26-09-13 Vom Versuch (Schwimmen/ die Staatsanwaltschaft) zu beschreiben

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Madame töpferte ein Spiel.

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Ein Hotel in Prag bat mich per WhatsApp meine Buchung zu bestätigen. Das war seltsam, denn ich buchte für diesen Tag tatsächlich ein Hotel – allerdings in Brno. Selbes Land, andere Stadt.

Später am Tag schrieb das Hotel in Brno, das Booking-com-Phishing immer noch verbreitet ist, und sie ein Opfer wurden. Wie viele Jahre kriegt Booking das jetzt nicht in den Griff, dass Kriminelle ihre Daten abgreifen?

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Die übliche Staatsbesuchsrennstrecke Sachsendamm/Dominicusstra0e/Martin-Luther-Straße fuhr ein eigentümlicher Convoy entlang: Die üblichen Polizeiwagen mit Blaulicht, dazwischen schwarze Limousinen. Aber im Gegensatz zu Staatsbesuchen hielten sie an roten Ampeln. Im Convoy fuhr ein untypischer Krankenwagen.

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Madame saß in einer S-Bahn nach Berlin-Südost. Dort trafen im Nachbarvierer zwei Schalke-Fans auf zwei Union-Fans auf dem Weg zum Fußballspiel. Erst entwickelte sich dort ein möglicherweise leicht bekifft/betrunkener, lauter und herzlicher Plausch über das Leben, Biergärten in Köpenick und Fußball, der dann plötzlich in ein „Bald wird alles anders in Deutschland! Sieg AfD!“ kippte.

Nun möchten vermutlich die wenigsten Menschen vier angetrunken wirkende Fußballfans direkt herausfordern. Aber Schweigen auch nicht. Madame suchte kurz Blickverständigung mit ihren direkten Gegenübern. Der war hoffnungsvoll. Madame begann mit ihnen ein echt lautes Gespräch zu starten, dass die AfD sicher nicht an die Macht kommen wird und das Deutschland großartig ist so wie es ist.

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Die Gemüslichkeit unterzeichnete ihren wöchentlichen „Das-ist-in-Eurer-Lieferung“-Infobrief mit Siamo tutti antifascisti. Das war schön.

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Es waren Alltagswochentage ungeahnter Herzlichkeit.

7:44h ist keine gute Zeit zum Radfahren

Ich überlegte, ob sich unter der Allergie-Schnieferei noch eine Erkältung verbirgt, beschloss dann aber bis Anfang Oktober sowieso keine Zeit für Erkältungen zu haben. Bis dahin sollte dann auch Allergie vorbei sein und ich kann noch mal schauen.

Der Bürodonnerstag brachte mir noch einige schöne Zeit auf der bicilette azzurra. Aber ich stellte fest, 7:44h ist eine schlechte Zeit zum Losfahren. Offenbar gerate ich dann genau in Quer- und Längsströme schulzielender Eltern und Kinder. Nachdem ich zehn Minuten am Parkblick pausierte, waren die Straßen wie leer gefegt.

Ich warte weiterhin darauf, an den Kiezblockpollern Durlacher-/Prinzregentenstraße einen Fahrradcrash zu sehen. Zwei Straßen, die stark von Fahrradfahrer*innen frequentiert werden. Eine davon ist Vorfahrtsstraße, die dazugehörigen Vorfahrtsstraßen-Schilder sind für die Nicht-Vorfahrenden schlecht erkennbar. Die Poller verhindern recht effektiv ein seitliches Ausweichen.

Auf dem Weg hingen und liegen Plakate. Ich möchte es fast unkommentiert in den Raum stellen:

Abgerissenes „Müllchaos beenden“ liegt in der Landschaft.

Aber dann trieb mich die Neugier. Im Wahlprogramm der Linken steht tatsächlich einiges zur Müllvermeidung: Mehr Sperrmülltermine, mehr Kieztage, mehr BSR. Aber besonders freute mich der Antrag von Linke/CDU/SPD/Grüne: Obergrenze für Wahlplakate zu den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick 2026… [Nicht zuletzt leistet eine Begrenzung auch einen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Wahlplakate verursachen Materialverbrauch und Abfall; eine Reduzierung hilft, diese Belastungen zu verringern und steht damit im Einklang mit nachhaltigem Verwaltungshandeln.]. Beschlossen mit 38/8/2 von der BVV Treptow-Köpenick.

Uhlandessen – Uhland’s Café

Das Uhlandessen beginnt mit seinem zweiten Stopp zu lohnen. Die Witwe Bolte war ein schönes Restaurant, aber ehrlich gesagt wären wir dort früher oder später eh gelandet.

Im Uhland’s Café? Mit seinen Öffnungszeiten nur tagsüber, der Unklarheit ob es dort überhaupt mehr als aufgewärmte Snacks gibt und der eher funktionalen abendlich-geschlossenen Außenseite – Never.

Das wäre ein tragischer Verlust gewesen. Denn es ist richtig, richtig nett. Das Uhland’s Café liegt nahe der Witwe Bolte am U-Bahnhof Hohenzollernplatz.

Das ist noch weitgehend Wohngegend, so langsam kippt es eher vom ruhigen dörflichen Alt-Wilmersdorf/Güntzelkiez richtung Ku’damm-näherer City West mit mehr Glamour, mehr Darstellung. Noch ist es gesittet, noch ist es in den Seitenstraßen gediegen und an der Hauptstraße vor allem bewohnt. Aber die eigentlichen Ausgehviertel rücken näher.

Das Uhland’s Café ist aber kein Ausgehviertel. Das ist wunderbare Nachbarschaft. Während wir dort saßen, winkten mehrere Menschen im Vorbeigehen hinein. Die beiden Männer am Nachbartisch waren offenbar wohlbekannte Stammgäste, die Postbotin wurde herzlichst begrüßt – und wenn es überhaupt ein Wort einfällt, das den Ort zusammenfasst, dann ist es herzlich.

Auf der Karte standen warme Frühstücke, dazu die berlintypische Mischung aus Falafel, Hummus, roter Linsensuppe, als „syrisch“ bezeichnete Teller wie Foul und Fateh sowie eine ganze Menge offenbar handgemachter italienischer Kuchen und Dolci. Frisch gemachte Spezialität des Tages war Lasagne.

Wir eilten in meiner mobiles-Arbeiten-Mittagspause dorthin, bestellten Kaffee, Minz-Ingwer-Tee, den Hummus-Teller und Lasage und aßen gut.

Die Lasagne war frisch, wir vermuteten noch etwas Bulgur in der Füllung, das Hummus war selbstgemacht mit schöner Konsistenz, das Baguette vermutlich gekauft und ich würde sagen, dem deutschen Geschmack entsprechend eher rustikal.

Kein Ort, um aus kulinarischen Gründen wiederzukommen. Aber einer mit handgemachten Mittagessen guter Qualität und einer wahnsinnigen Herzlichkeit. Gerne jederzeit wieder.

Vom Plot

Über Müll unterhielt ich mich mit Meermoabit. Diese war gekommen, um über ihr Romanprojekt mit Schwimmbadbezug zu reden, aber natürlich schweiften wir hier und dort und sonst und wo.

Wie ich bereits ahnte: ich empfang dringend den Film Everytime, der mit jedem Tag, der seit dem Sehen verging, in meinem Hirn stärker wird. Wir kamen darauf, weil wir über die Bedeutung von Plot redeten und von Stimmung und Atmosphäre.

Everytime schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die in ihrer emotionalen Wucht nahezu zeit- und ortlos ist, diese aber atmosphärisch durch sehr konkrete Orte und Gegebenheiten aufzuladen. Der Film würde auch in Wien, Kassel oder Vilnius funktionieren. Aber dadurch, dass genau diese S-Bahn-Station Storkower Straße erkennbar ist; dass es genau diese Felsen an der Küste von Teneriffa sind, wird er visuell und emotional ungleich stärker.

Ähnlich funktionieren hoffentlich die Schwimmbäder bei Meermoabit.

Ich hatte mich etwas vor der Runde gedrückt, weil meine gesamte ausführliche Kritik sich in „ich bin begeistert von den Buchteilen, die ich kenne“ zusammenfassen lässt und ich mich da selbst sehr inkompetent wirkend fand.

Aber mir fällt wenig mehr ein. Ich liebe es, dass sie etwas kann, woran ich grundsätzlich scheitere: Zu schreiben, wie sich Schwimmen anfühlt.

Insgesamt ein sehr bereichernder Abend, der uns auch noch Schokolade einbrachte.

Ein Kiez-Circolo

Freitagnachmittag galt es den Kopf umzuschalten. Ich wählte dafür After-Work-Prä-Lern-Kino. Domain Admin raus aus dem Kopf, einmal mit Brandenburg Noir durchspielen und dann darf der Service Blueprint für das Dienstleistungsmanagement hinein.

Im 249er Richtung Zoo saß ein älterer Herr im Dreiteiler mit Fliege, Melone auf dem Kopf, Einstecktuck im Revers UND Blume im Knopfloch. Ich kann noch nicht einordnen, ob das bürgerliches Vorort-Wilmersdorf oder Berliner Entertainment-Verkleidung ist.

Ich stieg beim Fernuni-Campus/Kranzler-Eck aus, bummelte noch zehn Minuten durch die Gegend und fragte mich, ob die dauerhaften Delphi-Lux und Zoo-Palast-Besuche langsam dazu führen, dass ich Breitscheidplatz/Ku’damm langsam als „meinen Kiez“ begreife. Ich freue mich aber über die Ironie, dass damit die Fernuni nach dem ersten Abschluss näher in den persönlichen Raum hineinrückt.

Am Beginn der Kantstraße sah ich einen Basketball-Court, der gerne als Pop-up-Basketballplatz bezeichnet werden möchte. . Ich dachte kurz „Ach, Basketball-WM-Reste“. Dann fiel mir ein, dass „unsere“ Basketball-WM zwar vorbei ist: die Spiele, für die wir Karten hatten, sind gesehen, die Basketballlokalpräsidentin ist wieder abgereist, aber die echte WM jetzt erst mit der Finalrunde wirklich losgeht.

Ich schaute den Basketballer*innen zu und lief wieder zum Kranzler-Eck.

Gespannt bin ich darauf, dass das Café Kranzler, in den letzten Jahren ein trauriger Geist seiner selbst, schließt und sich die Gastro im Kranzler-Eck als Circolo Popolare (ausgerechnet!) wiedererfinden wird. Getestet werden wird es natürlich von uns.

Aber nicht heute. Da ging der Abenteuerurlaub nur in den noch unbekannten Saal 6 im Delphi Lux.

Brandenburg-Noir trifft ZDF

Im Delphi Lux lief Staatsschutz1. Ein Film über eine Staatsanwältin koreanischer Herkunft, die in Brandenburg den Glauben an die Institution Staatsanwaltschaft verliert und zur Aktivistin/Rächerin in eigener Sache wird.

Das klang gefährlich wie ein gut gemeinter aber schlecht gemachter öffentlich-rechtlicher Krimi und tatsächlich sind ZDF und arte Co-Produzenten.

Aber ich sah den Trailer und dachte eher „Boulevard Noir“ als ZDF, und hoffte auf einen gradlinigen, vorhersehbaren Plot an dem aber Atmosphäre, Beklemmung und moralische Verwerfungen aufgehängt sind.

Stattdessen bekam ich einen insgesamt recht schlechten Film, der in seinem Scheitern aber interessant war.

Denn in ihm steckte Potenzial für drei hervorragende Filme. Nur konnte keiner davon realisiert werden.

Der Institutionenfilm

Der Film spielt in einer ungenannten Brandenburger Staatsanwaltschaft, in der es teilweise sehr enge Verbindungen zwischen Neonazi-Szene, Polizei und einem mit ihnen sehr engen Oberstaatsanwalt gibt. Das hätte ein großartiger Film darüber werden können, wie politische Netzwerke Institutionen unterwandern und deren Machtmittel für sich nutzen.

Dafür allerdings hätte der Film irgendein Interesse daran haben müssen, zu verstehen, wie Behörden und Recht intern funktionieren, wie sie „denken“ und wie das Zusammenspiel aus Regeln, gelebter Kultur und echten Menschen funktioniert.

Das hatte er offensichtlich nicht. Bei der Hauptfigur Seyo Kim (Chen Emilie Yan) wunderte ich mich mehr als einmal, wie frau als fertige Juristin mit zwei Staatsexamen und mehreren Jahren Erfahrung als Referendarin so naiv und unstrategisch vorgehen kann.

Das juristische Denken, das gerne um die Frage kreist „wie kann ich Verfahrensregeln für mich nutzen“ fehlt völlig. Diese, auch machtpolitischen Grundfragen: „Wer ist zuständig? Wie kann ich die Norm nutzen? Welche Vorteile bietet die Prozessordnung mir?“ kommt nie vor. Für normale Menschen ist das verständlich. Für Juristen nach jahrelangem Drill und halber Gehirnwäsche in der Ausbildung ist es mindestens erklärungsbedürftig.

Immerhin hat sie mit ihrem trampelig-naiven Vorgehen desöfteren Erfolg – was im Film nur deswegen funktionierte, weil die komplette Staatsanwaltschaft offenbar auch keine Ahnung von Jura hat.

Es war bezeichnend, dass mehrfach im Film demonstrativ das Beck-Taschenbuch BGB (Zivilrecht) herumlag statt des eines Kommentars zur StPO (Strafprozessordnung).

Das war größtenteils schlechter Fernsehkrimi mit Leuten, die Akten beschriften und auch nicht wissen warum.

Der Genrefilm

Passender wurde der noirige Genrefilm. Eine moralisch verfallende Organisation, eine Protagonisten auf dem Weg von der Beamtin zum Racheengel – ein perfektes Setting für jeden Noir.

Und Seyo Kim rauchend in ihrem schwarzen Dodge in Lederjacke, die Blade-Runner-artig inszenierten Plattenbauten – das hatte was. Leider nie lange, und leider hat es nie wirklich funktioniert.

Denn nachdem zum Beispiel Kim ihren Plattenbau betreten hatte, folgten nicht etwa lange Flure, verschmierte Fahrstühle oder anderes, was die Atmosphäre verdichtet hätte, sondern eine loftartige Wohnung mit bodentiefen Fenstern. Oder anders gesagt: Diese Wohnung in diesem Haus? Das kollidiert.

Fast hätte ich die Macher zur Fortbildung Boulevard Noir schicken wollen, um zu sehen, wie ein solcher Film funktioniert. Und ich glaube ein Punkt ist, dass die guten Filme nicht „irgendwie Atmosphäre“ schaffen, sondern die Atmosphäre eines bestimmten (sozialen) Orts: L.A. 1980 (American Gigolo), New York in den 1990ern (Mo‘ Better Blues), Paris 1958 (Fahrtstuhl zum Schafott). Das mag fragwürdige Plots haben – aber Szenerie, Kleidung, Bewegung, Außenwelt, war genau beobachtet.

Leider fielen hier sowohl das Interesse an der Staatsanwaltschaft und ihren Bräuchen als auch an Brandenburg weg, so dass der Teil auch ziemlich versumpfte.

Der migrantische Film

Die Teile, in denen der Film richtig gut funktionierte, waren die Kürzesten. Die Auftritte der Opferanwältin (Julia Jentsch). Die Szenen, in denen Kim alte nicht-verfolgte Naziverbrechen ausgräbt und versucht, die Opfer zur Gerichtsaussage zu bekommen. Wenn der jugendliche Araber vom Chef herbeizitiert wird, weil „die Staatsanwaltschaft etwas von dir will – was hast du schon wieder gemacht?“ und er ganz sicher seine Ausbildung zu Ende bringen will und ganz sicher nicht nochmal mit den deutschen Behörden zu tun haben möchte.

Das wirkt schmerzhaft, überzeugend und mit Interesse gesehen. Der Film, den ich gerne gesehen hätte, wäre der über die aus Afrika geflohene Maida Cali (Mercy Dorcas Otieno), die in einem seltsamen Plattenbau-Heim im Wald leben muss und schwankt zwischen „Deutsche Behörden machen mir nur Ärger“ und „Ich werde doch nicht einfach meinen Kopf in den Sand stecken.“ Deren Szenen sind durchgängig stark, und bei ihr läge eine Geschichte, die der Film erzählen könnte.2

Leider macht er es nicht und gönnt ihr nur ein paar Minuten in einer Nebenrolle.

Vom Delphi Lux zum Bus

Zu Hause richtete Madame Tabouleh, Kartoffeln und Frischfeta (alles Gemüslich). Dann den Berittenen Bogenschützen lesen und auf der Couch einschlafen.

Vielleicht lerne ich am Wochenende. Vielleicht schlafe ich auch einfach durch.

Links

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Vorgestern Abend bin ich in den Wald geflohen. Auf dem Fahrrad. Mit dem Zelt. Weil ich den Medien und dem Hin sowie Her um diese kranke AfD Wahl entkommen wollte. Und dann bin ich dummerweise – weil ich nunmal im Südosten von Sachsen-Anhalt wohne – durch Sachsen-Anhalt geradelt.

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Tag drei nach der Wahl. Ich werde wohl weiter Tagebuch schreiben müssen. Das trifft mich hart. Ich verstehe meine Heimat nicht mehr und ich finde sie gerade mal wieder maximal unsympathisch, obwohl ich selbst in meiner Freizeit von sympathischen Menschen umgeben bin. Mich mit diesen umgeben habe. So muss man es wohl sagen. Ich war am Sonntag Wahlhelfer in meinem Dorf. In dem Dorf also, in dem viele dieser Leute wohnen.

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Mein aktueller Lieblingswerbespot im Kino. Den fand ich schon cool, bevor am Ende des Clips die Auflösung kam, dass es ein Schulprojekt ist: „Alles strahlt ganz im neuen Glanz“ (bzw. die Gewinner des BSR-Schulfilmwettbewerbs)

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Heute ist ein Abenteuer geplant, denn ich möchte mit meinen Freundchen Flöte und Freundchen den Caravan-Salon in Düsseldorf besuchen. Das ist die galaxisweit größte Campingmesse in Deutschland und die beste Ex-Frau von allen und ich waren vor mehr als zwanzig Jahren schon ein mal dort. ..Von den dort bestaunten Wunderlichkeiten zehren wir noch heute

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Wenn weder S-Bahn noch Carsharing wollen: Am vergangenen Dienstag hatte ich erst um 14 Uhr Dienstbeginn.

Anmerkungen

  1. Yorck Unlimited No. 47 – damit 5,06€ pro Besuch. ↩︎
  2. Gerne würde ich auch mehr von der Kamerafrau Lotta Kilian sehen. Deren Bilder im Trailer waren es ja, die mich zum Film hinzogen. Und auch wenn der Plattenbaueingang nicht zur Wohnung passt: Er sieht so aus, wie ein anonymes Haus, das halb Zuhause und halb Falle ist, im FIlm aussehen sollte. ↩︎

Kommentare

Ein Kommentar zu „26-09-13 Vom Versuch (Schwimmen/ die Staatsanwaltschaft) zu beschreiben“

  1. Avatar von Gilbert

    Booking.com?! Geht gar nicht! Siamo tutti antifascisti – so sollten wir jetzt überall unterschreiben, finde ich. Überhaupt frage ich mich, brauchten wir vielleicht diesen Arschtritt in Magdeburg? Ich lese von plötzlicher Zivilcourage, von Antinazi-Influencern, von der Dessauer Kulturszene (die enger zusammenrückt), vom „Festival Osten“ in Wolfen etc. Plötzlich ist Druck auf dem Kessel und alle suchen gegenseitige Nähe. Beim Müllproblem frage ich mich als Berliner täglich: Warum ist das so ungleich verteilt? Warum ist der Wedding vermüllt, während gleich nebenan Pankow einen säuberlich-grünen Übergang zum Umland herstellt?