Schlagwort: Dachboden

  • 25-02-15 Die Anwendung der Durchführung der Verrichtung

    25-02-15 Die Anwendung der Durchführung der Verrichtung

    Die Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg verleiht jetzt Pen-and-Paper-Rollenspiel-Utensilien.

    In Italien sind die ersten Plattenverkaufscharts seit Beginn des Sanremo-Festivals erschienen. In den Top 10 befinden sich 9 Sanremo-Teilnehmer*innen, darunter Olly auf Platz eins. Es sieht danach aus, dass wir die Balorda nostalgia auf dem ESC hören werden.

    Ich mag ja besonders den „Mailänder Hipster-Pop“ von Coma_Cose.

    Pünktlich zur Berlinale schneit es. Überhaupt: Berlinale ist besser als Münchner Sicherheitskonferenz.

    Die beiden Siegermächte des Zweiten Weltkriegs wünschen sich dringend, dass Deutschland eine faschistische Regierung bekommen möge. Wäre es nicht so bitter, wäre es sehr sehr lustig.

    Überhaupt war konzentriertes Lernen die letzten Tage nicht einfach. Neben dem ablenkenwollenden Weltgeschehen gab es auch noch Baustellenfernsehen. Unsere Dachbaustelle war ausnahmsweise nicht nur zum Hören, sondern auch zum Sehen.

    Erst wurde der letzte Rest unser Dachhaube aus Folie samt Stützgerüst abmontiert. Es ist sehr ungewohnt, aus dem Fenster wieder Himmel zu sehen. Dann wurde das Gerüst von einem Mobilkran auf die Straße gehievt, dafür kam ein Dutzend Stahlträger auf den ehemaligen Dachboden.

    Später turnten junge Männer vor unseren Fenstern herum und sicherten das übrige „normale“ Gerüst mit Netzen gegen den Absturz von Bauarbeitern. Total spannend, aber ablenkend.

    Egal. Die Klausur ist geschafft. Der weitere Plan für das Wochenende lautet, mit aller Kraft gar nichts zu machen. Dann kann ich der Bachelorarbeit eine Woche widmen, bevor das Lernen für die nächste Klausur beginnt.

    When live gives you lemons, give them to Madame, die daraus Lemon Drizzle Cake backen wird. Gut, dass wir dem Leben danach noch sehr viel mehr Zitronen abhandeln konnten.

    Samstag morgen am Klausurtag verwöhnte Madame mich mit Brötchen von Johann Meyer. Nach der Klausur lud sie mich zum Essen ein. Mein Wunsch war: „Unkompliziert. Keine soziale Interaktion, keine Gerichte bei denen ich Vorstellungskraft benötige was es ist, keine diffizilen Geschmacksmuster – einfach fallenlassen.“

    Wir testeten die Frittenwerk1-Filiale am Wittenbergplatz. Es gab Poutine – wie zu erwarten unkompliziertes Soulfood. Neben uns eine ältere Dame, die sorgsam ihre Regenbogenflagge zusammenfaltete. Danach überredete Madame mich noch zu einem Kaffee im Café des KaDeWe direkt gegenüber.

    Normalerweise verdränge ich, dass KaDeWe und Umgebung noch zu Schöneberg gehören. Irgendwie fühlt es sich dort falsch an – nicht nach Schöneberg, zu sehr nach anderer Gegend in der Stadt. Heute aber hingen Poster „meiner“ Bundestagswahldirektkandidat*innen direkt vor dem KaDeWe und ich dachte „Krass, ich bin sogar moch im selben Wahlkreis. Ich habe gerade gewählt, wer das KaDeWe im Bundestags vertreten wird.“

    Erfreulicherweise waren wir in die Auflösung des Winter-CSDs geraten. Ein Stadtbild ist gleich viel netter, wenn um einen herum lauter Regenbogenflaggen und Menschen im Partyoutfit unterwegs sind.

    Webservices Typ 1 und Typ 2

    Aber vor das Nachklausuressen hatte die FernUniversität in Hagen die Klausur gelegt. Madame begleitete mich im M46er Bus bis zum Bahnhof Zoo. Dann ein wenig Spazierengehen, dann ein wenig auf der Bank sitzen und nochmal innerlich den Stoff rekapitulieren.

    Das war gar nicht so einfach, denn auf allen Bänken lag Schnee oder geschmolzener Schnee. Beim Rekapitulieren stellte ich noch einmal fest, wo das Problem lag. Einerseits, dass der ganze Kurs in einer Sprache geschrieben ist, in der gerne „die Anwendung der Durchführung der Verrichtung“ vorkommt.

    Zum anderen tauchen immer wieder dieselben Begriffe auf, aber je nach Kontext in geänderter Bedeutung. Ein Objekt beispielsweise ist die kleinste atomare Einheit aus Sein und Aktion.

    Das kann aber ein Objekt im Sinne der objektorientierten Programmieriung sein (mehr oder weniger eine Variable mit Attributen (Sein) und Methoden (ausführbaren Befehlen). Ein Objekt kann aber auch ein komplettes Werk eines Automobilherstellers mit Standort und Maschinen (Sein) sein, in dem Autos gefertigt werden. Oder irgendwas dazwischen.

    Das O in Simple Object Access Protocol (SOAP) bezieht sich dann zum Beispiel wieder auf andere Objekte. Das O in SOA hingegen steht für ..orientiert.. Allerdings arbeitet SOA mit SOAP.

    Und dann gibt es noch objektbezogen, Objektsicht, Objektverrichtung et cetera. Und den ganzen Spaß für Funktionen, Aufgaben, Methoden, Services und wie sie alle heißen.

    Viel Stoff zum Auswendiglernen, der sich in seiner Machart dem Auswendiglernen entzog.

    Eine halbe Stunde vor Beginn begab ich mich ins Kranzler-Eck. Dort wurde wieder gebaut. Einzig der ausgeschilderte Feuerwehrfahrstuhl brachte mich in den Dritten Stock zum Fernuni-Campus Berlin. Etwa um Zwanzig vor Eins wanderten wir Wartenden in den Prüfungsraum.

    Etwa 15 Personen waren anwesend, von denen knapp 10 wie ich die Betrieblichen Informationssysteme schrieben, 2 für das Mathematik-Modul Maß- und Intergrationstheorie gekommen waren und 3 für den Kurs Projektmanagement des Centers elektronische Weiterbildung der Fernuni.

    Die Klausur fragte Auswendiggelerntes ab. Die meisten Fragen lauteten sinngemäß „Erläutern sie anhand eines Beispiels..“ oder „Wie verhält sich..“, die auch ein Ahnungsloser hätte lösen können, wenn er das Kursskript in der Hand gehabt hätte. Einmal ein Diagramm zeichnen und eine Rechenaufgabe. Ich konnte bei allem etwas Schreiben, vermute, dass es auch relativ oft richtig war und bin auf die Bewertung gespannt.

    Nur beim Unterschied zwischen Webservices Typ 1 und Typ 2 musste ich passen. Ich erinnerte mich sogar noch, dass ich die Begriffe gelesen hatte -hatte aber gar keine Ahnung mehr was sich dahinter verbirgt,

    Pferdemädchen Schweinezunge

    Ich lachte (mit! nicht über!): eine Linedance-Choreographie zu Coma Coses CUORICINI

    Poupou bloggte warum und wie sie bloggt. Metablogpost.

    Die kulinarische Weltreise China zaubert spannende Rezepte aus der deutschen Kochblogosphäre: Salat von kalter Schweinezunge – liángbàn zhu shé

    Anne Hahn versuchte in Skopje schwimmen zu gehen: Gestrandet im Kreisverkehr des Lebens

    Ligne Claire verdanke ich den Hinweis auf Horsegirl (und Hanjo auch). Auch sehr großartige Musik.

    Wir sind jetzt im Widerstand.

    Anmerkungen

    1. Wer sich auch fragt, wie plötzlich all‘ die Frittenwerk-Filialen aus dem Boden stampfen: Valora ist schuld. Valora hat Geld und kann in die explosionsartige Expansion einer Kette investiren. Valora kennt kaum jemand, dafür gehört ihnen die größte Schweizer Kiosk-Kette, die größte Schweizer Kette an Tankstellenshops, die Ditsch-Backshops, die BackWerk-Backshops, die Backfactory-Bachshops und eben auch das Frittenwerk. Valora selbst gehört allerdings FEMSA, dem größten Getränkehersteller Lateinamerikas. ↩︎
  • 25-02-13 Lernhöhle mit Cabriodach (Kapazitätsabgleichaufgabenobjekt)

    25-02-13 Lernhöhle mit Cabriodach (Kapazitätsabgleichaufgabenobjekt)

    Giorgia mit La cura per me und Olly mit Balorda nostalgia sind die beiden San-Remo-Favoriten. Eins der beiden Lieder werden wir vermutlich beim ESC sehen. Ich tippe auf den Nudelkopf-Schnauzbartträger. Fedez polarisiert mit Battito.

    Simone Cristicchi bekam für Quando sarai piccola an beiden Abenden standing ovations. Der Text ist aber auch zum Heulen. So manche und mancher im Publikum sah so aus als hätten sie auch geheult.

    Zwooi kam an. Nachdem die Ninja Creami nie so funktionierte wie sie sollte, haben wir inzwischen erfolgreich Reklamation, Rücksendung, Geldrückgabe und Neubestellung absolviert. Heute Abend wird getestet, ob die Ninja Creami 2 in der Lage ist, hier Eis herzustellen.

    Post von der Bundesrepublik Deutschland: In meiner Bund ID ist eine Nachricht. Normalerweise bekomme ich, wenn überhaupt, nur Post von untergeordneten Behörden. Aber jetzt!

    Zitternd schaute ich, was der Staat mir sagen will: Es gibt eine Aktualisierung der Datenschutzerklärung der Bund ID. Okay.

    Der Kaptain wird in den Süden reisen. Das finde ich ein wenig erschreckend aber auch sehr großartig.

    Im Februar 2025 entdeckte die Bild-Zeitung überraschend ihr Herz gegen Alltagsrassismus; dass es 10 Tage vor der Wahl gegen den Bundeskanzler geht, ist sicher nur Zufall. Es ist so ermüdend.

    Ein Wochenanfang wie man ihn sich wünscht: Montag um acht vor einem vollen Konferenzraum auf der Leiter rumklettern und hinter Abdeckungen nach Kabeln rumstochern. Immerhin hatten die Kolleg*innen ein bisschen Entertainment.

    Am 24. Februar haben wir ein größeres Meeting mit einem Firewall-Dienstleister angesetzt. Der Termin ist Zufall. Es wird nur um Technik gehen. Aber mich freut die Ironie, dass am Tag nach der Bundestagswahl ein Brandmauer-Meeting stattfinden wird.

    Wenn es um Copilot geht, fühlen wir uns wie Herakles im Angesichts der Hydra. Kaum haben wir es an einer Ecke im Office-Paket deaktiviert, steckt es anderswo schon wieder seinen Kopf hervor.

    Vor ein paar Tagen war eine größere KI-Konferenz in Paris. Der Deutschlandfunk berichtete ausführlich – aber dabei so generisch, hätten sie jedes KI durch „Blockchain“ ersetzt, und gesagt, die Beiträge wären von 2018, hätte ich es sofort geglaubt. Sie hätten auch über Magie sprechen können – so seltsam unspezifisch war das alles.

    Neu allerdings: Bei einem Satz „in einigen Jahren haben uns die USA und China weit abgehängt“, war mein spontaner Gedanke ein rein sachliches – weder empört, noch zynisch – „Wer weiß ob es die USA in fünf Jahren noch gibt.“

    Abgesehen von allem Anderen scheint dort niemand mehr anwesend, der versteht, wie ein Staat tatsächlich funktioniert. Der Crash wird beachtlich sein. Wir können alle nur hoffen, möglichst wenig hineingezogen zu werden.

    Unnormale Zeiten erfordern unnormale Maßnahmen: Ich hoffe, irgendjemand in der EU arbeitet gerade an einem Plan, wie man die ganzen bald heimatlosen Wissenschaftler*innen in den USA nach Europa holen kann.

    Passend zum Schneefall wird das Behelfs-Zeltdach abgebaut. Inzwischen verschwanden nicht nur die Folien, sondern auch das Zeltgestänge. Das Gerüst ist wieder nur seitlich am Haus, und reicht nicht mehr über das Dach. WIr können den Himmel sehen!

    Immerhin sind die Bauarbeiten weiter deutlich hörbar. Wir hoffen mal darauf, dass sie auch endlich einmal dazu kommen, das neue Dach zu errichten. Heute begannen sie ihren Tag mit Schneeschippen auf dem aktuellen Flachdach.

    Bis 1998 bildete Schöneberg noch einen gemeinsamen Wahlbezirk mit Kreuzberg

    In meinem Einberufungsbescheid als Wahlhelfer der Reserve steht der Satz: Damit Ihre eigene Stimmabgabe bei einem eventuellen Spontaneinsatz gewährleistet ist, wird empfohlen, im Vorfeld Briefwahl zu beantragen.

    Als braver Bürger folgte ich der Empfehlung. Und weil ich weiß, dass die Briefpost hier im Bezirk nur sporadisch ein- bis zweimal die Woche kommt, bin ich gleich bis zum Rathaus Schöneberg gelaufen und habe vor Ort in Raum 170 (kleiner Sitzungssaal) unter den Augen einer John-F.-Kennedy-Büste gewählt.

    Im Rathaus selbst waren jede Menge Gelbwesten unterwegs, die mich zum korrekten Raum lotsten. Während ich in der Schlange der Wählenden stand, versorgte mich eine Gelbweste mit Klemmbrett und Stift, damit ich schon mal den Antrag auf Briefwahlunterlagen unterschreiben konnte.

    Ich wurde vorgelassen. Bekam einen Stimmzettel, die Briefwahlumschläge und einen frisch ausgedruckten lila Wahlschein mit meinem Namen ausgehändigt. Ich ging in die Kabine, kreuzte an, steckte Zettel und Umschläge in der korrekten Reihenfolge ineinander und warf sie in die Wahlurne.

    Bis zur letzten Minute zögernd, wen ich wähle.

    Die Grundüberlegung natürlich: Die Zweitstimme entscheidet, welche Parteien im Bundestag sitzen, die Erststimme entscheidet, welche Personen in den einzelnen Fraktionen sind.

    Meine Entscheidung für die Zweistimme festigte Alice Weidel. Die wies darauf hin, dass die AfD ab 25% der Abgeordneten mehr Rechte hat, wie zum Beispiel das Recht einen Untersuchungsausschuss einzuberufen.

    Genau das brauchen wir: Einen Untersuchungsausschuss zu Chemtrails, Pizzagate oder was sonst das Verschwörungsinternet gerade hergibt, von dem die Medien sich dann monatelang am Ring in der Nase herumführen lassen.

    Also wie verhindert man 25% der Abgeordneten für die AfD? Indem man einer kleineren Partei doch noch über die 5% verhilft. Zumal die Linke mit dem Abgang von Sarah Wagenknecht deutlich wählbarer wurde.

    Die Erstimme wird spannend: Im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg können ja immer CDU oder Grüne oder SPD den Wahlkreis gewinnen. Am Ende entschied das Bauchgefühl, dass ich meinen Wahlkreis passender durch eine in Tempelhof geborene Juristin und Juso-Vorsitzende mit türkischer Familiengeschichte im Bundestag vertreten sähe, als durch einen süddeutschen Absolventen der Universität Potsdam und der Sorbonne.

    Vermutlich wird es eh der CDUler – die Stimmen aus Mariendorf, Lichtenrade und den anderen Außenortsteilen des Bezirks werden ihn schon wählen.

    Dann wird er am neuen Wahlrecht scheitern. Denn die CDU wird mehr Wahlkreise gewinnen, als sie Berliner Kandidaten entsenden darf. Und da das Ergebnis im Wahlkreis vermutlich 31%-30%-29% lauten wird, wird er die wenigsten Stimmen eines CDU-Wahlkreissiegers haben.

    Methoden auf Attribute anwenden

    Es folgen zwei Tage Klausurlaub mit der Betriebliche-Informationssystem-Lernen-Endphase. Die persönliche Einhöhlung in Kursunterlagen, ausgedruckten Folien und handgeschriebenem. Madame kämpft derweil gegen ihr Modul 1C der Fernuni.

    Langsam habe ich glaube ich alles verstanden, was der Kurs mir mitteilen möchte. Jetzt muss ich es nur noch bis Samstag 13 Uhr abrufbereit in mein Hirn einstapeln.

    Ich war erfreut, an wieviel ich mich noch aus der Objektorienierten Programmierung erinnern konnte, was im Kurs als Basiswissen vorausgesetzt wird. (In der Klausur wird es egal sein, aber zum Verständnis von Klaussurrelevanten Konzepten und Ideen hilft es wieder, wenn ich nachvollziehen kann, wie sich aus Klassen- und Vererbungsstrukturen oder OoP herleiten).

    Und so male ich zur Vorbereitung Diagramme in der Unified Modelling Language, lerne Definitionen von Steuerungssicht, Datensicht und anderen Sichten auswendig, ebenso wie ich mir merke, dass Funktion ohne Raum- und Zeitbezug auskommt, eine Aktion diesen hingegen zwingend haben muss.

    Zu wenig Rs

    Es scheint die Zeit des Jahres zu sein: 13:00 – auf dem Weg zu einem Kontrollgang im Garten kommt der Notruf – der Lieblingsmensch ist wieder gestürzt oder auch Das nächste Bild steht für eine der Herausforderungen, auf die ich gerne verzichten würde. Ein Mensch hat plötzlich nicht mehr geatmet und wir haben versucht ihn ins Leben zurückzuholen. Wir haben es nicht geschafft und das belastet am Ende den ganzen Tag. So oft wie ich das schon mitgemacht habe, immer wieder kostet es ein Stück Herz.

    Kleine Mädchen sind doch wesentlich netter als laute Überwachungsroboterautomaten.

    Noch ein wenig objektorientierte Orientierung. Herr Rau mit einem Video zur Ackermann-Funktion.

    Ich lernte: bei den neuen Briefmarken mit QR-Code kann man verfolgen wie es dem eingeworfenen Brief gerade geht. Hinweis dank Readinginsweden, den genauen Post finde ich leider nicht wieder.

    Bei der kulinarischen Weltreise wird im Februar über China gebloggt. Die Feuer-explodierte Nieren-Blumen – huo-bao yaohua finde ich hoch spannend, werde sie aber demnächst wohl nicht nachkochen. Größere Chancen gibt es beim Knusper-Schweinebauch mit Knoblauch.

    Der Tagesspiegel-Bezirks-Newsletter widmet sich diese Woche unserem Stammkino: dem Odeon, ehemals Sylvia-Filmpalast.

    1985 erhielt das Odeon seinen heutigen Namen. Kloster stellte damals mit der konsequenten Ausrichtung auf Originalfassungen die Weichen für die Zukunft des Filmtheaters und der Berliner Kinolandschaft: Das Odeon war damit das erste englischsprachige Kino Berlins (außerhalb der alliierten Kasernen)… „Zum Glück spielen wir nicht mehr die ,Rocky Horror Picture Show’“, erzählt eine Mitarbeiterin. „Für die vielen R’s im Titel sind uns die Buchstaben ausgegangen.“

    Wikipedia Prepares for ‚Increase in Threats‘ to US Editors From Musk and His Allies

  • 25-02-11 Sopran, Theorbe, Barockharfe

    25-02-11 Sopran, Theorbe, Barockharfe

    Dota veröffentlichte ein neues Lied: Kettenkarussel: (Sammel-Streaming-Link)

    Good Times im Good Time mit Ente Classic und Bebek Cocos. Irgendwann werde ich dort Nasi Goreng bestellen, nur um zu wissen, wie es schmeckt, wenn es Profis zubereiten.

    Madame ist verspätete Tochter der römischen Provinzen Germania superior/ Maxima Sequanorum. Seitdem ich sie kenne, erzählt sie, dass sie einfach merkt, ob sie Cis-Limes oder Trans-Limes in Deutschland unterwegs ist. Ich hmme dann.

    Aus dem Bauchgefühl verschiedener Deutschlandreisen halte ich die These für plausibel. Aber der Limes und die römische Zeit in Deutschland sind 1500 Jahre her. So lange kann Prägung nicht anhalten.

    Madame wurde durch Forschung bestätigt: Der Limes bildet einer internationalen Studie zufolge seit zwei Jahrtausenden auch eine psychologische Grenze zwischen der deutschen Bevölkerung diesseits und jenseits des einstigen römischen Befestigungsgürtels.

    Ebenfalls lautet Madames These, dass die FDP in der Ampel an sich selber scheiterte. Die Partei hatte offenbar Niemanden, der in der Lage war, FDP-affine Themen zu finden, die umsetzbar waren.

    In der deutschen Bürokratie zum Beispiel befindet sich mehr Sinnvolles als man von außen denkt. Aber dort befindet sich auch viel historischer Unfug und wild gewachsene Umständlichkeiten. Wenn die FDP diese identifiziert hätte, wären sie zur Freude Aller abzubauen gewesen. Aber die FDP fand keine Themen. Orientierungs- und hilflos stolperten sie durch die Koalition, nur um sich am Ende bockig auf den Boden zu setzen und den anderen die Beine wegzuziehen.

    Hier bekam Madame Recht von der FAS „Eine Partei ohne Profis

    Seit einigen Wochen habe ich das WordPress-Plugin WP Armour – Anti Spam installiert. Das hat den Eingang von Spam-Kommentaren in diesem Blog von mehreren Dutzend am Tag auf Null reduziert. Ein voller Erfolg. Leider frisst es anscheinend auch WordPress-Pingbacks.

    Mein Verständnis des Moduls Betriebliche Informationssysteme wächst weiter. Langsam glaube ich zu verstehen, warum es so ist wie es ist. Der Lehrstuhl hätte gerne etwas richtig Cooles zum Zusammenspiel zwischen Standardsoftware und maßgeschneiderten Anpassungen in echten industriellen Produktionsbetrieben gemacht. Leider wurde er mit einem Einführungsmodel für Wirtschaftsinformatiker gestraft.

    So schwankt das Niveau wild zwischen Wunsch und Wirklichkeit, passen die Klausuraufgaben nur manchmal zu den Übungen im Modul. Leider verlor der dann auch die Lust am Modul. In einem Text zur Softwareentwlickung keine Literatur zu verwenden, die nach 2007 erschienen ist, spricht nicht für Hingabe.

    Aber langsam beginne ich das Modul in all‘ seiner Unvollkommenheit zu mögen, arbeite mich durch Frameworks und Modellierungsentscheidungen und alles wird gut.

    Immer noch kein Dach über dem Kopf

    Fiat Lux! Vor einem halben Jahr kamen wir aus dem Urlaub zurück, und hatten kein Dach mehr über dem Kopf. Dort, wo sich vor unserer Abreise Dach- und Dachstuhl befanden, war nun eine große hallenartige Konstruktion aus Folie, einem gigantischem Zelt nicht unähnlich. Diese überspannte das gesamte ehemalige Dach und die Hälfte des obersten Stockwerks.

    Wir gingen davon aus, dass eines Tages, wie beim Zauberer, die Folie weggezogen wird, und darunter ein neues Dach zum Vorschein kommt.

    Welch Irrtum: Nach einem halben Jahr des fleißigen Werkens verschwindet die Folie – und darunter ist – nichts! Immer noch kein Dach.

    Wir hoffen immerhin, dass viele Monate des Rummsens und Bohrens und Schlamm-vom-Dach-Schieben dazu führten, dass der ehemalige Dachboden-Boden jetzt verbessert und wasserdicht ist. Wir hoffen, dass in den nächsten Tagen der neu gewonnene Freiraum zur Errichtung eines Dachstuhls genutzt wird.

    Noch genießen wir auf jeden Fall den wiedergewonnen Himmelsblick und ungeahntes Licht in der Wohnung!

    Und Erzlaute

    Heute Abend beginnt das Festival della Canzone Italiana – das Festival des italienischen Liedes, besser bekannt als Sanremo-Festival. Und auch wenn wir am Wochenende im weitesten Sinne italienische Lieder hörten – sie wären nichts für Sanremo.

    Denn sie waren nicht neu, sondern 300 bis 400 Jahre alt. Unter dem Titel Amor, io parto hatten Roberta Mameli (Sopran), Michele Pasotti (Erzlaute und Theorbe) und Margret Koell (Barockharfe) ein Programm aus italienischer Musik des Frühbarocks zusammengestellt.

    Werke wurden gespielt unter anderem von Luigi Rossi, Giulio Caccini, Barbara Strozzi und Arcangelo Corelli. Das Programm kündigte an „Befreit vom Kontrapunkt-Korsett des vorangegangenen Jahrhunderts folgen die Gesangslinien in Vertonungen wie Dovrò dunque morire oder Dolcissimo sospiro, angelehnt an den natürlichen Fluss sprachlicher Deklamation, seinen bzw. ihren Herzensregungen und Gefühlsausbrüchen.“

    Und Gefühlausbrüche waren da. Himmelhochjauchzend, Abstürze, große Gefühle. Fast möchte ich schreiben „Große Oper“ – wenn es denn zu der Zeit schon Oper gegeben hätte. Tatsächlich entstand die Oper zu dieser Zeit erst, befeuert durch die hier vorgeführte Musik. Welch musikalisches Spektakel.

    Noch besonderiger als eh schon, weil wir feststellten, dass Mameli, Pasotti, Koell sonst nie zusammenspielen. Pasotti leitet sein eigenes Alte-Musik-Ensemble La fonte musica; Mameli und Koell sind Spezialistinnen, bei entsprechenden Veranstaltungen in wechselnden Formationen weltweit unterwegs.

    Diese drei einmalig zusammen, mit dem großen Programm, im wunderbaren Boulez-Saal. Was ein Glück.

    Das Gefühlsdrama fand statt im Boulez-Saal, dem neu-Berliner-Amphitheater des guten Klangs. Das Publikum: Erwartungsgemäß Alte-Musik-nerdig. Die Kleidung in gedeckten Farben, weniger Glamour als sonst in Oper oder Philharmonie. Sogar ein bedrucktes T-Shirt der Buchhandlung Hammet verirrte sich in den Saal. Es gab wenig ostentativtes „ich habe Geld“ zu sehen, dafür mehr subtiles „ich habe Bildung.“

    Lascia ch’io pianga

    poupou war auf einem Konzert: Berlin, Boulez Saal: ROBERTA MAMELI, MARGRET KOELL & MICHELE PASOTTI, Amor, io parto.

    Hanjo las: Wu Cheng’en: Die Reise in den Westen, einen der Klassiker der chinesischen Literatur. Und wenn ich irgendwann ganz viel Zeit habe, will ich auch.

    Herr Rau und das Rätsel der vierten Stunde.

    Ach, Leipzig. Ich seufze: 07.Februar 2025 – gute Tapas & ganz übles Kabarett

    Der zweite Platz hinter dem ersten Platz hinter meiner Omis Grünkohl (stellvertretend für meine Mutter, meinen Bruder und mich, wir können Grünkohl inzwischen genauso gut) geht an einen Griechen. In der Taverna Olympisches Feuer – ja, die in der Schanze – kocht man Grünkohl nach klassischem Rezept;

    Finnland 1: Die Abiturient*innen fahren bei den sogenannten Penkkarit – frei übersetzt soviel wie Schulbankräumfest – in lustigen Kostümen auf LKWs durchs Stadtzentrum und werfen Süssigkeiten in die ihnen am Strassenrand zujubelnde Menge.

    Finnland 2: Up until then, not knowing the local language hadn’t posed any problems in getting around Europe. .. Lost in an Italian town? Mix Spanish and Latin. Interacting in Denmark or Sweden? Pull out German. To my surprise, the althochdeutsch literature courses I took in university really came in handy when deciphering the Morgunblaðið in Iceland. Finnish however…

  • 25-02-04 Klausur naht, trotzdem da – Teilzeitstudi-Antifa

    25-02-04 Klausur naht, trotzdem da – Teilzeitstudi-Antifa

    Fiat Lux! Madame testete, ob der Baustellenschmodder an unseren Fenstern eher abwaschbarer Schlamm oder eher ewig bliebender Betonmatsch ist. Es sieht nach Schlamm aus. Sie bekam die Fenster ein gutes Stück sauberer.

    Fiat Lux! Selbst an längeren Bürotagen gehe ich im Hellen aus dem Haus und verlasse zumindest in der Dämmerung die Südkreuz Offices.

    Happy office days because of zwei neue Kolleg*innen.

    (Auch Du kannst Nummer 3 werden, wir suchen noch eine:n Teamleiter:in IT-Infrastruktur (d/w/m))

    Mir träumte, dass Anna-Maria aus Bielefeld mir einen bösen Brief schickte, weil ich ihre Rezepte nicht mehr in meinem Blog verlinke. Anna-Maria, ich weiß nicht wer du bist und ob du jenseits des Traums existiert – aber sorry.

    „Bier ist mein Yoga“ titelte ein LKW, der an mir vorbeifuhr. Und damit bringt er viele Probleme von Männlichkeit auf einen Punkt.1

    Letztens gab es eine Suche nach einem Slow Medium, dass die US-Ereignisse zusammenfasst. Ich neige zum neuen Rebecca Solnit-Newsletter Meditations in an Emergency – weil Rebecca Solnit großartig ist. Und weil sie niemals nie dieses verzweifelte Doomscrolling von sich gibt. Gedanklich ist sie schon einen Schritt weiter:

    Underlying all this is an old assumption by many elites, especially the authoritarian and fascist variety, that ordinary people are weak, timid, fearful and pretty much collapse if you say boo to them. They also tend to think we are selfish and operate only out of self-interest because they think we’re like them. They are very often wrong in very consequential ways..

    Some resistance is going to look familiar: protests, marches, demonstrations, blockades. New tactics may emerge, and there is reason to fear that the lawless people who’ve seized our federal government–or rather parts of it–will be ruthless in new ways against civil disobedience. But that’s far from all that’s happening. …

    Some resistance is not going to look like anything at all because we will not see what goes on inside some of those government offices or how a medical worker doesn’t comply with an unjust or inhumane mandate or how local police rebuff ICE (though it’s been great to local police say publicly „here’s how we do not with ICE“), will not see a neighbor quietly reaching out to a targeted individual. All this matters.

    Die Partei die Linke hat 71.000 Mitglieder und damit so viele wie seit 2010 nicht mehr. Vor zwei Wochen waren es noch 60.000. In 14 Tagen 11.000 Mitglieder zu gewinnen ist ein nie dagewesener Rekord. Bei Bündnis90/Die Grünen waren es 5000 neue Mitglieder in fünf Tagen. Sie müsstem damit bei 165.000 Mitgliedern sein: „Seit November haben wir eine riesige Eintrittswelle, seit letzten Mittwoch ist daraus ein regelrechter Ansturm geworden.“

    Oha, das Wikipedia:Café wurde gelöscht. Die eine Seite, die frei von jedem Enzyklopädie- oder Arbeitsgedanken rein der Laberei diente. Prinzipiell fand ich das Konzept sympathisch – praktisch waren die „Diskussionen“ dort meistens komplett unerträglich. Diese Meinungen teilten viele Wikipedistas, wie sich der epischen Löschdikussion entnehmen lässt.

    Über die Mengenlehre zu SAP

    Samstag teilte sich unser temporäres Sextett auf.

    Der jung-dynamische Teil verschwand Richtung Olympiastadion, eine Stadionführung mitmachen. Der ältere gebildete Teil ging erst zum Noonsong und dann ins Museum. Ich ging ein Café suchen.

    Nach kurzen Einkäufen rosenkohliger Art suchte ich mir ein friedliches Café zum Lernen. Samstagnachmittag war die Suche nach einem freien Platz überraschend schwierig. Aber am Ende landete ich im Wiener (Offenbacher) Feinbäcker im Eingang von Rewe. Der Kaffee war vollkommen okay, ich hatte Platz, um mich auszubreiten, ich hatte alle Ruhe der Welt zum Lernen und konnte ab und an Leute schauen. Triple Win.

    Lernen aber tut not. NUR NOCH ZWEI WOCHEN BIS ZUR KLAUSUR! und ich komme immer noch mit der Struktur des Moduls Betriebliche Informationssysteme nicht klar – finde sie im Aufbau so komplett fremdartig und eigentümlich, so wild im Niveau schwankend, dass ich mich nur schwerlich eingrooven kann.

    Er definiert wirklich von ganz unten „Was ist Information?“, „Was ist ein Betrieb?“, „Was ist ein automatisches System“ und bastelt sich langsam hoch. Der Versuch einer mathematischen Denkweise, in der wirklich jeder Schritt sicher und schlüssig auf dem Vorhergehenden aufbaut und ganz genau definiert ist – aber angewandt auf ein realweltliches System. Das ist schräg.

    Noch schräger die gelegentlichen wilden Ausflüge in Mathematik oder Code, die nirgendwo eingeführt werden und dann auch plötzlich wieder enden.

    Aber ich mache glaube ich Fortschritte. Ich glaube zu verstehen, was genau dieser Aufbau und Ablauf beabsichtigen will. Ich finde es immer noch falsch – aber zumindest erkennen ich ein System; es kommen nicht mehr wild blaue und rote Stangen auf mich zu, sondern ich erkenne die gesteckte Slalomstrecke.

    Und am Ende landet alles bei SAP.

    Antipasti Baba Ganoush

    Abends galt es, das Sextett wieder zusammenzusammeln. Nach unseren verschiedenen Exkusionen (Olympiastadion/Hackesche Höfe oder DHM mit zwei Ausstellungen (Aufklärung und Roads not taken) oder Café und lernen) trafen wir uns im Marienkäfer an der Marienstraße. Die osteuropäische Kellnerin servierte uns von Arabern zubereitete Pizza, und es war wie immer großartig.

    Für Mitte-Mitte, für eine Lage nahe von Friedrichstadtpalast, Berliner Ensemble und drölf Millionen Hauptstadtsitzen von Lobbyorganisationen, ist der Laden extrem nett, die Pizza überdurchschnittlich und selbst das Ambiente und die Deko wirklich schön. Wir hörten Erzählungen vom Deutschen Stadion (dem Vorgängerbau des Olympiastadions) und den Wendepunkten deutscher Geschichte.

    Heimfahrt mit dem 100er Bus, noch einmal vorbei an Brandenburger Tor, Reichstag, Schloss Bellevue und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Mit den M46 nach Schöneberg.

    Danach: Alle platt. Alle Bett.

    Plakate mit Faltanleitungen auf der Rückseite

    Sonntag: Platt. Nicht im Bett.

    Denn die CDU und Friedrich Merz nötigten mich zum Aufstehen. Auf zum Reichstag, demonstrieren.

    Die Zahlen sind müßig, wenn Du auf der Straße des 17. Juni stehst und weder ein Ende noch ein Anfang der Demo erahnbar sind; wenn selbst die breite Prachtschneise mit ihren 45 bis 85 Metern Breite nicht mehr ausreicht, die Demo aufzunehmen und diese auf Parallelstraßen ausweicht.

    Ich glaube außer „Silvester 2000 – oh Gott wie bin ich hier hingekommen“ auf derselben Straße war ich noch nie in annähernd so großen Menschenmengen. Und es war komplett friedlich und entspannt. Wieder einmal staunte ich darüber wie normal alle waren. Wie jede zweite Gruppe IKEA oder Umzugs-Kartons wiederentdeckt hatte und mit eigenen Sprüchen verziert. Da war nichts zentral organisiert, nichts gelenkt – es waren einfach sehr sehr viele Menschen, die die Ereignisse der letzten Tage sehr scheiße fanden.

    Zwei Plakate fielen mir besonders auf:

    Kein Lillet trotzdem da – Nina Chuba Antifa. Eine Prise Humor, eine Prise Hedonimus, und ein Zeichen dafür, dass der Protest weit über die üblichen Kreise hinaus trug.2

    Meine Vorfahren kamen nicht her, haben dieses Land aufgebaut und für die Demokratie gekämpft, damit jetzt dies passiert. (Sinngemäß, der Spruch war vergleichsweise lang und komplex). Endlich einmal ein Faschismus-Protest, der anerkennt, dass in Deutschland auch Menschen leben und mitzureden haben, deren Vorfahren 1933 noch nicht in Deutschland lebten. Die haben auch eine deutsche Geschichte und die muss erzählt werden. Davon gibt es auch auf den Demos viel zu wenig.

    Montag nach dem Wochenende: Alle platt. Alle Bett.

    Kafka Zombie Kürbiseintopf

    Die Washington Post gedachte Jimmy Carter mit einem Rezept und Frau Küchenlatein adaptiert: Kürbis-Erdnusseintopf.

    Thomas Gigold räumt auf: Wenn auf einer internationalen Seite mit 30.000 Followern pro Post noch 3 Likes zusammenkommen weißt du: Organische Reichweite beim dicken blauen Flaggschiff [Facebook] ist tot.

    Herr Rau hadert mit einem Theaterbesuch.

    Sari fährt sehr tapfer sehr oft zum Fußball.

    1. Muss ich erklären, warum? Ich hoffe nicht. ↩︎
    2. Der Wikipedia-Erklärartikel für dienigen, die sich fragen: Lillet? Nina Chuba?: Wildberry Lillet (Lied) ↩︎
  • 25-01-30 In Richtung Frauen umkippen

    25-01-30 In Richtung Frauen umkippen

    Achtung! Wesselburen gewann beim Feldkampf am letzten Wochenende am Ende mit zwei Schott und drei Metern Kiek ut gegen die Vereinigten Köge. Dabei kam es zum ungewöhnlichen Ereignis, dass Jörn Hinz zu seinem ersten und zu seinem zweiten Wurf aufgeschottet wurde. (Mehr Details in der Dithmarscher Landeszeitung)

    Die Autobahnbeleuchtung auf der A100 bleibt vorerst an.

    In den USA werden die Eier knapp. American food markets are running short on eggs, and the situation may not improve for months. Prices are skyrocketing.

    Im Internet lese ich, dass der Neubau der Berliner Tangentialverbindung Ost (einer Stadtschnellstraße) 350 Millionen Euro kosten soll. Direkt darunter, dass nicht klar ist, woher das Geld für die dringend sanierungsbedürftigen Verkehrsbrücken in der Innenstadt kommen soll. Ich hätte eine Idee.

    „Meine“ Bushaltestelle wurde aufgehoben, weil einige Straßen vorher auf der Anfahrt ein Wasserrohr brach. Jetzt fährt der Bus eine größere Runde und umgeht die Bushaltestelle hier komplett.

    Ich trug eine Eismaschine zum Späti. Hoffentlich kommt sie in repariert zurück.

    In der AöR fand eine Ersthelfer*innenschulung statt. Das Verhältnis Frauen zu Männern betrug 7:1 – keinesfalls repräsentativ für die AöR insgesamt. Also merken: Falls ich umkippe, dann möglichst in Richtung einer Frau fallen. Meine Chancen sind größer, dass sie weiß was sie tun muss.

    Frauen, die eher wissen müssen, was sie tun müssen als die Männer, sitzen auch in der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Die einzige Gegenstimme gegen den katastrophalen Merz-AfD-Kuschelantrag kam von Antje Tillmann (Wahlkreis Erfurt-Weimar). Die acht immerhin-die-Abstimmung-Meidenden heißen Monika, Thomas, Roderich, Yvonne, Astrid, Marco, Sabine, Annette.1 Auch nicht repräsentativ für die Fraktion insgesamt. Im Zweifel auf die ostdeutschen Frauen hoffen und auf sie hören.

    Auch in anderen Lebenslagen ist das oft eine gute Idee.

    Anfang der Woche dachte ich noch beim Zubereiten von Mulgipuder: „Ah, klassisches Kitchen-Impossible-Gericht: Nur zwei Zutaten, jede Menge Tradition, daran muss jeder Profikoch scheitern.“ Sagen wir es so: Man muss zum Scheitern kein Profikoch sein. Entweder habe ich mich verkocht, oder es ist wirklich ein angelernter Geschmack, oder beides: das Zeug war komplett ungenießbar.

    Also auf die Liste für den nächsten Aufenthalt Richtung Baltikum/Finnland gesetzt: Mulgipuder von jemand essen, die weiß, was sie tut. Dann habe ich einen fairen Vergleich.

    Madame buk Bananenkuchen.

    Das Fernuni-Modul betriebliche Informationssysteme führte mich mal wieder zu den Global Bikes – dem Standard-SAP-Beispiel-Unternehmen für Schulungen. Ich freue mich, dass die Fernuni-Hagen-mach-etwas-in-SAP-Übungen deutlich besser aufbereitet sind, als anderswo.

    Mobiles-Arbeiten-Zeit ist Arbeiten-zu-Hause-Zeit ist Arbeiten-mit-Bohrmaschinen-Sägen und anderen Geräuschen. Immerhin lassen sich mit viel Kopfverdrehen gerüstartige Strukturen direkt auf dem Dach erkennen. Etwas passiert.

    Die Aussicht aus dieser Wohnung war auch schon besser. Die Baustelle darf gerne fertig werden.

    Wo ist die Orangenmarmelade nachts?

    Poupou fasste Modul 1 C LE 1 SB3 zusammen zur beruflichen Bildung.

    Herr Rau kocht Orangenmarmelade.

    Claudia war in Yokohama auf einem Konzert.

    Karen plant eine Reise nach Ex-Jugoslawien.

    Elke Brüser über das offenbar sehr schöne Buch: Wo sind die Vögel nachts? Braucht noch jemand Geschenke?

    Bäume sprengen ist gut. Ja, wirklich.

    Daniel überlegt wen er wählen soll: Zeit für Alice Weidel.

    Zweimal Konzern-Social-Media-Exodus. Pixelboomer: Kurswechsel (gibt einen Abriss über verschiedensten Ecken, wo er von Facebook/Google/ChatGPT weggeht) und Henning Uhle: Follower sein ohne klassisches Social Media

    Anmerkungen

    1. Grütters, Heilmann, Kiesewetter, Magwas, Timmermann-Fechter, Wanderwitz, Weiss, Widmann-Mauz ↩︎

  • 25-01-28 The most unglamourös Gericht on earth

    25-01-28 The most unglamourös Gericht on earth

    Madame bekam eine Einladung zur Wahlhelfendenschulung. Ich bekam eine Einladung als Zählkommission.

    Der ehemalige Asia-Imbiss im Südkreuz verwandelte sich in Döner Biz.

    Die Otto-Bock-Zentral am Potsdamer Platz verwandelte sich im Laufe der letzten Jahre in eine Telekom-Dependance.

    Büromaterialversandhändler Böttcher spendete möglicherweise über Umwege eine Million an die AfD. Ich muss mir wohl einen neuen Kugelschreiber- und Paketbandabrollerversand suchen. Schade. Aber es gibt Grenzen.

    Ich weiß nicht, was die Freunde auf dem Dachboden machen. Aber unser Schlafzimmerfenster sieht von außen aus als hätten es sich im Schlamm gesuhlt.

    Mir träumte, ich müsste den Rückflug aus Portugal erwischen. Leider fand ich meinen Koffer nicht mehr. Und niemand konnte mir sagen wann der Bus zum Flughafen fährt. Dementsprechende Hektik herrschte im Traum. Als ich aufwachte, musste ich mir mühsam sagen, dass Sonntag ist, und ich überhaupt nirgendwo hin muss.

    Die Entschleunigung gelang. So brauchte ich dann auch 13 Stunden nach dem Aufstehen, um zumindest mit den Jakobsbüchern in die Badewanne zu kommen.

    Vorher Fernsehen.

    Ich schaute die ersten Folgen von „Ich bin ein Star“. Ich muss ja Auskunft geben können, wenn Madame mich fragt wer wer ist.

    Ich staune, dass sich Reality Star weiterhin zum Ausbildungsberuf mit Karriereoption entwickelt. Alessia Herren „Mein Traum wäre es bei Aldi an der Kasse zu sitzen mit einem regelmäßigen Einkommen.“ Yeliz Koc: „Ich hab dann viele Dating Shows gemacht. Ich bin froh, dass ich da endlich raus bin und zum Dschungelcamp aufgestiegen.“

    Und wenn man drüber nachdenkt gibt es vermutlich viele Jobs, die besser bezahlt und inhaltlich weit unseriöser sind als Reality Star.

    Selbst in unsere friedliche bodenständige AöR zieht das Schlagwort KI ein.

    Nachdem wir feststellten, dass Netflix genau gar keinen der 100 berühmtesten Paris-Filme im Programm hat, fand ich Furies.

    Furies ist eine nett geistlose aber explosionsreiche Serie über die Pariser Unterwelt.

    Der Plot: Die sechs Familien habe eine „Furie“ als Aufpasserin und Polizei zwischen sich. Ein junges Mädchen gerät in das Geflecht aus Unterwelt-Paten und Furie. Sie wird als Nachwuchsfurie gecastet. Nach und nach entwickelt sich in immer abstruseres Geflecht aus historischen Verwicklungen.

    Aber ich sehe tolle Paris-Aufnahmen und tolle Explosionen.

    Madame fuhr mit ECE150 am Europapark vorbei, später stieg sie in Frankfurt in den ICE832 um.

    Die Tage zuvor testete sie die neue Busverbindung Markgräflerland-Elsass-Flughagen Mulhouse/Basel/Freiburg. Die Verbindung akzeptiert jede Menge verschiedenste Fahrscheine aus halb Europa, darunter auch das Deutschlandticket. Und plötzlich wird ein Busausflug ins Elsass ein Kinderspiel. Manches wird besser auf der Welt.

    Montag: Arbeit.

    ECE, ICE und Elsass-Bus fuhren besser als der Berliner Nahverkehr. Die Busse und U-Bahnen und Trams wurden durch den Ver.di-Streik lahmgelegt. Die S-Bahn litt unter Personen im Gleis.

    Dafür traf ich WiseWoman auf dem Bahnhofsvorplatz. I’m delighted.

    Zum Glück kann ich auch einfach nach Hause laufen. Hätte es nicht geregnet, wäre es sogar noch besser gegangen.

    Kartoffeln mit Graupen. Als Brei.

    Damit ich am Sonntag nicht nur fernsehe – was sollen denn die Leute denken! – köchelte ich noch ein wenig vor mich hin.

    Wir haben größere Mengen Crowdfarming-Avocados. Und so kochte ich ein fleischarmes Schwarze-Bohnen-Chilli. Ich hoffte auf die Aussicht, ein Avocado-Limetten-Salsa anzurühren.

    Außerdem kochte ich etwas, dass einerseits das am wenigsten sexieste Essen der Erde sein könnte – andererseits aber als Unesco-Welterbe geschützt ist: Mulgi Puder.

    Ein estnischer Brei aus Graupen und Kartoffeln und Salz. Und sonst nichts. So wie es klingt ist es vielleicht auch das geschmacksneutralste Essen der Welt. Noch weiß ich es nicht, denn noch probierte ich nicht.

    Ich konsultierte mehrere Rezepte. Alle waren sich einig; In Mulgi Puder gehören Kartoffel und Graupen. Sonst nichts. Zum servieren dürfen dann noch Speck dazu, oder Kräuter oder fermentiertes Gemüse oder fermentierte Milch (=etwas Joghurtartiges). Hier unterscheiden sich die Rezepte.

    Aber die Essens scheint der graugelbe Brei ohne Geschmack zu sein.

    Ein Essen konstitutiv für die Kultur der Mulgi, die bei Valga leben. Gestern noch im Unesco-Report, heute auf ihrem Tisch.

    Blau, grün, braun, Schneefarben

    Mehr zum Thema Böttcher und die AfD und so: Weitere Details zum AfD-Spender aufgetaucht

    Poupou besuchte die Nordlichter-Ausstellung in der Foundation Beyeler und war sehr angetan:

    warmes Blau, warmes Grün, rötliches Braun, Schneefarben. Die Szenerie wirkt stets statisch, auch wenn Spuren im Schnee, Lokomotivenqualm oder abgeholzte Stämme die eben aus dem Bildausschnitt getretenen Menschen verraten. Spärliches Licht und dunkle Horizonte kontrastieren Schneemassen auf Hängen und Wäldern. Der Schritt zum Abstrakten wäre nicht weit – genau wie zum Ornament und zum Dekorativen, Tapetenhaften, wie es sich in einem von goldenen Kanteleseiten überspannten Wasserfall zeigt.

    Frau KrautundRüben las an der Alpe Adria Universität in Klagenfurt.

    Readinginsweden war auch auf der Pro Democracy Rally am Brandenburger Tor: 26.1.2025 Wochenende Lebe lieber bunt

    Ebenso wie loosy die Demo besuchte: 25.01.2025 – Bunt statt SchwarzZuBlau

    Frau Kluges & Scheiß empfiehlt ein Tanzvideo.

  • 25-01-26 Die Rückkehr des Schornsteins

    25-01-26 Die Rückkehr des Schornsteins

    Bei dm sind die nature-Geschirrspültabs aus. Leider sind dies die einzigen Tabs, bei denen das Silber mit in die Spülmaschine kann ohne danach seltsam auszusehen.

    Dafür gibt es Ramadan-Kalender im Laden. Sagt mir: Irgendwann demnächst muss Ramadan sein.

    Es gibt keine Graupen mehr. Wie kann ein Nahrungsmittel, das Oma Uetersen regelmäßig zubereitet hat, nicht einmal mehr in großen Vollsortimentern auftauchen? Erdmandelmehl my ass. Ich will Graupen. Zum Glück wohne ich in einer Stadt, in der es auch osteuropäische Supermärkte gibt.

    Freundlicherweise eröffnete ein Ledo ein paar Busstationen weiter an der Goebenstraße. Ich nutzte die Chance, den Laden mal näher zu betrachten. Nicht ganz so beeindruckend wie der Ur-Ledo im Schmargendorf, aber gerade Fisch- und Fleischtheke beeindruckend genug. Er verkaufte mir Graupen – und wo ich schon da war auch Kwas und Smetana.

    Nur auf Kaviar hatte ich keine Lust. Irgendwie ist Ledo eigentlich und ursprünglich ein Kaviar-Großhändler, so dass es dort an der Fischtheke immer mindestens 20 Sorten falschen und echten Kaviar aller Arten gibt.

    Es gelang mir letzte Woche, eine Lesebrille im leeren 10-Quadratmeter-Zimmer der Hagener Bildungsherberge zu verlieren und danach drei Tage lang nicht mehr wiederzufinden. Diese Woche: Mit Brille im Wohnzimmer losgelaufen, ohne Brille im Schlafzimmer angekommen. Es ist ein Rätsel.

    Die Zukunft der Kaiser-Richard-Passage klingt nicht gut. Ich fand eine längere Pressemitteilung vom Verkauf der Nachbarschaftspassage: Weiterhin soll das Nutzerspektrum optimiert und das Gebäude zeitgemäß revitalisiert werden.

    Weiterhin wildes Getöse ab 8 Uhr, auch am Samstag, auf dem Dachboden. Die Baustelle besteht seit anderthalb Jahren. Seit einem guten halben Jahr sind wir dachlos. Bisher sahen wir nur Sachen verschwinden. (Seien es Teile des alten Dachbodens, seien es Baumaterialien die nach oben fuhren). Einziges sichtbares Erzeugnis des Baus waren große Mengen Müll.

    Und nun: ein Ergebnis. Auf dem Dach steht ein neuer Schornstein. Er durchbricht die Dachabdeckungszeltplane. Es passiert Konstruktives. Es gibt Hoffnung.

    Die wöchentliche Palästina-Demo stand diesmal am Potsdamer Platz. Die Gegendemo hatte sich vergrößert: Fünf Personen, dabei unter anderem Regenbogenflagge mit Davidstern und zwei IDF-Flaggen.

    Um mich selbst zu zitieren:

    Etwas weniger gespannt bin ich, wie Friedrich Merz seine Kanzlerkandidatur versemmeln wird. Ich habe noch keine Vorstellung über den Ablauf – aber darüber, dass er an sich selber scheitern wird, bin ich sicher.

    Er gibt sich alle Mühe.

    Principe

    Derzeit existieren im Netz verschiedene Vorschläge, wie mensch sich als politisch interessierte Person vor Donald Trumps Überwältigungsstrategie schützen kann. Ich empfehle beispielsweise ein Buch zu lesen: Der Fürst / Il Principe.

    Nicht so sehr, weil es toll ist (ist es), sondern weil die Trump-Bagage es offensichtlich auswendig gelernt hat, es als 1:1-Handlungsanweisung nimmt und jetzt das Programm abspielt. Zwei Kernpunkte sind mir in Erinnerung geblieben:

    • Es ist für den Herrscher besser gefürchtet zu werden, als geliebt zu werden. Denn Liebe und Zuneigung sind flatterhaft. Sie können von einem auf den anderen Tag plözlich verschwinden. Furcht hingegen ist stabil und zuverlässig.
    • Der Fürst soll alle unpopulären Grausamkeiten am Anfang seiner Herrschaft begehen. Denn in diesem Moment hat er die größte Macht, die unpopulären Maßnahmen werden über die Zeit vergessen werden.

    Betrachten sie Ausstellungsstück A in Washington. Und ja, es hilft gegen Überwältigung, wenn man die Strukturen dahinter in etwa nachvollziehen kann.

    Aber wo ich eh schon beim Thema Donald Trump bin, stelle ich eine Prognose auf:

    Panta rhei / Alles fließt und mit der Realität lässt sich nicht verhandeln.

    • Es wird ein Punkt kommen, an dem sich Trumpismus erschöpft hat und die Menschen seiner Überdrüssig sind. Soviel ist sicher.
    • Weniger sicher bin ich mir, ob die USA bis dahin noch fähig sind, einen friedlichen Machtwechsel durchzuführen. Und genau das ist das eine wichtige Gefecht das dort geschlagen werden muss. Und das wirklich die Aufmerksamkeit auch hier lohnt.

    So, ich hoffe, das war es dann mit Trump im Blog für dieses Halbjahr.

    Selbstgemalte Pappschilder

    In Bautzen demonstrierten 45 Menschen gegen Rechtsruck. Und vor jeder einzelnen Demonstrant*in verbeuge ich mich und ziehe meinen Hut. In Neuruppin waren es 500.

    In Berlin auf eine solche Demo zu gehen, ist deutlich einfacher. Dafür landet man als Berliner*in in den Fernsehnachrichten. Das ist als Effekt nicht zu unterschätzen. Also trotz aller Gründe1 dagegen auf zum Brandenburger Tor, als Brandmauer gegen Faschismus auflaufen.

    Der Linienbus Richtung Stadtmitte war schon bei uns voll besetzt – also von hinten links mit U4 und U2 bis zum Potsdamer Platz und den Rest gelaufen. Um mich herum, Menschenmassen mit demselben Ziel. Am beeindruckendsten fand ich die nicht enden-wollende Kolonne aus Radfahrer*innen.

    Die Demo diesmal stand vor dem Brandenburger, nicht dem Reichstag. Der Ort erwies sich als besser geeignet: Er war besser zu beschallen. Die Menschenmenge verlief sich weniger auf dem riesigen Gelände.

    Die Demozahlen schwanken zwischen 30.000 (Polizei) und 100.000 (Veranstalter). Ich traue mir aus meiner Position keinerlei Aussage zu. Zu groß die Menge, die zu unübersichtlich und groß das Gelände, zuviel „normaler“ Verkehr der dort auch noch stattfand.

    Verglichen mit dem Januar 2024 waren es weniger Menschen. Aber wie damals ein großes Spektrum stinknormaler Berliner*innen, die ich alle so im Alltag im Bus treffen könnte. Wie 2024 war die Demo besonders überzeugend und ergreifend durch die vielen selbst gemalten Plakate.

    Und es ist ein Marathon – nicht eine Demo ist wichtig, wichtiger ist, dass sich diese nach einem Jahr wiederholen ließ.

    Jeep ducking

    Herr Mess reflektiert über Lehrergesundheit und Arbeitsumstände.

    Gerade noch setzte ich „Besuch eine Bouillons“ auf die Paris-Liste, da schreibt Nils Minkmar (unter Bezug auf arte) schon vom Comeback des Bouillons. (hier der arte-Beitrag auf deutsch)

    Ich bin totaler Metallbau-Laie; finde aber sehr spannend wie so etwas ablaufen kann: Lauf, OL-AF, lauf!

    Kunal Mehta (einer meiner Mastodon-Admins) ist auch Wikipedianer und gibt einen Rückblick über sein Wikipedia-Jahr 2024. Dabei gelernt: Es gibt Jeep ducking – den Brauch anderen Jeep-Fahrern eine Plastikente auf das Auto zu setzen.

    Anmerkungen

    1. Angefangen bei „Ich find den Co-Veranstalter Campact doof“ bis zu „In der Zeit könnte ich auch lernen“ ↩︎