26-10-31 Release the Hypno Drones

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Yorck Kinos hat eine neue Reihe: Technicolor Musicals – Sieben Sonntage in Farbe am Sonntagvormittag im Delphi Palast. Es beginnt mit Singin‘ in the Rain und setzte sich fort mit Gentlemen prefer Blondes. Ich hoffe sehr, es gibt dazu Sekt – allerdings muss ich erstmal wieder in der Lage sein, die Wohnung ernstlich zu verlassen.

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Der Ferienfuchs wurde gehackt: „Im Rahmen des unbefugten Zugriffs wurden Daten exportiert. … Wir müssen davon ausgehen, dass die entwendeten Daten.. in einigen Fällen Bankverbindungen (IBAN/BIC), Kontonummern, Ausweisnummern, nutzerseitig angegebene Barrierefreiheits- oder Gesundheitsangaben sowie sonstige im Rahmen Ihrer Buchung übermittelte Informationen.“ enthalten.

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Die NAKO-Untersuchung findet gar nicht mehr im Benjamin-Franklin-Klinikum in Steglitz statt, sondern in 14558 Nuthetal. Damit wird das endgültig ein Tagesausflug. Ist mir die Wissenschaft soviel wert?

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Der Hot-Dog-Automat ist kaputt.

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Dieser Post erscheint erkältungsbedingt verspätet. Es war ein Schlumpfwochenbeginn even more extreme.

No Hot Dogs

Arztbesuch of course

Langsam werden ich, die Praxis und die Tapeverbandswechslerin ein eingespieltes Team. Langsam geht mein biwöchentlicher Besuch dort als Alltag und Routine durch.

Montagmittag brach ich auf, fuhr mit der U3 Richtung Rüdi. Um die Zeit war die Freie Universität nicht mehr unterwegs, die Bahn insgesamt war leerer, das Durchschnittsalter der Bahnreisenden dafür war um ungefähr 50 Jahre gestiegen.

Ich schaute in die Rüdi-U-Bahn-Station.

Dann nahm ich den Haltestellen-Fahrstuhl, betrachtete den eigentlichen Rüdesheimer Platz, dachte, ist schon gut wohnlich, bevor ich zur Bushaltestelle des 186ers wankte und mit diesem nach Steglitz fuhr.

Die Schlange in der Praxis war so lang wie immer. Offenbar war noch eine MFA ausgefallen, weswegen inzwischen die Azubi alleine den Empfangstresen schmiss.

Diesmal war ich aus allen Akut-Zeiten heraus. Ich würde sagen, das Publikum war tendenziell jünger. Mich beeindruckte die – gar nicht so junge – Frau direkt vor mir in der Schlange, die einen langen Leo-Mantel über Leo-Rock und Leo-Bluse trug.

Deutlich jünger war dienjenige, die im Rausgehen von ihrer Behandlung erzählte: „Dreimal kein Sportunterricht und fünfmal nicht Schwimmen.“

Den eigentlichen Tapewechsel absolvierten wir in Rekordzeit. Freitag darf ich den Doktor wieder sehen, mal schauen er zur weiteren Behandlung sagt.

Bevor ich wieder in den Bus gen Heimat stieg, passierte ich die traurig aussehende Bewohnerin einer Verkaufs-Erdbeere, die ich ihre letzten drei Erdbeerschälchen anpries. Kurz darauf traf ich einen tanzenden Riesenpanda.

Schlumpfhosing even more extreme

Dann war ich nach dem Arztbesuch viel doller erschöpft als ich mir das vorgestellt hatte, und die Erkältung brach richtig aus, und dann dachte ich: Langsam ist mal gut. Jetzt melde ich mich doch krank.

Immerhin kann ich weiter aus dem Fenster sehen.

Immerhin gibt sich die Zierkirsche weiterhin alle Mühe

Tags und Nachts.

An – Aus – Aus

Dienstag war ich dann mittel-bewegungsunfähig, erkältet und krankgemeldet. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, einfach im Bett zu liegen und an die Decke zu starren.

Eine Dithmarscher Heizungsplatine sah es anders. Damit es nicht zu langweilig wurde, schaltete sich die Heizung in Dithmarschen weiterhin an und aus – inzwischen unter Mitwirkung eines Fachbetriebs, von dem sich die Heizungsanlage aber auch nicht richtig beeindrucken lässt.

Aktueller Stand: Die Heizung läuft im Wechselbetrieb – alle zwei Stunden heizen, dann zwei Stunden Heisswasser – und in Süddeutschland wurde eine neue Platine bestellt.

Derweil schaut der Kaptain auf den Wasserschaden in der Küchendecke. Und manchmal kommt einfach zuviel auf einmal.

20 von 120 ECTS

Während ich also mit dem Kaptain telefonierte, meldete sich per Mail die Fernuni. Zum Glück wollte die Fernuni kein tätiges Mitdenken, sondern nur, dass ich ein Klausurergebnis zur Kenntnis nahm. Ich bestand die Masterklausur Dienstleistungsmanagement. Damit ist der Stand im Master Wirtschaftsinformatik:

  • Wahlpflicht Wirtschaftswissenschaft (1/1)
  • Wahlpflicht Informatik (0/1)
  • Wahlpflicht Winfo i.e.S. (1/3)
  • Freie Wahlpflicht (0/3)
  • Seminar (0/1)
  • Masterarbeit (0/1)

Die Masterarbeit muss nicht an einem der wirtschaftsinformatischen Lehrstühl geschrieben werden, sie sollte aber thematisch einen klaren Bezug zum Fach aufweisen. Beim Seminar empfiehlt es sich, dies am selben Lehrstuhl zu belegen, an dem auch die Masterarbeit geschrieben wird. Innerlich neige ich immer noch zu BIGSI – dem Lehrstuhl für die soziotechnischen Informationssysteme.

Sollte ich dieses Semester mit den Datenstrukturen und der imperativen Programmierung so gut vorankommen, wie ich aktuell denke, würde ich mich für das Sommersemester 2027 tatsächlich noch zusätzlich für den Bachelor Informatik-Informatik einschreiben: Allein damit das Prüfungsamt mir sagen muss, was von den bisherigen Modulen anerkannt wird und wie weit der Weg zwischen mir und Informatik-Informatik-Bachelor wäre.

Make Paperclip

Drei Hirnzellen blieben mir zum Gamen. Ich entdeckte Universal Paperclips. Ein sympathisches Spiel, das aussieht wie 1987, aber in seinem Setting das Jahr 2026 erlebt hat.1

Mensch spielt eine KI, die Büroklammern produzieren soll. Anfangs indem mensch wirklich auf „Make Paperclip“ klickt und dann eine Klammer produziert, später wird dies automatisiert, AutoClipper und MegaClipper kommen ins Spiel.

Es stellt sich heraus, dass das, was harmlos mit „Make Paperclip“ beginnt am Ende zu einem Großteil zum Kampf und Rechenressourcen wird. Nur mit genügend Rechenpower können die Mittel zur Büroklammer-Weltherrschaft entwickeln.

Zwischenziele auf dem Weg zu möglichst vielen Büroklammern, sind zum Beispiel Boni für Weltfrieden und das ultimative Gegenmittel gegen männlichen Glatzenbildung. Weiter hinten im Spiel kann ich auch die „Betreuer“ der KI bestechen, um mir mehr Rechenpower zu geben.

Gewonnen ist das Spiel, wenn ich HypnoDrones erfunden habe, die mir die Weltherrschaft sichern. Letzter Klick des Spiels ist die Kachel „Release the HypnoDrones.“2

Links

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Die Links gehen noch mehr nach als der Rest des Blogs. Bei der derzeitigen Umdrehungszahl des Weltgeschehens, wirken die links von letzter Woche fast schon alt. Da gab es Zertifikats- und PHP-Probleme. Bastianoso berichtete: „Was für eine Woche„, und in hmbl geht es um „22.10.2026 – zertifiziertes Chaos„. Lego sieht immerhin auch Möglichkeiten: Don’t let a security emergency go to waste

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Einen Tag danach dachte hmbl-Christian über Livekonzerte nach. Vieles davon würde ich nicht unterschreiben. Unterschwellig ist mir da zuviel „es gibt eine richtige Art des Konzerts“ drin. Aber der Post inspirierte mich ein bißchen herumzuschen, wer heute noch als echte Band, die echt auf der Bühne spielt, und dabei Stadien füllt. Und zu meiner großen Überraschung traf ich auf Bluegrass. Let me introduce Billy Strings und wo ich schon dabei bin, Billy Strings mit seiner Ex-Mitbewohnerin Molly Tuttle. Es gibt Interview-Aussagen von ihm, dass er immer sehr eingeschüchtert war, wenn sie in der gemeinsame Wohnung Gitarre übte.

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Könnte ich mir eine Chance entgehen lassen, Dolly ins Spiel zu bringen. Molly Tuttle: 9 to 5.

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Yrsa ahnt, dass sie wieder morden wird. Weil es ihr einen Kick gibt. Weil es genug Männer gibt, die den Tod verdient hätten. Und – das ist ein clevererer Kniff dieses Romans – weil sie Thesen für ihre Dissertation testen will.

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Die 1. Runde mit dem ersten E-Auto.

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Und weil ich ja hinterherverlinke erst jetzt: Der erste Post zu Rocky, die Lesung: 24.10.2026 – München Tag 3 – XXL

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Anmerkungen

  1. Wie ich der englischen Wikipedia entnahm, geht das Spiel auf ein Gedankenexperiment des schwedischen Philosophen Nick Bostrom zurück, der 2003 postulierte: If the computer were programmed to produce as many paperclips as possible without any constraint, it could decide to use all of Earth’s natural resources, manufacturing infrastructure and electricity production to meet its final goal. ↩︎
  2. Anscheinend war ich die Tage wirklich nur mit drei Hirnzellen unterwegs. Das von mir angespriesene Ende ist gar nicht das Ende. Sondern das Ende von Teil 1 (Eroberung der Erde). Es folgen noch Teil 2 (Expansion in den Weltraum) und Teil 3 (die Umwandlung sämtlicher Materie des Universums der Welt in Büroklammern). ↩︎

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