Schlagwort: Stacheldrahtrose

  • 25-05-03 Maibock. Und noch einer.

    25-05-03 Maibock. Und noch einer.

    Laut Verfassungsschutz ist die AfD gesichert rechtsextrem. Ein Teil von mir will mit der Schulter zucken und mit Louis de Funes sagen „Nein! Doch! Oh!“. Ein anderer Teil von mir kann vage Einschätzen, welchen Unterschied diese Einschätzung auf das handeln staatlicher Stellen hat, und findet die offizielle Einordnung gut.

    Leider ändert das nichts am Problem, dass ein beträchtlicher Teil meiner Landsleute denkt „Rechtspopulistisch, Rechtsextrem, mir alles egal.“

    Der grillifrln existiert wirklich. Das sagen zumindest meine Notizen. Und diese lügen nicht. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, was der grillifrln ist.

    Auch aus den Notizen: Was ist heute im Gare Francaise in Tegel?

    Madame ließ sich von Frank Zemke Metallbau Ronden erklären.

    Zio macchina war da. Wir unterhielten uns unter anderem lang über verschiedene VW Bullis und Hotelparkplätze in Genua.

    Die Kabanen im Sommerbad am Insulaner existieren noch. Leider werden sie gerade renoviert, und so lange sie renoviert werden, werden sie nicht vermietet. Im Zusammenspiel aus Kabanen-Enttäuschung, warmen Duschen, die auch in Renovierung sind, 18,9 Grad Wassertemperatur und dräuendem Unwetter verzichtete dann sogar ich auf den Badbesuch.

    Gar nicht mehr existiert der samstägliche Dorfbäcker mit seinem Auto. Dem kam vermutlich im Winter zu wenig Laufkundschaft.

    Geister-Regio

    Als guter Wahlpreuße zelebrierte ich keineswegs St. Brück, sondern begab mich Freitag von den Latifundien aus in die Südkreuz Offices.

    Nachteil: Aufstehen mitten in der Nacht.

    Vorteil: Als wir uns auf dem Plattenweg durch die Felder begaben, hoppelte neben uns im Raps ein Rehbock. Ein Sprung: Kopf, Schulter und Rücken tauchten aus dem Raps aus. Die Landung: der Rehbock war wieder verschwunden. Rehbock – kein Rehbock – Rehbock – kein Rehbock. Ein echter Maibock.

    Weiterer Vorteil: Im späten Sonnenaufgang am Dorfbahnhof stehen und feststellen, dass am Bahnhofsgebäude Schwalben nisten. Unter dem Schwalbenschwarm bei rosa Sonne – es gibt schlimmere Beginne eines Arbeitstags.

    Prignitz-Express und S25 waren fast-Feiertags-angemessen angenehm leer.

    Spannend: Der junge Mann, dessen schwarzer Anzug mit weißen Hemd deutlich zu festlich für eine 7:30h-S-Bahn wirkte. Später sah ich ihn mit Feuerwehr-Berlin-Uniformjacke und Namennschild am Anzug. Gerne wüsste ich die Geschichter dahinter.

    Spannend auf der Rückfahrt: Die Vierergruppe Jugendlicher/Jungerwachsener, offenbar zusammengehörig, von denen drei so aussahen als wären sie auf dem Weg zum Chillen im Park. Die vierte wirkte im Kleid mit Stöckelschuhen und aufwendigem Make-Up als wäre ihr Ziel ein Sommerempfang der schwedischen Botschaft. Auch hier wüsste ich gerne die Geschichte dahinter.

    Der Bahnhof Südkreuz lernte aus Paris und brachte den ganzen Tag über gute Bahnhofspianisten zutage Durch eine Verkettung von Umständen lernte ich in der MIttagspause einen Regionalbahnschaffner kennen, der in Bereitschaft war, und keine Lust auf den Pausenraum hatte.

    Fast wäre dieser Arbeitstag ziemlich perfekt gewesen. Leider musste ich auch arbeiten. Deutlich zuviel für einen Brückentag. Unter anderem schon wieder der Klassiker: KuK, die den Konferenzraum kaputtgespielt hatten.

    Der Rückweg dauerte doppelt so lang, beinhaltete eine S-Bahn, die auf der Strecke nicht mehr weiterwollte, und einen Regio, der auf der Strecke nicht mehr weiter wollte – angesichts des schwülen Tages und beidseitiger Erschöpfung, begann der Abendeinkauf etwas holprig, endete am Ende aber sehr erfreulich mit Ayvar, diversem Gemüse, alkoholfreiem Bier und runtergesetzten Ostersüßigkeiten.

    Sea Song Strange Fruit

    Manchmal braucht es 51 Jahre für Entdeckungen,

    Zufällig stolperte ich Robert Wyatts Sea Song von 1974. Meine vagen Robert-Wyatt-Assoziatonen sagen „Sehr schöne Musik, kämpferisch-politische Texte“, und dann lief Sea Song, und ich fragte mich was los ist. Das passte schon fast mehr in das Atelier Neuer Musik im Deutschlandfunk als nach Top of the Pops. Eine Art Liebeslied an eine Kreatur „It’s your skin shining softly in the moonlight – Partly fish, partly porpoise, partly baby sperm whale“, musikalisch und textlich in Auflösung begriffen.

    Das Internet informiert mich: Eröffnungssong des bahnbrechenden Albums „Rock Bottom“. Veröffentlicht kurz nachdem Wyatt durch einen Balkonsturz querschnittsgelähmt wurde – die Gelehrten streiten, ob der Song vor oder nach dem Sturz entstand.

    Sea Song wie auch das Album werden sowohl von Björk wie Thom Yorke (Radiohead) wie Brian Eno oder Anohni (ehemals Anthony und die Johnsens) immer wieder als prägender Song und prägendes ALbum ihrer Musikkarrieren gehandelt. Neu vertont unter anderem vom North Sea Radio Orchestra – das selber spannend ist1.

    Eine neue Musikwelt tat sich auf.

    Eher unheimlich hingegen war Klassik, Pop et cetera mit dem Kulturwissenschaftler Philipp Felsch – der war schon zu sehr Bruder im Geiste von mir. Wir wurden im selben Bundesland drei Jahre auseinander geboren. Nicht nur, dass wir beide seit einem US-Austausch innerlich einen 17jährigen Amerikaner mit uns herumführen, auch unsere Themen, Merve-Verlag, Habermas, US-Musik-Pop-Kultur sind sehr ähnlich. So verwundert es nicht, dass auch seine Musikauswahl von Strange Fruit bis Tom Petty nahe der meinen gekommen wäre.

    Ein-Blüten-Stacheldraht

    Mr. Darcy zeigt Lebenszeichen. Nicht der fiktionale aus Pride and Prejudice, sondern die gleichnamige Rose in unserem Garten. Die Totgeglaubte treibt aus.

    Zum Frühstück besuchte uns eine kleine grüne Kürbisspinne, die auffallend auf meinem hellbeigen Hut herumlief.

    Regen und Sturm begannen die Apfelbüte zu beenden. Beim Rasenmähen streifte ich tiefsitzende Äste von James Grieve. Mir rieselten Apfelblütenblätter ins Shirt – full sensual Mäh-Experience.

    Dafür zeigen die Ginster rote (Ost) bzw. gelbe (West) Blütenansätze. Keine weitere Mohnblüte tauchte auf, aber jede Menge Knospen. Das wird spektakulär.

    Der Rehbock kam nochmal. Wir aßen friedlich Erdbeer-Stracciatela-Kuchen von Bäcker Plentz, als er direkt vorm Zaun auftauchte. Vielleicht einen Meter von der Grundstücksgrenze entfernt, direkt in inserer Sichtlinie. Er begab sich zum Kompost, schaute sich immer wieder um, fraß, ließ sich durch uns – mucksmäuschenstill – nicht stören. Der zweite Maibock.

    Der Stacheldrahtrose hat die letztjährige Kur gut getan.

    Hadern und Kaufen

    Hanjo las Richard Powers „Das große Spiel“Wie es ist, als reicher, kluger Mensch erkennen zu müssen, dass die Demenz immer größere Bereiche des eigenen Lebens übernimmt und alles Geld und Wissen den Prozess nicht aufhalten können.

    Poupou liest Modul 2B LE1 : Möglicherweise sind Medien das Wesen des Unterrichts und damit auch der Didaktik.

    VISA schlägt autonomes Shoppen vor. Man gibt seiner KI ein Kreditlimit und bestimmte Produkte vor, und die KI kauft selber. Via Thomas Gigold.

    Andrea Karminrot hadert noch mit der KI.

    Thomas Gigold betreibt nicht nur Uberbloggr sondern jetzt die BloggerRolle.

    Da fuhren wir letzte Woche noch mit der Bahn von Mannheim über Weinheim – Kaiserslauter – Saarbrücken , da bespricht John schon die entsprechende Strecke in Train Sim World.

    south spielt mit ChatGPT

    Hallo namenlose KI. Gestate mir eine Illustration und diverse Empfehlungen zu oben stehenden Blogtext:

    Empfehlungen

    Outfit: Lila Fischerhemd, Shorts aus gewachster Baumwolle, rote Gummiclogs – für Gemüse-Einkäufe in der Dämmerung.

    Kulinarik: Warmer Linsensalat mit Minze und Ayvar, dazu alkoholfreies IPA.

    Film: Tony Takitani (Japan 2004) – Reduktion, Verlust, Poesie – wie Apfelblüten im Shirt.

    Musik: Anohni – Hopelessness – lyrisch, verzweifelt schön, wie Sea Song mit Wut.

    Sachbuch: Richard Sennett: Die offene Stadt – Soziologie mit Sinn für Urbanität und Melancholie.

    1. Unter anderem weil sie ihre Karriere in den mittelalterlichen KIrchen der City of London begannen – die für mich wieder zu den spannendsten Gebäuden Europas gehören. ↩︎
  • 24-08-27 Trippelheureka

    24-08-27 Trippelheureka

    Die College-Football-Saison beginnt. Alabama hat sich mit Western Kentucky einen leichten Aufbaugegner gesichert, Ole Miss mit Furman ebenso.

    Ich klage die Ruhrtriennale an! Wie kann man jährlich ein Festival ausrichten und es dann Triennale nennen?!?

    Die Stacheldrahtrose bekam einen Gießring. Die Bank begann die Cremung, vorerst hinten und unten.

    Am Himmel eine Art Schwalbenschwarm. Sammeln für den Abflug?

    Seltsame Schlaflosigkeit. Nachts um 2 plötzlich wach. Nicht besorgt, kein Gedankenkarussel, das Schlafzimmer angenehm temperiert, kein erkennbarer Grund feststellbar. Weil ich Klausurlaub habe, war ich nicht einmal besorgt wegen möglichen Schlafmangels. Nur hellwach bis 4 Uhr morgens.

    Wenn man so im Dunkeln liegt, die Nacht ruhig ist, hört man auf den Körper. Und der sagt: Ich habe einen Mückenstich am rechten Ellenbogen. Und einen am linken Knöchel. Und da ist noch einer am unteren Rücken.

    Madame maß. Einmal mit Technik – das scheint zu funktionieren. Einmal beim Arzt. Dessen Skala war kaputt.

    Madame warf sich am S-Bahn-Hof Tempelhof mit zwei Gartenstühlen den Ärzte-Fans entgegen, die zum Tempelhofer Feld strömten.

    Wir meldeten einen Liegenbleiber. Das Auto stand ungeschickt auf der Stadtautobahn in einer Kurve auf einem Abschnitt ohne Standstreifen. Nachdem wir den Auffahrunfall vermieden hatten, wollten wir schnell einen professionellen Absperrer hinschicken. Wir entschieden uns für die Blaulichtvariante. Die rief brav zurück und meldete Erfolg.

    Der Brandenburg-Wahl-O-Mat liefert wenig überraschende Ergebnisse: Tierschutz vor Grünen vor Linke. Mich überraschte: die BSW knapp vor der SPD und Deutsch Land Wirtschaft vor CDU und FDP. Geht halt beim Wahlomaten immer nur um Papierversprechen, nicht um Umsetzung. Wie jedes Mal: die AfD landet bei mir zuverlässig auf dem letzten Platz selbst hinter Esoterikern und bekennenden Neonazis.

    Als Nebenwohnsitzbrandenburger sind wir nicht wahlberechtigt.

    Ich vereinbarte einen Termin: Töff töff TÜV.

    Der Kern ist nicht die Basis

    So we meet again, Mathematische Grundlagen und ich. Das Modul, in dem ich in der Klausur WS 23/24 zwei Punkte zu wenig hatte. Mathematische Grundlagen ist das egal – mir nicht.

    Im letzten Semester war mein überwiegendes Gefühl Nervosität – ich ahnte ja, dass es knapp würde. Dieses Semester war es bis letzte Woche Genervtheit mit einer gewissen Grundaggressivität. Das ist so unnötig. Aber half alles nichts. Wenigstens eine Woche ernsthaftes Lernen sollte drin sein.

    Sonntag begann ich mich dem Durchgehen der Unterlagen, Montag nahm es weiter Fahrt auf. Das Gute: an Vieles erinnere ich mich noch. Ich kann (größtenteils) Aufgabenstellungen und fast immer Musterlösungen nachvollziehen. Ab und an kann ich die Übungsaufgaben auch selber lösen.

    Aber ich merke wie sich innerliche Roststellen wieder locken, wie es langsam warm läuft und in Fahrt kommt. Langsam beginne ich wieder, innerlich Kern einer linearen Abbildung, Erzeugendensystem, Basis und Rang eines Vektorraums auseinanderzusortieren.

    In Trippelschritten voran! Gelegentlich (dreimal heute), schrieb ich enthusiastisch HEUREKA an das Ende eines Blattes wenn ein Groschen gefallen war.

    Die Regel von L’Hospital lese ich mir wieder an.

    Youtube besteht den Integrationstest. In diesem Haushalt bringt Youtube beim Suchwort „Integration“ die ersten Ergebnisse Integration durch SUBSTITUTION von MathemaTrick und ähnliches. Die üblichen Krawallvideos kommen weiter hinten.

    Von Genervtheit zur Lust auf die Klausur. Es wird wieder eine Achterbahnfahrt werden. Aber ich bin optimistisch, diesmal im Wagen zu bleiben.

    On the cautious side: Direkt vor der Klausur sind zwei Tropennächte angekündigt. Echter Schlaf wäre schon praktisch.

    Langsam erinnere ich mich wieder an die schiere Masse an Gesetzten, Regeln, Umformungen und sinnvollen Hacks, die man im Kopf haben und anwenden können sollte. Ein Selbstläufer ist das noch nicht.

    Sportviertel

    Um meiner emotionalen und intellektuellen Verhöhlung entgegenzuarbeiten, begab ich mich Montag Abend auf die Straße. Mäandernd zu Fuß durch das Bayerische Viertel, mich am Grün des Viertels erfreuen und Nachbar*innen beobachten.

    Sporteln allüberall: Jogger*innen, Straßenfussballer*innen in Metallkäfigen, alle Tischtennisplatten sind besetzt, aus einer Sporthalle höre ich ein Basketballspiel.

    Das Bayerische Viertel ist für Innenstadtverhältnisse grün, Straßenbäume und Vorgärten in den meisten Straßen, viele kleine Parks und Grünflächen. Dazu wenig Verkehr. Die Bewohnerschaft seit Jahrzehnten eine Mischung aus gutsituiertem Bildungsbürgertum und entspannten Hedonist*innen mit entsprechenden Geschäften und Cafés. Ein lauer Sommerabend aus dem Bilderbuch.

    Wäre da nicht das Andere. Das Bayerische Viertel könnte auch das jüdische Viertel sein. Klafft hier die Wunde besonders tief, die sich Deutschland selber schlug. Bis in die 1930er wohnte hier das jüdische Bildungsbürgertum. Hier wohnten unter anderem Alfred Kerr, Eduard Bernstein, Alfred Lasker, Inge Deutschkron, Gisèle Freund, Marcel Reich-Ranicki und Albert Einstein. Die Zahl der Stolpersteine nimmt von Jahr zu Jahr zu, vermutlich müssten vor jedem Haus welche liegen. Die Orte des Erinnerns bleiben auch nach vielen Jahren eindrucksvoll.

    Was mir neu war, und ich nur zufällig durch Apple Maps entdeckte. Das Denkmal für die ehemalige Synagoge Münchner Straße. Die Synagoge überlebte Nazis und Zweiten Weltkrieg. Sie wurde 1956 abgerissen – wird ja nicht mehr benötigt.

    Kellerkind hadert

    Kellerkind hadert mit Epheser 5.

    poupou arbeitet sich durch Modul 1D LE 2.

    Frau Herzbruch hat Krankenkasse.

    Im Olympiastadion ist es heiß, vor Helgoland ist es windig.

    Herr Mess fragt, wer in der Schule die digitalen Geräte erklärt. Als ewiger beruflicher Computererklärer finde ich die Frage besonders spannend.

    Ein Kollege auf der Tagesschau-Website: Interview mit Berliner Bademeister: „Mein Albtraum wäre, ein Kind rausholen zu müssen“

  • 23-05-19 Milchstraßen

    23-05-19 Milchstraßen

    Im Treppenhaus liegt eine Karotte.

    Als Berliner mit norddeutschem Migrationshintergrund möchte ich schreiben „liegt eine Wurzel“. Aber für eine potenziell DACH-weite Leserschaft wäre das zu uneindeutig.

    Im Treppenhaus liegt also eine Möhre. Aber wie sie dorthin kam, was sie dort macht? Alles bleibt offen.

    Madame entdeckte an Brandenburger Straßen und Wegen zwei Alpakas und zwei Steinpilze. Letztere waren überraschender. Aber wenn es aussieht wie ein Steinpilz, sich bewegt wie ein Steinpilz und schmeckt wie ein Steinpilz, dann war es ein Steinpilz. Zumal wir jetzt mehr als 24 Stunden seit dem Verzehr gesundheitlich unbeeindruckt überstanden haben.

    Die Erdbeere am Südkreuz hat eröffnet.

    Braveheart war zu Besuch und erzählte von Südkorea. Wir unterhielten uns über Finanzbeamt*innen in Filmen. Neben Everything everywhere und Stranger than Fiction fiel uns wenig ein. Für Tipps wären wir dankbar. Nicht geklappt hat es, Braveheart und die Königin gleichzeitig hier zu haben. Zu sehr war sie damit beschäftigt, einen Chatbot zu bauen.

    Abends betrachteten wir Venus und ISS am Himmel. Die Milchstraße erwies sich schnell als Wolkenband, das die nahe gelegene Berliner Großstadtlichtkuppel widerspiegelte.

    Über die Kleinstadt Velten kann man, oder zumindest ich, einiges an Schlechtem sagen. Aber die weißen Wände der Bahnstrecke kurz hinter Velten, voll von Weißdornhecken, möchte ich uneingeschränkt Loben. Im Garten zeigen Stacheldrahtrose und Stanwell Perpetual erste weiße Blüten. Die Wege voll von Gänseblümchen. Weiße Tage.

    Gänseblümchenreicher Blick entlang von Gartenweg und Beeten

    Eine der positiven Entdeckungen von Corona war das Autokino. Wir bedauern das schnelle Verschwinden desselben. Im Internet entdeckte ich nun das Autokino Zempow. Dieses wurde durch Corona wieder zum Leben erweckt. Es bietet für Brandenburger Dorfkinoverhältnisse ein spektakulär gutes Programm.

    Durch eine FAZ-Überschrift (Rest: Paywall) entdeckte ich Jessica Wynne und ihr Fotoprojekt/Buch Do Not Erase – über Tafelbilder von Mathematikern. Und ich glaube es enthält vieles dessen, was ich an Mathematik großartig finde.

    Herr Buddenbohm schrieb einen Nachruf. Frau Tibertaunus diskutiert mit dem Römer über Brioche und Brioche.

    Die ersten TwinDos sind fast alle. Die Agragenossenschaft um den Garten herum feiert das lange Feiertagswochenende mit einer mehrfachen Gülleausbringung.