Inspiriert vom vorspeisenplattigen Lindwurmessen, und der neuen Wohnung, und einer tip-Titelstory, die nur ganz leicht übertrieben Wilmersdorf die Uhlandstraße zur neuen Kantstraße und Wilmersdorf zum neuen New York erklärt hatte, beschlossen wir, mit dem Uhlandessen zu beginnen.
Wir beginnen dort, wo die Uhlandstraße im Wilmersdorfer Dorfkern beginnt, essen uns auf der einen Straßenseite durch die Ausläufer der City West hinauf bis zum Ku’damm und dann auf der anderen Straßenseite wieder zurück nach Wilmersdorf.
Dabei wird jede Lokalität besucht, die
- (a) Sitzplätze anbietet und
- (b) nach 17 Uhr warmes Essen serviert.
Dabei sind reine Cafés, Kneipen und Straßenverkauf raus, aber jede etwas größere Dönerbude drin. Die 17-Uhr-Grenze ist reiner Pragmatismus, sonst wird der Besuch zu kompliziert.
Lokalitäten, die an Straßenecken liegen können mitgenommen werden, wenn die Optik passt; auch wenn die offizielle Adresse nicht Uhlandstraße lautet.
Lokalitäten, die eröffnen, wenn wir sie bereits „passiert“ haben, werden ignoriert.
Die Besuche
- Wilma, Straße am Schoelerpark 39, erster Versuch (gescheitert) 4. August 2026
- Witwe Bolte, Uhlandstraße 133, 11. August 2026
- Uhland’s Café, Uhlandstraße 136, erster Versuch (gescheitert), 27. August 2026 und zweiter Versuch (erfolgreich), 13. September 2026
Kommentare
Ein Kommentar zu „Uhlandessen“
Bei der Gelegenheit habe ich ein bisschen in den Lindwurmessenposts herumgelesen. Spannend, wie selbstverständlich und nebenbei dort die auf- und abziehenden Coronawellen erwähnt sind, wie normal das längere Zeit war und wie fern es schon wieder ist.