Diversität umfasst objektive und subjektive Merkmale, in welchen sich Menschen unterschiedlicher sozialer Gruppen unterscheiden.
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Ein PIN-Post-Paketbote brachte 10 Kilo Wolkenberg.
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Positiver Nebeneffekt der Digitale-Diversitäts-Klausur: Ich bestellte den Kalender der Vielfalt für’s Büro. Ich kenne mindestens eine Person, die das richtig gut finden wird und eine, die es ziemlich fragwürdig finden wird. Bei Beiden ist es richtig, den Kalender aufzuhängen.
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Der zweite Baumstrauch vor dem Wilmersdorfer Wohnzimmerfenster beginnt zu knospen. Madame vermutet eine Kirsche.
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Auf unserem Parkplatz-Garten entstanden Familienfotos in Festkleidung vor den blühenden Forsythien. Nach einiger Zeit gelingt mit der Gedankensprung: „Zuckerfest.“
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Ein Kollege sagte mir, er zähle die Tage bis die Freibäder wieder öffnen und er wieder an der frischen Luft arbeiten können. Auf meinen Versuch, interessiert zu wirken, indem ich fragte „Wie viele sind es noch“ kam aber nur ein „Öh.“
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Es war ein Bildungsurlaubstag mit Klausur und Wohnungseinweihungsfestivität und ein Subbotniksamstag.
Bordieu auch, natürlich
Ich fand mich sehr im Jahre 2026 lebend, als ich per Uber Eats ein USB-Kabel bestellte, damit ich meine Online-Klausur „Diversität“ schreiben kann. Denn nicht nur fiel mir in letzter Minute auf, dass ich seit der letzten Online-Klausur umgezogen war – vor allem fiel mir auf, dass das von der Fernuni gewünschte Setup – mit einer Webcam schräg seitlich auf mich und den Schreibtisch mit Monitor – in der neuen Aufstellung von Rechner, USB-Anschluss und Wand mit dem alten kurzen Kabel nicht mehr funktionierte.
Und weil ich nicht noch ein bis zwei Stunden damit verdödeln wollte, mir ein entsprechendes Geschäft zu suchen und nach dem entsprechenden Kabel zu fanden, bestellte ich online und der Essens-Lieferdienst brachte zwanzig Minuten später drei Meter USB vorbei.
Ich lernte noch einmal die grundlegendste aller Definitionen zu Diversität. Ich rekapitulierte, dass das Modell der Charta der Vielfalt auf Gardenswartz and Rowe (2003) zurückgeht und ich versuchte, Grafiken auswendig zu lernen.
Bei der Klausur merkte ich schon, dass ich Thema prinzipiell kenne, aber auch prinzipiell übersichtlich viel gelernt hatte. Ich wusste an entscheidender Stelle noch, dass es ein Verhalten von der Verhaltensabsicht abhängt, und diese höher ist, wenn das soziale Umfeld das Verhalten befürwortet. Aber ob es in diesem konkreten Modell nun die „soziale Norm“, der „soziale Standard“ oder die „soziale Erwartung“ war – keine Ahnung.
Und ach, Axel Honneth hat etwas zu Akzeptanzdimensionen gemacht? Kam das echt im Modul dran?
Also ich werde nicht glänzend gewesen sein. Aber ich denke schon, dass die Klausur nett gestellt war, ich das Thema an sich durchdrungen hatte und vermute auch, dass nett korrigiert werden wird.
Das wird.
Bunte amerikanische Messbehälter für Cup-Maße sind ein gutes improvisiertes Kinderspielzeug
Und nach der Klausur wurde es Zeit, die drei Meter USB-Kabel wieder einzusammeln, den zweiten Monitor wieder vom Gästebett zu bergen und all den anderen Krempel zurückzustellen, den ich aus der Schreibtischnähe geräumt hatte, um ja nicht den Anschein zu erwecken, schummeln zu wollen.
Denn kaum hatte ich das Klausur-Meeting verlassen, machten sich die ersten Partygäste auf den Weg. Wir hatten zum Umzugs-Einweihungs-Open-Flat geladen „Kommt irgendwann vorbei nach 16 Uhr, drop in, tune in, drop out, Schokokuchen, Brezeln und Gin Tonic gibt es auch.“
Es kam eine wilde Mischung von Menschen, die sich erfreulich gut ergänzten, anscheinend auch gut miteinander auskamen, und immer wenn ich mal in eine Gespräch hineinhörte, klang es spannend.
Es begann um 16 Uhr mit einem Ex-Aikido-Lehrer-Rettungsschwimmer mit Informatikstudium. Zwischendurch klagte eine NGO-Lobbyistin über die jungen CDU-Schnösel, die noch nie etwas im Leben erlebt haben aber so altklug sind, dass sie es gar nicht erst nötig haben anderen zuzuhören und es endete um 23 Uhr damit, dass Madame und die Alt-Ostberliner-Künstlerin sich an gemeinsame Meerestier-Töpfer-Erfahrungen erinnerten.
Was ungewöhnlich aber schön war: immer wieder kamen in ihrer Pause direkt vom Dienst Rettungsschwimmer und Fachkräfte in Uniform und Badeschlappen, nahmen etwas Kuchen, unterhielten sich kurz, und die jüngste Partygästin bekam auch eine kurze Führung durch die Schwimmhalle.

Mit letzter Kraft zur Kaffeegartenrunde
Der Rasenmähertraktor sah aus wie ein Go-Cart
Nach der Party blieb Kuchen. Aber wir hatten Abnehmer*innen: denn mühsam quälten wir uns aus dem Bett, um Samstag um 10 Uhr auf den Märkischen Latifundien zum Vereinssubbotnik anzutreten. Der Rest-Kuchen war ein guter Beitrag zum Buffet.
Es wurden Lampen geputzt, Geräte repariert und der Häcksler gefüttert. Wie jedes Jahr gab es die Diskussion „soll das Laub wirklich von der Rasenfläche gerecht werden, die als Vereinsparkplatz dient?“, die wie jedes Jahr mit dem Beschluss endete „Ja, denn es ist Eichenlaub, das ist schwierig.“ Dieses Jahr ergänzt um: „Es herrschte viel Ostwind, denn dort liegt fast nur Eiche.“
Madame und EnergyD übten für ihren Stihl-Werbespot: Zwei Frauen mit Elektro-Heckenscheren im Kampf gegen das Schlehe-, Wildrosen- und Brombeerdickicht am Übergang von der Ausgleichsfläche zum benachbarten Acker. Jede Baumarkt-Werbeabteilug wäre begeistert gewesen von ihrem Anblick.
Abends: Erschöpfungs-Pizza
Madame entdeckte eine erste aufgeblühte Forsythien-Blüte auch in unserem Garten und beschloss, dass sie endlich die Rosen schneiden darf.
Diesmal wählte sie den Ettenbühl-Schnitt (auf eine Höhe einige, alles darüber weg, und wirklich jeden einzelnen Ast anschneiden) nicht ihren sonst üblichen („Altes Holz unten kürzen, neues weitgehend lassen“).
Im Beet: Zwei blühende Schachbrettblumen. Wie kamen sie dorthin? Niemand weiß es. Woher das erste aufgeblühte Lungenkraut kommt, wissen wir immerhin, freuen uns aber auch darüber sehr.
Im Nachbargarten: Zwei Amseln. Die ersten seit Jahren. Eine gute Nachricht. In unserem Garten: Rotkehlchen, Bachstelze und Hummelköniginnen. Solitärwespen und eine Holzbiene suchten nach Löchern im Holz, um dort ein Gelege zu errichten.
Im Ohr: Duo-Elektro-Heckenscheren von Ostnachbar und vom Westnachbar. Nachbar West operierte kosmetisch den Liguster an der Grenze zu uns.
Meine Freundin, die Frühjahrsmüdigkeit
Meine Freundin, der Lacklaborant
Es ist faszinierend. Perry Rhodan hat mich komplett nie interessiert. Sobald Herr Rau darüber schreibt, demke ich „Ach, spannend“: Perry Rhodan 150 bis 179 Da kann ich dann gleich weitermachen: E.T.A. Hoffmann hat mich immerhin interessiert, aber ich bin mit seinem Stil nicht zurecht gekommen. Vielleicht sollte es nochmal probieren: E.T.A. Hoffmann, Die Elixiere des Teufels
Christiane hat angebadet: Im März am Meer oder auch im März IM Meer.
Ja – mich. Es gibt ihn noch: Den User, der Telefon und PC per Kabel sychronisiert