Kategorie: Alltag

  • 24-04-16 Apfelblütenblätterschnee

    24-04-16 Apfelblütenblätterschnee

    Der Kaptain erhielt eine Bratwurstlieferung direkt vom Kreisligaspiel.

    Madame schwärmte von Kräutersalat in Feldberg.

    Später betrieb sie Stuhllogistik.

    Der hilfreiche Securitymann bei Lidl ist zum Verkäufer aufgestiegen. Das freut mich.

    An der Tankstelle ein Ferrari-Cabrio getroffen. Kurz überlegt, ob ich mir eines kaufen würde, wenn ich genug freies Geld dafür hätte. Beschlossen: Hätte ich genug freies Geld für ein Ferrari-Cabrio, würde ich so viele spannende Sachen unternehmen, dass ich keine Zeit zum Fahren hätte.

    Fernstudium führt zu einer Softwareansammlung auf meinem Rechner. Diese Woche neu installiert: Cisco Anyconnect – so komme ich mit einem VPN an das gute Zeug in der Unibibliothek komme.

    Für das Rechercheseminar kam eine Übung mit zwei Aufgaben: Unter anderem: Ermitteln sie für das „European Journal of Political Economy“ den aktuellen Journal Impact Factor (JIF) und den von 2019.

    Klug gestellte Aufgabe. Der Impact Factor von 2015 steht in der Wikipedia. Der aktuelle Impact Factor steht mit Glück auch irgendwo im Internet. Aber spätestens beim JIF von 2019 muss man halbwegs wissen, was man tut.

    Insgesamt habe ich für beide Aufgaben zusammen eine knappe halbe Stunde benötigt – und dabei gleich die Inhalte aus dem Rechercheseminar 1 praktisch angewandt.

    (Nachdem ich das Ergebnis abgeschickt hatte, habe ich spaßeshalber eine KI zum Thema befragt. Leider verwechselt die KI konsequent das European Journal of Economic Policy mit dem European Journal of Economics and Economic Policies und spuckt mit dessen JIFs irgendwo aus den 2010ern aus. Wie erwartet: Bringt in dem Fall nichts.)

    Im Generalanzeiger eine ganze Seite über Billardkegeln. Einen Sport, den es nur in Brandenburg und Sachsen gibt. Es ist vermutlich eine der wenigen Mannschaftsdisziplinen im Billard. Normalweise wird „100 auf die Vollen“ gespielt.

    FAZ.net hat ein neues Design: Offensichtlich 100% auf Handyzugriff ausgerichtet und auf dem Desktop reichlich hässlich.

    Auf dem Hinterhof ist ein neuer Parkplatz vermietet. Oder der Parkplatz ist immer noch vermietet, nur das Schild hat sich geändert. Auf jeden Fall ist das erste E-Auto auf dem Hinterhof eingezogen.

    2023 blühten die Äpfel Anfang Mai

    Eigentlicher Plan für den Sonntagnachmittag: Ab nach Schöneberg in die Wohnung und an den Mathe-Einsendeaufgaben arbeiten.

    Dann schien die Sonne, ein angenehmer Wind wehte über die Terrasse, die Obstbäume blühten und die Vögel sangen. Das Grün hatte dieses satte Leuchten, dass es mit Glück drei Wochen im Jahr beibehält. Selbst unter latifundalen Verhältnissen ist so ein perfekter Tag selten. Und so beschloss ich, Mathe Mathe sein zu lassen – einen solchen Tag nicht zu nutzen, wäre Verschwendung.

    Auf dem Feierabendweg flanierten Fußgänger, Radfahrer und Reiter vorbei. Zwei Kinder spielten Federball. Nur auf der Wildkamera war weiterhin nichts zu sehen.

    Die Apfelbäume in voller Blüte. Während noch Knospen noch geschlossen waren, sorgte der sonntägliche Wind für einen Dauerschneefall der Apfelblütenblätter. So schön.

    Blühender Apfelbaum auf Wiese vor weiß-blauem Himmel.

    Ein Buch über Cash

    Auf der Terrasse gelesen: Marcie Rendon: Stadt Land Raub. Nominell ein Krimi; aber der Krimiplot ist derart lieblos in das Buch geworfen, dass ich Absicht unterstelle: „Der Verlag sagt, ich muss einen Krimi schreiben, dann bekommt ihr halt den unmotiviertesten Krimi, den ich schreiben kann.“

    Die wahre Handlung des Romans dreht sich um Cash: 19-jährige Native American, die in den 1970ern ihr erstes Semester an der Moorhead University an der Grenze zwischen Minnesota und North Dakota verlebt.

    Cash – durch die Pflegefamilien gereicht, billardspielende Landarbeiterin mit einem Bierproblem – muss sich inmitten der skandinavisch-amerikanisch geprägten Universitätslandschaft der Hippies und Schwätzer*innen zurechtfinden. Dabei geht es Rendon nicht nur um Cash, sondern um die Lebensumstände der Native Americans. Geschrieben durchaus im Hard-boilded-Krimistil, aber in anderem Setting mit anderen Personen. Für dieses Buch nehme ich auch gern die angebliche Krimihandlung in Kauf.

    Anbaden

    Was kann das Fediverse außer Mastodon?

    Im Generalanzeiger verfolgen wir seit Jahren das Drama um die Oranienburg-Holding: Klagen, Gegenklagen, Finanzlöcher und die Entlassung des Vorstands.

    Rückblickend lässt sich sagen: Es war nicht cleverste Idee, einen der Hauptprotagonisten des Teldafax-Betrugs ausgerechnet als Geschäfstführer der Stadtwerke einzustellen.

    (Assadi hat rechtzeitig Gewissensgebisse bekommen / den Absprung geschafft und wurde im Gegensatz zum Restmanagement nie verurteilt).

    Es sprach nie für die Seriösität der Geschäfte oder für die Kompetenz der Berufenden. Naja, und nachdem die Stadtwerke es schon lange schaffen, Geldprobleme zu haben, haben sie nun auch Stromprobleme. Oranienburg betreibt die ersten Stadtwerke ohne Strom: Keine Neuanschlüsse: In Oranienburg wird der Strom knapp.

    Da hier noch das eigene NAS kommen soll, zum Merken: FAQ: Wir beantworten die häufigsten Fragen zu Netzwerkspeichern

    Die Gelegenheiten an Wannsee und Nordsee habe ich verpasst. Für einen Kurztrip zur Krummen Lanke fehlt mir aktuell die Zeit. So erfreue ich mich nur an Christianes Anschwimmen in Südfrankreich

  • 24-04-13 Oki doki. Zwei Herren vom Grill.

    24-04-13 Oki doki. Zwei Herren vom Grill.

    Es *bonk*te weiter: Vier verschiedene Kugelarten, die sich alle kreuzten: Nachdem ich diese xkcd-Machine-Challenge hinreichend elegant gelöst hatte, bin ich glaube ich erstmal durch mit dem Spiel.

    Nachbar K expandiert. Stand bisher sein Name und seine Softwarefirma am Briefkasten, sind nun „K.. Shareholder“, „K.. Beteiligungen“ und „K.. Immobilien“ hinzugekommen.

    Am U-Bahnhof Turmstraße existiert die BVG-U-Bahn Betriebsschule. Klar, irgendwo müssen ja auch angehende U-Bahnfahrer*innen lernen, was sie benötigen. Im Hinterhaus steht der U-Bahn-Simulator. Es stellt sich die Frage: Wie komme ich dort hinein?

    Staunend festgestellt: Mitte April um 22 Uhr sind in einer durchschnittlichen Berliner Ausgehgegend sämtliche Außentische besetzt.

    Madame wurde in Frankfurt technisch überprüft. Sie nahm die S-Bahn in Basel um 19:17h.

    Noch in Berlin probierte sie die getönte Schwimmbrille an.

    Tipp für’s Leben: Falls ihr Menschen kennt, die ohne Brille wenig sehen und deshalb nicht ins Schwimmbad mögen: Es gibt für fast kein Geld (Niedrig- bis mittel-zweistellig) Schwimmbrillen mit Sehstärke. Die sind natürlich nicht so perfekt wie eine echte angepasste Brille, aber für’s Schwimmbad reicht es und es macht fast wortwörtlich einen Unterschied wie Tag und Nacht.

    Weiter gelesen Tuvia Tenenbom: Gott spricht Jiddisch. Langsam verstehe ich Tenenboms eher exzentrische Recherche- und Schreibmethoden und langsam beginne ich das Buch wirklich zu mögen.

    Gelesen: Planen mit Mathematischen Modellen, Studienbrief 2. Das ist jetzt das dritte verschiedene Modul, in dem das Simplex-Verfahren eine bedeutende Rolle spielt. Vielleicht sollte ich es doch mal ernsthaft lernen und mich nicht nur immer durchmogeln.

    Für den Effekt, den die letzten zwei Wochen auf die Latifundien hatten, fehlen mir noch die Worte. Ich sitze mit offenem Mund auf der Terrasse und bestaune alles vom schienbeinhohen saftigen Gras auf der Wiese bis zur weißen Blütenwolke, ala Apfelbaum.

    Redewendungen, die ich für ausgestorben hielt. Ein MIttdreißiger in der S-Bahn, Typ BWLer vom Lande, der sein recht lautes Telefongespräch beendete mit „Oki doki. Alles Clärchen.“

    Drei Tische, zwei Bier, ein Burger

    Donnerstag Abend gestaltete sich wie viele Abende in den letzten Monaten. Ich nahm an einer Online-Schulung teil: Diesmal zum Thema Citavi, eine Software zum Verwalten von Literaturverzeichnissen. Gegeben vom Mitarbeiter der Unibibliothek, der auch dort das Programm betreut, die Lizenz verhandelt und eine lustige Mischung aus Ruhrpott-Tatort-Kommissar und Bibliotheksnerd ist.

    Ich staune und bin übrigens mal wieder dankbar dafür, auf welch unfassbaren Niveau ich in Deutschland Bildung für fast umsonst bekommen kann. Wenn ich daran denke, was vergleichbares in anderen Ländern oder auf dem kommerziellen Fortbildungsmarkt kostet. Ein Wunder.

    Freitag dann ganz anders: NACHTLEBEN! Und das mir! Naja, so eine Art, aber dafür mit Double Date.

    No. 1 im Heuberger-Freisitz in Schöneberg mit einer kleinen Runde öffentlich-rechtlicher IT und der Frage, wie man die Prozesslandschaften in Verwaltungen verschiedenster Art überlebt. Auch gelernt: wenn man in Mitte-Mitte arbeitet, bieten sich die Theaterkantinen zum Essen an.

    Dazu: Zwickel, Radler, Kässpätzle und Maultauschen. Der Kellner betonte, dass seine Empfehlungen ehrlich sind „Würde hier zum Beispiel Möhreneintopf auf der Karte stehen, würde ich den nicht empfehlen. Denn ich hasse Möhreneintopf!“

    Schockmoment: der Matrose hat trotz Jahrzehnten des Lebens in Berlin erst von Kurzem von der Existenz von Berliner Weiße erfahren.

    Im Heuberger gab es kein Essen für mich: Ich musste mit 204er-Bus und U9 von Schöneberg nach Moabit zum zweiten Teil des Abends: Hamburger-Treffen in der Arminiusmarkthalle.

    Zwei Herren verkauften bayrisches Bier und bereiteten indisch-britischen Burger zu. Unter den Ex-Hamburger*innen ging es wenig um Hamburg. Es ging unter anderem um den Markt für Gebrauchtluxusuhren, ein Pappmaché-Mehrfamilienhaus von 1928 und studieren im Gefängnis.

    Beim Rundgang in der Halle entdeckt: den Originalimbiss der Drei Damen vom Grill (letzte Inkarnation, die erste stand am Nollendorfplatz) und Topio – Bildungsanstalt für Public Space, die unter anderem Handys mit Lineage OS unter die Menschen bringen und auch an sich spannende Sachen machen. Ich möchte gerne erfahren, wie diese ebenso relevante wie spezielle Organisation inmitten von lauter Burger- Asia- und Kaffeeständen geriet.

    Blick in einen Teil der Arminiusmarkthalle - bereits leer, da nach 22 Uhr mit volleren Teile im HIntergrund.

    Perlen der Wikipedia: Das Foto von parkenden Autos am Nollendorfplatz mit Bildbeschreibung: Wenn Sie ganz scharf hinkucken, können sie im Hintergrund den ehemaligen Standplatz der Drei Damen vom Grill erahnen.

    Eins, zwei viele Slowcooker

    Bei Langsam-kocht-besser: Wie man ein Konfirmationsbuffet für 60 Gäste selber mit Slow Cookers ausrichtet. See me impressed.

  • 24-04-11 Ins Reich der Träume *bonk*bonk*bonk*

    24-04-11 Ins Reich der Träume *bonk*bonk*bonk*

    Der Schornsteinfeger klagte sein Leid über die Hausverwaltung. In einer anderen Angelegenheit trat ich mit derselben in schriftliche Kommunikation zum Thema VH und HH.

    Madame betrachtete erbende Drag Queens.

    Meistens korrigierte sie.

    Buchhandlung Erlesenes in Heide schließt zum 15. Mai. Der Bücher-Räumungsverkauf beginnt am 17. April.

    Die BVG sperrt einen Durchgang zur U-Bahn-Station Innsbrucker Platz. Von der Straße aus kommt man direkt ans Tor. Von der U-Bahn-Station kommt man auch direkt ans Tor – nur an die andere Seite. Da es zaunartig ist, kann man sich auch Gegenstände durch das Tor hindurch geben, Händchenhalten und Küssen ist möglich. Nur Durchschreiten geht nicht.

    Gelernt: Wenn die Abfahrt eines gebuchtes Zuges 30 Minuten nach vorne verlegt wird, hebt das die Zugbindung des dazugehörigens Tickets auf. Das ist nett, wenn man extra absurde Abfahrtszeiten wählte, um an den besten Supersparpreis zu kommen.

    Ich lernte: Auch halbwegs aufwendige Text-zu-Lesen-Automatismen scheitern am Unterschied zwischen Montage (Pl. von Montag) und Montage (Subst. zu montieren).

    Ich lernte ein wenig darüber, wie SAP – die Software, nicht das Unternehmen – die Welt „sieht“ und interpretiert.

    Frohes Zuckerfest!

    In Berlin auch: Frohes-Ballaststoffe-sind-aber-viel-gesünder-Fest!

    Für den Sommer buchte ich ein Rock’n’Roll-Hotel in Vilnius.

    Schreibtischtage mit Meergedanken.

    Schreibttischstillleben mit Hummer-Stofftier.

    XKCD2916

    Leider muss ich Studium und Arbeit einstellen, denn ich entdeckte xkcd 2916. Ich werde nie wieder Zeit für Anderes haben.

    XKCD ist ein Webcomic. Ungefähr zum 1. April eines Jahres veröffentlicht Randall Munroe etwas Interaktives.

    Dieses Jahr in Comic No. 2916: Machine. Ein einfaches Spiel.

    Die Spielerin bespielt ein leeres Viereck. An ein oder mehreren Eingängen fallen verschiedenfarbige Kugeln ins Feld, die es an deren Ausgängen wieder verlassen sollen. Dem Spieler stehen verschiedene Elemente zur Verfügung (Bretter, Ventilatoren, Bumper aus dem Flipperautomat, beschriftet mit *Bonk*, Hammer, Katze, Schwerkraftfeld), um die Kugeln zu lenken.

    Aufgabe ist es, die Kugeln auf die richtige Bahn zu bringen.

    Zusatzaufgabe ist es, dabei möglich kreativ, kontraintuitiv, absurd vorzugehen. Warum die Kugel einfach ins Loch fallen lassen, wenn sie auch erst mit den Bonks dreimal durchs Spielfeld schießen kann und dann mit Schwerkraftfeldern wieder einfangen?

    (Wer Beispiele sehen möchte: Unten rechts ist ein Button View Machine – dort clicken und man sieht Bastelarbeiten von Anderen)

    Nachdem ich entdeckte, dass die Kugeln unterschiedlich schwer sind (gelb am leichtesten, grün am schwerten) und verschieden auf Ventilatoren, Schwerkraftfelder et cetera reagieren – man die Kugeln also erst mischen und dann wieder sortieren kann – war es um mich geschehen.

    *bonk*

    Die Schlechte Nachricht: Es kam wie es kommen musste. Ich lege mich hin, schließe die Augen.. und vor meinem inneren Auge werden grüne, rote und gelbe Kugeln durch die Gegend geflippert *bonk*bonk*bonk*bonk*

    Die gute Nachricht: Die grundlegende Spielphysik habe ich mittlerweile verstanden und auch, wie ich welche Kugel in welche Ecke bekomme. Jetzt geht es mehr um Design und Innenausstattung des Spielfelds. Dort fällt es mir leicht, die Sache zu verlassen: Langweilig.

    Bad dreams

    Neben der von mir geliebten Lehrschwimmhalle Schöneberg steht die Sporthalle Schöneberg. Einst eine der „großen Vier“ in Berlin – heute eine Art Lost Place in vollem Betrieb als lebendiges Westberlin-Museum. Der Tagesspiegel würdigt zum 70.: Sporthalle Schöneberg wird 70: Bei der Eröffnung war sie etwas ganz Besonderes – nur die Telefonzellen sorgten für Unmut.

    Die Kaltmamsell zu 22 Bahnen. Das Problem kenne ich: So viele „Schwimm-Romane“, deren Autor*innen offenbar weder Interesse an noch Aufmerksamkeit für’s Schwimmen haben.

    Erschreckend eins: Ein Haus in der Nachbarschaft droht zusammenzufallen. Einfach so. Es gab einen Ruck und jetzt droht Lebensgefahr. Die Bewohner*innen leben im Hotel, die U-Bahn in der Nähe muss Schritttempo fahren.

    Erschreckend zwei: The ocean has now broken temperature records every day for more than a year. And so far, 2024 has continued 2023’s trend of beating previous records by wide margins. (Neben Klimaerwärmung spielen auch El Nino, die Verminderung ab Abgasen bei Containerschiffen und ein unterseeischer Vulkanausbruch eine Rolle – aber selbst alle Effekte zusammen erklären nicht den abrupten Anstieg innerhalb eines Jahres).

  • 24-04-09 Kaltschnäuzchen und Heißsönnchen

    24-04-09 Kaltschnäuzchen und Heißsönnchen

    Der Bahnhofsaufzug in Heide funktioniert wieder. Allerdings nur eingeschränkt. Die Türen sind sehr langsam. Ein Schild bittet darum, dass ihn wirklich nur Bedürftige nutzen. Ich zweifle, ob Jugendliche mit E-Rollern damit gemeint sind.

    Bahnfahrt mit RE6 und ICE699 von Heide nach Südkreuz. Inzwischen bin ich so bahngeprüft, dass ich 25 Minuten Verspätung beim Umsteigen in Altona als „alles ohne Probleme“ interpretiere.

    Mich macht misstrauisch, dass ich die Verspätung antizipierte als ich vor der Abfahrt von der „Baustelle bei Tornesch“ hörte. Sämtliche Bahn-Informationssysteme und Apps wurden von ihr aber überrascht.

    Eine Studie prognostiziert (vor allem wegen Northvolt) 15.000 neu Einwohner*innen für Heide in den nächsten 25 Jahren. Bei bisher 22.000 Einwohner*innen ist das eine Ansage.

    28 Grad Anfang April in Berlin sind absurd. 2024 wird vermutlich das kälteste Jahr aller derer, die noch kommen werden.

    Das Exclusive Coffee am Südkreuz hat eröffnet.

    Am Bahnhof gesehen: einen gar nicht mal so alten Mann mit echter Metal-Kutte; Jeansjacke und einschlägige Aufnäher von Manowar bis Tankard. Ich war beeindruckt, dass die Aufnäher alle mit Maßband und Wasserwaage aufgebracht wurden. Im Punk wär das nicht passiert.

    Zurück in Berlin nahm ich an einer Schulung der UB Hagen zur Informationsrecherche für Wirtschaftswissenschaftler teil. Spannend. Unter anderem gelernt: die beiden wichtigsten wissenschaftlichen Fachdatenbanken sind Business Source Ultimate (ehem. Business Souce Complete) (BWL) bzw. EconLit with Fulltext (VWL).

    Zugang zu Business Source Ultimate gibt es auch über die Wikipedia Library für jede halbwegs aktive Wikipedianer*in.

    Die Veranstaltung hätte ich damals im Präsenzstudium brauchen können. Das hätte mir viel Zeit, Mühen und Irrwege erspart. Vermutlich haben die UB Leipzig bzw. Stabi Hamburg sowas auch angeboten. Aber ich war zu unaufmerksam/arrogant/mit-anderem-beschäftigt, um es mitzubekommen.

    Madame machte streng Geheimes.

    Die Stuhlfrage ist geklärt.

    In Büsum käuften wir „Kaltschnäuzchen“. Madame pflanzte diese in Hauswandkästen.

    Wenn wir schon ans Meer fahren und nicht dazu kommen, das Meer zu sehen, kann ich wenigstens eine Meer-Tasse kaufen, dachte ich.

    Dann reichten Zeit und Energie noch für einen Kurzabstecher ans Eidersperrwerk. Die Küstenseeschwalben sind noch nicht angekommen. Lachmöwen und Kurkröten sind schon da.

    Künstliche Landspitze aus großen Steinen ragt in die Nordsee. Darüber und darauf: Lachmöwenkolonie

    Zwei Bücher, ein Heft

    Irgendwann die Tage zu Ende gelesen: Naomi Novik: A Deadly Education. Der Anfang folgt noch einer Märchenlogik (Logik? Düstere Bilder. Hineingeworfenheit. Markante Szenen statt Handlung). Bei knapp der Hälfte setzt ein recht konventioneller Fantasy-Roman-Plot ein und zieht die Welt auch ins Konventionellere. Immer noch ein sehr schöner Roman, aber nichts mehr für die Insel. (Hier die eine Gegenmeinung zum Buch. Wir sind uns einig, was die zwei Teile angeht, aber sie findet den zweiten Teil besser.)

    Angelesen: Tuvia Tenenbom: Gott spricht jiddisch. Mir fehlen noch die Worte dafür. Ich bleibe derzeit bei „seltsam.“ Weniger des Themas wegen (hey, ich habe vor Jahren fast alle englischen Wikipedia-Artikel zu chassidischen Rebbes gelesen), mich irritiert der Stil des Buches.

    Angelesen: Planen mit mathematischen Modellen, Studienbrief 1. Einiges gelernt über die Metra-Potenzial-Methode; unter anderem, dass sie zum Bau französischer Atomkraftwerke entwickelt wurde.

    100 Jahre Gartenarbeitsschule

    In der VHS Schöneberg findet eine Ausstellung zu 100 Jahre Gartenarbeitsschule Schöneberg statt.

    Morgen wird das Programm für Philolive online geschaltet.

    Schon le pianiste sagte, dass Red Dead Redemption 2 das beste Computerspiel aller Zeiten ist. So auch Kieselblog.

    Gute Besserung weiterhin Richtung falsches Meer: Post-Covid Awareness

    Pullober und Schbetter.

    Madame sagt, ich soll das Blog Flügelschlag und Leisetreter erwähnen.

  • 23-04-06 Höschen hoppelt. The end of BWL.

    23-04-06 Höschen hoppelt. The end of BWL.

    In Hohenfinow war heute großer Flohmarkt.

    Ende der Woche kam die nächste Klausurnote: Internes Rechnungswesen. Bestanden. Und damit bin ich durch die BWL-Pflichtmodule durch. Ein verwirrendes Gefühl. Fertig, zumindest in einem Teilbereich.

    Ich bekam Anmeldedaten für die extracurricular activities an der Uni Essen-Duisburg.

    Ich buchte ein Hotel in Riga. Dann stornierte ich es. Dann buchte ich ein anderes Hotel.

    Die Batterien neigen sich dem Ende zu.

    Zusammen mit einer Sprechstundenhilfe rätselte ich über das Baugerüst.

    Es galt noch Osterdank auszurichten. Leider machte die Autokorrektur aus einem hoppelnden Häschen ein hoppelndes Höschen.

    Aufbruch heute um 8:15h auf den Latifundien. Nach fünf Autobahnen, einem Schiffshebewerk, zwei Autobahnraststätte, einer Autobahnvollsperrung und einer Elbtunnelsperrung Ankunft an der Nordsee um 19:15h.

    Mit uns an Bord eine goldene Hochzeit. (Auf dem Schiff, nicht auf der Autobahn).

    Madame organisierte.

    Gehört: Alles gesagt? mit Florence Gaub. Von mir komplett unter Niveau und grob peinlich möchte ich feststellen: Sie ist eine coole Socke.

    Gehört: Bundesliga im Radio. Mich gefragt, ob die Katastrophe bei Bayern München groß genug, dass sie demnächste eine Frau als Trainerin zum Aufräumen der Trümmer anstellen.

  • 24-04-04 Der 1. Juni wird Tag des kleinen Übergangs

    24-04-04 Der 1. Juni wird Tag des kleinen Übergangs

    Die Blaumeise ist auf englisch the blue tit. Die Kohlmeise ist aber gar nicht the cabbage tit.

    Wir verabschiedeten uns von Kranichen, Milanen und Hummeln und warfen uns in die kurze Alltagswoche. Ich mit zerzaustem Haar.

    Die Alltagswoche begann damit, dass wir am feiertäglichen Ostermontagsabend 23 Kilo Papier und Stifte am BER vorbeifuhren. Madame ließ die Woche über zu nächtlicher Stunde zeichnen.

    Heute ist das Stadtbad Wilmersdorf geschlossen, denn nebenan wird eine Weltkriegsbombe gesprengt.

    Madame fuhr an den Landwehrkanal, um zu löschen.

    In der Verwaltung MIttagspausengespräche über das Baltikum. Ich bekam einen Pensionstipp für Riga.

    Die Spargelsaison ist noch nicht gestartet und am Südkreuz steht bereits ein Erdbeerhäuschen. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis es öffnet.

    Hausverwaltung und WEG haben es nicht so damit, Sachen am Haus zu reparieren. Einzelne Eigentümer fangen zwar gerne neue Baustellen an, die sind aber nur selten dazu da, existierende Probleme in Ordnung zu bringen. Oft werden die Baustellen auch nicht beendet, sondern laufen sich irgendwie tot.

    Ein Dauerthema ist zum Beispiel die Einfahrt in den Hof. Als wir einzogen gab es einmal das historische Tor in einem eher schlechten Zustand und ohne Schloss. Die Zufahrt wurde geregelt über einen elektrisch versenkbaren Poller, der mit einer Chipkarte funktionierte. Der war desöfteren kaputt. Irgendwann Anfang der 2010er wurden den Powers that be die Reparaturen zu teuer und er wurde dauerhaft versenkt.

    Vor ein paar Jahren erschien ein abschließbarer Sperrbügel, Modell Baumarkt. Dessen Schloss war an Tag 2 mit Klebstoff verschmiert. An Tag fünf kamen einige Arbeiter und sägten ihn wieder ab. Das Tor war in der Zwischenzeit weiter verfallen.

    Am Mittwoch ein neuer Versuch: Zwei Handwerker schraubten das Tor ab. Sie wollen es sanieren und mit einem Schloss versehen.

    Blick durch eine Hofausfahrt mit Papiertonne, Gerüst und Straße auuf der anderen Seite der Durchfahrt.

    63915 – 61111 – 31801 – 63118 – 31811 – 63017

    Das Wochenende brachte nicht nur Ostern, die Zeitumstellung und den Quartalswechsel, sondern auch den offiziellen Semesterbeginn des Sommersemesters 2024. Ich begann ihn damit, in den Kalender den Beginn der Rückmeldefrist für das WS 24/25 einzutragen: 1. Juni.

    Überhaupt liegen am 1. Juni die Abgebedaten für diverse Einsendearbeiten und der Beginn neuer Fristen (Rückmeldung, Prüfungsanmeldung Mathe, Beginn des Prüfungszeitraums ‚wissenschaftliche Methoden‘). Nach dem Tag des großen Übergangs am 1. April wird der 1. Juni der Tag des kleinen Übergangs.

    Ich meldete mich für ein Mentoriat an (Mathematische Grundlagen – again!) und sichtete bei den anderen Kursen, was im Semester auf mich zukommt.

    Außerdem zweifle ich meine Rechenleistungen an. Beschloss ich im letzten Semester, dass vier Module schon ziemlich viel sind, stehen oben in der Überschrift nun sechs Kursnummern.

    Aber ich kann das erklären. Es ist gar nicht so wie es aussieht.

    61111 – Mathematische Grundlagen. Zweiter Versuch. Hmpf. War das mit weitem Abstand aufwendigsten Modul des letzten Semesters. Wird auch dieses Semester nicht geschenkt sein. Aber ich habe ja schon fleißig vorgearbeitet.

    63017 / 63118 – Datenbanken und Sicherheit im Internet. Zwei Kurse in einem Modul, die zu einer Prüfung führen. Sofern ich ETTI dieses Semester bestanden habe, das letzte Informatik-Pflichtmodul.

    63915 Wissenschaftliche Methodik der Informatik. Zählt nur 5 ECTS statt der üblichen 10 ECTS. Prüfungsleistung ist ein Open-Book-Onlinequiz, dass man zwei Monate lang einmal täglich versuchen darf. Ich vermute, das wird nicht ganz so hart wie die üblichen Module.

    31801 Problemlösen in graphischen Strukturen und 31811 Planen mit mathematischen Modellen. Sind zwar eigentlich zwei verschiedene Module, aber ich zähle sie innerlich als Eines. Die sind beides Wahlpflichtmodule, werden beide vom selben Lehrstuhl angeboten und sind inhaltlich verwandt. Es ist der Lehrstuhl bwlquam – Lehrstuhl für Betriebs­wirt­schafts­lehre, insb. Quan­ti­ta­tive Methoden und Wirt­schafts­mathe­matik bei dem ich im nächsten Semester ein Seminar belegen will. Und je nachdem welches Seminar ich erbeute, werde ich in dem einen oder anderen Kurs die Klausur schreiben. Keinesfalls in beiden.

    Und so habe ich zwar sechs Kurse vor mir, aber nur drei Klausuren.

    So beschloss ich in akutem Größenwahl, dass ich noch Zeit und Energie übrig haben werde. Ich habe an einer anderen Uni vergleichsweise viel Geld für einen Online-Jodeldiplom-Kurs ausgegeben. Der ist aber eine sinnvolle Vorbereitung für einen Nicht-Jodeldiplom-Kurs. Dazu ein andernmal.

    Vilnius – Westhavelland

    Der Sternenpark Westhavelland wird 10 Jahre alt. Die Kyritz-Ruppiner Heide will auch Sternenpark werden: Hier schauen sie am schönsten in die Röhre

    Ramadan-Kalender ist wie Döner ein deutsches Produkt: Die Berlinerin Manal El Daoud hat den Ramadan-Kalender in Deutschland groß gemacht. Im Interview erzählt sie von der Empörung der Extremisten und ihrem Leben als Geschäftsfrau mit Kopftuch.

    Auf unserem Kleingartenparkplatz parken inzwischen fünf E-Autos. Davon null Teslas. Das passt zu den aktuellen Meldungen: Tesla’s Sales Drop, a Sign That Its Grip on the E.V. Market Is Slipping nicht ohne Nebenbemerkung im Artikel:

    [Musk] did not react Tuesday to the sales figures on X, the social media platform that he owns and posts on prolifically. Instead, he threw barbs at Walt Disney Company executives whom he accuses of being “woke.”

    Vilnius wird nicht nur von deutschen Touristen besucht, sondern auch von russischen Exilant*innen bewohnt. Wie sich eine große russische Diaspora in einem relativ kleinen Land auswirkt: For Lithuania, Unease Over a Growing Russian-Speaking Diaspora

    Städte in meinem Leben, die ich noch sehen will: Bath – Georgian Splendour

    Über das seltsame Verhalten neue der Hollywood-Studios historische Kostümschinken mit ahistorischen „diversen“ Besetzungen zu drehen: Hollywood’s New Fantasy: A Magical, Colorblind Past:

    Thus have all of us, from around the globe, been retconned into the history of the West. Now we can watch ourselves speak languages we did not speak in rooms where we were unlikely to have been welcome. We are included, but our actual history is erased. We seldom see the stories of nonwhite people who, like my ancestors, lived on their home soil, or the complex stories of nonwhite people in the West in centuries past.

  • 24-04-02 Christ lag in Todes Banden

    24-04-02 Christ lag in Todes Banden

    Herfried Münckler säuselte uns in den Schlaf.

    Der Münchner schlug ein Hamburger-Treffen vor.

    Das Blasrohr bewährte sich. Die Wildkamera blieb erfolglos.

    Sie fotografierte nicht die Wespenkönigin, oder die diversen Hummelköniginnen, Tagpfauenauge oder Admiral. Nicht zu reden von Solitärwespen und -Bienen, die ich wie üblich nicht auseinanderhalten kann.

    Madame war zum kantatieren (kantaten? kantoten? kanten? Gibt es ein Verb für „Kantate singen?“) eingeteilt. Zusammen mit der Zeitumstellung verkürzte dies die Osternächte.

    Es half nichts, dass ich mehrfach aufwachte, dachte „oh je, der Wecker wird gleich klingeln“. Bis ich mich zur Uhr bewegt hatte, feststellte, es ist 23:36h. Absurd!

    Zur rechten Zeit fuhr Madame Sonntag und Montag nach Schöneberg und sang Christ lag in Todes Banden. Laut Anwesenden war es sehr schön. Sie lobten insbesondere Sopran Clara Kastenholz und Alt Laila Salome Fischer.

    Nach den Aktivtagen Wannsee (Freitag) und Demo (Samstag) blieb Familienteil B auf den Latifunden. Ich raffte mich immerhin zu Beweisen per Induktion auf.

    Der Kaptain bereitete eine Expedition nach Niederfinow vor.

    Ich versuchte vergeblich einen Schubkarrenreifen von der Felge zu bekommen. Alle mir gangbaren Methoden schienen unweigerlich zur Schlauchzerstörung zu führen. Dies hätte die ganze Aktion ad absurdum geführt. Immerhin führte es mich zur Lektüre der Reifenbeschreibung. Jetzt weiß ich, die Gartenschubkarre ist „not for highway use.“

    Hier ist das rechte Osterlamm

    Der Rotmilan ist zurück. Die Krähen sind nicht glücklich darüber. Sie versuchen ihn wieder zu vertreiben.

    Eine Krähe läuft Wache im Südsee.

    Der Südsee hielt sich leider bis zum Beginn der Mückensaison. Bis diese richtig losgeht, wird er sich vermutlich in viele Dutzend mückenfreundlicher Pfützen verwandelt haben.

    Die Zwetschge blüht. Die alte Birne ist kurz davor. Die Pfirsiche werden vermutlich nicht blühen.

    Der Hausrotschwanz ist auch zurück.

    Vor allem aber Meisen. Wo kommen dieses Jahr die ganzen Meisen her?

    Abends dann zwei Fledermäuse.

    Der Garten schwang sich in das Frühjahr empor. Aber Mengenmäßig wurde er etwas weniger. Ungefähr drei Kubikmeter Rosenschnitt wanderten in ein Feuer. Ein heißes Erlebnis, vor allem weil die Rosen die Angewohnheit haben sich an Handschuhen, Hosen und anderen Rosen festzukrallen. Aber es gelang. Nur riecht mein Hemd als würde ich beruflich Heilbutt räuchern.

    Für den Herbst: die Sailboats wachsen von rechts des Hibiskus bis zum Flieder. Osterglocken fehlen vor allem beim Grillplatz und auf der Ostwiese. Die Obstbaumwegumrandung müsste den Weg bei der Mirabelle aufnehmen und eventuell den Meter Lücke bei der alten Birne füllen.

    Drei weiße Zwetschenblüten, im Hintergrund verschwommen Narzissen und Gartengerümpel
    Ich bau′ für uns ein Nest. Wo ′s sich leben lässt. Hanita (Hanita)

    Wir essen und leben wohl

    Ein Versuch der Rekapitulation. Seit Sonntag Morgen vortrefflich gefärbte Eier mit Remoulade (bzw. Senf) und Schokolade und Apfelkuchen.

    • Donnerstag: Abendessen bei Donna Rosa unter anderem mit Saltimbocca Romana, Spargel in verschiedenen Varianten und hausgemachter Tagliatelle.
    • Samstag: Spargelsalat
    • Samstag: Bratwürste vom Grill, Löwenzahnsalat
    • Sonntag: Schweinebraten vom Grill, Grillkartoffeln, Löwenzahnsalat – der Münchner staunte über diese Schweinebratenvariante
    • Montag: Spargel, Grillkartoffeln, Löwenzahnsalat

    Den Tod niemand zwingen kunnt

    Passend zum Thema Verschwinden und Wiederkunft veröffentlicht Dota ein neues Mascha-Kaléko-Video zusammen mit Gisbert zu Knyphausen: Wenn einer fortgeht.

    Am Ostermontag verschickte Moderne Regional einen Newsletter: Signa übernimmt Stuttgart 21

    Der NABU und das Rote-Liste-Zentrum suchen Bierschnegel. Es gibt dazu sogar eine App.

    Die Pressepfarrerin verabschiedet sich vom #NeoKater

    Ostern in Südfrankreich mit Christiane: Über das Wetter, Ostern und anderes