Autor: southpark

  • 25-06-21 Bannstrahl für Waschbären

    Zum Donnerstagnachmittag: Wüste Taubenrandale auf dem Gerüst. Madame diagnostizierte Junghähne. Zum Donnerstagnachmittag: Eine Fahrkartenkontrolleurin in der S-Bahn lobte Madames Bluse. Zum Donnerstagabend: Ein brennendes Wohnmobil auf der Stadtautobahn. Zum Glück in der anderen Richtung, und zum Glück war die Feuerwehr schon da als wir kamen. Danach: Tagelange Sonnenuntergänge in Pastell, begleitet von Fledermausinvasionen. Es war…

  • 25-06-19 Zehntausend Wörter; das entspricht ca. 30 bis 35 Seiten

    Im Auto liegen 10 Kilo Kaffee, Ich bin nur mittelmotiviert, diese jetzt bis ganz nach oben in die Wohnung zu tragen. Freuden der Prozessdigitalisierung: Nachdem man allen Beteiligten mal wirklich einen Prozessablauf entlockt- und den in ein Schaubild gebracht hat, sagen dann auch alle „Oh Gott!“. Der erste Schritt, um den Prozess schöner und besser…

  • 25-06-17 JuMP HiGHS

    Der Mädchen-Späti überreichte mir eine rosa Teekanne und die Theory of Linear and Integer Programming. Es war ein heißer schwüler Sonntag in den märkischen Hamptons und ein überraschend kühl-schwüler Montag in den Südkreuz Offices. Heiß, schwül, heiß schwül, gerade der Sonntag war nahe der Grenze der Erträglichkeit. Deshalb zu angenehmeren Themen: Ein Nachtrag zum letzten…

  • 25-06-15 Julia, die Himbeerlimonade und ich

    Madame brachte Gartenkirschen von der Keramik mit. Das Kreischen der Mauersegler ist in der Wohnung zu hören. Es war das Ende der Woche. Ein Arbeitsfreitag und ein Samstag in Berlin-Kreuzberg. Der erste Tag des Hochsommers. Er begann mit einem kühlen Freitagsarbeitsweg. Ich war eine halbe Stunde früher dran also sonst. Und plötzlich waren die Straßen…

  • 25-06-12 Das tragische Schicksal zweier Teekannen

    Es waren drei Arbeitstage, davon einer im mobilen Arbeiten. Erst regnete es, dann wurde es heiß. Auch der Mond passt sich der Jahreszeit an. Der diesmonatige Mondaufreger ist folglich nicht der Blut- sondern der Erdbeermond. Dabei sollte man meinen, der Mond an sich ist als Wort schon poetisch genug. Am Vitra-Museum in Weil am Rhein…

  • 25-06-10 Tanz der Knautien

    Es war der zweite Teil des Pfingswochenendes. Die Klimaanlage am Flughafen Hammamet hatte unseren Nordseeaufenthalt vereitelt. So verbrachten wir Sonntag und Montag auf den Latifundien. Der Sonntag ein unruhiger Tag: Irgendwann nachts um vier ein Rettungshubschrauber verdächtig laut, verdächtig nahe am Bungalow – vermutlich auf dem Weg zur Autobahn. Geweckt wurden wir dann ernstlich morgens…

  • 25-06-07 Was ich brauch rote Rosen, was brauch ich roten Mohn? Holleri, holleri, hollero.

    Während ich dies schreibe, höre ich einen Kuckuck. Und eine Autobahn. Aber der Kuckuck klingt besser. Durch die Straßen fährt ein Auto der BVG mit der Aufschrift „Busspurberäumung“. And I think that is beautiful. Ich versuche mein Bachelorarbeitsmodell einmal von Hand durchzurechnen – halb aus Prinzip und halb weil ich den Anspruch habe es wirklich…