie mich, die sie dabei gerne beobachten wollen und die davon auch etwas haben. / ack

    Anmerkungen

    1. Yorck Unlimited No. 34 – 7,00€ pro Besuch ↩︎