26-09-19 Jenga boom boom (Berlin-> (agilis))

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Die Badezimmer-Heizung ist wieder an.

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Donnerstag wollte ich in den Berliner Osten. Die BVG vermeldete „Brand, nehmen sie die Ringbahn.“ Die Ringbahn vermeldete „Stellwerksstörung. Wir fahren nicht.“

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Eine Verkettung glücklicher Zufälle verschaffte mir einen neuen Büro-Bürostuhl. Es könnte sein, dass dies der erste Büro-Bürostuhl meines Lebens ist, dem ich fast die Bezeichnung „schick“ gönnen würde.

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Edeka Duolingo veranstaltete ein „Weinfest.“ Freitag um 12 zwischen Bahnhofsvorplatz und Bürobauten den 5-Euro-Edeka-Wein-Verköstigen. Ich sehe Verbesserungspotenzial.

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Es waren zwei Tage zwischen Schwimmbadtorte und fränkischer Regionalbahn.

Socio-Technical Rechnernetze

Nach der Fernuni-Klausur ist vor dem Fernuni-Semester. Und damit ich in meinen eigenen Studienplänen nicht komplett verlorengehe, versuche ich mich zum Semesterwechsel wieder zu erinnern, was ich mache, warum und wie ich damit fortsetze.

Da langsam auch schon der Jahresurlaub 2027 in meine Gedanken hineinwabert und der mit den Klausurterminen in Einklang stehen sollte, überlege ich Modulbelegungen für die nächsten Semester. Ich gehe davon aus, dass das Dienstleistungsmanagement bestanden ist, damit ist das eine Muss-Wiwi-Modul des Masters Wirtschaftsinformatik hinter mir. Der aktuelle Plan ist:

WiSe 26/27

  • Datenstrukturen und Algorithmen (der Klassiker, dritter Anlauf. Das einzige Modul, das ich derzeit sinnvoll gleich in zwei Abschlüsse einbringen kann. Das Informatik-Modul für den Master W-Info und Informatik-Bachelor-Pflichtmodul (1v1))
  • Imperative Programmierung (Noch ein Klassiker, dritte Analuf. Aber inhaltlich nicht ganz so ein Hammer wie die Datenstrukturen. Informatik-Bachelor-Pflichtmodul)
  • Socio-Technical Information Systems Design (das zweite von drei W-Info Pflichtmodulen (2v3) für den W-Info-Master und der zweite Testlauf mit dem avisierten Masterarbeits-Lehrstuhl)

SoSe 27

  • Objektorientierte Programmierung (Informatik-Bachelor-Pflicht)
  • Entwurf und Implementierung von Informationssystemen (W-Info-Pflichtmodul 3v3 für den W-Info-Master)
  • Kommunikations- und Rechnernetze (1v3 freien Modulen für den W-Info-Master)

Damit hätte ich dann die Modul-Pflichtbelegung für den W-Info-Master durch und könnte dann noch vier Module nach Gusto irgendwo aus dem Wiwi/Winfo/Informatik-Bereich wählen. Ich beginne im nächsten Wintersemester vermutlich damit, keines zu nehmen.

WiSe 27/28

  • Wirtschaftsinfo Master-Seminar (vermutlich beim Lehrstuhl BIGSI)
  • Computersysteme (Bachelor-Informatik-Pflichtprogramm)
  • Rechnerarchitektur (Bachelor-Informatik-Pflichtprogramm)

Vermutlich sollte ich mich doch mal offiziell für den Bachelor-Informatik anmelden. Nicht, dass sie mir die ganze Studienordnung unter dem Hintern wegändern und das dann alles nichts mehr zählt.

Alle Sprungtürme Berliner Bäder aufeinandergestapelt hätten eine Höhe von 183 Meter

Am Home-Office-Tag hoffte ich auf einen etwas peacigeren Tag mit konzentrierten Ruhezeiten. Naja . immerhin, viel nachgefragt zu werden, ist gut für’s Ego.

Meine Hoffnung begründete sich auf dem Betriebsfest. Wer ab 17 Uhr offiziell feiert wird doch vorher nicht engagiert arbeiten.. little did I know.

Ab 17 Uhr wagte ich mich auf den Weg nach Köpenick zur Freiheit 15 am Katzengraben. Es gab ein wirklich schönes Venue am Wasser mit vielen Freiflächen und einem Saal für Tanz und Dollerei. Es gab eine kurze Rede, es gab mehrere Essensstationen (gut, aber kein Grund zum Wiederkommen), es gab viele nette Menschen.

Ich merkte, dass ich dieses Jahr vergleichsweise oft in Bädern war und da viele neue Kolleg*innen persönliche kennenlernte und wiedererkannte.

Schön war der menschengroße Jenga-Turm auf dem Rasen. Am späten Nachmittag wurde hier fleißig und motiviert gespielt. Je später allerdings der Abend wurde, desto schiefer wurde der Grundaufbau. Desto schneller bis er wieder zusammenbrach und uns in der Nähe-stehende-und-Plauschende wieder mit einem BOOM an seine Existent erinnerte.

Und es gab das Pool-Quiz, also die interne Veranstaltung des Pub-Quizzes. Ich landete in einem Team mit Teilen der Karpfengruppe (der Remote-Waldmeister und die karibische Schweizerin, mit beA, dem Und wir johlten am wenigsten, beantworteten aber die meisten Fragen richtig und Abteilungsleiter Motorrad und M und wir gewannen. Dann johlten wir. ann erzählten wir allen anderen Teams, dass wir gewonnen haben. Dann musste ich meinen Preis durch die Gegend schleppen. Ich besitze jetzt ein Saunatuch mit Organisationsbranding.

Auf der Heimfahrt mit dem Preis

Der Freitag der Freitage

Auf der Partyrückfahrt fuhr mich die Ringbahn am Südkreuz vorbei. Aus dem Fenster schaute ich natürlich auf die Rolltreppe der Zukunft und sah überrascht, dass die Absperrungen schrumpften.

Am nächsten Morgen erklärte mir Madame, dass die Rolltreppe repariert sei. Ab Montag werde allerdings die andere Bahnhofshalle bis Weihnachten von den Rolltreppen abgeschnitten. Nur an diesem Freitag und diesem einen (Wahl)wochenende werden beide Hallen verrolltreppt.

Das musste ich testen. Die Rolltreppe der Zukunft (West) ist jetzt die Rolltreppe der Gegenwart, die Rolltreppe der Gegenwart (Ost) ist noch nicht die Rolltreppe der Vergangenheit.

So der Plan.

Morgens funktionierte eine von beiden. Abends waren beide schon wieder außer Betrieb.

Deluxe

Ich aber nutzt die Gelegenheit, begab mich endlich mal wieder auf die Fernexpedition zu Via Raststätte bei IKEA, eine von einem gemeinnützigen Träger betriebene frei Kantine für IKEA und den Gewerbepark drumherum.

Endlich einmal wollte ich wissen, wie der „vegetarische Teller Deluxe“ der Freitags offenbar der Resteverwertung dient, offenbar aussieht.

Naja. Etwas Salat (gut), Kräuterquark (gut) ,Tortellini (eh unkaputtbar), ein Linsenbratling, der sehr grau schmechte und einiges an Gemüse das halt auch schon lange geschmort hatte. Zumindest diese Woche war es als Konzept besser denn ins einer Umsetzung.

Roter Fernsehturm

Zum Abschluss des Wahlkampf stromerte ich an zwei Wahlplakaten vorbei von zwei Männern, die mit Sicherheit nicht regierender Bürgermeister werden. Aber ihre Parteien werden entscheiden, wer es wird. Spannend, dass der eine das (inhaltlich treffende) Rote Rathaus als Hintergrund hat, der andere den ikonischeren Fernsehturm. Daraus könnte man sicher was machen.

Aber nicht ich, nicht jetzt. Denn ich musste weiter.

Südkreuz-Nürnberg-Regensburg

Freitagnachmittag wartete der ICE1603 auf uns. Zusammen mit halb-Jugend-trainiert für Olympia fuhren wir nach Süden. In unserem Wagen saß die kartenspielende weibliche „Ruderjugend Baden-Württemberg“, im Zug um den Zug herum und durch den Zug laufend sahen wir weitere junge Männer und Frauen im Trainingsdress.

Für mich funktionieren Züge als Sehnsuchtsinstrumente, auch wen ich sie gerade nicht fahre.

Ich began zu lesen und zu schlafen und den Sonnenuntergang zu genießen. Unser Zug funktionierte perfekt (alle Wagen da, alle Plätze da, die erste Klasse bestellte reichlich Essen) und kam pünktlich auf die Minute in Nürnberg an.

Unser Anschlusszug allerdings war ohne Personal irgendwo zwischen Hamburg, NRW und Franken verschollen. So nahmen wir den agilis nach Regensburg und erreichten um 22:10h einen Bahnhof, der sich offensichtlich für einen Flughafen hält.

Links

Im Buch zu lesen begonnen: Uprooted von Naomi Novik. Ich liebe ihre Fantasy dafür, dass sie nicht im üblichen modifizierten Tolkien-Setting spielt sondern klar auf mitteleuropäische Mythen zurückgeht. Die Heldinnen der Geschichte heißen Kasia und Agniezka, irgendwo im Hintergrund der Geschichte bekämpfen sich die Königreiche Polnya und Rosya. Am Ende ist das Setting glaube ich ähnlich den Jakobsbüchern von Olga Tokarczuk, wenn natürlich in ganz anderer literarischer Behandlung.

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Das kenn‘ ich. Und der Bekannte, der gerade Japan-Urlaub macht, auch: Krasser Scamversuch heute: Ich habe fürs Wochenende eine Wellnesshotelübernachtung gebucht. Heute kam per Whatsapp eine Nachricht, mit meinem Namen, dem Reisedatum, dem Hotelnamen und jemand gab sich als „Check-in Managerin“ aus, die für eine verpflichtende Datenverifizierung meine persönlichen Daten in einen angegeben Link eingetragen bräuchte.

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Irgendwann werde ich Keyboard-Sammler. Hier haben sie Tastatur-Symbole gesammelt, die mit der Zeit aus der mode gekommen sind.

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Das kenn ich: Urlaubstag. Jott und ich lösten ihr Geburtstagsgeschenk ein– zwei Tagestickets für die Basketball-WM der Frauen.

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Heute hielt ich vor dem Betriebsrat einen etwas längeren Monolog über die KI. … Nach dem Monolog, der noch wesentlich mehr ins Detail ging, sagte aber niemand mehr etwas. Als ich merkte, dass alle verstimmt waren, bat ich um positive Themen. Jemand sagte, dass wir in Corona alle gelernt haben, Brot zu backen.

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