Kategorie: Alltag

  • 23-01-13 Rettungsfähigkeit

    23-01-13 Rettungsfähigkeit

    Früher fragte man Nachbarn nach zwei Eiern. Im Jahr 2023 fragt man sie, ob man temporär die eigene Heizungssteuerung in ihren Wlan-Router stecken darf.

    Die Aufbäumen der weißen Hinterhofs-Ledercouchpolsterrückseite bewies die prognostizierten Fatal Attraction Qualitäten. Sie bäumte sich heftig auf – heute morgen lag sie quer in der Einfahrt, versperrte den Zugang zum Hof – aber kurz. Heute Nachmittags war sie komplett verschwunden. Überhaupt wurden Handwerker gesehen, die ihren Bauschutt zusammenräumten und den Hof fegten. Gut, dass ich nicht da war. Wer weiß wie ich einen solchen Schock verwunden hätte.

    Falls jemand kommt und die seit 2011 defekte Gegensprechanlage repariert, beschwere ich mich bei der Hausverwaltung, dass die guten alten Zeiten auch bewahrt werden müssen.

    Allemanische Aufträge schickten mich auf einem Rundparcours durch Berlin. M48 -> M29 -> M19 -> M46 -> U4 .

    Blick bei Nacht auf einen Bus mit geöffneter Tür, der vor dem Kadewe steht. Untere Hälfte: Menschen im Bus. Obere Hälfte: Kaufhaus des Westens.

    Wo wir so stadtkreiselten, gelang es mir, Madame zu überreden, noch upp’n swutsch zu gehen. Wir landeten im Robbengatter – weltberühmt in Schöneberg – in dem ich das erste Mal nach 14 Jahren in diesem Ortsteil war. Es ist eine Kneipe im besten Sinne des Wortes – verschiedenste Menschen aus der Nachbarschaft zwischen 18 und 80, beim Bier- und Teetrinken und beim Essen in einer gemütlichen und sauberen Wohnzimmeratmosphäre. Ortsangemessen blieben wir beim Bar Food: Burger und Tortillas – beides überdurchschnittlich.

    Rettungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit von Schwimmaufsichten, die Beaufsichtigten retten zu können. Diese muss regelmäßig nachgewiesen werden. Sie bedarf des Trainings. Rettungsfähigkeit wäre eine schöne Beschreibung für die Mindestqualifikation in IT-Support und -Administration. Wenn ich meine Vorgesetzten davon überzeugen könnte, dass regelmäßiges Schwimmtraining in der Arbeitszeit notwendig ist, um die IT-Rettungsfähigkeit zu erhalten..

    Madame hatte ein begeisterndes Schuherlebnis. Ihre Birkenstocks, die unser Nachbarschaftsschuster als irreparabel erklärt haben, kamen per Post zum Hersteller und nun in einem fast-neuen-Zustand-für-wenig-Geld wieder zurück.

    Weitere Granta-Beiträge stimmten mich glücklicher als der Berghain-Selbstbezugs-Text von letzter Woche. Thomas Duffield (Poppy Promises) und Janet Malcom (Skromnost) nähern sich dem Thema „Conflict“ behutsam, vorsichtig. Eltern-Kind-Beziehungen aus der Sicht des Kindes mit einem heroinabhängigen Vater beziehungsweise einer depressiven Mutter – beide Texte (bzw. eigenlich Text und von-Text-begleitete-Fotoserie) fokussieren nicht auf den Konflikten, die eine solche Konstellation hervorrufen muss. Sie versuchen eine Annäherung unter schwierigen Rahmenbedingungen. In ihrer Art verschieden, aber in beiden Varianten berührend.

  • 23-01-12 Spare nicht und fahre Bahn

    23-01-12 Spare nicht und fahre Bahn

    Madame probt für einen Rundfunkauftritt. Ich fand heraus, dass Berliner Kinder bis zu den Sommerferien 2026 insgesamt 336 berlinspezifisch freie Tage haben werden. (8. März + Ferien).

    Meine Mathe/Statistik-Einsendeaufgaben vom letzten Wochenende, bei denen ich mir selbst eine Chance etwas größer als 50% zum Bestehen gab, habe ich bestanden. Für Statistik reichte es erwartbar nicht, aber der Mathe-Teil riss es wie erhofft raus. Juche. Jetzt muss ich im Februar/März für zwei Klausuren lernen. Damit habe ich die Zulassung zu den Klausuren für Externes Rechnungswesen und Mathematik/Statistik. Bei der Objektorientierten Programmierung steht die Auswertung noch aus, aber ich bin auch vorsichtig optimistisch, dass ich die Klausur zumindest schreiben darf. Bestehen ist eine andere Sache.

    Die Miss-South-karibische-Dumpling-Hühnersuppe war nicht schlecht. Aber in diesem Haushalt wurden auch schon bessere Hühnersuppen gekocht. Meiner Recherche, was aus Miss South wurde, bin ich nicht näher gekommen.

    Die S-Bahn zwischen der Hafenstadt und Berlin fiel aus. Zum Glück gibt es noch einen Regio. Zum Glück war die Verzögerung nicht so groß wie letztens zwischen Virginia und Florida. In den USA gibt es Züge. In diesen Zügen kann man bei 17 Stunden Verzögerung Durchsagen hören, wie “Once again, for those of you that are calling the police, we are not holding you hostage.” So schlimm ist es gar nicht mit der Deutschen Bahn.

    Dabei hatte ich mich nach unseren erfolgreichen Domodossola-Fahrt und den Interrail-Planungen auch langsam an den Gedanken angeschlichen, irgendwann eine Zugfahrt quer durch die USA zu unternehmen. Caity Weaver hat diese Reise bereits 2019 für die New York Times unternommen und das Erlebnis scheint auf jeden Fall hinreichend speziell: There Is No Reason to Cross the U.S. by Train – I Did It Anyway. Auch wenn die Zugreise achtmal so lang und elfmal so teuer ist wie ein vergleichbarer Flug. (Nicht sicher, ob der Link Paywallfrei funktioniert)

    Paywallfrei funktioniert der Guardian-Link zur Zusammenfassung der-Nicht-mehr-Prinz-Harry-Biographie „Spare“. ‘I was alone. Abandoned. With only a hundred million in the bank’ – Spare, digested by John Crace. Für einen Artikel des Guardian ist der Text weniger herablassend-ironisch geschrieben als man denken könnte. Dafür informativ. Vollkommen ausreichend, damit ihr in allen Smalltalk-Runden beeindruckend informiert über dieses wichtige Ereignis der Zeitgeschichte mitreden könnt.

    Radio Pjöngjang, also der Ersatz für Radio Pjöngjang in der Küche kam an. Das neue Gerät zeichnet sich hervorragend dadurch aus, dass es länger als 10 Minuten läuft ohne den Sender zu verlieren. Und, obwohl nicht abgesprochen, hat Madame mir offensichtlich nonverbal erfolgreich kommuniziert, dass ich bitte diesmal ein Gerät mit CD-Player bestelle. Vielleicht sollten wir die Compact Disc Appreciation Society gründen. Vielleicht gibt es sie auch schon.

    Frontalansicht einer leeren CD. Rund, mit Loch in der Mitte, die beschichteten Kreisflächend spiegeln das Licht.
    Bild: Una ilustración de un Disco compacto, creada en Inkscape y optimizada utilizando Scour. Inspirado en File:Compact disc.svg para crear una ilustración totalmente vectorial. Aún falta trabajo por hacer.von:
    Davod Lizenz: I grant anyone the right to use this work for any purpose, without any conditions, unless such conditions are required by law.
  • 23-01-11 Fluffig-Weich-Flauschig

    23-01-11 Fluffig-Weich-Flauschig

    Der Kaptain verschmähte Zebrafleisch.

    Bar jeder eigenen erlebten Erkenntnis würde ich vermuten, Zebra schmeckt ähnlich wie Pferd. Und Pferd schmeckt toll.

    Als die neue Waschmaschine kam, rechnete ich mit weniger Verbrauch, mehr Futurismus, weniger Lärm und ich befürchtete mehr „smarte“ Automatik und weniger manuelle Einstellmöglichkeiten. Vielleicht würde auch die Wäsche irgendwie sauberer werden.

    Welch Irrtum. Die „smarte“ Automatik existiert und wirkt angemessen futuristisch. Aber die Anzahl der Möglichkeiten, manuell daran herumzuspielen stieg noch viel mich. Vor allem aber: mich überrumpelte das Fluffig-Erlebnis. Beim Aufhängen fühlten sich die ersten Probewaschgänge so anders, soviel besser an, als vorher. Ich bin baff. So trocken, so unzerknittert, so warm, so fluffig. Selbst bei Putzlumpen. Herrje.

    Pony mit vielen Haaren auf einer Bergwiese im Wind. Der WInd lässt die Haare flattern.
    Putzlumpenanfassgefühl. Bild: Fluffy piebald pony von: Mike Erskine mikejerskine Lizenz: Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

    Nach dieser unaufgeforderten, unbezahlten und Miele komplett unbekannten Werbung zu etwas Wichtigem.

    Der Weihnachtsbaum wanderte nicht nur Rechtzeitig vom Hinterhof zur Straße. Er wurde sogar plangemäß abgeholt und verschwand. Drei Häuser weiter liegt ein Weihnachtsbaumgerippe auf der Straße: also ein Stamm, von dem sämtliche Äste abgesägt wurden. Eine Mischung aus Tannenbaum und Großknüppel.

    Eine exzentrische Anwandlung der Müllleute? Ein bizarrer Weihnachtsbrauch? Oder rechnete jemand und beschloss, dass ein Tannenbaum preiswerter ist als ein Dutzend Tannenzweige? Also vollkommener Weihnachtsdekonichtbefasser weiß ich nicht einmal, ob die Preisrechnung stimmt.

    Wie sehr es regnete, merkte ich erst als ich ins Trockene nach Haus kam und Hose, Pullover, Jacke, Fahrradtasche vor Nässe klebten. Auf dem Weg selbst fühlte es sich noch okay an.

  • 23-01-10 Neue Freunde (WWH860 WPS)

    23-01-10 Neue Freunde (WWH860 WPS)

    Madame fragte bei der letzten Wahl, ob sich bei uns im Bezirk auch der ADFC direkt wählen lässt. Überraschenderweise war das möglich. Saskia Ellerbeck, die Spitzenkandidatin der Grünen für die BVV war Leiterin Wissensmanagement und zentrale Prozesse, ADFC Bundesverband].

    Der Bezirk hat es aber auch nötig. Auch wenn die Berliner Bezirksgrenzen im Stadtbild kaum bemerkbar sind: als Radfahrer*in bemerke ich die Einfahrt nach Tempelhof-Schöneberg sofort. Denn die Rad-Infrastruktur verschlechtert sich um Größenordnungen.

    Das Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg untermauert mit Zahlen. 2022 gebaut Radschnellverbindungen 0 Kilometer, Vorrangnetz 1,45 Kilometer (von 56 Kilometer die bis 2030 gebaut werden sollen), Radverkehrsanlagen an Hauptstraßen 0 Kilometer (von 40,6 Kilometer), keine Popup-Radstreifen, keine sicheren Knotenpunkte, keine wesentlichen Instandhaltungen, keine neu gebauten Fahrradbügel. Es ist ein solches Trauerspiel. Schuld sein soll vor allem die SPD-Fraktion im Bezirk, die sich seit Jahren allen Maßnahmen entgegenstellt.

    Erfreulicherweise sind bald wieder Berlin-Wahlen mit der Chance, noch ADFC’iger als zuvor zu wählen.

    Erfreulich: nachdem unser „friend for life“, die Bosch-Waschmaschine das Haus verließ, bekam sie einen Nachfolger. Sie heißt Miele WWH860 WPS TwinDos und Powerwash. Erste Eindrücke: sie ist unfassbar leise und in ihrer Bedienung im Vergleich der reinste Futurismus. Wir mögen uns.

    Frontalansicht einer laufenden Miele-Waschmaschine. Im Display steht Waschen 2:32.

    Die Waschmaschineninstallationsfirma trug durchgehend Maske und verlangte das auch von der anwesenden Madame. Es gibt Menschen, die Corona noch ernst nehmen.

    Sie könnten uns nach Verkauf von Waschmaschine, Spülmaschine, Herd und Staubsauger über die Jahre langsam eine Rabattkarte anbieten.

    Madame beschäftigte sich mit der Theorie des Haifischflossenkaufs unter Fremdsprachenbedinungen.

    Ich verfolgte, dass die Georgia Bulldogs das Finale des College Football Playoffs mit einem Erdrutschsieg von 65 zu 7 über die TCU Horned Frogs feierten.

    In Putin’s People bin ich im Trump-Kapitel angekommen und es ist irgendwie noch trauriger als gedacht, weil es so einfach und offensichtlich ist. Vor der mehrfachen Pleite retteten Trump dutzende Millionen russisches Schwarzgeld. Erst nutzten sie ihn als praktische Geldwaschmaschine und plötzlich bekam er ein politisches Asset des FSB. Als Deutscher stören mich natürlich insbesondere die Deutsch-Bank-Connection und die SPD-Connection.

    Wobei es gleich zwei Gründe gibt, auf keinen Fall SPD zu wählen: Lokal (Fahrräder) und Global (Russland).

  • 23-01-09 friends for life (WLF 244F)

    23-01-09 friends for life (WLF 244F)

    Die weiße Ledercouch ist wieder zurück. Die Polsterrückbank hat den Abtransport anscheinend versteckt im Baustellenschutt verbracht. Der Baustellenschutt verschwand, dafür lehnt die weiße Ledercouchpolsterückwand vor unserer Haustür. Es fühlt sich an wie die Badewannenszene in Fatal Attraction.

    In anderen News: dort wo einst Ledercouch und alter Reifen auf dem Innenhof lagen, ist nun ein Weihnachtsbaum aufgetaucht. Der könnte sogar von der BSR am 11. Januar abgeholt werden. Er muss bis dahin aber natürlich den Weg vom Innenhof auf die Straße finden.

    Kollege D kaufte 75mal ein „E“.

    Madame lernte einen Handwerker kennen, der hauptsächlich IKEA-Einzelteile zu kompletten Küchen zusammenbaut, aber Wert darauf legt, nicht zum IKEA-Montageservice zu gehören.

    Überhaupt nichts hat dieser Mensch mit unserer Küchen-Umbau-Aktion zu tun. Die Waschmaschine Bosch maxxx WFL244F „friends for life“ hielt viele Jahre länger durch als man einer Mittelklassewaschmaschine zutrauen würde. Wahrscheinlich war das erste iPhone noch nicht erschienen als sie angeschafft worden war. Aber in den letzten Monaten machte die WLF244F durch wiederholtes Rattern, Röchzen, Schlurfen, Gnarzen und den ein oder anderen Totalaussetzer deutlich, dass ihr Life sich dem Ende nähert.

    Frontalaufnahme der leeren Bosch-Waschmaschine WFL 244F.

    Morgen kommt der Ersatz. Aus Bosch wird Miele, ein Normalwaschmaschine wird TwinDos und wir sind außerordentlich gespannt.

    (Falls wir in Zukunft Sehnsucht nach der WLF 244F haben werden, können wir dieses Video des Washing Machine Channels sehen, das nun ja, filmt, wie die Waschmaschine wäscht.)

    Das Küchenradio nutzte den Anlass, sich auch gleich zu verabschieden und verliert im 15-Minuten-Takt den Sender. Es begann alles mit einem Bericht über Nordkorea. Und seitdem heißt es Radio Pjöngjang.

    Nicht ganz so weit wird es im Sommer gehen: wir buchten Breslau, Warschau, Danzig im Hochsommer und Plau-am-See/Rostock im Frühjahr. Entdeckung dabei: In Krakow am See (nicht weit entfernt von Plau am See) existiert ein Ein-Michelin-Stern-Restaurant.

    Mehr Sterne hat das Noma, das 2024 schließen wird, wie heute verkündet.

    In der New York Times stand ein Artikel, dass die britische Wirtschaft unter anderem so schlecht dasteht, weil die halbe Arbeitnehmer*innenschaft langzeitkrank ist. Ein signifikanter Teil leidet an Long Covid. Ähnlich vielen warten seit Monaten bis Jahren auf Behandlungen vom NHS. Kannste dir auch nicht ausdenken. Britain’s Economic Health Is Withering With Sick Workers on the Sidelines.

    Der gestrabigen Putin’s-People-Lektüre entnahm ich, dass der größte Einzelspender der Brexit-Kampagne (mit mehreren Millionen Pfund Beitrag) bis heute nicht erkären kann woher das Geld kam. Und auch wenn es mir tendeziell zu verschwörungstheoretisch ist: langsam glaube ich wirklich, dass der vergleichsweise nachlassende Irrsinn westlicher Politik letzter Jahr damit zusammenhängt, dass der FSB gerade andernweitiig beschäftigt ist. (Auch zum Nachlesen im Guardian: Revealed: Isle of Man firm at centre of claims against Arron Banks)

  • 23-01-08 Mittelinselurlaub

    23-01-08 Mittelinselurlaub

    Geschlafen wie gestern. Zwischen 5:30 und 8 (Alltagsaufstehzeit) unruhig mit öfterem Aufwachen. Nachdem mein Körper gegen 8 verstanden hatte, dass kein Wecker klingeln wird, gönnte er mir noch zwei Stunden Tiefschlaf.

    So grau wie es den Tag über blieb, blieb es ein starker Anreiz, im Bett zu bleiben. Aber die Statistik-Einsendeaufgaben riefen. Erst machte ich Vektoren und Matrizen fertig (langsam freunden wir uns an – das wird). Bei der Statistik strich ich irgendwann die Segel: wenn ich auch nach längerem Lesen nicht einmal die Aufgabenstellung verstehe, komme ich an den persönlichen Grenzen dieses Sonntags an. Und wenn das Hirn blumenkohlig genug ist, wird es nicht weitergehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich genügend Aufgaben erfolgreich gelöst habe, liegt bei >50% und bis zur Prüfung weiß ich dann auch wie und warum der x2 Unabhängigkeitstest funktioniert.

    Immerhin konnte ich nach dem Segel-streichen entspannt Pan Haggarty Nummer 3 aufwärmen (heute mit Erbsen und Schwarzwurzeln) und Madame schaute, dass wir noch tiefgefkühlte Hühnerbrühe für die karibische Hühnersuppe nächsten Donnerstag haben.

    Madame bloggte derweil ihr Jahrespensum weg: WMDEDGT (Jetzt in komplett), Übersicht über Adriennes Jahresfolgen sowie über die Kulinarsche Weltreise. Und wo sie dabei war, buk sie auch gleich einen Egg Pie für die Station Philippinen. (den ich als Essender empfehlen kann).

    Dota! Gestern! Im Festsaal Kreuzberg in Treptow! Großartig. Die Singer-Songwriterin-Chantause-Band feierte ihr 20-jähriges Jubiläum mit dem Konzept „Aus jedem Album mindestens einen Song.“ An die Sachen von 2003 erinnerte sie sich selbst kaum noch, geschweige denn das Publikum. Die Ansagen waren improvisiert, aber heartfelt; sehr sympatisch, dass sie auch noch Alt-Bandmitglieder auf der Bühne hatte. Bis Gegenwart/Zugabe war dann das Publikum (30 bis 60 Jahre, geschätzt 75% Frauen) wach und am hüpfen.

    Unsere private Diskussion („Können wir so gut sehen, weil das Publikum so alt ist oder weil es so viele Frauen sind?“), entschied sich im Laufe des Abends. Eine Generation-Z-Frau stellte sich vor mich und ich sah genau gar nichts mehr.

    Entdeckung des Abends: Maria Schneider (Vibraphon) aka Mascha Juno als Gast auf der Bühne. Von ihr möchte ich gerne mehr hören und sehen.

    Kleine Entdeckung des Abends: Dota spielte ihr allererstes Konzert im Café Bilderbuch – welches um die Ecke liegt und das wir gerne für nettes Kaffee-Ausgehen aufsuchen.

    Nachdem die College-Football-Saison fast zu Ende ist, begann die College-Turn-Saison. Erstes Meeting Michigan State 196,55 Alabama 196,975.

  • 23-01-07 Merken: Morgen weiter bei EA1, Aufgabe 2

    23-01-07 Merken: Morgen weiter bei EA1, Aufgabe 2

    Madame brachte einer Biomarktkassiererin den Unterschied zwischen Mangold und Grünkohl bei.

    Ich dachte, schlafen ist auch nett, aber Madame bestand darauf, dass ich vor Sonnenuntergang das Bett verlasse. Dann Mathe-Einsendeaufgaben. Beispiel (steht natürlich nur sinngemäß in den echten Aufgaben) Ein Tank wird zu Beginn 4 Stunden lang mit einer Flüssigkeit gefüllt, dann wird 4 Stunden Flüssigkeit abgelassen. Die Bestandstandsänderung beträgt (in Liter) f(x) = (4x^2)-(3/4x)+17. Wieviel Liter sind nach acht Stunden durch die Schläuche geflossen?

    Die Lösung dieser Aufgabe erfordert Integralrechnung. Die fand ich immer cool und befinde mich auf vergleichsweise sicherem Boden. Sehr viel seltsamer kommen Matrixrechnungen und Simplexdiagramme vor.

    Diagramm einer Matrixmultiplation, gezeigt durch Kästchensystem mit grünen, roten und blaune Kästchen. Ich versteh es auch noch nicht.
    Bild: Durchführung einer Matrizenmultiplikation. von:
    Quartl Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

    Nun muss ich Wirsing aufsetzen, damit wir rechtzeitig essen bevor es zu Dota ins Konzert geht,