Schlagwort: Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park

  • 26-05-21 Korkfußbodenverlegeerinnerungen

    26-05-21 Korkfußbodenverlegeerinnerungen

    Mir träumte, eine Kollegin versucht mich vehement zu überreden, dass ich ein perfekter Sportschuhverkäufer im Geschäft ihrer Freundin in Hamburg wäre. Später scheiterte ich daran, in England ein Erbsen-Eis zu kaufen. Immerhin hatte ich beim verlassen der Eisdiele nagelneue gelb glänzende Adidas-Sneaker an, deren Herkunft mit komplett unbekannt war.

    *

    Schlumpfeis heißt jetzt „Blaue Spirulina„, zumindest am Eisstand an der S-Bahn-Station Greifswalder Straße. Zuletzt hatte ich Spirulina vor 20 Jahren als Superfood im Shoppingfernsehen getroffen. Welch Karriere.

    *

    Es ist ein Zeichen der Zeit, dass 104. Deutscher Katholikentag und 20. re:publica identische Motti hatten, nur in komplett verschiedener szenetypischer Formulierung: „Hab Mut, steh auf!“ bzw. „Never gonna give you up!“

    *

    Ich lernte: Es gibt Menschen mit so breiten Schultern und Oberarmen, dass ich kurz zögere, ihnen die Hand zu geben. Wer weiß ob ich sie zurück bekomme?

    *

    Vor dem Südkreuz wollte mir ein junger Mann mit Schnurbart „eine kommunistische Zeitung“ anbieten. Ich schaute kurz auf die Armbanduhr, welches Jahrzehnt wir haben, erfuhr aber nur, dass in Büsum gerade Niedrigwasser ist.

    *

    Es waren drei Arbeitstage zwischen Kaminzimmeroffice und Prenzlauer-Berg-Exkursionen

    Wilmersdorf-Wilmersdorf-Schöneberg-Prenzlauer Berg-Schöneberg-Schöneberg-Wilmersdorf

    Ein Bettler fragte in der U3 nach etwas Kleingeld „oder trockener Kleidung“. Ich konnte ihn verstehen, weil ich genau das nicht bieten konnte: Selbst Unterwäsche und Socken waren tropfnass, von allen mit dreckigem Wasser am Körper klebenden Lagen darüber gar nicht zu erst zu reden.

    Ich war auf dem letzten Teilstück meiner Donnerstags Hans-im-Glück-Tour: Ich verließ das Grundstück morgens um 7:00h mit einem Auto und kam abends um 18:00h ohne Auto aber mit 310 Gramm Ruccola und einer Tastatur in einer komplett durchgeweichten Verpackung zurück. Zwischendurch transportierte ich Fido-Keys.

    Nur hatte Hans im Glück glaube ich bessere Laune. Meine Stimmung war nach 10 Minuten Wolkenbruch, die ich wartend an einer ungeschützten Bushaltestelle verbracht hatte, doch etwas eingetrübt.

    S-Bahnhof Greifswalder Straße. Noch mit Dach und trocken.

    Nicht der Dacia (Wilmersdorf-Wilmersdorf-Schöneberg)

    Ich: „Schönheit und Wiederverkauf ist egal, der Subaru soll einfach nur gut fahren bis er auseinanderfällt“

    Automeisterin: „gut UND SICHER fahren.“

    Da wusste ich, wir reden dieselbe Sprache.

    Vielleicht war es göttliche Fügung. Den entscheidenen Tipp bekamen wir als wir erfolglos versuchten an der letzten Gemeindekirchenratswahl teilzunehmen. Aber da unsere Wahlberechtigung durch den Wohnungsumzug verschluckt worden war, haben wir uns stattdessen einfach 20 Minuten mit den Wahlhelfer*innen unterhalten – unter anderem über gute Autowerkstätten.

    Nach vielen Monaten, fast Jahren, der Werkstatt-Odysee scheint der Subaru wieder auf eine Werkstatt gestoßen zu sein, die ihn in seiner 18 Jahre alten Autogas-Boxermotor-Eigenheit reparieren möchte, und das ganz ohne ihr Lager auf dem Landkartenstrich der Berliner Stadtgrenze aufgeschlagen zu haben. Da die letzte motivierte Inspektion 2023 stattfand, hatte sich einiges an allgemein Verschlissenem plus einer bekannt defekten Klimaanlage angesammelt.

    Das kostengeschätzte Ergebnis der Erstuntersuchung war, in meinem Worten „unerfreulich aber nicht unerwartet“ – solange er danach wieder gut und sicher fährt, bin ich happy.

    Über den Parkplatz-Seiteneingang ins Bad (Schöneberg-Prenzlauer Berg-Schöneberg)

    Ich kenne die Berliner Bäder noch aus Zeiten in denen ich ausschließlich als Badegast war. Seitdem ich auch hinter die Kulissen schauen darf, darf ich halt auch schauen wie damals Badbesuchsvibe mit dem echten Personal und Arbeitsklima zusammenhängt.

    Ein schönes Beispiel: Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park. Eigentlich ein Bad im Typenbaustil, den ich architektonisch am wenigsten von allen mag, war ich dort immer gern, weil die Vibes alle stimmten.

    Inzwischen kenne ich die Badleitung und diverse Mitarbeiter und durfte Mittwoch meine erste Exkusion dorthin übernehmen: Hinter den Kulissen ist das noch viel besser. Super Leute!

    Der zweite Spargel (Schöneberg-Schöneberg-Wilmersdorf)

    Mit dem Bus ging es zur Gemüslichkeit. Bis ich in den Bus gelangte, war ich ein klebender Wassertropfen, der dann den letzten solidarischen Spargel der Saison abholte, Ruccola, Zwiebeln, zweierlei Schafskäse, Radieschen und Grünen Salat.

    Madame bereitete den einen Schafskäse plus letztewochengemüslichkeitssalat plus Oliven zu.

    Bei Happy Bowl und Gemüseglück

    Wie viel in 30 Jahren passiert. Wie anders die Welt ist, wie anders wir selber sind, was alles passiert ist. Und doch hatte ich keine Sekunde einen Zweifel daran, dass ich Schliepi, the ghost from the past, auch nach 30 Jahren problemlos in einer Bahnhofsvorhalle wiedererkennen würde. Er anscheinend auch nicht.

    Bei der Absprache war dies nie ein Thema. Und das Wiedererkennen war auch keines.

    Mit manchen Menschen funktioniert es einfach. Es war den Umständen geschuldet kurz aber eine große Freude zwischen Erinnerungen an die gemeinsame Verlegung von Korkfußböden bis zu „wie um alles in der Welt bist du jetzt auf einem Weg zum Empfang beim Bundespräsidenten?“ Der Charakter blieb, und der war schon damals großartig.

    Umgeben von Apotheke, Altkleidercontainer und Ufo-Döner

    Madame brachte einen Sack mit Altkleidern mit ins Kino. Wir erinnerten uns noch, dass zwar ganz Wilmersdorf altkleidercontainerfrei zu sein scheint, aber direkt neben dem Odeon ein funktionsfähiges Exemplar steht.

    Also auch auf das Risiko hin, im Zweifel mit einem Sack auseinanderfallender Handtücher in der Bank zu sitzen: Auf ins Kino.

    Es war echtes Wohlfühlfühl-Entspannungskino versprochen1. Der vorletzte Mittwoch des Monats ist Fetch-Tag, der Tag für die RomComs/Teenfilme/Musicals bei Yorck.

    I am not a Malibu therapist

    Ich bewundere die Reihe dafür, oft mit außerordentlich belanglosen Filmen, eine außerordentliche gute Stimmung zu verbreiten. So landeten wir wieder in einem Film, über den wir vorher nichts wussten, ich hatte gerade mal einen Trailer gesehen, aber die Kuratierung ist verlässlich.

    Wild Child (USA, 2008) war, wie ich inzwischen erduckduckgote, ein Star-Vehikel für Emma Roberts, die gerade den Sprung vom Nickelodeon-Star samt TeenChoice Award 2007 zur Filmschauspielerin machte.

    Es geht um ein reiches Malibu-Mädchen, in der Seele verwundet, die das an ihrer Umgebung auslässt. Sie wird auf eine englische Boarding School hoher Mittelmäßigkeit irgendwo in der Countryside geschickt, findet dort nach einigen Verwerfungen echte Freundinnen, die keine Therapeutinnen sind, aber Freundinnen, Seele, Bestimmung und Heilung für ihr inneres selbst.

    Es war kein Film für die Ewigkeit. Und für einen Film, der im ländlichen England spielt und in Yorkshire gedreht wurde, ist Bildästhetik, Plot und die ganze Einstellung zum Leben extrem amerikanisch. Aber er war herziger und niedlicher als ich gedacht hätte, ein ganz klein wenig traurig, etwas melancholisch, lustig. aber vor allem halt etwas zum emotional in den Arm genommen werden.

    Einerseits vergessenswert, andererseits Popcornkino at it’s best.

    Links

    Der Zug auf die Latifundien fiel bis auf weiteres einem Regionalbahnfuchs zum Opfer: Fuchsbau unterm Gleis: Bahnstrecke in Oberhavel vorsichtshalber gesperrt

    ##

    Es sind Brennesselmonate. Während ich aber schon froh bin, wenn ich Teile unserer Brennesselwälder bis zum Kompost bekomme, werden andernorts 2026 #20 – aus Brennnesselstengeln Fasern geholt

    ##

    Meine persönlichen Kuchenpräferenz lautet „Beeren und/oder Creme.“ Da bin ich bei Strawberry Milkshake Pie (ohne Backen) sofort mit im Boot.

    ##

    Ich habe den Eindruck, das Wihelmine-Konzert zog ein ähnliches Publikum an wie die Fetch-Filme. Es endete mit: Ich weiß nicht – ich möchte noch mehr schreiben. Aber ich würde mich einfach nur wiederholen. Es ist ein tolles fröhliches Erlebnis. Alles ist friedlich. Lachende schwitzende und glückliche Gesichter wohin man schaut.

    ##

    In meinem Leben war ich irgendwie immer zu selten oder zu oft im Kino, um groß Interesse an Blockbuster-Filmen zu haben. Aber schön, andernorts einen Überlick zu lesen: Bin das nur ich oder wirken alle großen Filmfranchises derzeit etwas verzweifelt?

    ##

    Ich liebe es, das Haus aus dem Winterschlaf zu holen. Fenster öffnen, Decken schütteln, Strom anschalten, Wasser anschalten. Als Erstes saugten wir aber die Böden und die Regale in der Vorratskammer. Über den Winter leben Feldmäuse im Haus, die Hunderte und Tausende schwarze Knöllchen hinterlassen. Allerdings überwiegend in der Vorratskammer. Meine Frau sagt dauernd: Hantavirus, Hantavirus. Wir finden das lustig

    Anmerkungen.

    1. Yorck Unlimited No. 26 – 9,15€ pro Besuch ↩︎
  • 23-02-14 Unsortiertes Treibenlassen

    23-02-14 Unsortiertes Treibenlassen

    Vor Abgabe

    What a ride. Die „Eingführung in die objektorientiere Programmierung“-Prüfung ist vorbei + das war mal ein Erlebnis. Sonntag stand noch komplett im Zeichen des Lernens, Rekapitulierens und des „Wo kommt denn dieses Unterkapitel auf einmal her? War das schon immer Teil des Stoffs?“

    Montag Vormittag folgte die Vorbereitung des Spickzettels: wir durften ein A4-Blatt mit in die Klausur nehmen, gefüllt mit Inhalten und Formaten unserer Wahl – und das wollte am Montag strategisch geschickt erstellt werden. Im Gegensatz zu den meisten meiner Mitschreibenden entschied ich mich für leserliche Schrift (10 Punkt), Überschriften, und nur einige kurze Anrisse. Die meisten hatten anscheinend versucht, das halbe Skript in 3-Punkt-Schrift auf einen Zettel zu bekommen.

    Wir waren 12 Leute in dieser Pflichtklausur 2/3. Semester. (Zum Vergleich: Zur Pflichtklausur erstes Semester waren noch etwa 60 Menschen erschienen – sagt etwas über die Durchhalteraten dieses Studiengangs). Und ich habe selten in meinem Leben in einer „Wissensklausur“ mit vielen Fragen wirklich die komplette Zeit durchgeschrieben und litt am Ende in Zeitnot. Ich bin eigentlich immer früher fertig: entweder weil ich es weiß, oder weil ich zumindest sicher weiß, dass es ich nicht weiß. Heute war es zwei Stunden durchpowern. High Intensity Klausuring.

    (Immerhin fiel mir noch auf, dass die Klausuraufsicht mich in ihrer Art an einen jungen Sheldon Cooper erinnerte)

    Ergebnis: Ich beantwortete 90% der Fragen, bin mir sicher, dass meine Antworten alle tendenziell in die richtige Richtung gingen – aber ob sie weit genug in diese Richtung gingen zum Bestehen – ich weiß es nicht. Chapeau übrigens an den Lehrenden: er verzichtete komplett auf Multiple Choice und stellte Fragen, die entweder in Text oder in Stift-auf-Papier-geschriebenem Javacode beantwortet werden mussten. Es ist sicher kein Spaß, dies zu korrigieren.

    Aufsteller mit "Fernuni Hagen Prüfungen M+I"

    Nach Abgabe

    Und nachdem ich hoffte, dass der Bubblesort ein paar nötige Punkte eingebracht hatte, war mein Hirn leer. der Adrelinspiegel sank gewaltig und ich war nur ein großes unsortiertes Puuuh! Madame lud mich zur Feier des Tages zum Mittagessen auf ein Butter Chicken bei Sagar ein. Und ich beschloss, mir eine BVG-Tageskarte zu kaufen und mich treiben zu lassen.

    S-Bahn Ringbahn gen Westen, Norden und Nordosten: Auf zur Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park. Diese wurde nach längerer Zeit renoviert wieder eröffnet. Nachdem sie vorher eher ein warmes, einladendes Farb- und Lichtkonzept hatte, folgten nun blaue-kühle Farben. Respekt: die erste Berlin-83-Typenbau-Schwimmhalle in der die Umkleidekabinen nicht in-die-Ecke-gezwängt-wirken. Treiben lassen im wahrsten Sinne des Wortes.

    Tram M4 gen Süden: Bis zum Alexanderplatz. Neue Baustellen besichtigen und bei Saturn kurz einen Blick auf externe Festplatten werfen.

    U-Bahn U5 gen Westen: die neu eröffnete U-Bahn unter Unter den Linden. Musste ich auch mal sehen. Ausstieg bei Dussmann – das Kulturkaufhaus. Die CD-Abteilung ist wirklich arg geschrumpft, die Gruscht-Deko-Anteile im Sortiment sind gestiegen. Aber noch gibt es vier Etagen Musik und Bücher und noch ist das ein gefährliches Pflaster für mich.

    Ein versuchter Kurzeinkauf im Edeka am Bahnhof Friedrichstraße. Die Frau im weißen Mantel auf der Suche nach Schokopops und ich auf der Suche nach Milch liefen uns so oft über den Weg – wir waren kurz davor eine gemeinsame Band zu gründen. Zwanzig Minuten später suchte ich nach der Geheimhaltestelle für den Schienenersatzverkehr.

    Bus SEV gen Süden. Warum fahren Menschen mit dem PKW nach Berlin-Mitte-Mitte-Mitte? Eine halbe Stunde im Stau stehen für 100 Meter von der Friedrichstraße bis zur Russischen Botschaft? Das ist doch in hohem Maße Widersinnig? Naja, ich stand mit im Bus – mir war’s recht, ich war ja im Modus des mich sinnlosen Treibenlassens. Da passte das gut. Ich konnte sehr ausführlich der Komischen Oper winken an der wir vorbeistanden. Der SEV bescherte mir noch eine lange Stadtrundfahrt und schließlich schleppte ich Milch und neue Bücher nach Hause.

    Bücher

    Ich habe ja heute den ganzen Abend Zeit an dem ich nicht lernen, werde, und ich fand ich durfte mir etwas gönnen, und Dussmann ist so toll:

    Kazuo Ishiguro – Klara and the Sun. Ich liebe und bewundere The Remains of the Day – finde ihn handwerklich einen der besten Roman, den ich je las – und wollte Clara and the Sun schon länger besorgen. Da lag er nun.

    Kurt Vonnegut – Slaughterhouse Five. Ich habe immer noch den Eindruck, dass der Roman in den USA nahezu Canon ist, in Deutschland aber fast unbekannt. Steht auch schon langer auf der inneren Liste der Bildungslücken. Und wo er schon auf dem Stapel „Set in Germany“ lag.

    Jasper Fforde – The Constant Rabbit. Ich bin Jasper-Fforde-Fanboy. Bester Fantasy-Autor.

    Olga Tokarczuk – Die Jakobsbücher. Ich erwarte 1000 Seiten persönliche Welterweiterung und Erschütterung.

    Berlin wählte

    Fast hätten mich meine Grünen Stimmen gereut. 110 Stimmen mehr für die Partei, Franziska Giffey hätte auf jeden Fall ihr Bügermeisterinnenamt abgeben müssen und schneller als man hätte hupen können, wäre es zur großen Autobahnkoalition gekommen.

    Schön in Berlin

    Dreimal Freude über den Wohnort: Während meine Mitprüfenden wilde Geschichten über die Anreise zum Prüfungsort erzählten, bin ich halt heute morgen aufs Rad gestiegen, und tiefenentspannt mit viel Frischluft auf dem Weg bei der Klausur angekommen.

    „Sinnlos treiben lassen“ umfasst ein neu renoviertes Schwimmbad und lauter Orte bekannt aus Funk und Fernsehen und Literatur. Das ist schon nett.

    Meine Nachbar*innen haben gut gewählt. Im Stimmbezirk: Grün 34,2% (leicht mehr); SPD 19,3% (leicht mehr); CDU 16,2% (mehr), Linke 13,1% (weniger), FDP 4,5% (weniger), AfD 3% (gleich).

    (Übersichtskarte mit Ergebnissen nach Stimmbezirken)

    Bitte schauen

    Justine Miles gebärdendolmetsch Text unnd Musik(!) von Rihannas Super Bowl Halbzeit-Show.

  • 23-01-04 The vessel with the pestle

    23-01-04 The vessel with the pestle

    Ich wurde klimaklebeblockiert. Mit dem Fahrrad. Mein morgendlicher Radweg ist zwar kurz, führt aber an ein bis drei Autobahnausfahrten vorbei. Eine davon war beklebt. Die Kreuzung drumherum ein großes Verkehrstohuwabohu und die Polizei versuchte Ordnung hineinzubringen. Naja, und so stand ich ziemlich lange mit dem Rad herum und hoffte auf durchkommen.

    Eine autofahrende Frau beschwerte sich Richtung Fahrbahnsitzende „Ihr Faulpelze“. Das ist der letzte aller denkbaren Vorwürfe: Frühmorgens aufstehen, an ein Stadtende fahren, sich im kalten Regen festkleben und dann noch mit Autofahrer:innen rumstreiten, „faul“ ist das sicher nicht.

    Aber ich nehme das eh alles nicht persönlich: sie wollen einfach nur ins Fernsehen.

    Madame fuhr in die Hafenstadt und suchte ein Ventil.

    Ich erfreute mich an den Erinnerungen an „The Court Jester“ (USA, 1956; auf deutsch der Hofnarr); endlich füllte ich gestern Abend meine Bildungslücke zur Frage woher das Zitate „Der Kelch mit dem Elch, und der Becher mit dem Fächer“ (bzw. „The Vessel with the pestle and the chalice from the palace“) kommen. Falls Euch das alles nicht sagt: die Bildungslücke ist füllenswert.

    Liegender männlicher Elch, der zur Seite schaut. Ansicht von vorne, das heißte Brust und eine Seite des Kopfes sind zu sehen.
    Elch ohne Kelch. Bild: Close view of head with antlers of young bull moose von: aubenstein Karen, U.S. Fish and Wildlife Service Lizenz: This work has been released into the public domain by its author, Laubenstein Karen, U.S. Fish and Wildlife Service.

    Heute noch gelernt: Glynis Johns, die Darstellerin von Maid Jean in dem Film ist aktuell die älteste lebende Disney-Legende, der/die älteste lebende Schauspieler:in die für einen Oscar nominiert wurde und der/die einzige lebende Darstellerin aus dem Original-Batman. (und vermutlich auch die einzige lebende Darstellerin aus The Court Jester).

    Ich fände es schön, wenn Schauspieler:innen heutzutage standardmäßig singen, tanzen und fechten könnten.

    Das Dach auf dem Hinterhaus hat in Teilen Dachziegel. Vielleicht wird diese eine Baustelle beendet.

    Die Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park eröffnet nach Sanierung am 9. Januar wieder für das Publikum.