Schlagwort: Mathe

  • 24-02-20 Wo ist die Logik?

    24-02-20 Wo ist die Logik?

    Das gescheiterte „Reisebüro und Medien“-Geschäft versucht eine neue Existenz als „M&M Kiosk.“

    Wesselburen stimmte dem Bau der Monteur-Wohnanlagen für die Northvolt-Batteriefabrik zu. Das bedeutet, ein paar hundert Bauarbeiter ziehen in eine Stadt mit 3000 Einwohnern. Ich bin gespannt, wie sich das auf die Verhältnisse in der Stadt auswirkt.

    Madame kochte Schwarzwurzeln und Gelbe Beete. Das ist ein ziemlicher Gewinner in der Kategorie „Spargelessen-ohne-Spargel-zu-essen“.

    Während die Deutsche Bahn sich jede Mühe gab, Madames Fahrt von Berlin nach München zu behindern, lief die Fahrt von München nach Berlin glatt und endete mit 10 Minuten Verfrühung. Die Bahn hat Lieblingsstädte.

    Beim Stadtbummel lief ich an einem Wimpernverlängerungsdienstleistungsgeschäft vorbei und fragte mich, ob Wimpernverlängerer die neuen Nagelstudios werden? Fünfzig Meter dahinter ein Nagelstudio, das groß mit seinen Wimpernverlängerungsdiensten warb.

    Falls ihr ein bißchen Zeit und Geld habt und abenteuerlustig seid: Der Einstieg in den Handel mit Wimperverlängerungs-Geschäfts-Zubehör könnte gerade sinnvoll sein. Falls ihr Trendsetter sein wollt: Lasst Euch die Wimpern verlängern.

    Eine Gruppe (Familie anscheinend) trug Luftballons in Form einer 1 und einer 8 vorbei. Ich dachte „Klar, seinen 81. Geburtstag kann nicht jeder feiern. Das muss man größer machen.“

    Am 15. Februar begann die formale Anmeldefrist für die Fernuni-WiWi-Prüfungen. Da ich das volle Vergnügen will, habe ich mich auch dort angemeldet. Aber zuerst rief die Mathematik.

    3^(n+1) = 3 * 3^n

    Einige intensive Monate der Vorbereitung endeten Montag um 12:11h. Was für ein Ausatmen.

    Die Mathematische-Grundlagen-Klausur ließ sich gut an. Im Gegensatz zum letzten Semester beschlossen keine brach liegende Baustellen rechtzeitig zum Klausurbeginn sich mit Lärm in Erinnerung zu rufen. Himmlische Ruhe herrschte durchgehend.

    Die Klausur begann holprig.

    Das Format nennt sich glaube ich „Onlineklausur Format B“. Bisher kannte ich nur Format A. Das Format A ist einfach: Klausur im Browser öffnen, Antworten eintöckeln, auf „absenden“ clicken und gut ist. Alles unter Kameraüberwachung im Rahmen eines Zoom-Meetings.

    Format B ist schwieriger. Ich sitze zu Hause, die Klausur ist online. Ich schreibe per Hand auf mein eigenes Papier. Nach Bearbeitungsende habe ich 15 Minuten Zeit, um meine Bearbeitung zu scannen und auf den Fernuni-Server zu laden.

    So dachte ich.

    Kurz vor Klausurbeginn. Meine Hände haben gezittert – ich glaube das ist auch Klausurpremiere: Klausuraufsicht in die Runde: „Denken Sie an ihr Deckblatt?“ – Ich denke: „Deckblatt?“ – KA: „Das können Sie schon ausdrucken und ausfüllen und nachher mit scannen.“ – Ich: „Aha. Ich hatte den Drucker extra abgebaut, weil er sonst das Blickfeld der Webcam verdeckt. Ausdrucken ist grad schwierg“

    Alternativplan: Deckblatt runterladen, online ausfüllen und dann nachher per Software an gescannte Klausur-PDF ranbasteln. Geht nicht. Ich kann es nicht ausfüllen.

    Okay, dann muss ich nachher sehr schnell den Drucker wieder aufbauen, beten, dass er sofort funktioniert, das Deckblatt ausdrucken, ausfüllen und zusammen mit der restlichen Klausur einscannen.

    Die Klausur begann holprig.

    80 Punkte waren zu erreichen, 40 sind notwendig um sicher zu bestehen, meistens reichen auch etwas weniger Punkte.

    Mein Plan war: Erst die Logikaufgabe, die kriege ich ziemlich sicher hin. Danach von einfach nach schwer vorarbeiten, bis mir entweder die Zeit oder die Ideen ausgehen.

    Es gab keine Logikaufgabe. Erwähnte ich, dass meine Hände zitterten? In sämtlichen von mir konsultierten Altklausuren waren Logikaufgaben. Mein Plan!

    Also versucht eine andere halbwegs einfache Aufgabe zu finden und dann langsam in das Schreiben hineinzukommen. Nach den anfänglichen Orientierungsproblemen lief es gut. Erstaunlich viel ging im ersten Versuch auf. Irgendwann entdeckte ich sogar die Logikaufgabe, die sich als Unterpunkt einer anderen Aufgabe versteckt hatte.

    Die erste Stunde, die ersten 20-35 Punkte liefen recht flüssig.

    Danach hatte ich dann viel Zeit und diverse Aufgaben übrig, nur meine Ideen gingen zur Neige. Aber ich kämpfte mich durch. Am Klausurende habe ich sogar noch das Deckblatt ausgedruckt, ausgefüllt, zusammen mit der Klausur eingescannt und hochgeladen.

    Mein Bauchgefühl sagt: 30-50 Punkte. Offizielle Bestehensgrenze derzeit sind 40 Punkte. Wobei in dieser Klausur bisher jedes Semester die nötige Punktzahl nach unten gesenkt wurde. Also: Bestehen ist wahrscheinlich aber keineswegs sicher.

    Damit bleibt: Noch 3 Tage bis zur Klausur Technische Informatik/Theoretische Informatik/Betriebssysteme/Rechnersetze. Die schätze ich insgesamt einfacher an – habe aber auch deutlich weniger Zeit und Energie in die Vorbereitung gesteckt. Es bleibt spannend.

    Lammleber am Vicky-Lu

    Sonntag, den letzten Tag der Klausurvorbereitung, verbrachte ich sinnvoll. Irgendwann gegen Mittag verließ ich die Wohnung und ließ mich durch die Straßen treiben. Im Zickzack lief ich durch das Bayerische Viertel, winkte dem Löwen am Bayerischen Platz, überquerte den Prager Platz und setzte mich am Vicky-Lu auf eine Bank. Schließlich endete ich am Wittenbergplatz mit dem KaDeWe. Von dort aus führten mich die letzten Meter bis an den Bahnhof Zoo, wo es in den M46 und wieder nach Hause ging.

    Statue des bayerischen Löwen am bayerischen Platz

    Es blieb grau und trocken. Die Temperaturen zu frühlingshaft für Berlin-Mitte-Februar. Aber wie ich nutzte halb Schöneberg die angenehme Wärme. um durch Nebenstraßen zu flanieren, auf Parkbänken zu sitzen und sämtliche Eisdielen und Spätis-mit-Eistruhe zu plündern. Unter dem bayerischen Löwen wachsen Krokusse.

    Ein paar ehemalige Nachbargeschäfte entdeckte ich. „Die Holzbläser“ sind vom Innsbrucker Platz an den Prager Platz gezogen. „Elite Kickboxing“ war anscheinend erfolgreich. Die Lage, fast neben dem KaDeWe, ist deutlich besser als ihr alter Standort, die Fläche hat sich vervierfacht. Respekt.

    Auch entdeckt und für später vorgemerkt: das Restaurant Ebe Ano („Nigerian Soulfood“) an der Hohenstaufenstraße und das Restaurant Kolonja („Albanische Spezialitäten“) am Vicky-Lu.

    Sportlehrersalto

    Ich mag den estnischen ESC-Beitrag. 5miinust and Puuluup mit (Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi. Die Moldauer hingegen erschrecken mich. Die wirken so, als hätten sie eine Pop-Folkloretruppe aus Sowjetzeiten wieder zum Leben erweckt. Ich hoffe, das ist kein politisches Zeichen.

    Madame versucht am Sicherheitskonferenzwochenende in Museum in München zu besuchen. Das war ein ziemliches Abenteuer. Anke Gröner versuchte auch am Sicherheitskonferenzwochenende in München ein (anderes) Museum zu besuchen. Das war ein ziemliches Abenteuer.

    Schulabschlussbälle kenne ich aus persönlicher Anschauung in den Varianten Deutschland und USA. Ich weiß nicht, wie es sich für die beteiligten Schüler*innen anfühlt. Aber von außen, ist die Variante Finnland der Hammer.

    Christa Chorherr versuchte vergeblich Gärten oder Katakomben der Peterskirche zu sehen und besichtigte Santa Maria sopra Minerva.

    Julia Pracht fuhr Bus in der Türkei.

    Mein Respekt vor Zugbegleitern ist stark gestiegen.

  • 24-02-17 Ritorna la stracciatella / exp(x)=f(e^x)

    24-02-17 Ritorna la stracciatella / exp(x)=f(e^x)

    Freitag um 12 galt „Ende Aus Vorbei“ für die Erwerbsarbeit. Wie sehr das gleichzeitige Arbeiten und Lernen die letzten Wochen schlauchte, merkte ich Freitag Nachmittag. Tilt Overflow. Nichts ging mehr am Freitag.

    Ziellos durch die Straßen laufen war das höchste der Gefühle. Berlin stürzte sich gierig auf den Sonnenschein. Alle Bänke vor allen Spätis waren besetzt. Jede Straßenverkaufsstelle, die eine Eistruhe besitzt, hatte diese nach vorne gerollt.

    Madame fuhr derweil Richtung Sicherheitskonferenz, wurde aber von Chaim Herzog und Wolodymyr Selenski an der reibungslosen Fahrt gehindert. Im Zug hätte sich um Haaresbreite eine Frau an einen Platz angekettet, den sie gar nicht reserviert hatte.

    Samstag rechnete ich ein paar Übungsaufgaben für die montägliche Klausur durch. Stand: Verstanden habe ich genug. Wenn alles glatt läuft, bin ich ganz optimistisch. Das setzt aber voraus. dass die Aufgaben wirklich so aussehen wie von mir erwartet. Und es setzt voraus, dass ich keinen akuten Anfall von Dämlichkeit habe,

    Noch vier Wochen Trainingszeit zum sturen Aufgaben-rechnen-Aufgaben-rechnen-Aufgaben-rechnen wären super. Aber naja, da hätte ich dann halt nicht vier Module neben der Arbeit belegen dürfen.

    Vor allem aber entstand der Spickzettel. Einziges erlaubtes Hilfsmittel sind weder Taschenrechner noch Geodreieck – aber ein handgeschriebener Spickzettel (Vorder- und Rückseite).

    Lupen sind als Spickzettel-Lesehilfe nicht erlaubt. Ich hoffe, die Lesebrille geht durch.

    24 Stunden bis zur Mathe-Klausur. Mein aktueller Plan ist: Unbewusstes (also der Hirnteil mit der großen Verarbeitungskapazität) kümmert sich vor allem um Mathe, wälzt Gesetze, Definitionen und Gauß-Verfahren vor sich hin ohne das mein bewusstes Hirn das mitbekommt.

    Der nicht-bewusste Hirnteil wendet gerade nur Rest-Hirnbestände auf, damit ich nicht gegen Türen laufe und nicht aus Versehen aufhöre zu Atmen.

    Im bewussten Teil des Hirns läuft Schlumpf-Techno auf Dauerschleife, damit kurz vor Klausur alles problemlos mit Mathe gefüllt werden kann. Manchmal schaue ich auch Deutschrap-Videos und versuche zu erkennen, wo in der Gegend hier sie gedreht wurden.

    Heute folgt der technische Aufbau des Schreibplatzes (zweiter Monitor weg, Webcam richtig ausrichten). Alles was nach Mathe oder Uni aussieht wird außerhalb der Reich- und Sichtweite des Klausurplatzes geschafgt. Ich will ja nichtmal in die Nähe einer Täuschungsversuchdiskussion geraten. Der Techniktest („20 Seiten Klausurlösung einscannen und bis zum Einreichformular kommen“) kommt auch noch dran. Und vermutlich werde ich noch einmal eine Altklausur durchrechnen.

    Das ist alles nicht gut für’s Schreiben. Ab Montag 12:16h wieder.

    Spickzettel Analysis
    Spickzettel Lineare Algebra
  • 24-02-15 Satz von Rolle

    24-02-15 Satz von Rolle

    Im verglasten Treppenhaus nebenan absolviert ein Mann Boxtraining mit sich alleine.

    Das Mittelhaus auf dem Hof, ehemals zweistöckiger sechzigerjahre-Bürobau, heute als „Townhouse“ annonciert, steht wieder leer.

    Auf dem Hinterhof steht das neue Pflegedienstfahrzeug: ein elektrisches italienisches Yoyo.

    Im Internet werden mir möblierte 18-Quadratmeter-Zimmer („Basic Bude“) angeboten, die so viel Miete kosten wie unsere komplette Wohnung.

    Der BVG-Busnetz hatte anscheinend eine IT-Störung. Ich hörte den laut gestellten Funk des Busfahrers mit, konnte nicht allzuviel verstehen. Aber die Lösung „Melden sie sich vom System ab und wieder an“ – diese Lösung kenne ich nur zu gut.

    Bei Dr. Endriss in den Südkreuz Offices war was los. Vermutlich schreiben auch die angehenden Steuerberater gerade Prüfungen.

    Madame trägt im Stadtbad Birkencrocs. In einer Seitenstraße wartete ein Cocktailverführer auf sie.

    Ein Schwimmhistoriker spendete Bratapfelkrapfen.

    Sehr fein lud uns der Filmflötist in die Feinbäckerei zu Maultaschen, Spätzle und schwäbischem Kartoffelsalat ein. Nach nur 15 Jahren Leben in Schöneberg entdeckten wir auf dem Rückweg die Abkürzung durch die Meisenbach-Höfe. Hierhin müssen wir dringend bei Tageslicht zurück.

    Überhaupt Tageslicht. Hauch mich, Du Frühling. Ich will nicht behaupten, dass Frühlingsgefühle aufkommen. Aber Dienstag Nachmittag, bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel, im Wissen um erste Frühblüher und Singvögel, bei Temperaturen um die 10 Grad. Ein zartes Gefühl von „Winter is going“ stellte sich ein.

    Sincoslne^-x

    Ein Mathe-Fernuni-Probem ist die Aussprache. Ein Satz wie „Phi ist definiert als doppeltes Integral des Quotienten aus Basis und Stammfunktion“ merkt sich deutlich leichter denn „Komisches Zeichen – Doppelpunkt – Gleich – 2 – komisches Zeichen – komisches B durch groß-F“. Gehört ergibt eine solche Formel beim ersten Durchgang mehr Sinn als gelesen.

    Deshalb hat der „Mathematische-Grundlagen-Kurs“ auch viele von mir geschätzte Hinweise zur Aussprache.

    So lernte ich, dass der Satz von Rolle zwar nach einem französischen Mathematiker benannt ist, Rolle aber dennoch meist deutsch und nicht französisch ausgesprochen wird. Wichtiges Weltwissen.

    Wichtiges Klausurwissen: Wie funktioniert der Satz? Wie kann ich Rolle und seinen nahen Verwandten – den Mittelwertsatz – als Werkzeug einsetzen, um Erkenntnisse über Funktionen zu gewinnen.

    Noch vier Tage bis zur Klausur (8 Tage bis zur Klausur ETTI). Müsste ich jetzt sofort schreiben, wären meine Bestehenschancen schlecht.

    Das ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Status „Chancen minimal“ von vor zwei Tagen.

    Inzwischen merkte ich beim Durchforsten der Altklausuren: Sinus, Cosinus, natürlicher Logarithmus und Euler-Zahl werden an relevanten Stellen vorkommen. Es reicht nicht, nur ihre Ableitungen zu kennen, sondern ich brauche eine ganz gute Einschätzung ihres generellen Verhalten.

    Bis Freitag Mittag muss ich mir noch ein einige Hirnareale für andere Gedanken als Mathe vorhalten. Freitag um 12 kann ich mich dann bis Montag 12:15h in den Klausurtunnel begeben. Montag ab 12:16h werde ich damit verbringen, auf dem Wohnzimmerboden zu liegen und an die Decke zu starren.

    Teppichboden, rote Joga/Sportmatte, Tablet das auf dem Boden steht,

    Raising the Impact of Astrology

    Von außen kann man sich schwer vorstellen, wieviel Energie freiwillige Wikipedianer*innen darin setzen, um Kleingewerbetreibende, Scharlatane, eitle Künstler*innen und Verkäufer*innen aller Art aus Wikipedia abzuhalten. Der Community geht es darum, Wikipedia als Ort von verlässlichem gesichertem Wissen zu erhalten.

    Entgegen anders lautender öffentlicher Vermutungen sieht sich der Verein Wikimedia Deutschland (WMDE) schon sehr lange nicht mehr als Wikipedia-Verein, sondern als „Gesellschaft zur Förderung Freies Wissens.“ Was genau dieses Freie Wissen ist, blieb stets schwammig.

    Der Verein hat in den letzten Jahren viel Geld und Energie in Selbst- und Zielfindungsprogramme gesetzt.

    Zwei Sachen waren dabei unstrittig: die Mindesthürde für Freies Wissen sind Freie Lizenzen. Alles, in welches WMDE involviert ist, muss allen Menschen frei zur Weiterverwendung und zur Verarbeitung und Adaption offen stehen.

    „Identitätskern“ des Vereins ist zudem Wikipedia und deren Anspruch, eine Quelle verlässlichen geprüften Wissens zu sein in einer Welt, in der Wahrheit, Überprüfbarkeit und Anspruch an Wissen immer diffuser wird.

    Und dann mache ich den WMDE-Blog auf und lese, dass nun auch gilt „Atmen ist freies Wissen.“

    Wikimedia Deutschland fördert die Erstellung einer Datenbank für spirituelle Heiler*innen. Später lerne ich, dass es auch Lehrvideos geben soll. Eine Verhöhnung all der Freiwilligen, die ihre Nachmittage, Wochenende und Nächte daran setzen, Wikipedia frei von willkürlicher Schwurbelei zu halten.

    Um konsequent zu sein, konterkariert das Projekt auch gleich den Wesenskern von Wikimedia Deutschland. Die Inhalte müssen keineswegs unter freien Lizenzen stehen. Tatsächlich muss nicht mal nachgewiesen werden, dass mit dem Fördergeld überhaupt Inhalte geschaffen werden. Für eine Förderung reicht das Versprechen, alles „im Sinne des Projektziels einzusetzen.“ Kontrolliert wird das auch nicht. Wenn das Projektziel Versprechen zur Schaffung einer Astrolog*innenen-Datenbank ist, dann wird halt diese aufgebaut: „Das Atmen hat keine Privilegien“

    No more Information Excellence

    Der „neue“ Schöneberg-Newsletter des Tagesspiegels erfüllte meine Hoffnungen und berichtet über das Ende der Bücherhalle.

    Beim Gehirnspülen stolperte ich über das Rand-Mathe-Video von MathemaTrick „Mathe-Studium Ja/Nein meine Erfahrungen.“ Nun studiere ich gar nicht Mathe, sondern belege gerade nur das Mathe-Pflichtprogramm für Informatiker*innen. Aber beide Kurse sind absolute Aussiebkurse und sind „echte“ Universitätsmathe. Ein wenig mitreden kann ich schon. Grinsen musste ich bei den beiden Aussagen: Es ist wirklich sehr sehr abstrakt und auch „Auch die Genies müssen plötzlich viel arbeiten.“

    Ich würde mir keinen Geniestatus anmaßen. Aber außer meiner Magisterarbeit habe ich noch nie soviel Arbeit und Mühe in irgendwas-mit-Bildung stecken müssen wie in diese beiden Kurse.

    Nach ungefähr 15 Jahren stellte ich wieder einen Wikipedia-Löschantrag. Ab und an gehe ich die „zufälligen Artikel“ durch und schaue, ob sie veraltet oder sonstwie dringend sanierungsbededürftig sind. Die Information Excellence war offensichtlich ein unrettbarer Totalschaden. Jetzt darf die Community sieben Tage diskutieren, ob der Artikel wirklich ein Löschfall ist, oder doch irgendwie rettbar.

    Was an mir als Piefke fast vollkommen vorbeiging: Die Februarkämpfe von 1934 in Wien.

    Frau Novemberregen traf DEN GENERATOR.

  • 24-02-13 denk, denk, plansch, plansch

    24-02-13 denk, denk, plansch, plansch

    Nachzutragen ist: Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024. Töröö!

    Madame singt aushäusig.

    Madame buk Gibanica. Und weil wir sie beide aus der Keramikform lieber mögen, gab es Gibanica aus der Metallform. Kommunikation. So wichtig.

    Sonntag gab es eine andere Köstlichkeit, die ich aus Gründen familieninterner Rücksichtnahme nicht beschreiben kann.

    Selbst der Gärtner in mir denkt „Langsam ist es genug mit dem Regen. Wir haben keinen Platz mehr für das Wasser.“

    Besser als Regen: Licht. Nach Feierabend die Verwaltung verlassen und ein Rest Tageslicht leuchtet noch. Das ist schön. Selbst bis ich nach Lankwitz gelangt war, war es nicht stockduster.

    Madame sichtete Bahn-Mitarbeiter*innen mit Bodycam und rotem „Video“-Schild in der S-Bahn.

    Im Südkreuz laufen nun „Bahnhofsläufer:innen – im Auftrag der DB for a better and safer Bahnhof“ durch die Gegend. So lobenswert ich die Idee an sich finde. Ich fürchte, allein der Doppelpunkt wirkt auf das Bahnhofs-Problem-Publikum nicht deeskalierend. Und natürlich noch ärgerlicher, dass die beiden Läufer:innen vermutlich wieder Mindestlohn-Leiharbeiter:innen waren, die durch eine siebenfache Verkettung von Unterauftragnehmern in den Bahnhof kamen.

    Wo ich im Südkreuz war, habe ich Brötchenpreise studiert. Die 5,60€ für eine Wurstbemme letztens waren keine Ausnahme. Krasse Sache.

    Der Kaptain bucht VIP-Zugang.

    Sing, Sing

    Lernexpeditionen der Klausurvorbereitung führten mich in die Gefilde der Youtube-Mathematik. Keine Beweise, wenig Begründung. Hier gibt es die Dienstanweisungen und Rezepte, die in einer Klausur wichtig sind. Verstehen ist wichtig, bei der praktischen Anwendung aber muss man vor allem wissen wie es geht.

    (Jetzt und schnell muss das Wissen vorhanden sein. Wer aus höheren Prinzipien ableiten muss, den erwischt die Uhr).

    Dabei auffallend: Die drei Personen, deren Videos ich am intensivsten schaute, sind alle überdurchschnittlich musikinteressiert.

    Prof. Christian „Inverted Classroom“ Spannagel ist in der Gothic-Szene aktiv und hat eine lustige Soundcloud-Seite.

    Susanne Scherer (MathemaTrick) hat einen eigenen Wikipedia-Artikel – aber nicht über ihren Youtube-Kanal sondern über ihre Symphonic-Metal-Band MoonSun.

    DorFuchs geht den Weg bis ans Ende und singt Mathe-Videos. Das faszinierendste dabei: Es ergibt mathematisch und musikalisch Sinn und funktioniert überrascht gut. Mein Plan ist es, den „Mathe-Song Partielle Integration“ als Ohrwurm mit in die Klausur zu nehmen.

    Lankwitz-San Remo

    Manchmal aber helfen nicht mal mehr lustige Videos. Dann habe ich Denk-Overkill. Ein Stack Overflow droht. Es geht nichts mehr.

    In diesen Momenten versuche ich an Bewegung zu kommen. Die Casey-Johnston-empfohlene „20 Minute Full Body Flexibility and Mobility Routine!“ leistet bisher gute Dienste dabei, das Hirn zu entknoten.

    Noch besser ist, vorsorgend ins Schwimmbad zu gehen. Da es mir gerade überhaupt gar nicht um Sport geht, nehme ich das bequeme Heimatbad(B), das Stadtbad Lankwitz. Drei der Sechs Bahnen waren von Vereinen belegt, eine weitere für Schnellschwimmer vorgesehen und auf den übrigen zwei tummelte sich ganz Südwest-Berlin.

    „WIe immer“, möchte man sagen. Dasselbe Schäkern mit dem Kassierer, wieder war die Chefin gerade nicht da und wieder wurde die All-Gender-Dusche nur von biologischen Männern bewohnt. Selbst der Pseudo-Fahrradmeister im grünen T-Shirt war wieder da.

    Ich konnte ein wenig Planschen, ein wenig Schwimmen (sogar mehrere Kraul-Bahnen ohne Slalom!) und ein wenig tauchen. Kopf frei. Ziel erreicht.

    Stadtbad Lankwitz in der Abenddämmerung

    Und wenn gar nichts mehr geht, geht das San-Remo-Festival. Dessen Ausmaße mir nur langsam bewusst werden: Es finden fünf Abend-Live-Übertragungen statt von Dienstag bis Samstag, die jeweils von 21 Uhr bis weit nach Mitternacht dauern. Die Einschaltquoten liegen bei 60 bis 70%. Der Dresscode im Saal ist „festliche Abendgarderobe“, der Dresscode auf der Bühne „Roter Teppich“ – viermal hintereinander in vier verschiedenen Outfits.

    Das ist selbst für „Wir-brachten-die-Zivilisation-in-die-Welt-Italien“ ein episches Ausmaß an Glamour. Gewinnerin wurde Angelina Mango (kein Künstlername) mit der Pop-Dance-Cumbia La Noia.

    Keine Eins

    Noch 6 Tage bis zur Mathe-Klausur (10 Tage bis ETTI). Müsste ich sofort schreiben hätte ich inzwischen auch unter Normalbedingungen eine Chance. Es wäre eine minimale Chance, aber immerhin wäre sie größer als Null.

    Sicher bin ich, dass ich keine 1 schreiben werde. Sogar aus drei Gründen.

    (a) Der Überraschungssatz. Mindestens eine Aufgabe pro Klausur greift tief in die Trickkiste der Schulmathematik und zaubert so etwas wie den Trigonometrischen Pythagoras \( (sin^2 \alpha + cos^2 \alpha = 1) \) aus dem Hut. Habe ich sicher mal in der Schule gehabt, ist aber 30 Jahre her und ich erinnere mich an Nichts. Aus dem Bereich gibt es Dutzende (Hunderte?) Formeln und Sätze, die unmöglich zu lernen sind. Das scheint mir eine Art spärliches Prüfungs-Easter-Egg zu sein – hier werden einige Punkte liegenbleiben, aber zum Glück nicht viele.
    (b) Konvergierende Reihen. Sollte sogar theoretisch dieses Semester dran gekommen sein. Ich erinnere mich an Nichts und halte es nicht für sinnvoll in sechs Tagen ein komplett neues Themengebiet verstehen zu wollen. Es wird zu konvergierenden Reihen einen kompletten Themenblock geben, den ich komplett ignorieren werde.

    (c) Am wichtigsten: Die Klausur wird nicht benotet. Es gibt nur „bestanden“ oder „nicht bestanden.“ Insofern wird niemand eine 1 erringen.

    Damit ich „bestanden“ erreiche, sollte ich wissen:

    Partielle Integration

    \( \int f(x)*g(x) dx =F(x) * g(x) – \int F(x)*g'(x) \)

    Integration mit Substitution

    Ist mir ehrlich gesagt zu komplex für eine einzige Formel.

    Ableitung / Produkt und Quotientenregel

    Produktregel: \(f‘ (g(x) * h(x)) = g'(x) * h(x) + h'(x) * g \)
    Quotientenregel \(f‘ \frac{g(x)}{h(x)} = \frac{h(x)*g'(x) – h'(x)*g(x)}{h^2} \).

    Und natürlich Lineare Abbildungen

    Die Abbildung \(f: V \rightarrow W \). Der Kern ist eine Teilmenge von V. Das Bild eine Teilmenge von W. Die Dimension von V \( dim(V) \) ist \( dim(Kern)+dim(Bild) \). In Praxis: \( dim(V) \) ist meistens bekannt oder leicht erschließbar. \( Dim(Kern) \) lässt sich errechnen, indem das entsprechende Gleichungssystem Null gesetzt wird – sie entspricht dem Rang der Lösungsmatrix. Daraus dann \( dim(Bild) \) bestimmen. Wenn \( dim(Kern)=0 \), dann ist die Abbildung injektiv. Wenn \( Bild(f) = W \) ist, dann ist sie surjektiv. Wie immer: \( Injektiv + surjektiv = bijektiv. \)

    Geheime Weltregierung

    Falls ich mal in Oslo essen gehen sollte, dann nicht im Dinner.

    Pane-Bistecca bereitete Joghurt-Hühner-Curry aus Bangladesh zu. (Doi Murgi) Und das ist ein Satz, in dem ich jedes einzelne Wort liebe.

    Gabriele Frankemöller bereitete Brisket aus dem Slow Cooker zu. Und das ist ein weiterer Satz, in dem ich jedes einzelne Wort liebe.

    Mühsam widerstehe ich dem Drang, alles mit San-Remo-Videos vollzupflastern. Der deutsche ESC-Vorentscheid wird sicher auch ganz super. Erwähnen möchte ich aber noch, dass Angelina Mango sicher auch deshalb gewonnen hat, weil sie an Abend vier (Coverversionen) ein Cover eines Hits ihren verstorbenen Vaters Pino Mango gesungen hat. Das sind Stories um Herzen zu erweichen und Telefonleitungen zum Schmelzen zu bringen.

    Gut, dass sowieso alle mobil anrufen.

    Verschwörungstheoretiker suchen ja immer die geheime Weltregierung. Die gibt es nicht. Es gibt aber Gremien, die überraschend mächtig und angesichts ihrer Bedeutung Medien-unbekannt sind. Arbitration Courts zum Beispiel. Die New York Times berichtet über den Fall, in dem zwei Jahren vor einem Arbitration Court in London fast 11 Milliarden (11.000.000.000) Dollar von Nigeria gewonnen hätten. (Das entspricht dem fünffachen des nationalen Bildungsetats des Landes). Für die durschschnittliche Verschwörungstheorie taugen Arbitration Courts natürlich nicht: Viel zu technisch und zu unsexy. How Two Irish Businessmen almost took Nigeria for 11 Billion.

  • 24-02-10 Formeln fühlen (Der Ruf der Kohlmeise)

    24-02-10 Formeln fühlen (Der Ruf der Kohlmeise)

    In der Küche riecht es nach Spargel. Nach etwas Recherche erweist sich die Gelbe Beete im Slow Cooker als Ursache.

    In der Verwaltung ein neuer Putzmann, wahnsinnig nett. Er freut sich, dass wir uns schon aus Schwimmbädern wiedererkennen. Von allen Putzkräften in der Verwaltung ist er nicht nur der Kompetenteste, sondern auch derjenige, der spontanen Herzüberfluss bei mir auslöst.

    Wir erreichten die 10.000. Jetzt ist die Software kaputt.

    Madame muss nicht Teil 4, Abschnitt b lernen.

    Wir redeten über zusammengesetzte Holz-Rechtecke und hatten Kommunikationsprobleme, weil wir Längs- und Breitseite verschieden auffassten.

    Heute Abend ist das San-Remo-Finale.

    Schöneberg-Nord

    In einer mittelguten Pizzeria am Winterfeldtplatz (deren Namen deshalb auch nicht erwähnt werden muss), durfte ich an einem exklusiven ÖR-IT-Treffen teilnehmen. Eine fast mythische Figur der Vergangenheit nahm teil. Die erwies sich in Person sehr viel unkomplizierter und umgänglicher als von mir erwartet. Spannender Austausch über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen kommunalem Eigenbetrieb (AöR), Senats-Innenverwaltung und einer Universität.

    Aus der Senats-Innenverwaltung erfahre ich, dass die Telekom noch aus alten Postzeiten viele Leistungen für zum Beispiel Polizei und Feuerwehr erbringt, die sie gar nicht mehr erbringen müsste und auch nicht bezahlt wird. Aber es besteht Telekom-intern noch ein organisatorisches Interesse am Funktionieren des Staates.

    Auf dem Weg zum ÖR-IT-T komme ich an der Spreewald-Grundschule vorbei. Diese liegt am Dreiländerpunkt zwischen drei Quartieren (Gangsterrap-Hood um das Pallasseum, gutbürgerlich-saturierte Nachbarschaft im Bayerischen Viertel und traditoneller Schwulenkiez um den Nollendorffplatz). Überregional ist die Schule ein wenig bekannt aus den Krawall-Medien. Ich weiß nicht mehr warum – Drogen, Gewalt – irgendein Thema halt, dass die Krawallmedien schätzen.

    Jetzt aber bemerke ich die spannende postmoderne Architektur der Schule. Die Sporthalle ist hell erleuchtet. Ich bin ein wenig neidisch, nie in einer solchen Sporthalle unterrichtet worden zu sein. Am Abend ist keine Unterrichtszeit mehr sondern Vereinszeit. Ich rechne mit Basketball oder Fußball – sehe zu meiner Überraschung aber drei Rollkunstläuferinnen beim Pirouettendrehen.

    Ich fasse das als gutes Zeichen für das Wochenende auf.

    Meerschweinchen, Seelandschaft

    Das Holz ist saftig.

    Die Feuerwehrsirene schreckt die Kraniche auf. Die Kohlmeise wechselt kurzfristig von ihrem allgemeinen Gesang auf den Warnruf. Erstaunlich wie durchdringend ein Miniaturvögelchen tönen kann.

    Der See am Südende der Latifundien hatte sich erneut vergrößert. Ein Dutzend neuer Seen war auf den angrenzenden Äckern entstanden. Selbst auf unserer Wiese steht Wasser.

    Erste zarte Blüten zeigen sich.

    Erstmals dieses Jahr fuhren wir auf die Latifundien. Le cobaye Friedrichshain war gestorben. Es sollte im Grünen mit Blick auf das Feld beerdigt werden.

    Meerschweinchen Alice liegt unter dem Flieder, am Rande der Wiese. Ein gut handgroßer Feldstein markiert das Grab. Es gab bereits genug Gartenblüten um das Grab zu schmücken. E hielt eine kurze anrührende Rede.

    Blick auf ein Feld auf dem sich ein See gebildet hat (Gegenlicht)

    Dienstanweisung und Muster

    Ein Jahr intensiver Beschäftigung mit Mathe nähert sich einem Kulminationspunkt. Und manchmal, selten, kommt wieder das Gefühl, dass die Mathematik einfach schwebt und schwerelos von statten geht wie es sein sollte.

    Noch 9 Tage bis zur Matheklausur (13 Tage bis zur Klausur ETTI). Wenn ich bei der Klausur ein echtes Glücksbärchi bin, alle Fragen genau in meine Richtung zielten, die Bewerter*innen nett sind und (wie fast jedes Jahr) die notwendige Punktzahl zum Bestehen gesenkt wird, hätte ich Chancen zu bestehen. Unter normalen Umständen noch nicht.

    Aber es sind auch noch 9 Tage. Und inzwischen verinnerlichte ich auch, dass Rang und Dimension „im selben Universum spielen“, man einen Rang von einer Dimension abziehen kann, oder einen Rang zu einer Dimension addieren und dann eine andere Dimension bekommt. Das erklärt vieles.

    In der Vorbereitung stoße ich auf zwei Texte zur Mathematik an sich. Da sind „Meine 15 besten Tipps zur Klausurvorbereitung“ vom Lehrstuhl „Quan­ti­ta­tive Methoden und Wirt­schafts­mathe­matik“ (bwlquam) und zum anderen das Buch „A Divine Language: Learning Algebra, Geometry, and Calculus at the Edge of Old Age“ vom New-Yorker-Autor Alec Wilkinson.

    Wilkinson hat mit der Mathematik nach langen Auseinandersetzungen bestenfalls eine Art Hassliebe entwickelt. Dem Lehrstuhl „Wirtschaftsmathematik“ würde ich unterstellen, dass er Mathe an sich mag.

    Der Lehrstuhl schreibt:

    „(Rechen-)Vorschriften, die man nicht versteht, als Dienstanweisung betrachten. Wenn Du etwas partout nicht verstehen kannst oder willst oder es Dir keiner vernünftig erklären kann, sehe es als Dienstanweisung an. Manchmal kapiert man es einfach nicht. Anstatt sich selbst und anderen damit auf die Nerven zu gehen, kann man es einfach als Dienstanweisung oder Befehl ansehen. Ist quasi von einer höheren Macht vorgegeben.“

    Wilkinson rätsel über die Unendlichkeit nach und darüber ob Mathematik erfunden oder entdeckt ist. Seine Mathematikerin-Nichte wirft ihm vor „Du überdenkst.“

    Wahrscheinlich liegt da das Geheimnis. Mathe ist Mustererkennung. Ich erkenne ein Muster wieder, und intuitiv habe ich ein Gefühl, wie ich es in ein schöneres Muster verwandeln kann. Das sind Prozesse jenseits des bewussten Denkens.

    Irgendwo kommt dann das bewusste Denken, wenn es um Detail-Erinnerungen des Rechenwegs geht, um das Verschriftlichen geht oder die Kontrolle des Prozesses. Die Basis aber, die ist unbewusste Mustererkennung. Die entsteht auch durch Wiederholung.

    Muster, die ich bis zur Klausur erkennen und anwenden sollte

    Das Taylor-Polynom dritten Grades am Punkt 17:

    \( f(17) + \frac{f'(17)}{1!}(x-17) + \frac{f“(17)}{2!}(x-17)^2 + \frac{f“'(17)}{3!}(x-17)^3\)
    Die Sinus-Cosinus-Ableitungs-Abfolge \(sin \rightarrow cos \rightarrow (-sin) \rightarrow (-cos) \rightarrow sin \rightarrow cos \rightarrow (-sin) \)

    Die dritte binomische Formel rückwärts mit Wurzel:

    \( ((\sqrt{3x-1}+17) * ( (\sqrt{3x-1}-17) = (3x-1) – 17^2 \)

    Da steht ein Pferd auf dem Flur

    Gabriele Frankemölle war auf der Ambiente2024 und besichtigte die rillig-pastelligen Trends für Heim und Küche.

    Frau Anje war beim Zahnarzt und ließ sich von Charlie Chaplin die Zähne reinigen.

    Östlich von Istanbul in Instanbul bei den Uiguren: Kurzer Blick in ein verbotenes Land

    Anke Gröner schreibt einen Aufsatz.

    Frau Chorherr versuchte vor langer Zeit eine Bank zu digitalisieren: Wie Träume Erkenntnisse bringen können.

    Perlen der Wikipedia-Nutzerseiten: In diesem Sektor [Musik] sind leider auch Wikipedianer unterwegs, die meinen, nur weil sie Tonträger besitzen und ein paar Bücher über Musik gelesen haben, über Musik schreiben zu können. Ihnen fehlt das musikfachliche Grundwissen, der Überblick und das musikologische Handwerkszeug, um fundierte Musikartikel schreiben oder verändern zu können. Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, mit ihnen schroff, aber sachlich umzugehen.

  • 24-02-08 ALU (Am Birkenknick)

    24-02-08 ALU (Am Birkenknick)

    Es ist erstaunlich, dass niemand mehr Wellensittiche hält.

    „Jugendbande terrorisiert die Kleinstadt Heide“ öffnet Bild.de die Seite. Ich bin froh, im entspannten Berlin zu leben.

    „Beschaulich“ hingegen wählt die Bild als Adjektiv für die Mittelstadt Heide, wenn es um das Landrats-Wahl-AfD-Debakel geht. Die taz informiert besser als die Bild: Landratswahl in Dithmarschen: Keine Mehrheit ohne AfD-Stimmen

    Die Stadt Hamburg wertete Luftbilder aus. Bei der Gegen-Nazis-Demo von vor drei (?) Wochen waren doch nicht 50.000 Teilnehmer*innen wie von der Polizei angegen, sondern 180.000.

    Flamingo Ingo ist gestorben.

    Madame muss und darf keinen Kuchen verkaufen.

    Madame hat ungefähr drei Tage Semesterferien und leitete diese mit einem Besuch im Stadtbad Lankwitz ein.

    Es ist warm. Auf der Hauptstraße joggte eine Frau in kurzen Hosen.

    Es stürmt. Die Neueröffnungsdeko an der Fassade bei MMA Fusion ist schon ganz zerfleddert.

    Bei Qcells neben Vattenfall soll demnächst ein Café eröffnen. Das könnte der desolaten Mittagspausensituation am Südkreuz aufhelfen.

    Richtung Kleistpark schließt das Antiquariat Bücherhalle. Das ist bedauerlich.

    Ich hoffe darüber wird der Tempelhof-Schöneberg-Newsletter des Tagesspiegels berichten. Der hat eine neue Autorin. Das wiederum ist eine erfreuliche Entwicklung.

    In der U-Bahn-Haltestelle Heidelberger Platz telefonierte eine Frau lautstark. Ich konnte die Sprache nicht erkennen. Einzig das Wort „Altbau“ scheint in ihr nicht zu existieren. Es wurde vielfach als Fremdwort aus dem Deutschen eingeführt.

    Der Versuch, in Baden ein Smartphone-freies Deutschlandticket zu kaufen, führte zu einem Überraschungsbrief, in dem sechs einzelne Papier-Deutschlandtickets für je einen Monat waren.

    Sowohl privat wie auch nicht-privat viele Gespräche über Wolken. Wo kommen sie her, wo wollen wir hin und wo ist die Wolke überhaupt.

    Yes, yes, there is a limit

    Noch 11 Tage bis zur Mathe-Klausur.

    Das bedeutet, noch 15 Tage bis zur Klausur Technische Informatik/Theoretische Informatik/Betriebssysteme/Rechnernetze. (ETTI)

    Auf die ETTI-Klausur bin ich deutlich schlechter vorbereitet. Gestern schaute ich wieder in den Stoff und die Übungsaufgaben: Etwa 95% der aufgabenrelevanten Inhalte hatte ich in diesem Semester schon mal verstanden, etwa 5% davon könnte ich spontan wiedergeben.

    Fragen wie: „Was ist ein PC?“ (A: Program Counter / Befehlszähler) oder „Was ist eine ALU“ (A: Arithmetical Logical Unit / Arithmetisch-Logische Einheit) kriege ich noch bin. Aber bei: „Hier sind 20 Zeilen Assembler, wie sind die Register am Ende belegt?“ müsste ich doch noch mal nachschauen.

    Bei der Mathe-Vorbereitung habe ich die Altklausuren inzwischen soweit durchgearbeitet, dass ich den gleich bleibenden Klausuraufbau ganz gut im Griff habe. Es gibt Acht Aufgabenblöcke zu acht Themen, insgesamt 80 Punkte, also 90 Sekunden Zeit je erreichbarem Punkt. Je nach Semester schwanken die Punkte für ein einzelnes Thema zwischen 4 und 16 (entspricht 6 bis 24 Minuten Zeit für ein Thema). Es kommen vor:

    Ganz gut im Griff habe ich: Induktive Beweisführung / Einfache Matritzenumwandlung (Treppennormalform, Inverse etc.)

    Im Prinzip verstanden aber das Ausführen hakt: die Logikaufgabe / Funktionen, die monoton wachsen oder fallen und Limits (Grenzwerte) haben / Grenzwerte über Null-Teiler (Satz von L’Hopital inkl. Mehrfachableitungen von Sinus und Cosinus)

    Im Prizip verstanden, Ausführung schwierig: Integrieren / Vektorräume und ihren Basen, lineare Abbildungen,

    Blank stare: Konvergenzradien bei Potenzfunktionen (Cauchy-Hadamar).

    Kein Treibholz in Dahlem

    Mittwoch ist Schwimmexpeditionstag. Es geht durch die Stadt, um am Ende im Wasser herumzutollen.

    Diese Woche in eins meiner Lieblingsbäder: die Schwimmhalle Hüttenweg in Dahlem. Die ist einerseits ein Unikat, andererseits echt Berlin.

    Gebaut wurde sie in den 1970ern für die amerikanischen Truppen im Berliner Südwesten. Sie ist damit eine echte Amerikanerin und befindet sich inmitten des Cole Sports Centers. Sie ist die einzige neu gebaute alliierte Schwimmhalle und sieht damit anders aus als andere Berliner Bäder.

    Seitdem die Alliierten nach 1990 abzogen entstanden in der Gegend zahlreiche Neubaugebiete auf ehemaligen Kasernenanlagen, die allesamt eher teuer als schön sind – aber auch ihre eigene Atmosphäre haben.

    Ich fuhr mit der Ringbahn zum Heidelberger Platz, dann mit der U3 zum Oskar-Helene-Heim. Durch die dunklen Neubaugebiete ging es zu Fuß zum Bad. Neben mir im 25-Meter-Becken noch sechs sportorientierte Freizeitschwimmer, ein Kinderschwimmkurs und zwei Mütter, die einfach die Zeit nutzten um selber schwimmen zu gehen. Gut, dass mein Nacherkältungszustand wieder stärker vom Planschen weg zum Schwimmen tendiert, sonst wäre ich in dieser Gemeinschaft negativ aufgefallen.

    Und dann zurück. Einfach mal in einen Bus steigen. Der 285er fuhr mich durch mir komplett unbekannte Stadtteile und Straßen „Am Rehwechsel“, „Wupperstraße“, „Am Birkenknick“, „Billy-Wilder-Promenade“. Eine knappe Dreiviertelstunde durch meine Heimatstadt und ich kannte Nichts. Erst als wir kurz vor dem Ziel Richtung Charité-Benjamin-Franklin und Blutspende einbogen, war ich wieder orientiert.

    Berlin ist raus

    Lila in Israel im Ausnahmezustand, aber der ist schon längst Routine geworden.

    Zu meinen Hobbies gehören Wahl- und Abstimmungssysteme und ihre Nebenwirkungen. Bei quasi jeder Wahl oder Abstimmung determinierte die Form, in der diese Abstimmung ausgeführt wird, das Ergebnis. Man kann dort erstaunliche Resultate und insbesondere ganz erstaunliche Nebenwirkungen erreichen. Spannend: Der Tagesspiegel zu den eventuellen Folgen der Bundestags-Wiederholungswahl in Berlin. Es ist durchaus möglich, dass die Sitze für alle Parteien gleich bleiben, aber Berliner*innen durch Hessen verdrängt werden.

    Wer hat’s erfunden? Ein Kundan. Das weltberühmte und weltgeschätzte Butter Chicken. Aber welcher Kundan war es? Kundan Lal Gujral oder Kundan Lal Jaggi? Der Delhi High Court muss entscheiden. Who Created Butter Chicken? India’s Great Curry Clash.

  • 24-02-06 Ein Punk aus Westberlin

    24-02-06 Ein Punk aus Westberlin

    Ein Fräsenrennen, auch Einachserrennen, ist ein Rennen, bei dem getunte Einachser (Einachsschlepper, Gartenfräsen) mit angehängtem Wagen über Motocross-ähnliche Parcours Wettrennen fahren. Fräsenrennen finden vor allem in Südwestdeutschland und der Schweiz statt. Seit gut 20 Jahren etabliert sich eine überregionale Szene. Das Fräsenrennen motivierte mich, mal wieder einen Wikipedia-Artikel auszubauen.

    Einmal im Leben wollte ich einem U-Bahn-Gitarristen Geld geben, weil der richtig echt Gitarre gespielt hat und freundlicherweise auf das Singen verzichtet. Und dann hat er gar nicht gesammelt.

    Es gibt Betätigungen, um die ich aus Vorsicht einen großen Bogen schlage. Computerspiele gehören dazu, ebenso wie Lego. Bei beiden befürchte ich, dass sie sich schwups zu zeit- und kostenfreudigen Hobbies entwickeln könnten.

    Aus diesem Grund lag auch der Lego-Technic-Mini-Traktor einige Monate unbeachtet herum, den ich einst geschenkt bekam: Furcht.

    Dieses Wochenende war ich mutig. Es macht Spaß. Meine Befürchtungen sind gerechtfertigt. Aber schnell stellte sich auch heraus: zumindest die fertigen Lego-Sets finde ich alle eher öde. Gerade die teuersten und fortgeschrittensten Modelle sehen oft aus nach „Langweiliges Fernlenkauto, bei dem wir die Fernlenkung durch eine Handy-App ersetzt haben.“

    Wenn mich etwas reizt, sind es die quer durchs Internet wabernden Um- und Selbstbauten. Die werfen aber sofort das nächste Problem auf. Wohin mit dem ganzen Grümpel in der Wohnung?

    Auch ein professioneller Intune-Spezialist sagt jedes dritte Mal Intunes.

    Madame schloss den neuen alten CD-Player an.

    Madame beriet zu Intranet-Zitationen.

    Sie hat fertig abgewickelt für dieses Jahr.

    Sollten wir jemals auf die wahnwitzige Idee kommen, mit dem Subaru nach Paris zu fahren, dürften wir weiterhin zum Normalpreis in der Innenstadt parken. Nach der entsprechenden neuen Richtlinie ist unser véhicule thermique (knapp) kein SUV.

    Punk’s not dead. Aber er ist im kritischen Alter. In wenigen Wochen starben Shane MacGowan (The Pogues), Egotronic, Frank Z. (Abwärts) und nun auch Wayne Kramer, der Gitarrist der bahnbrechenden MC5.

    In den USA war ich einst mit 17 Jahren auf einem bestuhlten Alice-Cooper-Konzert; eine verwirrende Erfahrung.

    Einmal nach Mercedes

    Andere Menschen gehen im gesetzten Alter zu Bands ihrer Jugend, um die Jugend nachzuerleben. Ich mach das anders: ich geh zu einer Band meiner Jugend, die ich in meiner Jugend gar nicht hörte, um eine nicht-vorhandene Jugend nachzuleben.

    In den Jahren, die ich quasi ununterbrochen mit dem intensiven Hören von U-Musik verbrachte, waren Alphaville immer viel zu Pop, zu Charts, zu Musikindustrie, um sie irgendwie ernst zu nehmen.

    Die Änderung kam 2018, bei „Sing meinen Song“ mit Alphaville-Sänger Marian Gold.

    Gold erzählte er von seinen prägenden Jahren als Punk in der Westberliner Hausbesetzerszene um 1980 – das legendenumwobene Straßenschlacht-David-Bowie-Sven-Regener-Christiane-F-Westberlin – noch mehr Street Credibility geht gar nicht. (So handelt zum Beispiel das Mitte der 1970er entstandenen Big in Japan direkt vom der Drogenszene am Bahnhof Zoo).

    Vor allem stellten wir fest: der kann Singen. Also richtig. Also so, dass ich ihm auch sofort einen Operntenor abnehmen würde. Was der an Kraft, Kontrolle und Variation in der Stimme hat, habe ich bei einem Popsänger nur selten gehört.

    Und dann wollten wir das Live sehen. „Alphaville“ (sprich Gold + vier neu hinzugekommene Bandmitglieder) und das Babelsberger Filmorchester in der Mercedes-Benz-Arena.

    Soviel Pathos und Bombast muss man stemmen können.

    Er konnte.

    Kurz hatte ich mich gefragt, ob er mit Mikro singt – denn Operntenor. Ich würde ihm auch zutrauen, dass er allein Kraft seiner natürlichen Stimme durch die Arena dringen würde. Aber es war mit Mikro. Am Anfang leider: die Tonmischung war schlecht. Sowohl Sänger wie auch Orchester kamen dumpfer bei uns an, als gut gewesen wäre. Aber es wurde im Laufe des Konzerts besser.

    Gold brachte die bekannten Hits (Big in Japan, Forever Young), verschiedene neuere Stücke und erzählte aus seinem Leben. Wieder Westberlin, wieder die frühen Alphaville-Jahre in Münster, ein Rückblick auf die Tournee, deren Abschlusskonzert es war. Aber auch wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Kinder vielleicht Klimakleber werden. Und „Scheiß Nazis.“

    Die Art von Konzert benötige ich nicht öfter als einmal im Jahr. Aber einmal im Jahr ist es Besonders.

    Blick auf die Mercedes-Benz-Arena von Mercedes-Benz-Platz aus

    Zweimal nach Mercedes

    Der Sonntag brachte uns schon wieder an den Mercedes-Benz-Platz. Unser Plan „Erst die World Famous Baby Back Ribs Essen bei Tony Roma’s, dann Alphaville“ war nicht aufgegangen – anscheinend waren wir nicht die einzigen mit der Idee.

    Also am Sonntag wieder zum Essen, einmal sehr amerikanisch und sehr gute Come-off-the-bone St. Louis Ribs mit perfekter Sauce genießen. Ein mythischer Ort meiner Jugend ist Südstaaten-Barbecue – und für ein Ketten-Restaurant kommt Tony Roma’s ziemlich nah heran an dieses Essen.

    Dazu ein paar Cocktails. vorbildlicher Coleslaw und Ranch Beans und am Ende gingen wir sehr satt und sehr klebrig von dannen.

    Der Mercedes-Benz-Platz selber: eine Mischung aus Londoner Leiceste Square und Warschau – durchaus spannend. Der Fußweg von der S-Bahn-Station nach dort: Berlin 1998, ein erstaunliches Beharrungsvermögen des Ortes. Nach Hause mit der U1 durch Kreuzberg – Ausgehviertelsluft schnuppern.

    |x| < R

    Merksatz aus dem Mathe-Studientag, Abteilung Prädikatenlogik, zum Thema gebundene und freie Variablen: „Für alle Straßen gilt: Wenn es regnet, dann werden sie nass. Und Dinosaurier.“

    (Die Straßen sind gebunden, die Dinosaurier frei. Formell geschrieben \( \forall x (Px \land Qy) \).)

    Noch 13 Tage bis zur Mathe-Klausur. Müsste ich diese jetzt sofort schreiben, würde ich einige Punkte bekommen – aber noch nicht ausreichende Punkte zum Bestehen. Einen Großteil des Stoffes habe ich glaube ich verstanden. Es fehlen aber noch die entsprechenden Formeln und Sätze im Schnellzugriffsspeicher des Gedächtnisses und auch Rechenübung. Das in Mathe so wichtige „man sieht wie es weitergeht“ funktioniert noch sehr unzuverlässig. Das sollte aber Übungssache sein und sich bis zum 19. Februar zurechtruckeln können.

    Spannender werden die beiden echten Lücken, die ich identifzierte:

    (1) Die Matrixdarstellung im Homomorphismenraum. Irgendwo setzt bei „das ist die Matrixdarstellung eines Vektorraums, der sich bildet durch lineare Abbildungen von Matritzen, die entstehen wenn man Vektoren..“ mein Hirn aus. Wahrscheinlich muss ich einmal wirklich aufschreiben, welche Transformationen man alle durchgehen muss, bis man bei der Matrixdarstellung angekommen ist.

    (2) Konvergenzradien von Potenzreihen. Ein paarmal hatte ich im Semester schon den Ausdruck nach Cauchy-Hadamard gehört und nun noch einmal nachgeschlagen. Ich könnte wetten von den ganzen Themen noch nie gehört zu haben. Wenn ich auf die Formeln sehe, denke ich: „???“. Diese Lücke zu schließen, wird noch spannend.

    Führungskultur und Friseur

    Poupou schwimmt wie ein Fisch durch den ÖPNV.

    Die immer-noch-Existenz von Wikipedia ist ein kleines Wunder. Und bei allen Widrigkeiten: Der Hauptgrund ist, dass im Hintergrund immer das Stiftungs-Spenden-Modell stand. Wie es bei einer ähnlichen Seite aussieht, wenn die Community stimmt, aber der Eigentümer sein Wagniskapital refinanzieren muss, zeigt das ähnlich angelegte Quora: How Quora Died.

    Alerta, Alerta, Kyritz ist härter.

    Manches wird besser: Zum Beispiel Unternehmens-Führungskultur.

    Demokratie ist wichtiger als Friseur. Aber Demokratie ist auch abstrakter als Friseur.

    Mequito war auf der Berliner Nie-wieder-ist-jetzt-Demo und fand sie zerfahren.

    Der FC Bayern hat gute Momente.