2026-01-22 Bis 2032 sind 70% des Software-Stacks auf Open Source Software umgestellt (A-ca-awkward…)

Ein*e Scherzkeks*in trug meine E-Mail-Adresse bei einer DJ-Plattform ein. Jetzt bekommen ich alle zwei, drei Tage Anfragen ob ich nicht bei Familienfesten oder Gemeindefeiern auflegen möchte. Falls jemand am 7. März in einem Restaurant anlässlich einer Familienfeier vor 20 bis 49 Gästen unter 18 Jahren auflegen möchte: Ich könnte einen Kontakt vermitteln. Ihr müsstet allerdings das Soundsystem selber mitbringen. Honorar wären „bis zu 400€“.

Die Ex-Thoben-Bäckerei ist doch nicht Shisha Shop Cleopatra geworden, sondern firmierte sich in letzter Sekunde in Mazary Shisha Shop um. Vielleicht ist Cleopatra aus dem Grab auferstanden und hat sich gegen die Namensnennung verwehrt. Oder der Markenrechtsinhaber von „Cleopatra“ für die Warengruppe Shisha Shops tauchte auf. Oder jemand anderes, der keine offiziellen Markenrechte besitzt aber doch überzeugend den Eindruck vermittelt, nicht „seinen“ Namen zu benutzen. Oder es war ganz anders.

Die Gemüslichkeit lud zur Vollversammlung nach Wittenberge in der Prignitz.

Ich bin jetzt quasi offizieller Alumni-Portal-zertifizierter Alumnus der Fernuniversität in Hagen. Ob das praktisch irgendetwas bedeutet (außer dass sie regelmäßig Geld wollen werden): Ich lasse mich überraschen.

Mittwoch begann gegen 8 Uhr morgens damit, dass ich Zeuge einer mehr oder weniger versehentlichen Rolltreppenrempelei am Südkreuz wurde, worauf Mann 1 dem Mann 2 die Reste seines Bieres über die Jacke kippte und Mann 2 den Mann 1 aufforderte „Zurück dahin zu gehen wo er herkommt.“

Ein gar nicht so schlechter Tagesanfang, denn es war klar: Eigentlich kann es nur noch besser werden.

Madame war schon wieder schwimmen1. Vorher besuchte sie Vattenfall auf der Suche nach unserem aktuellen Stromvertrag. Im weiteren Verlauf des Tages besuchte sie die Bibliothek bei der Gemüslichkeit und brachte mir „The Novels of Dashiell Hammett“ mit. Sollten sie gefallen, werde ich sie wohl auch noch für immer bei der Krimibuchhandlung Hammett bestellen.

Um nicht komplett hinter Madame zurückzufallen, setzte ich endlich den Plan um, am mobilen Arbeitstag in der Mittagspause schwimmen zu gehen. Bei einer „Reisezeit“ von ungefähr 20 Sekunden zwischen Wohnungstür und Schwimmhallendrehkreuz (inklusive des notwendigen Reinschauens an der Kasse) handelt es sich um vertretbaren Aufwand.

Es waren drei Arbeitstage mit privatem Adminkram, Kino und Schwimmbad.

Die Open-Source-Strategie

Es gelang mir in der Arbeitszeit, mir eine erste Zuständigkeit für die Bearbeitung der neuen Open Source Strategie des Landes Berlin zu sichern.

Erste Erkenntnis: Direkt sind wir nicht betroffen. Die Strategie bezieht sich nur auf Verwaltung und ITDZ. Soweit ich bisher sah, kommen landeseigene Unternehmen nicht vor.

Aber natürlich bewegen wir uns auch in einem Umfeld.

Gerade auch, weil wir mehr Gestaltungsfreiheit haben als die echte Landesverwaltung bietet die Strategie viele Möglichkeiten und wenig Zwang. Es wird spannend werden.

Ganz generell: Für ein Papier, dass aus der politischen Ebene kommt ist es erfreulich detailreich und wirkt erfreulich kompetent geschrieben. Die Ziele sind zwar alle angesichts der Realität auf dem Boden reichlich ambitioniert, aber meiner von wenig Ahnung getrübten Einschätzung nach, nicht unmöglich zu erreichen.

Dass bis 2032 immerhin 70% der verwendeten Software an den Arbeitsplätzen der Berliner Verwaltung Open Source sein sollen ist auf jeden Fall eine Ansage.

Beca und die Bellas

Im Kino gewesen. Natürlich der letzte Besuch war ja schon zwei Tage her.2 Diesmal wieder bei Fetch, der RomCom/Musical/Teenfilm-Klassiker-Reihe bei den Yorck Kinos im Schöneberger Odeon.

Falls jemand auf der Suche nach positiven Vibes ist, und das sind derzeit ja Einige, diese Reihe ist empfehlenswert. Egal wie der Film ist, der ganze Saal (wieder fast ausverkauft) lässt einen einfach Zwei Stunden lang in positiven Vibes baden.

Und nun ja, der Film. Pitch Perfect über ein Wettbewerbs-College-A-capella-Frauenteam, die Barden Bellas, von 2012 war ein Film faszinierend durchgängiger Furchtbarkeit. Ich war hervorragend unterhalten. Aber der Film war schlimm. Richtig schlimm. Es war erstaunlich auf wie vielen Ebenen ein Film eines eigentlich harmlosen Kinogenres furchtbar sein kann.

Selbst die beiden Moderatoren, die die Einführungsworte sprachen, hatten zwar viel gute Vibes, warnten aber vor, dass der Film ohne Nostalgiegefühle geschaut, schon einen „sehr 2000er Humor“ hat.

Um bei den positiven Vibes zu bleiben. Es gab im Film etwa acht nicht-furchtbare Minuten. In fünf davon wird gesungen. Die drei restlichen Minuten kommen zusammen, indem man alle Szenen zusammenzählt in denen die Protagnistin Beca diesen „Was mache ich hier? Und wie komme ich wieder raus?“-Blick hat. Das passt zur Rolle, aber auch zur Schauspielerin, der (für andere Rollen natürlich) Tony-, BAFTA und Oscar-nominierten Anna Kendrick3.

Juwelenreis war das Geheimnis dieses Sommers

Die Stuttgarter Theater wurden erpresst. Gezahlt wurden 15.000 Dollar Lösegeld, das aber niemand überwiesen hat. Ein Prozess gegen Cyberkriminelle zeigt absurde Szenen.

Es gibt einen Alan-Rickman-Film in dem dieser barfuss an Friseurwettbewerben teilnimmt. Blow Dry (2001) Und ich wusste davon nichts! Danke an die Kaltmamsell für den Hinweis.

Markus ist jetzt Deutscher. Herzlichen Glückwunsch! [Di, 20.1.2026 – des Glückes Unterpfand]

Ich bin Fan des Fünf-Farben-Salats, den wir bei Da Jia Le bestellen können. Vielleicht auch demnächst Fan des selbst gemachten Sechs-Farben-Reis: Morasa Polo – Persischer Juwelenreis

Wenn schon auf die eigene Jugend zurückblicken, dann wenigstens ordentlich: LSD war das Geheimnis dieses Sommers

Vielleicht ist das der einzige Rat, den ich aus heutiger Perspektive geben würde: Haltet niemals durch, wenn es sich falsch anfühlt. Lernt aufzugeben. Durchhalten ist scheiße. Brecht ab, was euch schadet.

Anmerkungen

  1. No. 8 diesen Monat, 4,50€ pro Besuch. Jetzt ist sie auf dem Niveau von Einzelkarten. ↩︎
  2. Also Besuch No. 6 mit Yorck Unlimited. 39,67€ pro Besuch. ↩︎
  3. Andererseits hatte der Film zwei Fortsetzungen in denen sie vermutlich freiwillig wieder mitspielte. Beruflich war die Rolle auf jeden Fall ein guter Move. ↩︎